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Wenn Wasser ein Gedächtnis hat…

Ein nettes Plakat von „The American Institute for the Destruction of Tooth Fairy Science“ / Hell’s News Stand:

If water has a memory, then homeopathy is full of shit

Übersetzung: Wenn Wasser ein Gedächtnis hat, dann ist Homöopathie voller Scheiße / Homöpathie: Scheiße und Zucker.

(via Respectful Insolence)

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11 Kommentare

  1. So schlimm ist Homopathie doch nicht.

    In Gewissen Bereichen kann sie funktionieren und tut es auch.
    Sollte nur der ganze Esoterik-Quatsch weggelassen werden.

    • Homöopathika sind Placebos – und wirken auch nur als solche –, und die von Homöopathen behaupteten Grundlagen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Lass den Esoterik-Quatsch weg, und du hast praktisch gar nichts mehr. :)

      • Gut aber als ich noch ein Kind war habe ich sowas bekommen und Warzen sind weggegangen. Keine Ahnung ob es daran lag das ich daran glaubte aber das drum herum habe ich damals eh nicht verstanden.

        Nach der schmerzhaften Antiwarzen Therapie beim Hautarzt sind die Warzen wiedergekommen. Dafür weiß ich heute noch wie sich Stickstoff auf der Haut anfühlt.

      • Homöopathie kann meiner Meinung nach wirken, denn einige Wirkstoffe kommen aus der Natur. Es gibt erwiesenermaßen „Heilkräuter“, die gegen die kleinen Wehwehchen helfen.
        Aber es gibt eben auch viel Unsinn in dem Bereich, der einen schlechten Ruf auf den Rest wirft…

        • Dann sollte man die Heilkräuter aber nicht so extrem verdünnen, bis kaum noch etwas (oder gar nichts mehr) von ihnen vorhanden ist – da gibt’s nicht mehr viel, das wirken kann (was umgekehrt bei Giften natürlich von Vorteil ist…), und solche Heilkräuter sollte man dann besser direkt verwenden. Das ganze Konzept, die Grundlagen und Behauptungen der Homöopathie (vgl. die Links in meinem Kommentar oben) werden dadurch aber auch nicht realitätsnäher und wirkungsvoller.

          • @cimddwc, Du hast natürlich recht, dass eine Menge verdünnt wird, einiges wird aber auch konzentrierter beigemischt…
            Ich halte nichts von Homöopathie-Produkten, aber ich pflücke schon mal Thymian und mache mir daraus ein Tee bei Halsschmerzen, da es eben erwiesenermaßen entzündungshemmend wirkt…

  2. Ich behaupte auch nicht das dies alles das einzig wahre ist, nur denke ich, oder habe es bisher so teilweise gesehen das es manchmal helfen kann.

    In wie weit auch glauben an die Mittel mitspielt weiß ich auch nicht, ich weiß nicht mehr darüber als über Chemiemedikamente.

    Eine bekannte nutzt solche Dinge gegen Blasenentzündungen und damit sind sie nicht so als ohne die Mittel, bei mir sind die Warzen weg, es kann wohl funktionieren, so wie ein Kräutertee helfen kann bei Halsschmerzen oder Kaffee um wach zu werden.

    Es gibt aber leider Bergeweise Hokuspokus in dieser Szene durchsetzt mit Esoterik und das zerstört leider alles gute was hier eventuell zu finden ist.

    Heutzutage würde ich selber auch nicth mehr hingehen da ich keinen Bock auf den Esoterikquatsch drum herum habe.
    Aber versuchen kann man es.

    Ich habe schon keinen Bock auf Ärzte, da gehe ich noch ungerner zu sowas. Antesten kann man es aber sicherlich wenn man tolerant genug ist und sich drauf einlassen möchte.

    An dies mit der Wassererinnerungen und so einen Mist glaube ich aber nicht. Entweder hilft ein Mittel, dann ist gut, aber Märchen brauche ich keine.

    Warum sollte sich Wasser überhaupt erinnern können ?
    Dann kann sich auch jedes andere Element und Molekül erinnern.
    Dann wäre, als krasses Beispiel, sogar Hitler noch unter uns da viel Wasser in seinem Leben in ihn hinein und hinausgeflossen ist.

    • Passend hat @GWUP vorhin einen Link zu einem Schweizer Interview getwittert (in der Schweiz geht’s grad um die Frage, ob „Komplementärmedizin“ in der Verfassung verankert werden soll) – Zitat daraus:

      Mein Grossvater wurde 95 Jahre alt. Und dabei hatte er geraucht wie ein «Chämi». Soll ich jetzt schlussfolgern, dass Rauchen gesund ist? Man darf einfach nicht von Einzelfällen auf Allgemeingültigkeit schliessen. Die Erfahrungsmedizin – «Ich selbst habe es so erlebt, ergo ist es so» – stellt eine gewaltige Anmassung und einen Rückschritt ins Mittelalter dar.

      Die Homöopathen würden ihnen entgegnen, dass sich der Erfolg ihrer Methoden sehr wohl statistisch erhärten lässt.

      Die Homöopathen hatten 200 Jahre lang ihre Chance. Hier an der Universität Bern verfügen sie über einen eigenen Lehrstuhl. Sie hätten eine einzige Arbeit publizieren können, die die Wirksamkeit ihrer Methoden beweist. Sie konnten es nicht – niemand kann das. Mit gleichem Recht wie die Homöopathen könnte auch Sektenführerin Uriella mit ihrem angeblich heilenden Badewasser einen Uni-Lehrstuhl beanspruchen.

      • Vielleicht haben die bei so viel Arbeit in den 200 Jahren einfach vergessen eine Arbeit zu veröffentlichen ? :mrgreen:

        Ich glaube aber das genau das Problem bei der Homöpathie ist, manchmal funktioniert sie, manchmal nicht.

        Interessant und auch wichtig ist, wie auch bei der Naturheilkunde, das der Mensch bei seinen Krankheiten als ganzes behandelt wird und nicht nur die Sympthome. Ich meine das passiert auch bei der Homöpathie.

        Mein Hausarzt hat mir das ein bisschen erklärt zum Thema Hautpilze, das man hier den ganzen Körper, den ganzen Menschen sehen muss und nicht nur den Pilz.
        Das man zwar den Pilz bekämpfen kann mit Medikamenten, das aber der Mensch an sich gesund sein muss damit er auch weg bleibt.
        Wenn man also glücklich ist und sich gut ernährt, also gesund ernährt das dann auch solche Dinge wie ein Hautpilz weggehen können und wegbleiben.

        Zuckerkugeln helfen da alleine dann auch nicht, aber wenn man einen richtigen Homöpathen hat das dieser dann vielleicht den Menschen als ganzes Betrachtet und sowas wie ein Psychater ist, denn hier wird auch mit Gesrpächen gearbeitet.

        Days Problem ist wirklich, das es einfach nicht mit derzeitgen Mitteln logisch Beweisbar ist.
        Interessant ist aber auch das es manchmal funktionieren kann.

        Aber man sollte nicht in den Glauben verfallen das Krankheiten durch Handauflegen geheilt werden können.
        Zuckerkugeln helfen nicht gegen Krebs, oder HIV, genauso wenig wie Pilgerfahrten einen wieder sehen und gehen lassen oder anderer religöser Kram.
        Doch vielleicht hilft es dabei das die Menschen sich wieder besser fühlen, positiv wieder denken und dadurch schon das Immunsystem gestärkt wird, was aber nicht wissenschaftlich dann beweisbar ist.

        • Der Vorteil, den Homöopathen und andere Alternativheiler haben, ist, dass die sich mehr Zeit für ihre Patienten nehmen, was den Placebo-Effekt (der übrigens wissenschaftlich anerkannt ist und untersucht wird) verständlicherweise verstärken kann. Die Betrachtungsweise des „Menschen als ganzes“ ist aber auch nur ein Bestandteil davon.

          Homöopathie selbst hat keine spezifische (d.h. über Placebo-Effekte hinausgehende) Wirkung; die von Homöopathen behauptete Wirkung ist nicht einfach „derzeit noch nicht beweisbar“, sondern widerspricht den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen – da müsste also sehr viel mehr über den Haufen geworfen werden als einfach nur neue, bessere Nachweismethoden entwickelt werden.
          (Ich hatte dazu ja schon öfter etwas verlinkt.)

          • Dass stimmt wahrscheinlich, durch die Gespräche mit dem Patienten kann so ein Placeboeffekt erzielt werden. Der Patient fühlt sich ernst genommen und dadurch kann schon was erreicht werden und sei es das er sich einfach nur besser fühlt und damit sein Immunsystem stärkt und dadurch eine Wirkung erzielt wird.

            Was mit aber noch dazu einfällt, da ich auch vieles von dem Zeug für Mist halte :

            Ich habe ja oben das Beispiel von den Mittel gegen die Blasenentzündungen gebracht.
            Eventuell wird hier wieder mal viel in einem Topf geworfen und weil man viele Zielgruppen erreichen will einfach als Homöopathie verkauft.
            Es gibt ja zB Teesorten die gegen Erkältung ect helfen oder die Geneesung unterstützen.
            Eventuell werden hier dann auch einfach solche Kräutermittel, die ja Helfen können und auch als Medikamente verkauft werden einfach als Homöopathische Mittel umdeklariert um eine weitere Zielgruppe zu erreichen.

            Soweit ich das weiß ist dieser Begriff nicht geschützt, jeder kann ein Homöopath werden, genauso wie man Präparator sich nennen kann, auch ohne Ausbildung als solcher, oder Tatoowierer ohne das man es kann.

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