Ein Samstag in Bildern

Überraschung, schon wieder der 28., also wieder Picture my Day Day #pmdd2026.

Da die Gärtner letzten Herbst meine ausgewilderten Blumenzwiebeln dringelassen haben, blühen auch die Narzissen wieder; die Hyazinthen links hingegen haben mal wieder nicht so recht Lust:

Making of des heutigen Projekt-52-Fotos:

Wie auch schon getrötet und geskeetet, war bei dem zwar frischen, aber schönen Wetter* der letzte Lauf zur Winterzeit fällig – zwar keine neue Bestzeit, dafür mal ca. 700m länger als üblich (wenn auch nicht ohne Gehphasen). Bild vorher und nachher, da ich das Handy beim Laufen nicht mitnehme:

Habt ihr anderen Laufenden eigentlich auch das gleiche Shirt in kurz- und langärmliger Ausführung?

*ja, hier südöstlich des Schrägstrichs, der Deutschland gerade wetterlich teilt, ist’s noch schön, siehe Radarbild; und dann muss ich mal die CD (bzw. deren Kopie auf dem Raspi) zum und vom Konzert vorgestern anhören:

Okay, offensichtlich muss ich nicht…

Dann etwas gehobene Literatur (zumindest in der Hand hochgehoben), und später meinte der Fernseher mal wieder, es wäre lustig, auf eine Senderaktualisierung hinzuweisen, beim Suchlauf keine Änderung zu finden und gleich nochmal zu fragen:

Zu essen gab’s diesmal SIEBEN Würstchen. Okay, nur Mini-Würstchen. Und welcher Columbo ist das?

Szene aus Columbo S4 F5 Playback

… wird fortgesetzt …

Schattenfuchs

Konzertbericht von gestern in der Backstage-Halle in München: Schattenmann mit Vorgruppe Böse Fuchs mit der Tour zum neuen Album Endgegner, ziemlich genau zwei Jahre nach dem letzten Mal.

Die Berliner um die gleichkünstlernamige Frontfrau legten püntklich los mit ihrem energiegeladenen, modernen Metal mit manch abwechslungsreichen Elementen…

…leider v.a. anfangs mit zu kräftig abgemischtem Bass, der Gesang und Gitarre – die sich Böse Fuchs und ihre Eheperson1 teilten – zu sehr in den Hintergrund dröhnte; dass oft nur wenig Beleuchtung von vorne für Fast-Silhouetten gesorgt hat, ist stilistisch okay und halt nur fürs Knipsen (das man ja eh nicht übertreiben muss) schlecht.

Knapp 40 Minuten guter Einstand jedenfalls.

Dann die Nürnberger, wieder mehr oder weniger bemalt in schwarz, weiß und UV-leuchtend…

…wieder und ebenfalls energiegeladen mit ihrem modernen Metal/Neuen Deutschen Härte 2.0 oder wie man’s nennen mag, und akustisch besser eingestellt.

Einmal gab’s eine Luftschlangenkanone, die ca. 3,5 m lange grüne Papierstreifen in die ganze Halle verschossen hat – ja, ich hab eine mitgenommen und grob abgemessen –, gefolgt von einen Nebelwerfer.

Das Goldjäckchen war wieder beim ersten Lied der Zugabe dabei (zusammen mit einer geringeren Menge an goldenen Luftschlangen).

Dass beide Bands das Döp-dö-dö-döp-Lied mit der langen Geschichte mitbenutzt haben, hätte ich musikalisch jetzt nicht gebraucht, aber nun gut, nachdem das 2024 auf Sylt zu einem Neonazi-Thema geworden, dann aber markenrechtlich von „Laut gegen Nazis“ gesichert worden war, kann man ja mithelfen, das den Nazis wieder wegzunehmen…

(El Comandante, der Bassist, hat übrigens auch einen FCK-NZS-Aufnäher auf der Weste.)

:rocks: Und irgendwie waren dann die rund 100 tollen Minuten schnell, also kurzweilig, vorbei…

 

» Bahn- (und Wetter-) Bericht

  1. lt. Wikipedia nichtbinär, daher die geschlechtsneutrale Bezeichnung ↺

Schattenbahn

Bahnbericht zum Schattenmann-Konzert, eigentlich nur fürs Bild und ’n bisschen unnötige Ausführlichkeit ausgelagert.

Bei der Hinfahrt hatte sich ein ICE in Rohrbach vorgedrängelt, sodass es hier mit +4 losging, aber in München war die RB dann noch ein paar Sekunden vor Plan. Unterwegs mit schönem Sonnenuntergang zwischen Aprilwetterwolken.

Bisschen Zeit totschlagen in der Fußgängerzone bei gerade trockenem Wetter – das im Tagesverlauf immer harmloser wurde –, und als ich am Marienplatz in die S-Bahn wollte, hieß es, die Abfahrt wäre wegen eines Polizeieinsatzes am Hauptbahnhof auf unbestimmte Zeit verzögert. Okay, ein paar weitere Meter zu Fuß und die Tram genommen – wobei die Störung wohl nur kurz und es letztlich egal war. Das Wetter hielt noch – und rund 5 Minuten, nachdem ich in der Halle war, war durch eine Tür, durch die grad ein Crewmitglied von draußen (vom Rauchen?) reinkam, Schnee-/Graupelschauer zu sehen.

Ab ca. 22:30 wegen Bauarbeiten eingeschränkter S-Bahn-Betrieb, die – dank zeitigem Konzertende gut erreichbare – S1, mit +4 bis +5 unterwegs, fuhr nur zum Starnberger Flügel ohne Halt an der Hackerbrücke, und zur Weiterfahrt in die. Tja, keine Ahnung, was die Anzeige uns sagen wollte:

War dann pufferbedingt mit +3 am Hbf, und 6 Minuten reichen locker zum Umstieg von Gleis 35 auf 24 (zumal wenn man schon am passenden Ende in die S1 eingestiegen ist); der RE1 ist da auch grad mit +5 (23:01) eingefahren und hat es geschafft, noch pünktlich innerhalb der richtigen Minute (23:06) wieder abzufahren. Langsame Fahrt bei Laim sorgte für +3 hier, die Fahrt im Gegengleis zwischen MPE und MPF störte nicht. Also samt Fußweg noch bequem vor Mitternacht zuhause.

(Dass der RE dann gut 20 Minuten in Ingolstadt rumstand, betraf mich ja nicht mehr.)

Weitergestochen

Stichwahlen zur Kommunalwahl:

Als Pfaffenhofener Bürgermeister darf der SPD-Herker seine vierte Amtszeit antreten nach seinem 58,9%-zu-41,1%-Erfolg über seinen CSU-Herausforderer – der übrigens mit „18 Jahre reichen“ geworben hatte, was angesichts der viel längeren Vorherrschaft seiner Partei im Landtag schon interessant ist – bei 58,3% Wahlbeteiligung. » Quelle

Auch der Landrat darf weitermachen: FW-Gürtner lässt seinen CSU-Herausforderer mit ähnlichen 59,5% zu 40,5% hinter sich, Wahlbeteiligung 58,2%. » Quelle

In München hingegen löst der Grünen-Herausforderer Krause den SPD-Amtsinhaber Reiter als OB ab, dem wohl u.a. sein Umgang mit seiner FCB-Ämter-Affäre und eine generelle Überheblichkeit ein zu großes Hindernis geworden sind.

Verlegt der Söder den Landtag jetzt irgendwo anders hin? Irgendwo aufs Land, wo’s noch mehr CSU-Wähler und Wurstfabriken gibt? Auch wenn @wolfgangwalter.bsky.social nicht ganz unrecht hat mit „Was ist der Unterschied zwischen Gott und Söder? Gott ist überall, und Söder ist überall, nur nicht im Münchner Landtag“, wäre das ja doch auch eine prinzipielle Frage unabhängig von seiner persönlichen Anwesenheit.