Rosenmassiv

Konzertbericht vom 7.11.2026 von The New Roses im ausverkauften Backstage-Werk in München mit Vorband Massive Wagons.

Die fünf Engländer legten pünktlich los mit ihrem Vollgas-(Hard-)Rock ohne Balladen und sorgten schon mal für die richtige Stimmung…

…in ihren 45 Minuten, die auch gut zum Stil der Hauptband passten.

Die Wiesbadener kamen dann nach rund einer halben Stunde Pause, und auch die legten richtig los. Ohne optisch effektgeladene Spielereien, sondern auf Musik und Gesang konzentriert – und immer gut (und kamerafreundlich) beleuchtet –, sodass ich auch nicht so viel knipsen muss und umso mehr das Konzert genießen kann.

Sänger Timmy zeigte nicht nur seine gesanglichen Fähigkeiten…

…sondern griff neben der akustischen Gitarre auch mal zum Saxophon – insofern war das eben auch mehr Abwechslung als bei der Vorband, aber man hat auch doppelt so viel Zeit…

In der Pause vor der „Zugabe“ bin ich dann hoch aus der Arena, was ein bisschen ein Fehler war, weil der Sänger recht bald beim Mischpult hinten in der Arena alleine ein Lied auf der akustischen Gitarre gespielt hat, mit Blick zur Bühne; aber für die erste Hälfte des folgenden Liedes hat er sich dann umgedreht, damit die Leute oben auch was davon haben, bevor er die zweite Hälfte mit Bandunterstützung dann von der Arena aus gesungen hat. Davon hab ich aber keine brauchbaren Fotos.

:rocks: Großartige 90 Minuten jedenfalls!

 

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Bahnmassiv

Bahn-Bericht zum The-New-Roses-Konzert.

Derzeit – vom 31.10. bis 12.12. – ist ja die Schnellfahrstrecke Ingolstadt – Nürnberg wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass die RE1 (und die bereits reduzierten ICE) den Umweg über Treuchtlingen nehmen müssen, wobei im stündlichen Wechsel Nürnberg – Roth – Ingolstadt – Rohrbach – Pfaffenhofen – (Petershausen) – München und Nürnberg – Augsburg – München gefahren wird, dazu ein Pendel Ingolstadt – … – München, damit wir hier auch einen weitgehenden Stundentakt haben. So wie’s aussieht, fahren da wochentags die üblichen Skodas und der Ex-IC1, letzterer morgens die erste Tour N – M, dann den ganzen Tag M – IN, und die letzte Tour wieder bis N, was angesichts der geringeren Kapazität sinnvoll ist1; am Wochenende gönnt man denen eine Pause und fährt mit normalem Regio-Material inkl. zweier Doppeltraktionen 440er.

Nun hat man bei der Infrastruktur nicht so weit vorausgedacht, die Umleitungsstrecke ordentlich zu ertüchtigen, und so gibt’s da mehrere Langsamfahrstellen und andere Störungen (s.a. bei BR24), sodass der Fahrplan dort kaum eingehalten werden kann und auch wochentags der Express meist nur Treuchtlingen – München fuhr.

Jedenfalls: Für Samstag hatte ich mir überlegt, ob ich um 18:11 fahren sollte oder schon früher und mich mal wieder darüber wundere, wie voll es in der Münchner Innenstadt an einem Samstag so sein kann. Da gegen 17:30 eine Taktlücke im Baustellenfahrplan ist, wäre das die RB um 17:02, für die ich mich dann auch entschieden habe – und die hatte schon in Eichstätt 20 Minuten warten müssen. Also konnte ich auch später los, aber nicht um 20 Minuten, denn die planmäßige 6-Minuten-Überholpause in Rohrbach wurde auch im verspäteten Fahrplan fortgeschrieben, und ob die nötig wäre? War sie nicht, effektiv waren’s +16. Was mir um diese Zeit auch egal war. Beim Warten fuhr obiger Sonderzug der „Centralbahn“ mit Partywagen vorbei, sah aber leer aus.

Zur Rückfahrt hätte es bei einem Konzertende um 22:46 noch gut zum 23:05-RE (im Baustellenfahrplan 1 Min. früher als sonst) gereicht – wäre da keine S-Bahn-Stammstreckenstörung gewesen. Zu der Zeit wurde2 zwar ein Ersatzprogramm mit Umleitungen – und etlichen Verspätungen – gefahren, die nächste erreichbare S-Bahn – deren bisherige Verspätung mir ja egal sein kann – war eine S4, die von der Donnersbergerbrücke zum Hauptbahnhof oben (Gl.27-36) fahren und dort enden sollte. Dummerweise stand sie dann 10 Minuten vor der Donnersbergerbrücke, weil die Gleise noch belegt waren, sodass es doch nix mit dem RE wurde.

Die nächste RB um 23:26, der klassische vorletzte Zug, war mit +10 wegen Verspätung aus vorheriger Fahrt angekündigt – obwohl für 23:17 erwartet (statt 22:55, als RE), und man würde keine 19 Minuten brauchen, um den Zug zu wenden. So war’s dann auch, es ging um 23:27 los, dazu fehlt im Baustellenfahrplan die 4-Minuten-Pause in Petershausen, und wir waren soger knapp vor Plan (0:02) hier. Dank S-Bahn also eine halbe Stunde später.

Und dann lief mir auf dem Heimweg noch eine schwarze Katze von rechts über den Weg – Unglück war das aber nur für die Maus in ihrem Maul…

  1. Hätte ich da jetzt NN – MH, MH – MIH und NN schreiben sollen? ;)  ↺
  2. Nachtrag: wird, und zwar noch den ganzen Sonntag lang ↺

Projekt 52: Mut

Erstes November-Thema im Projekt 52 – ja, mal wieder einen Tag zu früh, aber ich bleibe halt gerne bei den Samstagen. (Wobei ich das Bild ohne den Text gestern schon auf Mastodon und Bluesky gepostet habe.)

 

… to boldy go where …

Halt, den Druckfehler der ersten Charge von Lego-Set 10356, der Enterprise D, müssen wir nicht kopieren.

… to baldly go where …

Halt, ist zwar ein bisschen witzig mit einem Glatzkopf als Captain, aber…

… to boldly go where no one has gone before

So endet der berühmte Einleitungstext von Star Trek in der Next-Generation-Fassung (in der ursprünglichen war’s „no man“). Fürs Deutsche hat man die Texte nicht wörtlich übersetzt, sodass dort das „boldly“, also „mutig“, keine Entsprechung hat, aber dennoch greife ich es hier heraus, weil’s eben gut zu diesem Projektthema passt, nicht zuletzt nachdem uns in den letzten 7 Tagen gleich zwei Schauspieler der Serien verlassen haben…

Mutig war die Originalserie zudem auch etwa mit der multinationalen Besatzung oder dem ersten Kuss eines Weißen und einer Schwarzen im US-Fernsehen.

Alle Schauspieler der Figuren auf diesem Bild (Set 11385 zzgl. Picard) sind bereits verstorben:

DeForest Kelley (20.1.1920 – 11.6.1999): Dr. Leonard McCoy
James Doohan (3.3.1920 – 20.7.2005): Chefingenieur Montgomery Scott
Majel Barrett (23.2.1932 – 18.12.2008): Krankenschwester Christine Chapel, Computerstimme, Lwaxana Troi
Leonard Nimoy (26.3.1931 – 27.2.2015): Mr. Spock
Nichelle Nichols (28.12.1932 – 30.7.2022): Lieutenant Uhura
Walter Koenig (14.9.1936 – 25.10.2026): Pavel Chekov
Sir Patrick Stewart (13.7.1940 – 28.10.2026): Captain Jean-Luc Picard

(Wie lange Tribbles – die pelzigen Tierchen, die Uhura und Scotty in der Hand haben – leben, weiß ich nicht.)

Ein Mittwoch in Bildern

Letzten Monat hatte ich keine Lust, aber heute gibt’s wieder Picture-my-Day-Day-Bilder #pmdd2026.

Im Garten (und v.a. dahinter) ist es ganz schön herbstlich – und wo die Vorschau gestern Abend noch ein durchgängiges breites Regenband gezeigt hat, gibt’s tatsächlich nur ein paar kleine Schauer:

Getrocknete Wäsche abhängen und wegräumen; und natürlich sind die Knetfiguren-in-Plastik grad auf Nachbestellung, wenn man was wegen des neuen GWPs bestellt:

Ein Rätsel zwischendurch – wenn einem das „Waffle“ mit Wörtern zu leicht ist, nimmt man eben die Zahlenversion –, und die neue Wäsche ist bereit zum Aufhängen:

Zum Mittagessen gibt’s kleingeschnittene Geflügelfleischwurst in dramatischem Schwarzweiß, äh, in einem Curry-Reis-Töpfchen (normalerweise Pfanne, aber meine kleinen Pfannen warten gerade in der Spülmaschine darauf, dass genügend „Kollegen“ kommen, dass sich das Einschalten lohnt):

Gearbeitet hab ich natürlich auch schon am Vormittag, aber jetzt erst was (Nichtssagendes) dazu geknipst. Und dann kurz einkaufen – vorbei an einem verwaisten Baustellenschild ohne Baustelle, dessen Gehwegsperrung schon unsinnig war, als die Baustelle noch da war, denn diese begann erst dort, wo der blaue Lieferwagen steht:

Teams ruft, und dann ist noch Zeit für eine 🏃‍♂️ Feierabend-Joggingrunde, bevor es zu dunkel ist – und mal in einer nicht ganz schwarzen, somdern dezent bunt gestreiften Hose:

Zum Abendessen gibt’s Dunkles Holzofenbrot in dramatischem Schwarzweiß, und in Diablo IV gibt’s so viel Kram, da findet man immer mal was Neues:

Ein paar Serienfolgen nachholen, und die Schokolade gibt’s heute auch in dramatischem Schwarzweiß:

Während sich Sami Zayn im Wrestlingring den Mund fusselig redet und ich ein bisschen am iPad spiele, schießen die Bayern im DFB-Pokal bis zur Wrestling-Werbepause drei Tore: