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Berge

Links und Videos der Woche (2011/43)

 

Betende Schweizer schuld an Gletscherschwund

Aletschgletscher ca. 1880 Klimawandel? CO2-Ausstoß? Sonnenaktivität? Denkste! Zumindest beim Aletschgletscher – und wer weiß, wie weit sich die Auswir­kungen noch ausgebreitet haben – könnten die Gläubigen zweier Dörfer nicht ganz unschuldig sein, wie eine Walliser Pressemeldung verkündet:

Nachdem die Dörfer Fieschertal und Fiesch im 17. Jahrhundert von Naturkatastrophen heimgesucht wurden, haben deren Bewohner 1678 das Gelübde abgelegt, tugendhaft zu leben und gegen das Wachstum des Aletschgletschers zu beten. Grund dafür waren das bedrohliche Vorrücken des Gletschers und die Ausbrüche des über dem Dorf gelegenen Märjelensees. Nachdem man das Gelübde einige Male den Gegebenheiten und Naturgefahren angepasst hatte, wurde, um die Wirkung der Gebete während des Gletscherhöchststandes Mitte des 19. Jahrhunderts noch zu verstärken, ab 1862 einmal jährlich eine Prozession durchgeführt.

Nun wollen sie angesichts des stark schwindenden Gletschers „das ‚Katastrophen-Gelübde‘ um Beistand gegen den Klimawandel abändern“ – aber offenbar ist so eine 180°-Wendung anders als o.a. Anpassungen etwas, das nur der Oberhirte im Vatikan erlauben kann, und deshalb bemühen sie sich nun um eine Audienz in den nächsten Monaten. Auf, Benedikt, du kannst mit wenigen Worten die Welt vor der Klimakatastrophe retten!!

Was für persönliche Sorgen und Schuldgefühle sich manche Leute so einreden… :roll:


Siehe z.B. Meldung der NZZ Online: „Papst soll Walliser Dörfern gegen Klimawandel helfen“

Sachse verfehlt Zugspitze – Hubschrauber muss ran

Die Meldung des Tages: Nachdem ein Sachse mit seinem Auto nur einen 35-Meter-Sprung von einer Böschung auf ein Kirchendach in gerade mal sieben Metern Höhe (Rechnung dazu bei Sebbi) geschafft und damit sein eigentliches Ziel, das Gipfelkreuz der Zugspitze, klar verfehlt hatte, musste ein Hubschrauber aushelfen, um das nicht mehr glänzende Goldkreuz von Deutschlands höchstem Berg zu holen.

Oder hab ich da was falsch verstanden? Ei verbibbsch!

Montreux-Panoramen

In diesem Beitrag findet ihr drei aus 8-10 Bildern zusammengenähte Panoramen von Montreux und Umgebung – erstellt mit der hier bei Heise vorgestellten Software Hugin. Ich muss sagen, sie liefert wirklich ansehnliche Ergebnisse (die Speicherung der Belichtungswerte bei der Aufnahme wird auch einen Teil dazu beigetragen haben) – ich musste nur wenige Kontrollpunkte korrigieren und nur in einem Fall (im 1. Bild) nachbearbeiten, als ich es nicht geschafft habe, Hugin beizubringen, den See-Horizont richtig zusammenzusetzen (ein Foto war wohl auch zu schief geraten). Nur das Ausschneiden (bei einem Freihand-Schwenk schafft man es ja nie, dieselbe Höhe einzuhalten) muss man offenbar leider noch manuell erledigen.

Die Bilder sind jeweils (wenn alle Browser das richtig machen…) einmal komplett in die Beitragsbreite reingequetscht zu sehen und einmal zum Scrollen.

Das erste Panorama südöstlich von Montreux, kurz vor Villeneuve, in 2732×320 Pixeln:

Montreux-Panorama von Villeneuve aus

Montreux-Panorama von Villeneuve aus

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» Version mit 6830×800 Pixeln


Das zweite vom Ufer von Clarens (dem westlichen Stadtteil von Montreux) aus aufgenommen – links ist Montreux zu sehen, in der Mitte die Rhône-Mündung; 2056×320 Pixel:

Montreux-Panorama von Clarens aus

Montreux-Panorama von Clarens aus

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» Version mit 5140×800 Pixeln


Nummer drei, leider mit den größten Abweichungen in der Höhe, deswegen ein besonders schmaler Streifen1: Vom Bahnhof Glion aus, 300m über dem See – Villeneuve und Rhône-Mündung sind gut zu sehen, auch das Schloss Chillon am linken See-Rand hat’s noch ins Bild geschafft; 3332×320 Pixel:

Montreux-Panorama von Glion aus

Montreux-Panorama von Glion aus

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» Version mit 8330×800 Pixeln

(Wer mir einen guten Grund nennt, dem kann ich auch größere Versionen zukommen lassen. :) )

 


  1. was in der hier verwendeten Skalierung auf 320 bzw. 800 Zeilen aber nicht auffällt []

Funiculì, Funiculà

Funicular Territet-Glion

Von der Natur zur Technik – zur Standseilbahn Territet–Glion (ca. 300m über dem See), französisch funiculaire. (Der italienische Titel stammt vom Lied zur Eröffnung einer solchen Bahn am Vesuv, siehe Wikipedia: Neapel.)

Einer der Wagen und ein Blick auf die Technik:

Funicular Territet-Glion Funicular Territet-Glion

Auf der Fahrt nach unten ein Blick durchs Fenster (in dem sich mein helles T-Shirt spiegelt) kurz vor der Begegnung mit dem anderen Wagen; und eine Brücke unterwegs (durch den Schlitz des schmalen Kippfensters oben geknipst):

Funicular Territet-Glion Funicular Territet-Glion

Ein Blick von ganz oben und zwei von ganz unten:

Funicular Territet-Glion Funicular Territet-Glion Funicular Territet-Glion

Ein alter Wagen, der in der Talstation noch rumsteht (auf dem letzten Bild schon zum Teil zu sehen):

Funicular Territet-Glion

Und wo wir schon bei den Schienenfahrzeugen sind, sehen wir uns noch schnell den Bahnhof der Zahnradbahn von Montreux auf die Rochers de Naye (den höchsten Berg bei Montreux) in Glion an (befindet sich direkt neben der Standseilbahn-Bergstation), an dem besagte Zahnradbahn hält:

Glion station Glion station
Glion station

…und weiter unten, wo sie über eine Brücke am oberen Rand von Montreux fährt:

cog railway Montreux cog railway Montreux

Apropos Rochers de Naye: Ein aktuelles Foto von unten und eins von vor vier Jahren, als ich oben war:

Rochers de Naye Rochers de Naye

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