Zu weich?

Werden Weichen zu weich, wenn’s heiß ist, und wenn ja – oder auch wenn nein –, warum gerade hier? Also nicht hier im Bild von München Hbf, das mehr als Symbolbild dient, sondern auf der Strecke Richtung Ingolstadt.

Heute Nachmittag jedenfalls hatte der Streckenagent von DB Regio schon zeitweise eingleisigen Betrieb wegen Weichenstörungen in Dachau, Petershausen sowie Reichertshausen gemeldet, was zu gewissen Verspätungen und Ausfällen geführt hat (neben den allfälligen Fahrzeugstörungen, an denen die Hitze evtl. auch mitschuldig ist). Gut, dass ich grad nicht unterwegs bin…

Mittlerweile hat DB InfraGO konkretisiert bzw. erweitert:

Störung BZI_29869
München-Karlsfeld (MKF) – Baar-Ebenhausen (MBAE) auf Strecke 5501
Baar-Ebenhausen (MBAE) – München-Karlsfeld (MKF) auf Strecke 5501
Störung am Fahrweg – Weichenstörung

Fahrzeitverlängerung auf Regellaufweg
Betriebliche Weisung zu Weichen: Zur Vermeidung von weiteren Weichenstörungen dürfen während der anherrschenden Hitzewelle die Weichen zwischen MKF und MBAE in der Zeit von 10 – 22:00 Uhr nicht mehr bewegt werden. Ausnahme: Wenn es zur Weiterführung des Betriebes unumgänglich ist, dürfen Weichen umgestellt werden. Als Folge können in diesem Zeitraum zwischen MIH und MH keine Überholungen mehr durchgeführt werden.
1. Ergänzungsmeldung 17:20 Uhr: Der Zeitraum wurde auf 10:00 Uhr – 24:00 Uhr ausgedehnt.
29.07.2026 17:00 – 02.08.2026 Tagesende

Sowas Ähnliches hab ich auf Anhieb aber sonst nirgends gefunden, auch nicht im Südwesten, wo’s noch ein paar Grad heißer ist. Kurios…

Ein Dienstag in Bildern

Wieder ein Picture My Day Day #pmdd2026, heute vielleicht ein wenig weniger ausführlich…

Es wird warm…

Gemüsebällchen zum Mittagessen – warum enthalten solche Packungen oft 1 1/2 Portionen? -; und die fotografische Notiz der Ferienöffnungszeiten des Obst- und Gemüseladens ist nicht so arg leserlich gelungen:

Kurz mal zu Diablo IV; zum Abendessen der seltene Fall von Brotaufstrich mit Ei und Spuren von Speck:

Eine nachgelieferte Ladung 1×2-Steine in warm pink kam heute auch – war bei der Vereins-Sammelbestellung im falschen Paket gelandet. Wie ich die konkret verbaue, weiß ich noch nicht.

Dann mal einen der Police-Academy-Filme angeschaut, gefolgt von Wrestling:

Langsam wird’s etwas frisch… und dann gehn wir mal langsam, nein, nicht ins Schwimmbad wie auf dem Wallpaper meines iPads, sondern ins Bett:

Projekt 52: Selbermachen

Letztes Juli-Thema im Projekt 52.

Klemmbausteine bieten ja die ideale Gelegenheit, etwas selber zu machen. Zu moccen, von MOC = My Own Creation. Manchmal begnügt man sich aber auch damit, etwas Vorgefertigtes – bzw. Vordesigntes, denn fertigen muss man’s immer noch selbst – zu verändern und zu ergänzen. Etwa wenn Lego ein schönes, aber unvollständiges Haus herausbringt – was nicht nur Teile spart, sondern auch durch offene Rückseiten die Bespielbarkeit verbessert, gerade bei Sets, die sich nicht exklusiv an Erwachsene richten, nicht unwichtig.

In diesem Beispiel hab ich zwei Exemplare des maurischen Friends-Gartenrestaurants 42691 – mit vielen Teilen in der neuen Farbe warm pink – und einige vorhandenen Teile genommen und ein (bis auf eine Seitenwand) vollständiges Haus für meine Stadt gebaut.

Hier der Blick von der Straßenseite:

Neue Seitenwand; der Blick von rechts entspricht dem gespiegelten Originalset:

Wahrscheinlich werde ich den Boden außen auch noch fliesen, die beigen Noppen sehen zu sehr nach Sand aus…

Lila Zelt

Das heißt: Deep Purple in der Musik-Arena, einem Zelt für 5500 Leute, auf dem Tollwood-Festival in München zum Abschluss der „Mad In Europe“-Tour. Ausverkauft. Mit Vorgruppe The Howlers.

Die beiden Londoner, eher Neulinge ohne eigene Wikipediaseite, begannen überpünktlich mit ihren 30 Minuten, guter Rock, durchaus unterhaltsam – aber auch nicht mehr.

So gut es ist, wenn große, legendäre Bands junge, unbekannte Bands fördern, aber m.E. war das ein bisschen zu wenig fürs Vorprogramm einer großen, legendären Band. Nicht in einer Liga mit Marillion oder Edguy, die auch schon diesen Platz innehatten.

Dann legten kurz nach 20 Uhr – ja, recht früh für eine Hauptband, aber auf dem Tollwood sollen alle Konzerte vor 22 Uhr enden, vmtl. weniger wegen Lärmschutz, sondern damit noch genug Zeit bleibt, die Händler (bis 23:30 Uhr) und Gastro (bis 1 Uhr) zu besuchen – Deep Purple gleich mit Highway Star los…

Die Videowände wurden meist mit Nahaufnahmen der Musiker bespielt, die mittlere oft kombiniert mit Effekten und Videoszenen, die beiden an der Seite ohne. (Die Leute auf der kleinen Tribüne am hinteren Ende des Zelts hatten anscheinend eine zusätzliche an der Decke, aber welche Variante da lief, weiß ich nicht.)

Viele Gelegenheiten für die Musiker zu zeigen, was sie draufhaben, sei es direkt im Gitarren- oder Keyboard-/Hammond-Orgel-Solo oder kombiniert mit den anderen…

…und auch Ian Gillan am Mikro – und gelegentlich Mundharmonika – hat’s noch drauf. Gillan ist übrigens 80 wie auch Roger Glover am Bass, Ian Paice am Schlagzeug und Don Airey an den Tasten 78, nur Gitarrist Simon McBride ist erst 47 Jahre jung.

Insgesamt auch eine gelungene Mischung aus neueren Songs mit großen Hits…

…das ganze 1:36 lang, zzgl. Intro und Verabschiedung, abzgl. kurzer Vorzugabepause…

:rocks: …und so war auch dieses ein großartiges Deep-Purple-Konzert, mein sechstes mittlerweile.

 


Zur Bahn bzw. dem Drumherum: Nachdem das Wetter sich früh genug beruhig und abgetrocknet hatte, war ich mit dem 16:00-Zug pünktlich in München, bin natürlich in der dichten Menge übers Tollwood gelatscht, hab ’ne kleine Pizza und ein Eis gegessen, knapp 15 Minuten in einer langen Schlange vor Einlass 3 von 3 gewartet (Einlass 2 schien noch länger beschlangt zu sein), wo die Security zu spät darauf hingewiesen hatte, dass an Einlass 1 mit mehr Spuren alles frei wäre, aber der Weg dorthin wäre ähnlich lang gewesen als meine Restwartezeit.
Auf dem Rückweg zur Tram zur drittletzten RB war zu sehen, dass im südlichen Biergarten das Finale der Fußball-WM gezeigt wurde, aber da hab ich lieber nicht zugeschaut, denn wenn das in die Verlängerung ginge, würde ich selbst den letzten Zug nicht mehr erreichen; die RB war dann hier nur rund 1 Minute verspätet und ich konnte daheim noch die tatsächlich nötige Verlängerung anschauen (obwohl ich sonst bei dieser WM mit dieser FIFA in dieserUSA darauf verzichtet habe). Mit Spanien gab’s auch den richtigen Sieger.