Weitergestochen

Stichwahlen zur Kommunalwahl:

Als Pfaffenhofener Bürgermeister darf der SPD-Herker seine vierte Amtszeit antreten nach seinem 58,9%-zu-41,1%-Erfolg über seinen CSU-Herausforderer – der übrigens mit „18 Jahre reichen“ geworben hatte, was angesichts der viel längeren Vorherrschaft seiner Partei im Landtag schon interessant ist – bei 58,3% Wahlbeteiligung. » Quelle

Auch der Landrat darf weitermachen: FW-Gürtner lässt seinen CSU-Herausforderer mit ähnlichen 59,5% zu 40,5% hinter sich, Wahlbeteiligung 58,2%. » Quelle

In München hingegen löst der Grünen-Herausforderer Krause den SPD-Amtsinhaber Reiter als OB ab, dem wohl u.a. sein Umgang mit seiner FCB-Ämter-Affäre und eine generelle Überheblichkeit ein zu großes Hindernis geworden sind.

Verlegt der Söder den Landtag jetzt irgendwo anders hin? Irgendwo aufs Land, wo’s noch mehr CSU-Wähler und Wurstfabriken gibt? Auch wenn @wolfgangwalter.bsky.social nicht ganz unrecht hat mit „Was ist der Unterschied zwischen Gott und Söder? Gott ist überall, und Söder ist überall, nur nicht im Münchner Landtag“, wäre das ja doch auch eine prinzipielle Frage unabhängig von seiner persönlichen Anwesenheit.

Projekt 52: Dinosaurier

Nächstes März-Thema im Projekt 52.

Dinosaurier gibt’s von Lego von klein bis groß, für Kleinkinder (Duplo) bis Erwachsene, die sie nur hinstellen, von großen Formteilen bis aus Einzelteilen gebaut, von eigenen Themen bis Jurassic-Park/World-Lizenz. Hier im Bild ist der große gebaute „König“ aus Set 75936 mit einem Baby auf dem Kopf, das durch die Entfernung von der großen Schnauze schon etwas unscharf ist1:

Hierbei handelt es sich um die Unterart Tyrannosaurus rex saxumplasticus2 pulvereus3.

  1. wobei: wenn ich mir das nochmal genau anschaue, scheint die Kamera den Fokus woanders hingelegt zu haben ↺
  2. saxum = Baustein ↺
  3. staubig ↺

Projekt 52: Schuh

Nächstes März-Thema im Projekt 52.

Nicht mal umgekehrt wird da so recht ein Schuh draus, wenn Plastikbausteinhersteller Lego und Plastikschuhhersteller Crocs sich zusammentun und ein erstes, um Medienrummel zu erzeugen absichtlich absurd unpraktisches Produkt herausbringen. Ich hab das mal mit einer passenden Minifigur illustriert:

Immerhin sind meine nachgebauten „Clownschuhe“ baugleich zu denen, die auch bei der bei den Schuhen mitgelieferten Minifigur dabei sind…

„Normale“ Schuhe aus dieser Kollaboration sind mittlerweile auch schon aufgetaucht.

Paradies mit Flair

Und noch ein Konzert: Edenbridge im Backstage Club in München mit den Vorbands Miracle Flair und FlowerLeaf. Symphonic Metal stand also auf dem Programm, jeweils mit Sängerin und 3 bis 4 Männern an den Instrumenten.

Die wundersamen Schweizer, gegründet 2008, lieferten einen tollen Anfang mit ihren gut 40 Minuten mit der genretypisch richtigen Mischung aus Gesang und musikalischer Härte.

Auf so einer kleinen Bühne ist nicht viel umzubauen, also kamen bald die ursprünglich aus Brasilien stammenden, jetzt in Deutschland lebenden Blumenblätter, die jüngste Band des Abends…

…der Gesangsstil wurde klassischer, ergänzt von Growls, die Publikumsinteraktionen (Aufforderung zum Klatschen/“Hey“-en u.ä.) intensiver, und dann war’s schon nach knapp 40 Minuten rum. Tolle zweite Band auf jeden Fall.

Schließlich die mit 27 aktiven Jahren irgendwie zum Symphonic-Metal-Urgestein gehörenden Österreicher, die ich jetzt endlich mal live „erwischt“ habe.

Natürlich auch ’ne grandiose Performance von 95 Minuten mit abwechslungsreichen Stücken, und der eine Gitarrist ging auch ein paar Mal ans seitlich stehende Keyboard – leider war halt bei allen Bands immer wieder ein Geisterkeyboarder zugange, was ich immer ein bisschen schade finde. Aber egal, wenn wie hier alles andere passt.

:rocks: Somit ein großartiger Konzertabend mit großartigen Bands, die mehr verdient hätten als einen nicht mal halb gefüllten Backstage-Club (und der ist mit einer maximalen Kapazität von 250 eh nicht groß).

Ich hab übrigens von jeder Band die jeweils aktuelle CD gekauft – bei den Vorbands waren es auch die Sängerinnen (und ein paar der Männer), die nach den Auftritten ihren Merch verkauft und signiert haben; Edenbridge wäre am Ende auch noch zum Stand gekommen, aber zugunsten des Nicht-erst-um-halb-Zwei-Heimkommens hab ich darauf verzichtet.

 

» Bahnbericht dazu