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Natur

Projekt 52: Grenzen

Nächstes August-Thema im Projekt 52.

Ein Beispiel für eine Grenze ist der Horizont. Und wenn man dafür mal ein Bild mit einem Horizont ausgewählt hat…

…sieht man noch andere Grenzen. Die Grenze der Bank am Waldrand, auf der dieser Stein liegt. Also an der Grenze des Waldes. Die Grenzen der Bildbereiche mit unterschiedlichen Farben. Die Grenze der Dauer, bis Getreide geerntet wird. Die Grenze der Schärfe von Bildelementen abhängig von der Entfernung. Die Grenze der Sichtbarkeit am Horizont, abhängig von Wolken, Nebel & Co. – manchmal sieht man dort ganz schwach noch die Alpen. Die Grenze der Hitze, bei der ich noch rausgehe – so relativ angenehm wie’s im Wald ist, ist der halt auch nicht direkt hinter dem Haus (auch wenn’s auf manchen Fotos so aussieht, aber da ist nur ein schmaler Streifen Bäume).

Mäh

Vor zwei Wochen hatte ich dieses Foto gezeigt:

Letztes Wochenende sah’s so aus:

Und heute schließlich so:

 

Unabhängig davon war ein Stück weiter eine Entenfamilie unterwegs:

Die können bei Bedarf wenigstens in den Schatten schwimmen – der ist im Freibad in den Becken eher Mangelware…

Projekt 52: Buchstabe

Letztes Juni-Thema im Projekt 52. Ich zitiere mal aus der Wikipedia:

Das Wort entstand wahrscheinlich aus den germanischen, zum Los bestimmten Runenstäbchen (*bōks). Diese als Runen bezeichnete Schriftzeichen wurden damals oft mittels Punzieren in Waffen, aber auch in Stäbchen aus dem harten und schweren Holz der Buche geritzt. Die derart beschriebenen Stäbchen benutzten die Germanen als Orakel für wichtige Entscheidungen und nach einer Theorie leitet sich deshalb das Wort „Buchstabe“ von diesen kultisch bedeutsamen Buchenstäbchen ab. Nach einer anderen Theorie geht der Ausdruck „Stab“ auf den kräftigen Zentralstrich der Runen zurück, mit dem sie jeweils gebildet werden.

Die Verbindung zwischen „Buche“ und „Buchstabe“ wird dabei aus sachlichen Gründen angezweifelt, denn der Ausdruck „Buchstabe“ sei für die im Buch verwendeten lateinischen Schriftzeichen verwendet worden, nicht aber für die germanischen Runenzeichen, die im Altnordischen beispielsweise „stafr“ und „rūnastafr“ hießen.

Wie dem auch sei, daran, dass die ersten vier Buchstabe-Buchstaben dieselben sind wie die ersten vier Buche-Buchstaben, kann man nicht zweifeln; praktischerweise hab ich im Garten eine (im letzten Herbst stark zurückgeschnittene) Buchenhecke – da kann z.B. der Halbling-Druide aus der Dungeons & Dragons-Minifigurenserie von 2024 auf einem Buchenstäbchen rumklettern:

Windschief

Ziemlich windig heute, da hängen nicht alle Zweige senkrecht zum Boden:

Diese Getreidegrenze hätte so schön gerade sein können, aber auf den letzten Metern…

Projekt 52: Wald

Zweites Juni-Thema im Projekt 52.

Letzte Woche gab’s ja schon die klassische Pappel/Zypresse zu sehen. Hier jetzt noch die anderen Varianten – neuere Exemplare (inkl. dem Mini-Tannenbaum), aber irgendwo muss ich auch noch eine Schachtel mit den ganz alten aus meiner Kindheit/Jugend haben.

Man sieht den (echten) Wald vor lauter (Lego-)Bäumen fast nicht mehr:

(Wobei der echte Wald hier auch nur der Streifen auf dem Hang hinter meinem Garten ist, aber so war’s einfacher zu knipsen, als wenn ich ’ne Tüte Lego mit in den großen Wald nähme…)