Kleinstadtjugend

Konzertbericht – aber nicht aus dem Millionendorf München, sondern direkt aus Pfaffenhofen, wo meine gesamte Wegstrecke ungefähr dem Weg dort von der U-Bahn zur Olympiahalle entspricht: Im Jugendzentrum Atlantis stellten Kaifeck ihr neues Album „Zeit im Sterben“ vor, dazu spielten Prior the End und Silent Misery als Vorgruppen – allesamt von hier. Also moderner Metal in leicht verschiedener Ausrichtung, vgl. Ankündigung. Der Eintrittspreis blieb übrigens den Besuchern überlassen: „pay what you want“ ins große Sparschwein.

An der Location oben im Gebäude des Eisstadions bin ich schon oft vorbeigegangen und -gelaufen, drinnen war ich zum ersten Mal (bin ja auch nicht ganz die Zielgruppe eines Jugendzentrums) – 190 Leute dürften vollgestopft rein, grob geschätzt 100 oder etwas mehr dürften es zur Hauptband gewesen sein. (Da ist mitunter im Backstage Club weniger los…)

Prior the End, die kein neues Material hatten, hatten 50 Minuten zur Verfügung, die sie auch ausgenutzt haben (mit einem Akustik-Stück zum Schluss). Sehr guter Auftakt und schon mit der passenden Stimmung.

(Bei so einem Metal-Konzert sieht man schon seltsam gekleidete Typen – ich mein, schaut euch mal den Sänger oben an! 😉)

Um 20:40 dann das (gar nicht) stille (gar nicht) Elend, soll heißen, auch die zweite Vorgruppe war hörens- und erlebenswert…

…wie schon 2024 beim „Open Park“ im Freibad.

Überraschend war allerdings, dass sie nur rund 35 Minuten spielten (Samba-Intro vom Band nicht mitgerechnet) – sonst ist die Zeitverteilung zwischen erster und zweiter Band eher andersrum. (Trotzdem zeige ich davon mehr Fotos, weil die optisch abwechslungsreicher sind und das iPhone mehr gute Motive einfangen konnte.)

Nun gut, längere Umbau- und Soundcheckpause, bis dann um 22:00 die Hauptband kam, um ihr neues Album zu präsentieren – komplett live in 55 Minuten, gefolgt von 20 Minuten mit älteren Stücken.

Ein Konzeptalbum zum unaufgeklärten Sechsfachmord von 1922 in Hinterkaifeck – dass das thematisch kein Gute-Laune-Werk ist, ist klar, aber musikalisch hat man die als Metal-Fan natürlich trotzdem. Tolle Musik, tolle Performance!

Texte übrigens auf deutsch, anders als beim ersten Album; die Akustikgitarre kam öfter zum Einsatz, auch in Kombination mit den elektrischen Instrumenten.

(Nur mit dem Nebel haben sie’s v.a. in der ersten Hälfte etwas zu gut gemeint.)

:rocks: Und so war’s ein toller Konzertabend!

Und ich musste mich nicht mal ärgern, dass es knapp nicht zum vorletzten Zug gereicht hätte, wenn’s in München gewesen wäre…

Projekt 52: Fantasie

Nächstes April-Thema im Projekt 52.

Früher gab’s bei Lego nur Teile in wenigen unterschiedlichen Grundformen – da musste mitunter mehr Fantasie her als heute, gerade wenn man im eher kleinen Maßstab bauen wollte. Wobei man das heute natürlich auch noch mit Basic-Steinen machen kann – also lasst mal eure Fantasie spielen, was stellen die beiden Steine (und der Hintergrund) in diesem Schwarzweißfoto dar?

Ein Auto (im Gelände)? Ein Haus (am Hügel)? Eine Mondlandefähre (im Krater)? Ein Frachtschiff (bei hohem Seegang)? Zwei Pakete mit Lego, mit neuen Laufschuhen, mit Eis, von Eis, oder schon leer? Oder … … …?

Petersplatz

Ich kann jetzt übrigens wahrheitsgemäß sagen, ich war zur Osterzeit1 auf dem Petersplatz2 und dort in der Schlange der Gläubigen/Touristen vor St. Peter3

  1. am Samstag zu einer kleinen Shoppingtour ↺
  2. dem in München ↺
  3. eine Sekunde beim Hindurchgehen – am Kassenhäuschen waren ca. 15 Leute, die auf den Turm wollten ↺

Projekt 52: Kuscheltier

Erstes April-Thema im Projekt 52.

Nun hätte ja durchaus dieser grimmige Teddy 40763, GWP (Geschenk zum Einkauf) zum letztjährigen Weltkindertag und aktuell per Stonewars-Gutscheincode wieder verfügbar, zum Thema gepasst, aber den hab ich nicht – und zum Nachbau dürften mir einige der relativ neuen gekrümmten Teile fehlen. Aber jetzt zu Ostern kann man auch gut auf andere Tiere ausweichen…

Wenn das Tier mit den Menschen kuschelt, ist die Bezeichnung Kuscheltier ja nicht falsch:

In diesem Sinne: Frohes Hasenfest allerseits!

Ein Samstag in Bildern

Überraschung, schon wieder der 28., also wieder Picture my Day Day #pmdd2026.

Da die Gärtner letzten Herbst meine ausgewilderten Blumenzwiebeln dringelassen haben, blühen auch die Narzissen wieder; die Hyazinthen links hingegen haben mal wieder nicht so recht Lust:

Making of des heutigen Projekt-52-Fotos:

Wie auch schon getrötet und geskeetet, war bei dem zwar frischen, aber schönen Wetter* der letzte Lauf zur Winterzeit fällig – zwar keine neue Bestzeit, dafür mal ca. 700m länger als üblich (wenn auch nicht ohne Gehphasen). Bild vorher und nachher, da ich das Handy beim Laufen nicht mitnehme:

Habt ihr anderen Laufenden eigentlich auch das gleiche Shirt in kurz- und langärmliger Ausführung?

*ja, hier südöstlich des Schrägstrichs, der Deutschland gerade wetterlich teilt, ist’s noch schön, siehe Radarbild; und dann muss ich mal die CD (bzw. deren Kopie auf dem Raspi) zum und vom Konzert vorgestern anhören:

Okay, offensichtlich muss ich nicht…

Dann etwas gehobene Literatur (zumindest in der Hand hochgehoben), und später meinte der Fernseher mal wieder, es wäre lustig, auf eine Senderaktualisierung hinzuweisen, beim Suchlauf keine Änderung zu finden und gleich nochmal zu fragen:

Zu essen gab’s diesmal SIEBEN Würstchen. Okay, nur Mini-Würstchen. Und welcher Columbo ist das?

Szene aus Columbo S4 F5 Playback

Noch ein Spielchen, noch etwas spätabendlicher Sport wie vor zwei Jahren: