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Poesie

Hochnäsig und mit spitzer Unterlippe

hoch-spitz ↙ Da schaue ich mir den Monatsverlauf der Seitenzugriffe an (WP.com-Stats), und dann sieht das irgendwie aus wie ein Teil eines Gesichtsprofils… da muss einfach ein (mit Poetron erzeugtes) Gedicht her:

 

Küssende Unterlippen

Malen und fluchen.
Unterlippen eilen!
Sie malen!
 
Oh spitze Gemeinde…
Oh heiße Hose…
Unterlippen fluchen!
 
Hochnäsiger ist spitz!
Hochnäsiger ist wahnsinnig!
Und Küssen!
Nein allezeit dicht!

 

:hammer:

Projekt 42/3: Willkür

Projekt 42 Das September-Thema des Projekts 42 des Zementblogs, bei dem es nicht um Bilder, sondern um Texte geht, die die Teilnehmer schreiben sollen, ist Willkür.

Anstatt einen mehr oder weniger sachlichen und/oder witzigen Text über Willkür zu schreiben, dachte ich, ich könnte doch einen vorhandenen, bekannten Text willkürlich verfremden, etwa umsortieren. Ich habe mir dafür Das Lied von der Glocke von „unserem Landsmann Schiller“, wie mein Lateinlehrer immer sagte1, geschnappt und völlig willkürlich – nämlich mithilfe von echten Zufallszahlen von Random.org – umsortiert und die ersten 20 Zeilen ausgewählt. (425 Zeilen bieten ja genug Auswahl.)

Heraus­gekommen ist im zweiten Versuch – da mir der erste nicht so gefallen hat – das folgende, äh, Gedicht, bei dem ich nur noch einige Satzzeichen und die Leerzeilen geändert und den Titel hinzugefügt habe; die Reihenfolge stammt aber direkt aus dem Zufallszahlengenerator.

 

Sargdeckel von de Idol2

Stoßt den Zapfen aus!
Zum Segen, nach des Himmels Rat!
Aus der Hülse, blank und eben,
Und hofft, daß sie entkeimen werde,
Die züchtige Hausfrau,
Und alle Laster walten frei.

Wie der Gestirne helle Schar
Nehmt Holz vom Fichtenstamme;
Die fleißigen Hände –
Ein süßer Trost ist ihm geblieben.

Wilder Stürme rauhes Bette,
Nun zerbrecht mir das Gebäude:
Ihm ruhen noch im Zeitenschoße
Zum Werke, das wir ernst bereiten.

Lieblich in der Bräute Locken
In den öden Fensterhöhlen
Markt und Straße werden stiller;
Das dankt er dieser Himmelskraft.
Seine Absicht hat’s erfüllt –
Grabgesang.

 

 


  1. das war in Heilbronn – nicht dass ihr jetzt denkt, ich wollte den Friedrich nach Bayern verfrachten… []
  2. ein Anagramm von „Das Lied von der Glocke“, versteht sich []

Ein Gedicht wurde gewünscht

Kaum gesucht, schon beantwortet: Vorhin kam jemand mit der Suchanfrage höschen gedicht hier an, und als das Höschen-Blog schlechthin will ich diesen Wunsch natürlich gerne bedienen – mit Hilfe des Gedicht-Generators Poetron, bei dem ich in das Personen- und das Substantiv-Feld jeweils Höschen eingegeben habe und folgendes als erstes Ergebnis erhielt:

Die Höschen und der Zustand
 
plumpsende Höschen
ernst – oh Gott albern
verhaltende Höschen
schön, meinethalben auch einsam
 
Höschen! Du in ewiger Zeit!
und es plumpsen die Hühner
und plumpsende Zustände
sind so einsam
und so schön

 

Projekt 42: Käfer

Projekt 42 Schon wieder ein neues Projekt? Naja, warum nicht, solange einem was dazu einfällt – wobei es in diesem Fall, dem Projekt 42 vom Zementblog, nicht um Fotos oder Musik geht, sondern um Text:

Ich gebe einmal im Monat ein Stichwort bekannt, jeder Teilnehmer ist so dazu aufgerufen, spontan einen kleinen, großen, schlichten, komplizierten, witzigen, traurigen, sachlichen, märchenhaften Text – wie immer Einem eben ist – zu verfassen, der sich darum dreht.

Und im August heißt das Stichwort „Käfer“. Die homonyme Vielseitigkeit dieses Wortes und seiner englischen Übersetzungen im Hinterkopf, kam mir – ziemlich spontan – die Idee, ein Gedicht zu schreiben, das mehrere dieser Bedeutungen verbindet, und hier ist das limerickartige Ergebnis:

Flott auf 4 Rädern oder 2 Beinen
krabbelt er in die Feinkost hineinen,
macht bekannte Musik
oder Heimliches publik
und bringt Programmierer zum Weinen

 

Erklärung nötig? ▼

Links und Videos der Woche (2009/31)

  • Schöne sommerliche Fotos bei The Big Picture: Blitze und Turm- (und andere) Springer, auf jeden Fall ins Wasser.
  • Schwanzvergleich für Blogger gefällig? Aus u.a. Alter und Kommentaranzahl wird eine „Länge“ errechnet – bis 9.8. geht diese Aktion noch. Da muss ich mich mit dem Bloggen aber noch gewaltig anstrengen, damit das Blog mit seinen „13,05 cm“ auch mal zu seinem Besitzer aufschließen kann. :eyebrow:
  • Ein Video aus langzeitbelichteten Fotos von Insekten unter einer Straßenlampe (via Nerdcore):

 

  • Die reinste Poesie: William Shatner liest Sarah Palins Abschiedsrede und ihre Tweets (via Astrodicticum Simplex und CNBC Europe):