Feierkirschen

Black Stone Cherry mal wieder – die Band, die ich bisher am häufigsten live gesehen habe, nämlich jetzt zum 9. Mal (inkl. 2x als Vorgruppe). Gestern im Rahmen der Celebrate-Tour im Backstage Werk in München, anscheinend das erste Konzert der Tour, das ausverkauft war. Mit Vorgruppe 10 Years.

Die Dekade aus Tennessee (die älter sind als sie heißen) rockten schon ordentlich los mit ihrem Alternative Metal/Post Grunge (lt. Wikipedia), pünktlich und 30 Minuten lang…

…leider war der Sänger recht leise abgemischt, worunter v.a. das gefühlvolle Nirvana-Cover gelitten hat.

Mutmaßlich pünktlich um 21 Uhr dann die Hauptband aus dem Nachbarstaat der Vorband – mittlerweile war ich übrigens oben, weil’s in der Arena unten wie üblich wärmer und stickiger wurde.

Was soll ich groß schreiben, die vier Jungs – plus gelegentlich ein fünfter für die Percussions – lieferten natürlich wieder ab mit Stärke und Gefühl…

…zwischendrin mit Drumsolo, und sie hoben am Ende mit den beliebtesten Songs die ohnehin gute Stimmung noch eine Stufe höher…

:rocks: …sodass das am Ende – nach Peace Is Free, wie so oft – wieder knapp 90 tolle Minuten waren.

 

» Bahnbericht

Feierbahn

Bahnbericht zum Black-Stone-Cherry-Konzert, weil mal wieder genug für einen separaten Artikel los war.

Bei einem Konzertbeginn um 20 Uhr war die RB um 18:00 sinnvoll – schnelles Abendessen, etwas bummeln und Zeitpuffer; der Zwischen-RE um 18:28 wäre auch noch okay, denn der würde auch keine Horden aus Franken zum ersten Wiesn-Tag fahren, sondern erst in Ingolstadt starten. (Der einstöckige RE aus Nürnberg zur Mittagszeit ist übrigens zwischen Ingolstadt und München ohne Halt durchgefahren – war wohl schon komplett voll.) Die RB um 19:02 wiederum wäre arg knapp gewesen.

Nun, fällt euch an dem ICE-Foto hier, entstanden beim Warten auf die RB in Pfaffenhofen, etwas auf? Ja, ich stehe hier auf Gleis 4 statt 1, wo üblicherweise die Züge nach München fahren, und der ICE fährt nach links auf dem „falschen“ Gleis. Denn eine Signalstörung in der Gegend, die laut strecken.info schon um 11:50 begann und erst um 03:49 in der Nacht als beendet erklärt wurde, hat wohl in dieser Zeit am stärksten zugeschlagen (jedenfalls war mir zuvor nichts dergleichen aufgefallen): „Züge des SPV verkehren im GWB“ [Gleiswechselbetrieb] – überraschend flexibel, gewissermaßen –, DB Regio meldete eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Gleise. Und so fuhr zu dieser Zeit alles links, auch je ein ICE süd- und nordwärts kurz zuvor. Wobei ich mir ja noch (als die Gleisänderung noch nicht feststand) überlegt hatte, stattdessen den stündlichen Linienbus um 18:09 nach Petershausen zu nehmen und dort in die S-Bahn zu wechseln – aber die wären auch arg lang unterwegs (19:24 am Hirschgarten), und wenn ein ICE durchfährt, ist ja nicht alles blockiert…

Das war für die RB – mit Gleisänderungen von Rohrbach bis Reichertshausen – dann eine Verspätung von 23 Minuten in Pfaffenhofen, 20 bei der Ankunft in München (genau zu der Zeit, zu der der Zwischen-RE hätte ankommen sollen, der aber +13 hatte; die spätere RB hielt in Reichertshausen dann schon wieder auf dem normalen Gleis und war mit +23 in München). Anstatt durch die bestimmt volle Innenstadt zu bummeln, bin ich dann halt mal den ganzen Weg zum Backstage gelatscht, ist auch ganz nett.

Für die Rückfahrt war bei einem erwarteten Konzertende um 22:30 ja der letzte RE um 23:06 naheliegend und bequem erreichbar – allerdings war das wie gesagt der erste Oktoberfesttag. Um mögliche S-Bahn-Störungen und -Überfüllungen ab der Hackerbrücke zu umgehen, hab ich die Tram zurück zum Hauptbahnhof genommen, aber wie voll würde der RE werden? Nun, der wurde gerade bereitgestellt, als im am Gleis ankam – Fr. bis So. hat der ja über eine Stunde Wendezeit, nicht so knapp wie sonst –, und die wartenden bzw. dann einsteigenden Menschenmassen auf dem Bahnsteig sahen nach viertel- bis max. drittelvoll aus, und tatsächlich waren zur Abfahrt mit unerklärten +4 dann sogar noch einzelne Sitzplätze frei (zumindest in der Mitte, wo ich war).

Trotz ICE-Vordrängeln in Petershausen und Fahrt übers Bahnsteiggleis in Reichertshausen (was nur mit 80 km/h geht) waren’s dann nur +6 in Pfaffenhofen (und auf dem normalen Gleis), und ich war praktisch sekundengenau um Mitternacht daheim. Dass der RE dann den Halt in Rohrbach gestrichen bekommen hat und stattdessen in Baar-Ebenhausen hielt, dürfte manche inkl. der beiden Wiesnbesucher auf der Sitzgruppe nebenan nicht so gefreut haben – ob die das rechtzeitig in Pfaffenhofen durchgesagt bekommen haben, dass sie auf die RB ausweichen sollten, oder dann von MBAE zurückfahren durften, weiß ich nicht; letztlich war das für die entweder +34 oder +45… (Wobei das zumindest bei den beiden Genannten so klang, dass sie abgeholt werden, und die Abholung dann vmtl. umdisponieren konnten.)

Die vorletzte und letzte RB waren übrigens fast immer pünktlich oder höchstens zwischendurch mit +1 unterwegs (vorletzte auf dem Gegengleis in Rohrbach, sonst keine Änderungen); die letzte mit nur 4 Wagen könnte voll gewesen sein.

Projekt 52: Wasser

Nächstes Thema im Projekt 52.

Wasser in Lego-Form war klassischerweise einfach eine blaue Grundplatte. Für einfachere Sets werden auch heute noch (meist hell-)blaue Platten verwendet, aber wenn man anspruchsvoller sein will, nimmt man gerne hellblau-transparente Fliesen – ein bisschen Blau muss ja sein, um den reflektierten Himmel darzustellen, der reale Gewässer erst blau aussehen lässt, der aber eher selten im Zimmer zur Verfügung steht – über verschiedenfarbigen Platten wie Lego selbst seit 2017 mit der Ninjago-City-Reihe. Dort sind dunkle Töne im Untergrund, um Schlamm, Pflanzenbewuchs und ähnliches darzustellen – anderswo soll es sauberer aussehen, etwa nach Marmor in einem Brunnen, da kann man dann weiß, hell- und dunkelblau kombinieren für verschiedene scheinbare Tiefen, etwa hier im Trevi-Brunnen (21062):

(Das Entchen ist zugeflogen und gehört nicht zum Set.)

Entsprechend beliebt sind diese Fliesen bei Lego-Fans und -Fangruppen, die größere Anlagen mit Wasser bauen, und öfter Teil von Sammelbestellungen.

Projekt 52: Platz

Nächstes Thema im Projekt 52.

Platz hat der geneigte AFOL/AFOB1 im allgemeinen immer zu wenig. Und das nicht nur, wenn’s ums Weltall – zu dem man mit Hin- und Herübersetzung von Platz über space gelangt – geht, sondern bei allen Modellen, aber hier sieht man im Vordergrund eben die Enterprise D – dem ersten Star-Trek-Set aus Dänemark2 vom letzten Jahr, das ich mir erst vor kurzem mit 26% Rabatt gekauft hatte –, von deren Bau ja schon letzte Woche zu „Winkel“ ein Bild zu sehen war:

Diese steht derzeit auf dem Boden im Neben-/Durchgangsbereich meines Wohnzimmers, zeitweise eingeengt von Wäscheständer und -korb. Man darf sich fragen, wie lange…

  1. Adult Fan Of Lego bzw. Bricks, wenn man herstellerneutral bleiben will ↺
  2. gegenüber den Sets aus Flörsheim, wo die Star-Trek-Lizenz zuvor lag, gibt’s hier ja den Vorteil der Minifiguren ↺