Vorbericht mit Rehen dort, Konzertbericht hier: Wolfmother im Backstage Werk in München, angekündigt für 20 Uhr, nirgends wurde eine Vorgruppe erwähnt.
Allerdings kam gegen 19:40 einer auf die Bühne und spielte eine knappe Viertelstunde Cover von Jimi Hendrix bis Led Zeppelin. Anfangs im Dunkeln, mit leiser Pausenmusik im Hintergrund und mit schlechter Akustik, sodass ich nicht verstehen konnte, was er gesagt hat – vielleicht war’s ja eine Art Sound- und Lightcheck deluxe, vielleicht waren die Ton- und Lichttechniker erst noch eine rauchen, was auch immer…
Dabei war’s noch recht leer da unten und angenehm belüftet, aber gegen 20 Uhr füllte es sich dann doch, die Luft wurde stickiger, und da meine erste Wasserflasche auch bald leer war, bin ich hoch an die Bar – seit kurzem übrigens bargeldlos, was mit der Uhr ganz gut funktioniert hatte1 –, hab eine neue gekauft und gemerkt, dass da oben noch angenehme Luftströme herrschen – letztlich hatte ich dann das Konzert über einen von schräg hinten oben und nur gelegentlich im Gesicht gemerkt, wie unangenehm das weiter vorne und unten sein müsste…
Gut eine halbe Stunde hat uns das Trio aus Tralien, äh, sorry, aus Australien dann warten lassen, bis sie endlich loslegten mit ihrem Hard/Stoner/Psychedelic Rock…
…und wie schon vor zehn Jahren, als ich sie schon mal live gesehen hatte, galt: Retro gekoppelt mit Modern, gewissermaßen, oft mitreißend, praktisch immer interessant.
Anscheinend war’s nicht nur von der Stimmung her, sondern auch physikalisch ordentlich heiß – die Band hat öfter mal zu Handtüchern und Wasser- bzw. Bierflaschen gegriffen (und mit letzterer auch mal kurz Gitarre gespielt).
Und so war’s wieder ein tolles, unterhaltsames Konzert von rund 90 Minuten – ohne richtige Vorband insgesamt halt etwas kürzer als üblich und um Punkt 22 Uhr zu Ende (zzgl. Verabschiedung).
- okay, die Pfand-Rückzahlung ist noch nicht auf dem Konto, aber das dauert auch bei der Olympiahalle immer ein paar Tage… ↺























