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Wann und wie?

Eine Frage während meines kleinen Bodensee-Urlaubs letzte Woche: Wann und wie komme ich mit der Bahn von Lindau nach Friedrichshafen-Hafen? Folgender Screenshot der iPad-App:

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(1) Nehme ich den Zug um 10:37, der 5 Minuten verspätet ist? Wegen 9 Minuten Aufenthalt mit Richtungswechsel in Friedrichshafen-Stadt braucht er 40 Minuten. Auf diese 9 Minuten will man offenbar nicht verzichten, da auch die Ankunftszeit mit +5 angegeben ist.

(2) Nehme ich denselben Zug um 10:37, der pünktlich ist, wenn ich in Friedrichshafen-Ost in den Bus umsteige (mit nur 3 Minuten Umsteigezeit, somit etwas schneller als (1))? Ist ja nett, dass der Zug dann pünktlich ist, damit man den Bus noch erreicht…

(3) Nehme ich besser denselben Zug ohne Verspätung? Na wenn man das immer so frei wählen könnte…

(4) Oder nehme ich denselben verspäteten Zug, der aber pünktlich am Ziel ist, wenn ich zwischendrin in ihn selbst umsteige? Will der Lokführer dann also etwas schneller zum anderen Ende gehen?

Am Ende hab ich mich entschieden, mit dem Zug nur bis FN-Stadt zu fahren und die restlichen paar Meter zu gehen, man will ja auch noch ein bisschen mehr von der Gegend sehen. Wahrscheinlich war der Zug deswegen mehr als 10 Minuten verspätet…

Nachgereichte Tradition

Urlaubsbedingt mit 6 Tagen Verspätung meine Fotos zum Pabuca-Thema „Tradition“, und es dreht sich alles ums Pfaffenhofener Volksfest…

Tradition ist, dass öffentliche und ein paar (mehr oder weniger) private Gebäude zur Volksfestzeit geschmückt sind. So wie hier beim Altbürgermeister. Die eine oder andere Flagge hat offenbar schon so manches an Tradition miterlebt…

Volksfest 2014 IMG_0730

Tradition hat auch dieser Gruß – nicht nur auf dem Volksfest. Die Auswirkungen davon, imaginäre Himmelsfreunde in Begrüßungen einzubeziehen, dürften aber ähnlich gering sein wie das Wirken jener Himmelsfreunde selbst.

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Manche Fahrgeschäfte wie Autoscooter haben auch Tradition – genauso wie für die Funktion unnötige Dachverzierungen.

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Nicht mehr höflich

Junge mit zwei Tafeln Vor gerade mal ein paar Tagen – direkt im vorangegangen Beitrag – schrieb ich von der „höflichen Bitte“, Links zu löschen. Ich hatte den Link gelöscht, aber um ein kleines bisschen Aufwand zu sparen auf die Mail nicht geantwortet. Was trudelt heute ein? Genau, eine „Erinnerung“:

[...] Wir möchten Sie heute an unsere Anfrage erinnern.
[...] Darum möchten wir Sie noch einmal bitten, Links zu unserer Seite bis zum 7. September 2014 zu entfernen.
[...]
Sollten Sie die Links bereit gelöscht haben, vielen Dank! In jedem Fall bitten wir um eine kurze Info, wenn Sie die Links gelöscht haben.

Bitte entschuldigen Sie den zusätzlichen Aufwand, den diese Anfrage verursachen könnte.
Vielen Dank für Ihre Mühe und Mithilfe!

(Hervorhebung auch wieder im Original.) Diesmal hab ich geantwortet. Und zwar:

Ja, klar, Sie schicken Massenmails raus und sparen sich den Aufwand, vielleicht noch mal kurz persönlich auf der Seite nachzuschauen, ob der Link noch da ist. So viel zum Thema „höflich“ aus Ihrer ersten Mail, hm? Es reicht Ihnen wohl nicht, dass Sie für irgendwelche Probleme, die SIE mit Links haben (oder sich einbilden) mögen, die SIE damals gewollt haben, mir und was weiß ich wie vielen anderen Bloggern in der Ferienzeit kurzfristige Fristen setzen wollen? Ich bin fast versucht, den Link (*) wieder reinzunehmen…

(*) und ja, es war nur ein Link in einem Beitrag, der natürlich auch auf mehreren Archivseiten zu sehen war; mal so als kleine Nachhilfe, wie Blogs aufgebaut sind

Mal schauen, ob und was für eine Antwort kommt…

(13.9.) Es kam keine. Immerhin auch keine weitere Erinnerung…


Foto (Orig.): Akova/Fotolia

Höflich

Junge mit zwei Tafeln Vor etlichen Jahren, als Verlinkungsaktionen zwischen nicht­kommerziellen Blogs und kommerziellen Blogs, Portalen, Shops etc. – auch in Form von Gewinnspielen – noch häufiger waren, hofften die Kommerziellen, damit im Suchmaschinen­ranking zu steigen. Wie auch immer Google in der Zwischenzeit an seinen Schrauben gedreht hat, große Mengen an Backlinks scheinen für viele SEOs und solche, die es gern wären, nicht mehr so attraktiv zu sein, und die Teilnehmer von damals bekommen ab und zu Mails mit der Bitte, solche Links zu entfernen. Z.B. diese von vorgestern:

Wir müssen unser Backlinkprofil aktuell radikal verschlanken.
Darum möchten wir Sie höflich bitten, Links zu unserer Seite kurzfristig bis zum 3. September 2014 zu entfernen.

(Hervorhebung auch im Original.) Ich weiß ja nicht, ob’s anderen auch so geht, aber ich finde, einen noch dazu kurzfristigen Termin zu nennen, nimmt so einer Bitte dann doch eeeeetwas von ihrer Höflichkeit. Oder wie seht ihr das?

Interessant übrigens auch die Wortwahl „müssen“ – ob das denen wirklich so schnell hilft? Ich hab da so meine Zweifel, aber eine brauchbare Antwort wird nur Gottogle alleine kennen…

Uodate 4.9.: » Nicht mehr höflich


Foto (Orig.): Akova/Fotolia

JW

Neulich hab ich zufällig eine elegant gekleidete ältere Dame dabei beobachtet, wie sie vor den nachbarschaftlichen Briefkästen stand und ausgiebig in einem kleinen Notizbuch blätterte – wohl um Namen abzugleichen. Um danach ein Faltblatt einzuwerfen, was sie etwas später offenbar auch bei mir getan hat. (Ich kann von meiner Wohnung aus die Briefkästen vor dem Nachbarhaus sehen, aber unsere eigenen nicht.)

Und was war’s? Natürlich Werbung von Jehovas Witzb—, äh, Wittnesses, deutsch Zeugen – für ihr App- und Online-Angebot. (Wobei ich nicht den Eindruck habe, die Faltblattverteilerin würde das selber nutzen.) Die Zeit zum Klingeln hat sie sich so jedenfalls gespart. Wäre wohl weniger Faltblätter losgeworden, wenn sie versucht hätte, sie persönlich an die Leute zu bringen.

Ansonsten stand auch nur ein bisschen vom üblichen Kram drin – wie toll die Bibel doch sei: „Millionen finden in der Bibel Antworten auf ihre Fragen.“ Wundert mich nicht. Wundern würde es mich aber, wenn alle zur selben Frage auch dieselbe Antwort finden, schließlich bietet die Bibel doch jedem das, was er selber gern hätte… Und das hier:

Die Bibel sagt: Gottes Wort ist „wahr und zuverlässig“.
(Psalm 119:160, Gute Nachricht Bibel)1

Da bietet sich eine Gelegenheit, endlich mal dieses Bild zu zeigen:

The Napkin religion is the one true religion because it says so right here on this Napkin
(Urheber unbekannt, massenhaft im Netz zu finden)
Übersetzung: Die Servietten-Religion ist die einzig wahre Religion, denn so steht es genau hier auf dieser Serviette geschrieben.

Sollte ich mal für den Fall, dass irgendwann noch ein Bibelfan klingelt, in echt vorbereiten und zur Widerlegung auffordern…

 


  1. Genaugenommen steht in dem Psalm: „Dein Wort ist nichts denn Wahrheit; alle Rechte deiner Gerechtigkeit währen ewiglich.“ (Lutherbibel 1912) []