ABCD

Konzertbericht aus dem Zenith München gestern: Alter Bridge mit den Vorgruppen Sevendust und Daughtry. Da „Sevendust“ leider nicht mit C beginnt, musste ich mir die neue CD von AB kaufen, um auf diesen Titel zu kommen. ;)

Die staubigen Amerikaner, die nun auch schon über 30 Jahre aktiv sind, legten 5 Minuten zu früh mit ordentlich Härte los. Die Akustik war vielleicht (an meinem Standort mit meinen Ohrstöpseln) etwas zu basslastig, aber ein gelungener Auftakt war’s definitiv.

Auch die Vorbands durften übrigens schon eifrig mit den Scheinwerfern rumfuchteln.

Die töchtrigen Post-Grunge/Pop-Rocker gibt’s „erst“ seit 20 Jahren, und mit ihnen wurde die Härte ein bisschen zurückgedreht, aber auch sie rocken ordentlich…

…und bekannter – laufen auch regelmäßiger auf Rockantenne als die Hauptband. Eine tolle knappe Stunde hier. (Daughtry ist übrigens einfach der Nachname des Frontmannes.)

Zwei Jahre älter sind die Brücken – das heißt, wie alt die tatsächlichen Brücken an der Alter Road in Detroit sind, weiß ich nicht, aber… ihr versteht schon. Hier wird natürlich noch mehr raumgreifend rumgefuchtelt mit dem Licht, dazu ein niedriger Videohintergrund, optisch also schon mal standesgemäß.

Und natürlich auch musikalisch und stimmlich, von hart bis akustisch, von schnell bis zu Balladen…

Hat schon seinen Grund, warum ich jetzt schon das 5. Mal bei einem AB-Konzert war (wie auch bei 4 anderen Bands, nur bei 2 anderen war ich öfter)…

:rocks: Und so waren das auch rund 100 Minuten zum rockigen Genießen.


Der Bericht zur Bahnfahrt ist mal wieder ausgelagert.

ABDB

Bahnbericht zum Konzert von Alter Bridge.

Die Bahn auf der Hinfahrt war fast pünktlich (+1).

Das Timing für die Rückfahrt war an sich so gut, dass es mit der vorletzten möglichen U-Bahn zum vorletzten Zug (23:26) noch einen Puffer gab, um am Bahnhof bequem noch was zu trinken zu kaufen. Aber schon ein paar Minuten vor Konzertende und damit rund eine Dreiviertelstunde vor Abfahrt hatte jemand für diesen Zug „Verspätete Bereitstellung“ eingetragen mit pauschal klingenden 15 Minuten (weshalb man sich nicht so ganz darauf verlassen kann).

Natürlich stand der Zug dann noch nicht da auf seinem Gleis 20. Auf Gleis 19 – dem Nachbargleis ohne Bahnsteig dazwischen – stand vor einem ähnlichen Zug mit „Nicht einsteigen“ noch was Kleines mit roten Rücklichtern im relativ Dunkeln, zeitweise mit Arbeitern daneben – also eine kleine Baustelle. Vermutlich war deshalb auch unser Gleis gesperrt. Kurz vor Halb fuhren die weg und dann auch der andere Zug, aber unserer ließ sich noch nicht blicken; zwischenzeitlich wurde die Verspätungsvorhersage auf 30 erhöht und auf 20 gesenkt, am Ende waren’s dann 27 Minuten. Minus 3 Minuten nicht benötigter Standzeit in Petershausen plus Standzeit vor Reichertshausen wegen Gegenverkehr bei bauarbeitiger Eingleisigkeit ab dort bis Baar-Ebenhausen (mit Unterbrechung vmtl. bei Uttenhofen) – was man natürlich nur in Ausnahmefällen nicht selbst recherchieren muss, z.B. bei strecken-info.de – und dann mit +28 hier. Der Halt in Rohrbach entfiel übrigens auch schon bauplanmäßig.

Immerhin waren in diesem „IH_StreckenContainer“ auch tatsächlich Arbeiten zu sehen…

Warum nicht flexibler etwa mit dem Zug von Gleis 19 früher gefahren, oder von einem anderen Gleis? Erfährt man so natürlich auch nicht, aber da hängt im Hintergrund halt auch noch Zeug mit dran: Umlaufplanung, Fahrplanerstellung, Gleisbelegung, Bauarbeiten in München, Personal (z.B. wenn es unser Fahrer war, der den von Gleis 19 erst wegbringen musste), u.a.m.

Der letzte Zug war übrigens gleich offiziell wegen Bauarbeiten auch rund eine halbe Stunde zu spät.