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Nerviges

Ins Leere gelaufener Telefonterror

altes Telefon …könnte man das nennen, was die Nummer 021619479149 hier in letzter Zeit abgeliefert hat: An den acht Wochentagen vom 29.7. bis 7.8. habe ich 25 Anrufversuche von dieser Nummer erhalten, frühestens 9:54 Uhr, spätestens 18:05 Uhr – aber auf diejenige meiner Nummern, die mir letztes Jahr beim Internet­anschluss­wechsel zu Kabel Deutschland zusätzlich zugeteilt wurde, die ich aber nie benutzt, in einem Telefonbuch/-verzeichnis veröffentlichen lassen oder sonstwie weitergegeben habe; sie ist nur automatisch in der Fritzbox eingetragen und wird von deren Anrufbeantworter mitbedient. Außer in der internen Anrufliste (und im Falle von Aufzeichnungen, von denen es bisher zwei kurze mit Callcenter-Hintergrundgeräuschen gab, am Telefon) bekomme ich von diesen Anrufversuchen also zum Glück nichts mit.

Die 02161 9479149 gehört laut diverser Internetseiten und den dort kommentierenden genervten Angerufenen – wo auch öfter „Terror“ zu lesen ist – zu Eismann, einem Tiefkühl­lieferanten, mit deren Fahrer, Telefonisten oder Prospekten weder ich noch mein Briefkasten zu tun hatten.

Da stellt sich natürlich die Frage: Warum rufen die diese meine Nummer an? Kabel Deutschlands Textbaustein, mit dem meine Anfrage dort nach etwaiger Nummern­weitergabe/-verkauf beantwortet wurde, deutet darauf hin, dass sie so etwas generell nicht tun. Rufen die, was mir allerdings nicht zu dieser Vehemenz zu passen scheint, wahllos alle möglichen Nummern an? Tippfehler bei der Nummer eines echten Kunden/Interessenten?

Wenn letzteres, warum sprechen sie nicht mal auf den Anrufbeantworter? Oder ist deren System zu schlecht, als dass die Telefonisten wissen könnten, wie oft es schon vergeblich versucht wurde? Halten die das ganze Vorgehen wirklich für eine kundenfreundliche Art der Kommunikation?

Abgesehen von den Überlegungen im letzten Absatz hatte ich das am Freitagmorgen (beim Stand von 21 Anrufen an 7 Tagen mit 1 Aufzeichnung) auch Eismann per Mail gefragt. Eine Antwort kam bisher nicht, aber seit Freitagabend auch keine Anrufversuche mehr. Mal sehen, ob das so bleibt…

Kafkaeskes Kontaktformular bei Kabel Deutschland

Wie kann man schriftlich online bzw. per E-Mail mit Kabel Deutschland in Kontakt treten? Tja, eine E-Mail-Adresse bieten sie nicht mehr an. Nur ein Kontaktformular. Aber das macht die Sache nicht einfacher, denn man kommt nicht direkt dorthin, sondern soll erst das Thema seine Anliegens angeben und kann dabei zwischen Anrufen und E-Mail wählen. Scheinbar.

Erstes Problem ist schon das Thema. Wenn man Glück hat, kommt ein hilfreicher Link. Ansonsten heißt es mal „Leider können wir Ihre Eingabe nicht zuordnen“, mal „Gönnen Sie uns bitte mehr als nur ein Wort“ (worum’s mir genau ging, dazu ein anderes Mal mehr). Andererseits reicht ein Wort, wenn man eines erwischt, das das System versteht. Beispiel Datenschutz, dort kommt dann sogar ein doppelter Link:

kd-datenschutz

Auf einer Unterseite dort findet man auch zwischen Adresse und Telefonnummern einen Link „Kontakt per E-Mail“. Der führt natürlich wieder nur hierher.

Also gut, mal ein anderer Versuch:

kd-kontakt

Haa haa. Sehr witzig. Vielleicht so?

kd-formular

6 Formulare, aber kein Kontaktformular. Da wurde einfach „formular“ als Stichwort erkannt. Genauso, wenn ich „Ich will nicht anrufen“ eingebe: Stichwort „anrufen“, Verneinung wird nicht erkannt, nur die Anrufoption erscheint; offenbar keinerlei Spracherkennung, sondern eine reine dumme Stichwort-Blechtussi. Die Frau, die dafür ihr Konterfei hergegeben hat, kann einem leid tun…

Erst nach einigem Herumgoogeln bin ich auf ein KD-Kundenforum gestoßen, wo im dritten oder vierten Anlauf dann tatsächlich ein funktionierender Link zum tatsächlichen Kontaktformular zu finden war:

https://www.kabeldeutschland.de/csc/kontakt/formular?formKey=IhrThemaistnichtdabeiKunde

Puh… na mal sehen, wie lange eine Antwort dauert – auf die Beschwerde über dieses Kontaktformular und über mein eigentliches Anliegen, dazu wie gesagt ein anderes Mal mehr.

PS: Ich übernehme keine Gewähr dafür, wie lange dieser Link noch funktioniert. Würde mich nicht wundern, wenn die da immer wieder mal was ändern, nicht dass noch zu viele Kundenanfragen kommen.

PPS: Seltsamerweise werde ich jetzt, wenn ich draufklicke, auch wieder an den Kontakt-Anfang geworfen. Aber in einem Inkognito-Fenster oder einem anderen Browser geht’s noch…

Hinweis in 19 Sprachen

Auf diesen drei (von 4) störrischen Etiketten einer Jeans findet sich der Hinweis über „nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ – vermutlich nur das lederne Markenetikett hinten – für Fundamentalveganer in 19 Sprachen:

Jeans-Etiketten

Dass Jeansstoffe abfärben können u.a. steht dann nur noch in zwei Sprachen da. Auf einem separaten Etikett, nur zu weniger als einem Viertel benutzt. Den Bestandteilen werden dann wieder mehr Sprachen gegönnt – aber nicht mehr Platz.

Hätte alles locker auf ein einzelnes Etikett gepasst – dann hätte ich’s vielleicht auch neben dem mit Größe und Waschanweisung drangelassen…

Links der Woche (2015/21)

Ich dachte, ich bring ausnahmsweise(?) mal wieder eine kleine aktuelle Linksammlung:

Nicht sinnlos
Ich habe das schon öfter angedeutet, aber ich finde, es ist durchaus wert, einen eigenen Beitrag zu erhalten: Ich finde, Atheisten könnten sich ein bisschen mehr mit der ihnen oft vorgeworfenen Sinnlosigkeit einer Welt ohne Götter auseinandersetzen. …

Und im Übrigen
Geschätzte Höbbaden©, Rutenwedler, Reichsdeppen, Wasserbeleber, Göttinnenanbeter, Aldebaran-Funker, Chemtrailser, ich muss Euch mal eine Frage ins Gesicht brüllen: WOLLT IHR MICH VERARSCHEN? Nein, zwei: GLAUBT IHR EIGENTLICH, DASS ICH KOMPLETT BESCHEUERT BIN? …

Davon noch mehr!
Gestern wurde in Irland ein Referendum über die Einführung der Ehe für Homosexuelle abgehalten. Das offizielle Ergebnis steht noch aus, aber wie es aussieht, haben die Iren mit ganz deutlicher Mehrheit dafür gestimmt, dass jetzt auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen sollen. Angesichts der hohen Wahlbeteiligung ist das eine ganz deutliche Absage an die konservative Nein-Fraktion. …

Verhandlungstisch, das war, entschieden wir uns zurück –
Oder: Garbage In, Garbage Out

Bahnhof im Nebel Man nehme je eine Pressemeldung der Deutschen Bahn (vom 17.5.) und der GDL (vom 18.5.), verrühre einmal kräftig – soll heißen: immer abwechselnd ein Wort von der einen, dann von der anderen PM -, passe die Groß- und Kleinschreibung der neuen Satzanfänge an, lasse das Überstehende weg (wo eine PM länger ist) und schaue sich das Ergebnis kurz an.

Spaßeshalber übersetze man diese Mischung mit Google ins Englische, und weil das einem eh schon etwas spanisch vorkommt, gleich komplett ins Spanische. Und dann wieder zurück ins Deutsche, wir wollen’s hier ja lesen können.

Herausgekommen ist das:

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Verhandlungstisch, das war, entschieden wir uns zurück.

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Nun gut, so wahnsinnig informativ und verständlich klingt das ja nicht, aber wenn man bedenkt, wie gegensätzlich beide Seiten von den Verhandlungen des letzten Wochenendes „berichten“…

Wäre es juristisch eigentlich vertretbar, die Verhandlungsführer beider Seiten in einen Raum einzusperren und erst wieder rauszulassen, wenn sie sich geeinigt haben (und es bei fatalem Ausgang mit ihren Nachfolgern wiederholt)?

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