Es war wieder Zeit fürs kleine Wochenendfestival „Open Park“ im Freibad der Provinz-Kreisstadt, mittlerweile die 5. Ausgabe – diesmal bei gutem Freibadwetter mit Sonnenschein und knapp unter 30° im Schatten.
Am Samstag bin ich um 17 Uhr, also einmal Tanzshow, „Feel Good Music“ und einen Singer-Songwriter auslassend, eingestiegen mit Stoner Rock von Long Bottom Leaf – ein guter Einstieg, energiereich getragen, roh; „frisch aus dem Südviertel“, wie’s in der Ankündigung heißt – vielleicht meinten sie das Südviertel jeder Stadt, weil da nix von Aichach steht…?
Wie üblich wird zwischen Hauptbühne und kleiner Hügelbühne gewechselt, in diesem Fall rüber zu Folk-Singer-Songwriterin Lisa Fitzek, mit der’s dann gut weiterging. Und anfangs mit einem guten Burger in der Hand zum Abendessen. Also ich, nicht sie. 😉
Die Fortsetzung war dann ordentlich härter mit Scherbentanz aus Regensburg mit NDH/Gothic Rock und neuem Sänger, und die gingen auch richtig gut ab.
Dann wieder nach hinten zur One Man Band Niko Koch mit E-Gitarre und Gesang live und dem Rest nicht – irgendwie eine Mischung aus „toll“, mittelmäßiger Akustik und „irgenwie fehlt mir was“, aber sicher keine Zeitverschwendung. Und das bunte Haus haben Kinder im Lauf des Nachmittags bemalt. Die hatten zudem auch Vereinsstände, Clowns, Luftballonkünstler, Spielgelegenheiten u.a. – ist ja nicht nur ein reines Musikfestival.
Zum Abschluss und Höhepunkt des esten Tages, die Zuschauerreihen hatten sich etwas gelichtet, weil viele Familien mit Kindern genug freigebadet hatten, die Sons of Eternity, Power Metal aus Würzburg.
Bandmitglieder waren auch schon u.a. bei Haggard und Beyond The Black, also keine kompletten Neulinge oder bei „hä, wer?“-Bands…
Großartiger, CD-Kauf-würdiger Auftritt mit dem Wermutstropfen, dass sie nach einer knappen Stunde um Punkt 22:00 Uhr aufhören mussten – warum auch immer die Vorschriften da so streng sind, wenn man bedenkt, dass bei den Langen Nächten der Kunst und Musik bis 23:30 oder so in der Innenstadt(!) gespielt (wenn auch später begonnen) wird…
Sonntag, zweiter Tag. Trommelshow, Tanzshow, Kinder-Rock und Indie auslassend, hab ich dann auch das genutzt, weswegen ich eine Saisonkarte habe, nämlich das Schwimmerbecken, und war dann mit ca. einer Viertelstunde Verspätung bei The Enfys mit ihrem „Popcore“. Beim ersten Open Park hatte ich sie am Sonntagabend noch ausgelassen, v.a. da sie mit „bewusst einfach“ gehaltenen Songs beworben wurden, mittlerweile werden sie in den höchsten Tönen für ihre Mischung aus Metal und Deutsch-Pop gelobt (okay, das sind natürlich PR-Texte). Nun, sicher, das funktioniert schon gut, wenn einfacher Pop von harten, energiegeladenen Metal-Riffs abgelöst wird, aber wenn das bisweilen nicht mal mehr Deutsch-Pop, sondern billige Ballermann-Partymucke ist, ist das halt ein bisschen an meinem Geschmack vorbei.
Irgendwie scheint da einer gefehlt zu haben, der dann auch mal „vom Band“ rappte – vielleicht haben sie’s am Anfang angesprochen, aber den Anfang hatte ich ja verpasst. Bei einem Song kam noch die gutturale Sängerin von Venus Bleeding (s.u.) zu einem Duett dazu.
Nach hinten zu Singer-Songwriter-mit-Drummer-aber-heute-ohne-Bassistin Sven Ormen, die dann auch die beiden Kleinbühnenauftritte vom Samstag in die Tasche steckten. Und wieder nach vorne zu Acanthus aus Reutlingen mit Symphonic Metal…
…mit klassischer Sängerin und gelegentlichen Growls des – etwas underdressten – Keyboarders (im nächsten Bild im Vordergrund). Wusste sehr zu gefallen und war mir natürlich auch einen CD- und T-Shirt-Kauf wert.
Als „Akustik Hardcore“ wurde das Folgende angekündigt, Venus Bleeding, als volle Band Punk/Grunge/Hardcore, hier als Premiere mit Akustikgitarre und der schon erwähnten Sängerin, überwiegend gefühlvoll und halt Akustik-Rock, aber teilweise auch mit Growls, eine interessante Mischung, die irgendwie funktioniert, irgendwie ungewohnt ist.
Zu guter Letzt die Brainchuckies aus Baar-Ebenhausen, Melodic Metal, mal normal gesungen, mal geschrien…
…und einmal mit leuchtenden Engelsflügeln (und Teufelshörnchen). Sie suchen übrigens ein*e 2. Gitarrist*in, aber vermutlich findet sich unter meinen wenigen Lesern niemand…
Auch ein sehr guter Abschluss für dieses Festival, und natürlich am Sonntag noch früher zu Ende, kurz nach Sonnenuntergang, da war’s noch gar nicht dunkel…




















Es begab ſich im Jahre 2008 in Woche 6 in dieſem Projekte, daß ich zum Thema
Gut drei Jahre ſpäter, für Woche 24 des Jahres 2011, war nun 



















