Projekt 52: Mut

Erstes November-Thema im Projekt 52 – ja, mal wieder einen Tag zu früh, aber ich bleibe halt gerne bei den Samstagen. (Wobei ich das Bild ohne den Text gestern schon auf Mastodon und Bluesky gepostet habe.)

 

… to boldy go where …

Halt, den Druckfehler der ersten Charge von Lego-Set 10356, der Enterprise D, müssen wir nicht kopieren.

… to baldly go where …

Halt, ist zwar ein bisschen witzig mit einem Glatzkopf als Captain, aber…

… to boldly go where no one has gone before

So endet der berühmte Einleitungstext von Star Trek in der Next-Generation-Fassung (in der ursprünglichen war’s „no man“). Fürs Deutsche hat man die Texte nicht wörtlich übersetzt, sodass dort das „boldly“, also „mutig“, keine Entsprechung hat, aber dennoch greife ich es hier heraus, weil’s eben gut zu diesem Projektthema passt, nicht zuletzt nachdem uns in den letzten 7 Tagen gleich zwei Schauspieler der Serien verlassen haben…

Mutig war die Originalserie zudem auch etwa mit der multinationalen Besatzung oder dem ersten Kuss eines Weißen und einer Schwarzen im US-Fernsehen.

Alle Schauspieler der Figuren auf diesem Bild (Set 11385) sind bereits verstorben:

DeForest Kelley (20.1.1920 – 11.6.1999): Dr. Leonard McCoy
James Doohan (3.3.1920 – 20.7.2005): Chefingenieur Montgomery Scott
Majel Barrett (23.2.1932 – 18.12.2008): Krankenschwester Christine Chapel, Computerstimme, Lwaxana Troi
Leonard Nimoy (26.3.1931 – 27.2.2015): Mr. Spock
Nichelle Nichols (28.12.1932 – 30.7.2022): Lieutenant Uhura
Walter Koenig (14.9.1936 – 25.10.2026): Pavel Chekov
Sir Patrick Stewart (13.7.1940 – 28.10.2026): Captain Jean-Luc Picard

(Wie lange Tribbles – die pelzigen Tierchen, die Uhura und Scotty in der Hand haben – leben, weiß ich nicht.)

Ein Mittwoch in Bildern

Letzten Monat hatte ich keine Lust, aber heute gibt’s wieder Picture-my-Day-Day-Bilder #pmdd2026.

Im Garten (und v.a. dahinter) ist es ganz schön herbstlich – und wo die Vorschau gestern Abend noch ein durchgängiges breites Regenband gezeigt hat, gibt’s tatsächlich nur ein paar kleine Schauer:

Getrocknete Wäsche abhängen und wegräumen; und natürlich sind die Knetfiguren-in-Plastik grad auf Nachbestellung, wenn man was wegen des neuen GWPs bestellt:

Ein Rätsel zwischendurch – wenn einem das „Waffle“ mit Wörtern zu leicht ist, nimmt man eben die Zahlenversion –, und die neue Wäsche ist bereit zum Aufhängen:

Zum Mittagessen gibt’s kleingeschnittene Geflügelfleischwurst in dramatischem Schwarzweiß, äh, in einem Curry-Reis-Töpfchen (normalerweise Pfanne, aber meine kleinen Pfannen warten gerade in der Spülmaschine darauf, dass genügend „Kollegen“ kommen, dass sich das Einschalten lohnt):

Gearbeitet hab ich natürlich auch schon am Vormittag, aber jetzt erst was (Nichtssagendes) dazu geknipst. Und dann kurz einkaufen – vorbei an einem verwaisten Baustellenschild ohne Baustelle, dessen Gehwegsperrung schon unsinnig war, als die Baustelle noch da war, denn diese begann erst dort, wo der blaue Lieferwagen steht:

Teams ruft, und dann ist noch Zeit für eine 🏃‍♂️ Feierabend-Joggingrunde, bevor es zu dunkel ist – und mal in einer nicht ganz schwarzen, somdern dezent bunt gestreiften Hose:

Zum Abendessen gibt’s Dunkles Holzofenbrot in dramatischem Schwarzweiß, und in Diablo IV gibt’s so viel Kram, da findet man immer mal was Neues:

Ein paar Serienfolgen nachholen, und die Schokolade gibt’s heute auch in dramatischem Schwarzweiß:

Während sich Sami Zayn im Wrestlingring den Mund fusselig redet und ich ein bisschen am iPad spiele, schießen die Bayern im DFB-Pokal bis zur Wrestling-Werbepause drei Tore:

Marko de Facto

Konzertbericht vom 18.10.26 in der Backstage-Halle in München: Marko Hietala mit der Vorband Metal de Facto.

Die Finnen begannen überpünktlich mit ihrem Power Metal – das Intro davor begann, als ich gerade meine Ohrenstöpsel drin hatte, aber ich bezweifle dann doch, dass das der Auslöser war ;) – und lieferten ordentlich ab, das war auch de jure Metal. Sehr gute Dreiviertelstunde.

Rund eine halbe Stunde Umbau, der aber nicht so aussah, als ließe man uns absichtlich lange warten, bis dann der ehemalige Nightwish-Bassist, der Rock’n’Roll-Gandalf (wie er in der Mitgliedervorstellung gegen Ende vom Gitarristen u.a. genannt wurde), mit seinen Kollegen loslegte.

Das war jetzt eben kein Metal, sondern „Hard Prog“, also viele Progressive-Rock-Elemente, natürlich neben den harten und flotten Klängen auch längere, athmosphärische Stücke und Balladen.

Und ein kräftiger Ventilator für die Haare des Gitarristen war auch wieder unten auf der Bühne.

Zwei Stücke auf finnisch waren auch dabei (wobei es eines auch auf englisch gibt – Marko hat ja ein finnisches Solo-Album später auch auf englisch rausgebracht).

Es schien den Herren jedenfalls auch Spaß zu machen wie uns im Publikum auch; die Halle war übrigens geschätzt nur rund zur Hälfte gefüllt, was zwar den Vorteil hat, dass es nicht stickig heiß und eng wird, aber für die Band sicher auch nicht optimal ist.

:rocks: Und so waren die tollen knapp 90 Minuten dann auch irgendwie schnell vorbei…

 

» Bahn- und Sonstiges-Bericht

Bahndult de Facto

Bahn- und Sontiges-Bericht zum Marko-Hietala-Konzert.

Ich bin etwas früher los nach München (Ankunft mit +4), um noch über die Auer Dult – eine Kombination aus Markt und Volksfest mit angeblich rund 250 Ständen, dreimal im Jahr – zu schlendern und dort was zu Abend zu essen – Käsespätzle waren’s schließlich. Auf dem anscheinend größten Geschirrmarkt Europas konnte ich mich natürlich nicht eindecken, schließlich kann man schlecht mit einer Kiste voll Porzellan auf ein Konzert (auch wenn in der Halle genug Platz gewesen wäre)…

Und weil ich trotzdem sehr früh dran war, bin ich halt noch mehr rumgelatscht anstatt direkt zum Backstage zu fahren. Wodurch ich in der Fraunhoferstr. noch zwei Sonderfahrten (bzw. wohl deren Einrückfahrten, da leer) historischer Trambahnen zum 150-Jahre-Jubiläum, das an diesem Wochenende gefeiert wurde, gesehen habe:

Für die Rückfahrt hat das Timing diesmal gut gepasst, um bequem die 22:53-Tram am Steubenplatz zu bekommen – S-Bahnen fuhren das ganze Wochenende keine auf der Stammstrecke – und dann den letzten Express (diesmal wieder der alte IC) um 23:06, der am Wochenende auch nicht so leicht aus vorheriger Fahrt verspätet ist dank 70 Minuten Wendezeit. Nun ja, wegen eines Polizeieinsatzes in Nürnberg war er dann doch 67 zu spät und ist deswegen (und anscheinend auch durchs Warten auf Anschlussreisende) mit +8 los und war mit +9 hier.