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ABDB

Bahnbericht zum Konzert von Alter Bridge.

Die Bahn auf der Hinfahrt war fast pünktlich (+1).

Das Timing für die Rückfahrt war an sich so gut, dass es mit der vorletzten möglichen U-Bahn zum vorletzten Zug (23:26) noch einen Puffer gab, um am Bahnhof bequem noch was zu trinken zu kaufen. Aber schon ein paar Minuten vor Konzertende und damit rund eine Dreiviertelstunde vor Abfahrt hatte jemand für diesen Zug “Verspätete Bereitstellung” eingetragen mit pauschal klingenden 15 Minuten (weshalb man sich nicht so ganz darauf verlassen kann).

Natürlich stand der Zug dann noch nicht da auf seinem Gleis 20. Auf Gleis 19 – dem Nachbargleis ohne Bahnsteig dazwischen – stand vor einem ähnlichen Zug mit “Nicht einsteigen” noch was Kleines mit roten Rücklichtern im relativ Dunkeln, zeitweise mit Arbeitern daneben – also eine kleine Baustelle. Vermutlich war deshalb auch unser Gleis gesperrt. Kurz vor Halb fuhren die weg und dann auch der andere Zug, aber unserer ließ sich noch nicht blicken; zwischenzeitlich wurde die Verspätungsvorhersage auf 30 erhöht und auf 20 gesenkt, am Ende waren’s dann 27 Minuten. Minus 3 Minuten nicht benötigter Standzeit in Petershausen plus Standzeit vor Reichertshausen wegen Gegenverkehr bei bauarbeitiger Eingleisigkeit ab dort bis Baar-Ebenhausen (mit Unterbrechung vmtl. bei Uttenhofen) – was man natürlich nur in Ausnahmefällen nicht selbst recherchieren muss, z.B. bei strecken-info.de – und dann mit +28 hier. Der Halt in Rohrbach entfiel übrigens auch schon bauplanmäßig.

Immerhin waren in diesem “IH_StreckenContainer” auch tatsächlich Arbeiten zu sehen…

Warum nicht flexibler etwa mit dem Zug von Gleis 19 früher gefahren, oder von einem anderen Gleis? Erfährt man so natürlich auch nicht, aber da hängt im Hintergrund halt auch noch Zeug mit dran: Umlaufplanung, Fahrplanerstellung, Gleisbelegung, Bauarbeiten in München, Personal (z.B. wenn es unser Fahrer war, der den von Gleis 19 erst wegbringen musste), u.a.m.

Der letzte Zug war übrigens gleich offiziell wegen Bauarbeiten auch rund eine halbe Stunde zu spät.

Neugierige Bahn

Hier der Bahn-Bericht zum Jethro-Tull-Konzert.

Hinfahrt mit dem Zwischen-Express – der nicht der Ausdünnung zugunsten von Umleitern wegen der Generalsanierungstotalsperrung zwischen Nürnberg und Regensburg zum Opfer fällt – um 17:30, +13 wegen Wartens auf Anschlussreisende (von der anderen Express-Hälfte aus Nürnberg), +17 in München. Aber genug Puffer.

Die MVG wurde ja von Verdi bestreikt (siehe u.a. hier beim BR) – betroffen waren also Bus, Tram, U-Bahn (Bild vom Hauptbahnhof-Zwischengeschoss), aber nicht S- und Regionalbahn. Wobei nicht nur dank des Fußball-Pokalspiels die U6 auf dem dafür wichtigsten Abschnitt als einzige U-Bahn fuhr, sondern auch zwei Tram-Linien und entgegen der ursprünglichen Ankündigung auch viele Busse (mit Taktlücken), weil mehr Personal als erwartet zur Verfügung stand.

Nun liegt der Ausweich-Gasteig HP8 im Süden – nah an einer nicht bedienten U-Bahn-Station, aber auch nur ca. 15 Gehminuten von der S-Bahn entfernt (S7 Mittersendling). Also hab ich schon auf dem Hinweg diese Route genommen, Start 18:54 auf Gleis 36 – zwischenzeitlich mit +14, dann +18 angekündigt, aber doch pünktlich gefahren. Warum auch immer – kleine Probleme gibt’s ja auf allen Linien immer wieder…

Natürlich hab ich jetzt doch mal einen Tag erwischt, wo nachts der Umweg über den Heimeranplatz mit der S2 nach Dachau nötig war, weil wegen Oberleitungsarbeiten bei Laim alles südlich vom Rangierbahnhof gesperrt war; durch ebendiesen fuhren nur ein paar ICEs und eben die S2 im 30-Minuten-Takt. Praktisch daran: Der Heimeranplatz ist nur 2 Stationen von Mittersendling entfernt, und dank des zeitlich passenden Konzert-Endes mit zügigem Gehen zur S7, die um 22:35 +2 fuhr, hat das auch zur S2 um 22:50 gereicht, die mich zur vorletzten RB bringen würde; sie fuhr auch pünktlich und zügig zwischen Auto-Güterzug und ICEs hindurch, sodass sie nach nur 10 Minuten in Obermenzing war und den Puffer im Fahrplan nicht benötigt hätte.

Pünktlich in Dachau (23:21), die RB sollte um 22:38 auf Gleis 7 fahren, gewendet aus einer, die eine Stunde vorher in München angekommen und zwischenzeitlich vmtl. irgendwo, vielleicht auch in Laim Rbf, abgestellt wurde. Nur die kam halt erstmal nicht. Genausowenig wie eine Information. Aber nach gut 10 Minuten dann halt doch, los ging’s schließlich um 23:51, die “Verspätung aus vorheriger Fahrt” kann dann höchstens die Leerfahrt bis Dachau gemeint haben, wohlwollenderweise… und da die eingeplante kurze Pause in Petershausen nicht nötig war, waren’s hier dann +8 in der Ankunft. Geht ja noch.

Passend zum Titel hat der Zugbegleiter seltenerweise zum Deutschlandticket auch den Ausweis kontrolliert… Und ich konnte mich auch noch nett mit zwei Ingolstädtern unterhalten – einer davon war im Backstage bei einer älteren Metal-Band gewesen –, hauptsächlich über ältere Bands.

Projekt 52: Licht

Nächstes Februar-Thema im Projekt 52.

Lego-Minifiguren-Köpfe sind zwar immer innen hohl, aber es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: Ursprünglich mit einer normalen geschlossenen Noppe oben, später mit geschlossener und offener Hohlnoppe – siehe Bilder beim Bricklink-Eintrag. Beim Hindurchleuchten sieht man auch die dreigeteilte, Y-förmige “Blockade” in der Noppe in dieser Variante, wie diese Kollegen hier demonstrieren:

Der vordere Narr hält einen Technic-Stein mit Loch vor die (Nicht-Lego-)Lampe, um den Lichtstrahl zu verkleinern; projiziert wird nur auf meine Wand im Flur, für diesen hier verwendeten orangenen Hohlkopf – den zu halten der zweite Narr anscheinend nicht so toll findet – wollte ich nicht auch noch extra ein weißes Haus bauen.

Projekt 52: Augenblick

Erstes Februar-Thema im Projekt 52. Ja, ich weiß, wir haben heute noch Januar, aber Sari richtet sich mit der Themenvergabe nach den Sonntagen und ich poste meine Beiträge gerne an Samstagen – und Mitteilnehmer bullion an Freitagen, er war mit seinem interessanten Straßenlicht also noch einen Tag früher zu früh…

Dieser Augen-Blick wäre auch was fürs Januar-Thema Fotografie gewesen, aber da passte das Riesenobjektiv noch besser, sodass ich mir dieses Motiv dafür aufgespart habe, dass Augenblick auch noch als Thema gezogen wird:

Eine Minifigur blickt durch den Sucher einer Minifigurenkamera – die auch so ordentlich designt ist, dass nicht nur der Griff so sitzt, dass die Kamera in der Hand vor dem Gesicht gerade ausgerichtet ist, sondern eben das Auge auch hinter dem Sucher.