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Misc

Zufluchtsbahn

Bahn- und Sonstigesbericht zum Evanescence-Konzert.

Hinfahrt war eine Stunde früher als nötig, das schöne Wetter bot noch eine Gelegenheit für einen Bummel durch den Olympiapark. Der Zug war in Pfaffenhofen schon so mittelvoll, aber einen Sitzplatz hab ich noch bekommen – spätestens in Dachau war’s dann ziemlich voll, überwiegend mit “trächtigen” Wiesn-Besuchern (die von Dachau aus eigentlich auch die S-Bahn nehmen und an der Hackerbrücke aussteigen könnten). Ist halt der mittlere Oktoberfestsamstag…

Der Zug war dann mit -1 in München. Ich hatte noch überlegt, ob ich irgendwo im Olympiapark zu Abend essen sollte, hab mich dann aber doch für eine Currywurst in der Halle entschieden, wo ich durch den Westeingang wieder praktisch ohne Verzögerung rein konnte. Auch der Merch-Stand auf der Westseite wies keine lange Schlange auf wie der am Haupteingang im Osten – aber auf 50-Euro-T-Shirts hatte ich keine Lust.

Die Rückfahrt würde vom Timing her natürlich wieder knapp werden – bei einem vermuteten Konzertende um 22:55 bis 23:00 wäre die vorletzte U-Bahn um 23:02 (oder ggf. 23:01:30) zum vorletzten Zug um 23:26 eng, die nächste um 23:12 mit 4-Minuten-Umstieg am Hauptbahnhof sportlich – und die RB könnte voll werden. Aber es zeichnete sich so ab, dass es reicht, die Hälfte vom letzten Lied nur noch von draußen zu hören, um die frühere U-Bahn zu erreichen. (Ich rechne da übrigens mit 5½ Min. Schnellgehen + ½ Puffer/Weg den Bahnsteig entlang.)

Die Umläufe hat die Bahn anscheinend kurzfristig geändert, verglichen mit dem, was ich noch mittags gesehen hatte: RB um 23:26 wendete nicht aus dem RE 16 von Augsburg, an 23:11 und somit nur 15 Minuten, in denen sich die Leute verteilen sollen, sondern aus einem Zwischen-RE 1 ca. 15 Min. früher, und die letzte RB war nun doch ein Sechs- statt Vierteiler. An den hinteren (also zum Kopfbahnsteig gelegenen) 3 oder 4 Türen stand zunächst noch Security, die die Leute weiter nach vorne geschickt hatte – dadurch haben die Auf-den-letzten-Drücker-Renner auch noch gut zusteigen können. Da hat jemand sogar mal mitgedacht…

Der Tf des Twindexx hat nicht getrödelt und war (außer am Ende) überall mindestens 1 Minute vor Plan – in Petershausen sogar 3 (anders als das Display im Bild noch zeigt, und auch in dem recht neuen Design hat niemand an die Möglichkeit eines Zeilenumbruchs bei einer öffnenden Klammer gedacht), sodass aus den planmäßigen 3 jetzt 6 Minuten Standzeit wurden – immerhin hat diese diesmal auch tatsächlich ein überholender ICE genutzt.

Im zweiten Wagen, wo ich war, waren noch einzelne Sitzplätze frei. Und leider waren da auch zwei Dirndl-Dämlichkeiten, die meinten, nicht nur noch ein paar Schritte für ihre Schrittzähler-App machen (was ja noch irgendwie amüsant ist), sondern auch alle mit ihrer Musik beglücken zu müssen – das war anfangs mit verschiedenartiger Dance-Musik noch erträglich, später mit Festzelt-Billigmusik eher weniger. Und dann noch was von bayerischer Tradition labern – bei Partymusik u.a. eines Nordrhein-Westfalen und einem Song, der den Beat von We Will Rock You nachmacht, das älter ist als das Tragen von Dirndl & Lederhosen zur Wiesn…

Feierbahn

Bahnbericht zum Black-Stone-Cherry-Konzert, weil mal wieder genug für einen separaten Artikel los war.

Bei einem Konzertbeginn um 20 Uhr war die RB um 18:00 sinnvoll – schnelles Abendessen, etwas bummeln und Zeitpuffer; der Zwischen-RE um 18:28 wäre auch noch okay, denn der würde auch keine Horden aus Franken zum ersten Wiesn-Tag fahren, sondern erst in Ingolstadt starten. (Der einstöckige RE aus Nürnberg zur Mittagszeit ist übrigens zwischen Ingolstadt und München ohne Halt durchgefahren – war wohl schon komplett voll.) Die RB um 19:02 wiederum wäre arg knapp gewesen.

Nun, fällt euch an dem ICE-Foto hier, entstanden beim Warten auf die RB in Pfaffenhofen, etwas auf? Ja, ich stehe hier auf Gleis 4 statt 1, wo üblicherweise die Züge nach München fahren, und der ICE fährt nach links auf dem “falschen” Gleis. Denn eine Signalstörung in der Gegend, die laut strecken.info schon um 11:50 begann und erst um 03:49 in der Nacht als beendet erklärt wurde, hat wohl in dieser Zeit am stärksten zugeschlagen (jedenfalls war mir zuvor nichts dergleichen aufgefallen): “Züge des SPV verkehren im GWB” [Gleiswechselbetrieb] – überraschend flexibel, gewissermaßen –, DB Regio meldete eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Gleise. Und so fuhr zu dieser Zeit alles links, auch je ein ICE süd- und nordwärts kurz zuvor. Wobei ich mir ja noch (als die Gleisänderung noch nicht feststand) überlegt hatte, stattdessen den stündlichen Linienbus um 18:09 nach Petershausen zu nehmen und dort in die S-Bahn zu wechseln – aber die wären auch arg lang unterwegs (19:24 am Hirschgarten), und wenn ein ICE durchfährt, ist ja nicht alles blockiert…

Das war für die RB – mit Gleisänderungen von Rohrbach bis Reichertshausen – dann eine Verspätung von 23 Minuten in Pfaffenhofen, 20 bei der Ankunft in München (genau zu der Zeit, zu der der Zwischen-RE hätte ankommen sollen, der aber +13 hatte; die spätere RB hielt in Reichertshausen dann schon wieder auf dem normalen Gleis und war mit +23 in München). Anstatt durch die bestimmt volle Innenstadt zu bummeln, bin ich dann halt mal den ganzen Weg zum Backstage gelatscht, ist auch ganz nett.

Für die Rückfahrt war bei einem erwarteten Konzertende um 22:30 ja der letzte RE um 23:06 naheliegend und bequem erreichbar – allerdings war das wie gesagt der erste Oktoberfesttag. Um mögliche S-Bahn-Störungen und -Überfüllungen ab der Hackerbrücke zu umgehen, hab ich die Tram zurück zum Hauptbahnhof genommen, aber wie voll würde der RE werden? Nun, der wurde gerade bereitgestellt, als im am Gleis ankam – Fr. bis So. hat der ja über eine Stunde Wendezeit, nicht so knapp wie sonst –, und die wartenden bzw. dann einsteigenden Menschenmassen auf dem Bahnsteig sahen nach viertel- bis max. drittelvoll aus, und tatsächlich waren zur Abfahrt mit unerklärten +4 dann sogar noch einzelne Sitzplätze frei (zumindest in der Mitte, wo ich war).

Trotz ICE-Vordrängeln in Petershausen und Fahrt übers Bahnsteiggleis in Reichertshausen (was nur mit 80 km/h geht) waren’s dann nur +6 in Pfaffenhofen (und auf dem normalen Gleis), und ich war praktisch sekundengenau um Mitternacht daheim. Dass der RE dann den Halt in Rohrbach gestrichen bekommen hat und stattdessen in Baar-Ebenhausen hielt, dürfte manche inkl. der beiden Wiesnbesucher auf der Sitzgruppe nebenan nicht so gefreut haben – ob die das rechtzeitig in Pfaffenhofen durchgesagt bekommen haben, dass sie auf die RB ausweichen sollten, oder dann von MBAE zurückfahren durften, weiß ich nicht; letztlich war das für die entweder +34 oder +45… (Wobei das zumindest bei den beiden Genannten so klang, dass sie abgeholt werden, und die Abholung dann vmtl. umdisponieren konnten.)

Die vorletzte und letzte RB waren übrigens fast immer pünktlich oder höchstens zwischendurch mit +1 unterwegs (vorletzte auf dem Gegengleis in Rohrbach, sonst keine Änderungen); die letzte mit nur 4 Wagen könnte voll gewesen sein.

Projekt 52: Winkel

Aus unerfindlichen Gründen ist es schon September, also hier das erste Projekt-52-Thema des Septembers.

Winkel. Mit manchen Winkeln kommt man ja, Pythagoras sei Dank, zu ganzzahligen Seitenlängen bei Dreiecken, was hier und da auch ausgenutzt wird – doch auch mit anderen Winkeln außerhalb des ganzzahligen Rasters kommt man zu sinnvollen Ergebnissen, etwa wenn man gespiegelte Teile aneinanderlegt. Dafür gibt es auch aus Dänemark eine immer weiter steigende Auswahl, siehe z.B. Bricklink.

Das verwendet Lego etwa bei manchen Häusern oder bei der Annäherung an Kreis- oder Ellipsenformen wie bei der Enterprise D (10356) hier im Bild:

Und wie auf magische Weise – zumindest bis man ein bisschen darüber nachdenkt – lassen sich solche aneinandergelegte Platten sogar noch mit Scharnieren (hier in schwarz) verbinden!

Ein Freitag in Bildern

Der nächste Picture My Day Day #pmdd2026…

Beginnen wir nicht mit der Uhrzeit meines Aufstehens, sondern als mir wieder eingefallen ist, dass PmDD ist – und einem Blick in den Garten, wo vorgestern ein Graben für den Glasfaser-Hausanschluss ausgehoben wurde:

Wann der Anschluss dann auch wirklich zu einem funktionierenden Glasfaser-Internet wird? Keine Ahnung… aber passend dazu fällt das Vodafone-Kabel zum Arbeitsbeginn aus, und nein, Vodafone, deine Störungsseite muss auch ohne Werbespionage funktionieren:

Ca. 1 Stunde 50 Minuten dauerte der Ausfall. Solange musste halt der persönliche Hotspot des iPhones herhalten (was dank des WLANs des im letztes Jahr zusammengestellten PCs ja ganz einfach geht). Und halt mal wieder Radeln bei der Arbeit sowie Banane als Vormittagssnack, hier mal die leere Schale:

Nahaufnahme vom Monitor während der Arbeit mit der Pixelstruktur (bzw. dem, was das iPhone daraus macht), und dann wird’s langsam Zeit fürs Mittagessen:

Ich hatte neulich im Keller noch eine alte Restpackung Rasennachsaat gefunden – keine Ahnung, ob die Samen noch was bringen, aber versuchen kann man’s mal an den etwas unschöneren Stellen des Ex-Grabens, und zwar bevor die große Gewitterregenfront da ist, die hier allerdings nur ein kleiner Regenwurmfortsatz ist; vmtl. wird später noch was kommen:

Mittagspausenspielchen, solang’s das noch gibt (wird im Oktober eingestellt) – das dürfte der Sieg mit der höchsten Differenz (837k vs. 1015k, da fehlt eine Stelle in der Anzeige der Stärke beim Gegner) bei Toons desselben Themas (Mondneujahr) gewesen sein:

Es war wieder sommerlich sonnig, also durfte ein Eis zum Nachtisch sein; und auch wenn ich nicht ständig mit der Bahn fahre, schau ich neugierigerweise immer wieder mal nach der Lage – und freue mich manchmal, dass ich am jeweiligen Tag nicht fahren muss:

Deutete sich da eine längere Lücke im (nach der Sonne dann doch durchziehenden) Regen an, die zu einer Joggingrunde einlädt, oder war das eine Falle? Nun, das war ich bereit rauszufinden – es war keine Falle: Kein Regen, Sonne kam erst für ein paar Minuten, als ich grad fertig war. Die Luftfeuchtigkeit war natürlich wie erwartet arg hoch und ich am Ende entsprechend verschwitzt:

Löchriges Toastbrot und spätsommerliche Wetteraussichten:

Sky wiederholt seit einiger Zeit die Mythbusters in teilweise seltsamer Reihenfolge, und das Regenradar wird unübersichtlicher mit etwas Gewitter nun auch hier:

Mal in den Bundesligaauftakt im verregneten München reingeschaut – leider mit einem Endergebnis von 5:1 – und der Brandverdacht als Grund für die Bahnstörung am frühen Nachmittag (bei der später der Feuerwehreinsatz eingetragen wurde):

Da fehlt was – uuuund aus: