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Projekt 42

Verspätung?

Projekt 42 Ich hab mich ja gefragt, ob ich diesen Beitrag zum Projekt-42-Thema „Verspätung“ überhaupt noch pünktlich abliefern sollte… aber was soll’s.^^ Nachdem wir im Februar schon das Thema „Spät“ hatten und auch diesmal der veranstaltende Zementblogger mit seinem Beitrag etwas zu spät war, frag ich mich ja, was es nächstes Mal gibt, wenn er sich wieder etwas verspätet. ;)

Wie dem auch sei, nicht zuletzt weil ich selber auch einige Jahre in Stuttgart gewohnt habe, geit’s hier amol a glois Gedichtle zom geschdriga Schdresstescht-Schlichdongs-Gschwätz om Schduergard Oisazwanzich:

Werd do d’Verschbätung abbaut
Odr bloß dr Schdress ufbaut;
Wie all die Zahla gwichdet?
Werd nomol simuliert?
Schee weidr prodeschdiert?
Ond des nennt ma gschlichdet?
 
Neunavierzich im Tunell,
Isch des wirklich gnügad schnell,
„Wirtschafdlich optimal“?
Etzad dr „Frieden“ vom Heiner,
Desch a Kompromiss odr koiner?
Emmr no Gleise im Tal??
 
No werd i halt Woi dringga ond warta
Wie’s weidrgoht in sellem Kendrgarta…

 

Wünsche

Projekt 42 Ein weiterer Beitrag zum Projekt 42


„Wunsch“ ist also das Thema. Ich wünsche mir ja u.a. mehr Zeit, Lust und Inspiration fürs Bloggen, nicht nur, aber auch für die üblichen Serien – beim Foto-Projekt 52 hinke ich hinterher, an so mancher Blogparade würde ich gern teilnehmen, mehr „wichtigere“ Beiträge wären nicht schlecht, etc. Tja. Wünsche werden halt nicht so einfach erfüllt.

Das gilt ja leider auch für andere. Ich würde mir ja auch solche Dinge wie Weltfrieden wünschen, Wohlstand oder zumindest ein menschenwürdiges Leben mit genug Nahrung und sauberem Wasser – und mehr – für alle, keine Intoleranz oder Hass zwischen verschiedenen Weltanschauungsrichtungen, Heilung diverser Krankheiten, u.v.v.v.a.m.

Aber Wünsche erfüllen sich halt nicht einfach durchs Wünschen. Schon gar nicht auf die Art der ekelhaft egozentrischen Esoteriker, die sich beim Universum lieber ihre Parkplätze wünschen als sonstwas – auch wenn’s im Endeffekt aufs Gleiche hinausläuft, weil so ein Wünschelgewichtel eben nicht funktioniert.

Da sollten wir besser die Ärmel hochkrempeln und uns selber um die Wünsche kümmern…

Intervention

Projekt 42 Schon der 30. – da sollte ich schnell meinen Beitrag zum Projekt 42 – bei dem die Teilnehmer mehr oder weniger spontan einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehr­deutigen Wort, im Mai „Intervention“, schreiben sollen – schreiben…

Intervention. Tja, Was schreibt man da? Irgendwas über Krieg oder wie man das nennen will? Naja. Über die Frage, ob euer Drucker die Tinte vorn hat? Nie! Über Schalke 04, die Inter veniert, äh, Inter im Viertelfinale der Champions League rausgekickt haben? Aber die konnten die Hoffnung, den hübschen Pokal in die Vitrine zu stellen, nach dem Halbfinale in die Tonne werfen. Und ihr Bezwinger ManU war am Samstag im Finale beim Versuch des vierten CL-Siegs ganz schön in Not gegen Barça…

Tja, also worüber schreiben? Frage an die anderen Software-Entwickler da draußen: Hat jemand eine Idee, in welcher Art von Programm man die Einstellungen in einer Datei namens vorne-nett.ini speichern könnte? Hat jemand gar eine noch jugendfreie Idee…?

Wenn ich ein Pferd hätte, könnte ich von einen Ritt berichten – und evtl. von denen, die mich auf diesen Grammatikfehler hinweisen. Hab ich aber nicht. Was bleibt also noch? Ein alpenländlicher Bio-Krimi über Viren-Tote im Inn? Auch kein tolles Thema.

Gibt’s eigentlich eine Statistik über den vierten Ton in Musikstücken verschiedener Genres? Vielleicht gibt’s da ja überraschende Gemeinsamkeiten, das könnte interessant…. wie? Nein? Nicht interessant? Stimmt auch wieder.

Wie wär’s dann, wenn ich von den Fasern in Eternit schreibe, was thematisch ja zum veranstaltenden Zementblog passen würde? Nee. Oder über Riten von oder in E.T.? Nein, da lege ich intern in, äh, ein Veto ein und schreibe diesen Monat lieber gar keinen Beitrag fürs Projekt. ;)

Wer’s noch nicht gemerkt hat: Die kursiven Wörter sind (entsprechend kombiniert) Anagramme von „Intervention“.

Ein kerniges Gedicht

Projekt 42 Grade noch rechtzeitig mein nächster Beitrag zum Projekt 42 – bei dem die Teilnehmer mehr oder weniger spontan einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehr­deutigen Wort schreiben sollen –, und in diesem Monat ist das Thema „Kern“. Und ich hab mal wieder etwas (in einem irgendwie „verschobenen“ Versmaß) gedichtet…

 

Der Kern
ob von Hunden
Funden
oder der Arbeit von Stunden
ist von fern
meist nicht zu sehn
man muss fühlen
auf die Zähn‘
oder wühlen
in der Masse
denn wer findet
es schon klasse
wenn erblindet
vom Schein
man glaubt schnell
‚ist das fein!‘
wenn ganz grell
ist der Lug
und teuer
der Trug
ungeheuer
letztlich die Verschwendung von Hirn, Zeit und Geld
wenn man ignoriert, wie sie wirklich ist, diese Welt

„Gewidmet“ allen Astrologen, Numerologen, Cranks und sonstigen Esoterikern und Pseudowissenschaftlern…

 

Wunder

Projekt 42 Mein nächster Beitrag zum Projekt 42 – bei dem die Teilnehmer mehr oder weniger spontan einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehr­deutigen Wort schreiben sollen –, und in diesem Monat ist das Thema „Wunder“.

 

W. Oh weh! Wie viel Watt leistet George W. Bush, wenn er Wolfram von Wien in den Westen von Wuppertal transportiert?
Wu. Hat viele Bedeutungen im Chinesischen – neben diversen Namen u.a. die Leere des Geistes. Passt das auch zu diesem Beitrag?
Wun. Kennzeichen von Wunsiedel. Die dort gern aufmarschierenden Neonazis passen jedenfalls zur Leere des Geistes (nur weniger im kampfsport­philosophischen Sinne).
Wund. Autsch!
Wunde. Heile endlich!
Wunder. Gibt’s immer wieder, sagt man irrigerweise. Wäre ja an der Zeit, dass auch der eine oder andere Gott mal eines wirkt, das auch kritischer Betrachtung standhält…
Under. Wer?
Nder. Ein Inder, der zu spät kommt. Oder zu früh und das I ist schon wieder weg.
Der. die. das. rick.
Er. Mit ihr in der Notaufnahme in Erlangen?
R. Wie groß ist der Widerstand einer 1-Rand-Münze mit dem Radius r ∈ ℝ, wenn man sie in Regensburg rechts rot anmalt?