Ein neues Hallenbad…

…für Pfaffenhofen ist noch in der Planungsphase – die Ergebnise der Bürgerbefragung über Grundsätzliches mit knapp 4000 Teilnehmern sind jetzt zumindest da, und ich hab sie mal schnell in einer übersichtlichen Grafik zusammengefasst:

Dann warten wir mal ab, was da am Ende hingestellt wird. Gespräche mit Vereinen u.ä. gibt’s jedenfalls auch noch. Ich fände es nicht schlecht, wenn dabei noch eine sechste Bahn im Hauptschwimmbecken rausspringt…

Epische Wölfe

Gestern hätte es gleich vier Veranstaltungen gegeben, die mich nach München hätten locken können: Stammtisch meines Lego-Vereins (aber den gibt’s jeden Monat), die Lange Nacht der Architektur wäre evtl. ganz nett gewesen (vielleicht nicht bei so zapfigen Temperaturen), die Science Busters wärem sicher auch sehr unterhaltsam gewesen – die ältesten Rechte hatte aber das Konzert von Powerwolf und Epica in der TonHalle.

Begonnen hat’s mit 30 Minuten Beyond the Black, und so jung wie diese Band noch ist, hat sie es durch fleißiges Vorgruppen-Touren geschafft, vorübergehend zu meiner meistgesehenen Live-Band zu werden… und wie erwartet war’s ein sehr guter Auftakt.

Kurze Umbaupause, und dann kam – die besondere Vorgruppe? Der erste der beiden Headliner? Wohl eher letzteres. Jedenfalls Epica, ebenfalls Symphonic Metal mit Sängerin, etwas härter, etwas mächtiger (und aus den Niederlanden).

Mit Podest links und rechts und hintenrum, sodass auch der Keyboarder hin- und herrollen konnte. 70-75 Minuten kraftvoll, episch, tolle Stimmung. Wäre auch ein guter einziger Haupt-Act gewesen, aber trotzdem…

…ließ sich das noch steigern. Nach einem etwas aufwendigeren Umbau begann dann die 95-minütige Heilige Heavy-Metal-Messe der saarländischen Powerwölfe mit Power Metal, naheliegenderweise…

…aber mit düstereren Elementen, weißer Gesichtsbemalung, passendem Bühnenbild, und von den christlichen bis zu den Werwolf-Bezügen alles mehr satirisch als ernst zu nehmen. NIcht zuletzt angesichts von Liedtiteln wie Resurrection by Erection oder Sanctified With Dynamite.

Und die Stimmung in der ausverkauften Halle (2200 o.ä.) war noch besser, als die Belüftung schlecht war.1 Rhythmisches Klatschen und Pow-er-wolf-Rufen nach fast jedem Lied, später Gesang nach entsprechender Vorlage. So manch eine Band kann von sowas nur träumen. Dabei waren laut Handzeichen sehr viele dabei, die (wie ich) Powerwolf zum ersten Mal live gesehen hatten.

So viel Spaß wie das Konzert gemacht hat, sollte das aber nicht das letzte Mal gewesen sein. Und die richtige Entscheidung bzgl. der besuchten Veranstaltung war’s somit auch auf jeden Fall.

:rocks:

 


  1. Bestimmt wurde die von den Haaren von Donald Trump verstopft. Oder so. Für irgendwas muss ich dem an seinem Amtseinführungstag ja die Schuld geben.^^ []

„Gott ist so gut zu ihm“

Manche Gedankengänge von Gläubigen werd ich wohl nie wirklich verstehen. Nicht nur die leichtfertig in Nachrichtenmeldungen hineingedichteten „Schutzengel“, durch die jemand „nur“ schwerste Verletzungen erleiden muss, anstatt zu sterben, oder einen hohen Sachschaden – anstatt die Unfälle gleich zu verhindern.

Etwa wenn ein Mann – ein Ex-Wrestler, was aber hier keine Rolle spielt – bewusstlos mit 40° Fieber aufgrund mehrfacher Infektionen ins Krankenhaus eingelieffert wird, und kaum geht es ihm besser, schreibt seine Frau auf Facebook:

Thank you all for all the prayers. Fred is awake this morning and talking .He is still very weak and sick but will be better in a few days. God is so good to him. […]
(Quelle)

Also ich weiß nicht, wenn Gott ihm wirklich seine Gunst zeigen wollte, hätte er die Infektionen vielleicht nicht ein bisschen früher stoppen können?

Oder womöglich ist dieser Gott aus Verärgerung darüber, dass der Wrestler mal Hulk Hogan angegriffen hat, sogar schuld an den Infektionen – und es ist nur den Ärzten zu verdanken, dass es ihm besser geht und er überlebt?

Wollen solche Gläubige beständig an einem „lieben Gott“ festhalten? Verzichten sie da einfach aufs Nachdenken? Wie auch immer, ich denke, die Ärzte und Pfleger hätten auch das eine oder andere lobende Wort verdient…

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