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Blogging

Dreitausend

redhead model cheering isolated on white 3000 Tage ist mein Blog heute alt. Das müssen wir feiern! Nur wie? Rückblick? Hmm, 3000 hat schön viele Teiler – ganze dreißig (außer 1 und 3000 selbst), nämlich 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, 20, 24, 25, 30, 40, 50, 60, 75, 100, 120, 125, 150, 200, 250, 300, 375, 500, 600, 750, 1000, und 1500. Schaun wir doch mal, was ich an diesen Tagen so im Blog geschrieben habe – wobei es doch einige Lücken gibt.

(8) Streit und Zwietracht (Eris), aber keine Gesetzlosigkeit (Dysnomia) macht sich breit, wenn (100) man übervorbildlich gewarnt wird: „ACHTUNG! Glas kann nach dem Befüllen mit Heißgetränken heiß werden.“ Da kann auch (250) weder Harald Schmidt (was macht der eigentlich jetzt?) alleine noch mit einem Möchtegern-Komiker, -Musiker, -DJ, -Unterhaltungskünstler, -Moderator und -Schauspieler zusammen etwas anderes bewirken.

Wenigstens ist von diesen niemand so (375) farbenblind, dass er pink und weiß mit grün bzw. weinrot verwechselt. Bei solcher Farbenblindheit helfen jedenfalls auch (500) weder Gehirng (braing) noch Beten (praying). Noch nicht mal (nochmal 500) Suchanfragen-Beantwortungen in einem Jubiläumsbeitrag, bei dem ich bis eben nicht wusste, dass es nicht nur der 300. Beitrag, sondern auch am 500. Tag war.

Aber es gibt etwas, das bei allem hilft: Die (damals, 600) neue Wissenschaft der Cimddologie, eine kleine esoterisch-parawissenschaftliche Satire-Serie. Die kann sicher auch viel mehr über die Persönlichkeit eines Jeden aussagen als (750) „Persönlichkeitstests“ à la Wall-E-Test, Gehirngeschlecht und Liebesbarometer.

Was haben die Scorpions, Disturbed und Alicia Keys gemeinsam? Sie waren (1000) als Rebusse in einem Musikquiz zu erraten – nachdem am selben Tag (1000) schon ein kleiner Jubiläumsbeitrag erschienen war. 500 Tage später (1500) haben wir schließlich noch erfahren, dass eine Eisdiele alles Böse, Verrückte oder Sternentorartige am 10.10.10 verhindert hat, indem sie diesen Tag einfach geschlossen hatte, um erst im nächsten Sommer, also im Februar, wieder zu öffnen. Naja, das mit dem Sommer hat nicht ganz gepasst, aber ein paar Sonnenstrahlen reichen hierzulande ja schon, um die Leute auch im Winter zu den Eisdielen zu locken.

Nun denn, lasst euch euer Eis schmecken…


Foto: Gleb Semenjuk – Fotolia.com

Nicht mehr höflich

Junge mit zwei Tafeln Vor gerade mal ein paar Tagen – direkt im vorangegangen Beitrag – schrieb ich von der „höflichen Bitte“, Links zu löschen. Ich hatte den Link gelöscht, aber um ein kleines bisschen Aufwand zu sparen auf die Mail nicht geantwortet. Was trudelt heute ein? Genau, eine „Erinnerung“:

[…] Wir möchten Sie heute an unsere Anfrage erinnern.
[…] Darum möchten wir Sie noch einmal bitten, Links zu unserer Seite bis zum 7. September 2014 zu entfernen.
[…]
Sollten Sie die Links bereit gelöscht haben, vielen Dank! In jedem Fall bitten wir um eine kurze Info, wenn Sie die Links gelöscht haben.

Bitte entschuldigen Sie den zusätzlichen Aufwand, den diese Anfrage verursachen könnte.
Vielen Dank für Ihre Mühe und Mithilfe!

(Hervorhebung auch wieder im Original.) Diesmal hab ich geantwortet. Und zwar:

Ja, klar, Sie schicken Massenmails raus und sparen sich den Aufwand, vielleicht noch mal kurz persönlich auf der Seite nachzuschauen, ob der Link noch da ist. So viel zum Thema „höflich“ aus Ihrer ersten Mail, hm? Es reicht Ihnen wohl nicht, dass Sie für irgendwelche Probleme, die SIE mit Links haben (oder sich einbilden) mögen, die SIE damals gewollt haben, mir und was weiß ich wie vielen anderen Bloggern in der Ferienzeit kurzfristige Fristen setzen wollen? Ich bin fast versucht, den Link (*) wieder reinzunehmen…

(*) und ja, es war nur ein Link in einem Beitrag, der natürlich auch auf mehreren Archivseiten zu sehen war; mal so als kleine Nachhilfe, wie Blogs aufgebaut sind

Mal schauen, ob und was für eine Antwort kommt…

(13.9.) Es kam keine. Immerhin auch keine weitere Erinnerung…


Foto (Orig.): Akova/Fotolia

Höflich

Junge mit zwei Tafeln Vor etlichen Jahren, als Verlinkungsaktionen zwischen nicht­kommerziellen Blogs und kommerziellen Blogs, Portalen, Shops etc. – auch in Form von Gewinnspielen – noch häufiger waren, hofften die Kommerziellen, damit im Suchmaschinen­ranking zu steigen. Wie auch immer Google in der Zwischenzeit an seinen Schrauben gedreht hat, große Mengen an Backlinks scheinen für viele SEOs und solche, die es gern wären, nicht mehr so attraktiv zu sein, und die Teilnehmer von damals bekommen ab und zu Mails mit der Bitte, solche Links zu entfernen. Z.B. diese von vorgestern:

Wir müssen unser Backlinkprofil aktuell radikal verschlanken.
Darum möchten wir Sie höflich bitten, Links zu unserer Seite kurzfristig bis zum 3. September 2014 zu entfernen.

(Hervorhebung auch im Original.) Ich weiß ja nicht, ob’s anderen auch so geht, aber ich finde, einen noch dazu kurzfristigen Termin zu nennen, nimmt so einer Bitte dann doch eeeeetwas von ihrer Höflichkeit. Oder wie seht ihr das?

Interessant übrigens auch die Wortwahl „müssen“ – ob das denen wirklich so schnell hilft? Ich hab da so meine Zweifel, aber eine brauchbare Antwort wird nur Gottogle alleine kennen…

Uodate 4.9.: » Nicht mehr höflich


Foto (Orig.): Akova/Fotolia

Einmal Leser beschwindeln, bitte

Vorhin in einer Mail ein Angebot von einem Shop bekommen, einen Artikel für max. 75€ zu erhalten als Gegenleistung für eine Verlinkung in einem Blogartikel mit dieser Bedingung:

Voraussetzung ist allerdings, dass Sie KEINEN Produkttest schreiben und auch NICHT erwähnt wird, dass Sie das Produkt als Gegenleistung bekommen.

:nono: Nein, lieber werbender Shopbetreiber, sowas gibt’s bei mir nicht.

Bin aber mal gespannt, ob ich in den nächsten Tagen in meinem Feedreader auf solche Artikel stoße… wobei: Die, denen ich sowas aufgrund früherer (teils auch verheimlichter) Werbeartikel am ehesten zutrauen würde, sind eh nicht mehr in meinem Feedreader.

In Blog Post 2525

In blog post 25251
If the blog is still alive
If readers can survive
They may find…

In this week 29 (29!)
Of project Magic Monday, so fine
The topic is „similar“ (see there)
So sing this similar song if you care

By blog post 3535
Ain’t gonna need to tell the truth, tell no lies
Everything you think, do and say
Is in the feeds you read today

By blog post 4545
Ain’t gonna need your wits, won’t need your eyes
You will find all thoughts thought for you
Directly fed from Neuland to you

By blog post 5555
Your arms are hangin‘ limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine doing that for you

By blog post 6565
Ain’t gonna need no friends, won’t need no life
Fake pictures you never took
Is all you need to post on Facebook

By blog post 7510
If money’s coming it oughta make it by then
Advertisers look around and say
„Guess it’s time to stop the pay“

By blog post 8510
Alpha bloggers shake their mighty heads
They’ll either say „We’re pleased where you have been“
Or make you tear it down and start again

By blog post 9595
I’m kind of wondering if any blog’s gonna be alive
You’ve copied everything this internet can give
And you ain’t put back nothing…

Now it’s been 10,000 posts
Bloggers wrote a trillion boasts
For what they never knew
Now bloggers‘ reign is through
But through all these update nights
The twinkling of your router’s lights
So very far away
Maybe it’s only yesterday…

In blog post 2525
If the blog is still alive
If readers can survive
They may find…

 


  1. und genau das ist das hier: der 2525. Beitrag in diesem Blog. Der Text ist natürlich stark an „In The Year 2525″ von Zager & Evans angelehnt (» Video mit Text). Gut, genaugenommen hätte ich das in Beitrag Nr. 1969 schreiben müssen, damit’s eine komplette Zukunftsvision bleibt… []