Marko de Facto

Konzertbericht vom 18.10.26 in der Backstage-Halle in München: Marko Hietala mit der Vorband Metal de Facto.

Die Finnen begannen überpünktlich mit ihrem Power Metal – das Intro davor begann, als ich gerade meine Ohrenstöpsel drin hatte, aber ich bezweifle dann doch, dass das der Auslöser war ;) – und lieferten ordentlich ab, das war auch de jure Metal. Sehr gute Dreiviertelstunde.

Rund eine halbe Stunde Umbau, der aber nicht so aussah, als ließe man uns absichtlich lange warten, bis dann der ehemalige Nightwish-Bassist, der Rock’n’Roll-Gandalf (wie er in der Mitgliedervorstellung gegen Ende vom Gitarristen u.a. genannt wurde), mit seinen Kollegen loslegte.

Das war jetzt eben kein Metal, sondern „Hard Prog“, also viele Progressive-Rock-Elemente, natürlich neben den harten und flotten Klängen auch längere, athmosphärische Stücke und Balladen.

Und ein kräftiger Ventilator für die Haare des Gitarristen war auch wieder unten auf der Bühne.

Zwei Stücke auf finnisch waren auch dabei (wobei es eines auch auf englisch gibt – Marko hat ja ein finnisches Solo-Album später auch auf englisch rausgebracht).

Es schien den Herren jedenfalls auch Spaß zu machen wie uns im Publikum auch; die Halle war übrigens geschätzt nur rund zur Hälfte gefüllt, was zwar den Vorteil hat, dass es nicht stickig heiß und eng wird, aber für die Band sicher auch nicht optimal ist.

:rocks: Und so waren die tollen knapp 90 Minuten dann auch irgendwie schnell vorbei…

 

» Bahn- und Sonstiges-Bericht

Bahndult de Facto

Bahn- und Sontiges-Bericht zum Marko-Hietala-Konzert.

Ich bin etwas früher los nach München (Ankunft mit +4), um noch über die Auer Dult – eine Kombination aus Markt und Volksfest mit angeblich rund 250 Ständen, dreimal im Jahr – zu schlendern und dort was zu Abend zu essen – Käsespätzle waren’s schließlich. Auf dem anscheinend größten Geschirrmarkt Europas konnte ich mich natürlich nicht eindecken, schließlich kann man schlecht mit einer Kiste voll Porzellan auf ein Konzert (auch wenn in der Halle genug Platz gewesen wäre)…

Und weil ich trotzdem sehr früh dran war, bin ich halt noch mehr rumgelatscht anstatt direkt zum Backstage zu fahren. Wodurch ich in der Fraunhoferstr. noch zwei Sonderfahrten (bzw. wohl deren Einrückfahrten, da leer) historischer Trambahnen zum 150-Jahre-Jubiläum, das an diesem Wochenende gefeiert wurde, gesehen habe:

Für die Rückfahrt hat das Timing diesmal gut gepasst, um bequem die 22:53-Tram am Steubenplatz zu bekommen – S-Bahnen fuhren das ganze Wochenende keine auf der Stammstrecke – und dann den letzten Express (diesmal wieder der alte IC) um 23:06, der am Wochenende auch nicht so leicht aus vorheriger Fahrt verspätet ist dank 70 Minuten Wendezeit. Nun ja, wegen eines Polizeieinsatzes in Nürnberg war er dann doch 67 zu spät und ist deswegen (und anscheinend auch durchs Warten auf Anschlussreisende) mit +8 los und war mit +9 hier.

Projekt 52: Tür

Nächstes Oktober-Thema.

Früher™, insbesondere in der Zeit vor den Minifiguren – ab 1978 mit den unbeweglichen Vorläufern ab 1975 –, war manches bei Lego kleiner. Etwa die Tür im Format 1x2x3, erhältlich von 1954 bis 1957 mit geschlossenen Noppen bzw. 1956 bis 1973 mit offenen Noppen (und als Restposten-Zusatzpaket 1979) in rot, gelb und weiß – und sogar in Varianten mit Griff links oder rechts (Teilenr. 33 bzw. 32 mit Varianten im Bricklink-Katalog). Aber nicht zum Öffnen – nur die an sich reingeklebte Glasscheibe ist mitunter leicht rausgefallen.

Eine Nummer größer (1x3x4), aber immer noch etwas niedrig für Minifiguren, Teil Nr. 3579 von 1973 bis 1980, zusätzlich in blau und mit separater und beweglicher Tür (Nr. 7930).

Heutige Türen sind 1x4x6, also doppelt so breit und doppelt so hoch wie die kleine hier – da kann man (oder sollte ich sagen: da kann minifigur) wenigstens bequem hindurchgehen…

Schilderwäldchen

Eine etwas voreilige Beschilderung, die eine Vollsperrung außer für Fußgänger anzeigt, sehen wir hier in einer Straße in der Nähe, rund 200 m vor der eigentlichen Baustelle – insofern ist der Fußgänger-Hinweis begrüßenswert, das war nicht immer so:

Derzeit – mindestens seit gestern (Samstag) – sieht es aber noch so aus:

Also mehr Behinderung für Fußgänger als für Autofahrer (die sich auch – insb. von unten – eher wenig ans Durchfahrtsverbot gehalten haben). Vermutlich wird sich das in den nächsten Tagen ändern.

Anderswo im Viertel, wo bei schmalen Gräben noch die Asphalt-Deckschicht fehlt, hat man den Hinweis, dass die Fahrbahn in Längsrichtung uneben ist (so wie im Vordergrund der Gehweg), pragmatisch improvisiert:

Projekt 52: Papier

Nächstes Oktober-Thema im Projekt 52.

Seit einiger Zeit – in manchen Regionen der Welt länger, in anderen kürzer – verwendet Lego für die Tüten in den Schachteln statt transparenter Kunststofffolien Papier mit einer dünnen Beschichtung. Manche mit regelmäßiger Noppenbedruckung, manche mit Steinumrissen:

Das grüne Alien (u.a. aus Set 60431) ist wohl auf der Suche nach seinem Freund, der im Milchstraßen-Wandbild (Set 31212), von dem dieser Papierhaufen ist, versteckt ist.