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Verschiedenes

Feierbahn

Bahnbericht zum Black-Stone-Cherry-Konzert, weil mal wieder genug für einen separaten Artikel los war.

Bei einem Konzertbeginn um 20 Uhr war die RB um 18:00 sinnvoll – schnelles Abendessen, etwas bummeln und Zeitpuffer; der Zwischen-RE um 18:28 wäre auch noch okay, denn der würde auch keine Horden aus Franken zum ersten Wiesn-Tag fahren, sondern erst in Ingolstadt starten. (Der einstöckige RE aus Nürnberg zur Mittagszeit ist übrigens zwischen Ingolstadt und München ohne Halt durchgefahren – war wohl schon komplett voll.) Die RB um 19:02 wiederum wäre arg knapp gewesen.

Nun, fällt euch an dem ICE-Foto hier, entstanden beim Warten auf die RB in Pfaffenhofen, etwas auf? Ja, ich stehe hier auf Gleis 4 statt 1, wo üblicherweise die Züge nach München fahren, und der ICE fährt nach links auf dem „falschen“ Gleis. Denn eine Signalstörung in der Gegend, die laut strecken.info schon um 11:50 begann und erst um 03:49 in der Nacht als beendet erklärt wurde, hat wohl in dieser Zeit am stärksten zugeschlagen (jedenfalls war mir zuvor nichts dergleichen aufgefallen): „Züge des SPV verkehren im GWB“ [Gleiswechselbetrieb] – überraschend flexibel, gewissermaßen –, DB Regio meldete eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Gleise. Und so fuhr zu dieser Zeit alles links, auch je ein ICE süd- und nordwärts kurz zuvor. Wobei ich mir ja noch (als die Gleisänderung noch nicht feststand) überlegt hatte, stattdessen den stündlichen Linienbus um 18:09 nach Petershausen zu nehmen und dort in die S-Bahn zu wechseln – aber die wären auch arg lang unterwegs (19:24 am Hirschgarten), und wenn ein ICE durchfährt, ist ja nicht alles blockiert…

Das war für die RB – mit Gleisänderungen von Rohrbach bis Reichertshausen – dann eine Verspätung von 23 Minuten in Pfaffenhofen, 20 bei der Ankunft in München (genau zu der Zeit, zu der der Zwischen-RE hätte ankommen sollen, der aber +13 hatte; die spätere RB hielt in Reichertshausen dann schon wieder auf dem normalen Gleis und war mit +23 in München). Anstatt durch die bestimmt volle Innenstadt zu bummeln, bin ich dann halt mal den ganzen Weg zum Backstage gelatscht, ist auch ganz nett.

Für die Rückfahrt war bei einem erwarteten Konzertende um 22:30 ja der letzte RE um 23:06 naheliegend und bequem erreichbar – allerdings war das wie gesagt der erste Oktoberfesttag. Um mögliche S-Bahn-Störungen und -Überfüllungen ab der Hackerbrücke zu umgehen, hab ich die Tram zurück zum Hauptbahnhof genommen, aber wie voll würde der RE werden? Nun, der wurde gerade bereitgestellt, als im am Gleis ankam – Fr. bis So. hat der ja über eine Stunde Wendezeit, nicht so knapp wie sonst –, und die wartenden bzw. dann einsteigenden Menschenmassen auf dem Bahnsteig sahen nach viertel- bis max. drittelvoll aus, und tatsächlich waren zur Abfahrt mit unerklärten +4 dann sogar noch einzelne Sitzplätze frei (zumindest in der Mitte, wo ich war).

Trotz ICE-Vordrängeln in Petershausen und Fahrt übers Bahnsteiggleis in Reichertshausen (was nur mit 80 km/h geht) waren’s dann nur +6 in Pfaffenhofen (und auf dem normalen Gleis), und ich war praktisch sekundengenau um Mitternacht daheim. Dass der RE dann den Halt in Rohrbach gestrichen bekommen hat und stattdessen in Baar-Ebenhausen hielt, dürfte manche inkl. der beiden Wiesnbesucher auf der Sitzgruppe nebenan nicht so gefreut haben – ob die das rechtzeitig in Pfaffenhofen durchgesagt bekommen haben, dass sie auf die RB ausweichen sollten, oder dann von MBAE zurückfahren durften, weiß ich nicht; letztlich war das für die entweder +34 oder +45… (Wobei das zumindest bei den beiden Genannten so klang, dass sie abgeholt werden, und die Abholung dann vmtl. umdisponieren konnten.)

Die vorletzte und letzte RB waren übrigens fast immer pünktlich oder höchstens zwischendurch mit +1 unterwegs (vorletzte auf dem Gegengleis in Rohrbach, sonst keine Änderungen); die letzte mit nur 4 Wagen könnte voll gewesen sein.

Projekt 52: Winkel

Aus unerfindlichen Gründen ist es schon September, also hier das erste Projekt-52-Thema des Septembers.

Winkel. Mit manchen Winkeln kommt man ja, Pythagoras sei Dank, zu ganzzahligen Seitenlängen bei Dreiecken, was hier und da auch ausgenutzt wird – doch auch mit anderen Winkeln außerhalb des ganzzahligen Rasters kommt man zu sinnvollen Ergebnissen, etwa wenn man gespiegelte Teile aneinanderlegt. Dafür gibt es auch aus Dänemark eine immer weiter steigende Auswahl, siehe z.B. Bricklink.

Das verwendet Lego etwa bei manchen Häusern oder bei der Annäherung an Kreis- oder Ellipsenformen wie bei der Enterprise D (10356) hier im Bild:

Und wie auf magische Weise – zumindest bis man ein bisschen darüber nachdenkt – lassen sich solche aneinandergelegte Platten sogar noch mit Scharnieren (hier in schwarz) verbinden!

Ein Freitag in Bildern

Der nächste Picture My Day Day #pmdd2026…

Beginnen wir nicht mit der Uhrzeit meines Aufstehens, sondern als mir wieder eingefallen ist, dass PmDD ist – und einem Blick in den Garten, wo vorgestern ein Graben für den Glasfaser-Hausanschluss ausgehoben wurde:

Wann der Anschluss dann auch wirklich zu einem funktionierenden Glasfaser-Internet wird? Keine Ahnung… aber passend dazu fällt das Vodafone-Kabel zum Arbeitsbeginn aus, und nein, Vodafone, deine Störungsseite muss auch ohne Werbespionage funktionieren:

Ca. 1 Stunde 50 Minuten dauerte der Ausfall. Solange musste halt der persönliche Hotspot des iPhones herhalten (was dank des WLANs des im letztes Jahr zusammengestellten PCs ja ganz einfach geht). Und halt mal wieder Radeln bei der Arbeit sowie Banane als Vormittagssnack, hier mal die leere Schale:

Nahaufnahme vom Monitor während der Arbeit mit der Pixelstruktur (bzw. dem, was das iPhone daraus macht), und dann wird’s langsam Zeit fürs Mittagessen:

Ich hatte neulich im Keller noch eine alte Restpackung Rasennachsaat gefunden – keine Ahnung, ob die Samen noch was bringen, aber versuchen kann man’s mal an den etwas unschöneren Stellen des Ex-Grabens, und zwar bevor die große Gewitterregenfront da ist, die hier allerdings nur ein kleiner Regenwurmfortsatz ist; vmtl. wird später noch was kommen:

Mittagspausenspielchen, solang’s das noch gibt (wird im Oktober eingestellt) – das dürfte der Sieg mit der höchsten Differenz (837k vs. 1015k, da fehlt eine Stelle in der Anzeige der Stärke beim Gegner) bei Toons desselben Themas (Mondneujahr) gewesen sein:

Es war wieder sommerlich sonnig, also durfte ein Eis zum Nachtisch sein; und auch wenn ich nicht ständig mit der Bahn fahre, schau ich neugierigerweise immer wieder mal nach der Lage – und freue mich manchmal, dass ich am jeweiligen Tag nicht fahren muss:

Deutete sich da eine längere Lücke im (nach der Sonne dann doch durchziehenden) Regen an, die zu einer Joggingrunde einlädt, oder war das eine Falle? Nun, das war ich bereit rauszufinden – es war keine Falle: Kein Regen, Sonne kam erst für ein paar Minuten, als ich grad fertig war. Die Luftfeuchtigkeit war natürlich wie erwartet arg hoch und ich am Ende entsprechend verschwitzt:

Löchriges Toastbrot und spätsommerliche Wetteraussichten:

Sky wiederholt seit einiger Zeit die Mythbusters in teilweise seltsamer Reihenfolge, und das Regenradar wird unübersichtlicher mit etwas Gewitter nun auch hier:

Mal in den Bundesligaauftakt im verregneten München reingeschaut – leider mit einem Endergebnis von 5:1 – und der Brandverdacht als Grund für die Bahnstörung am frühen Nachmittag (bei der später der Feuerwehreinsatz eingetragen wurde):

Da fehlt was – uuuund aus:

Wie kommt so ein Fahrplan zustande?

Im Normalfall fahren hier RB 16 ab München um 21:26, 22:26, 23:26 und 0:30 mit allen Zwischenhalten nach Ingolstadt und z.T. weiter, dazu ein RE 1 um 23:06 mit weniger Halten (Petershausen, Pfaffenhofen, Rohrbach). Bei manchen Bauarbeiten auf der Strecke – etwa bei den Instandhaltungscontainern, die nur ein, zwei Nächte dauern – fällt gern die RB um 22:26 aus, und damit keine so große Lücke entsteht, übernimmt der RE auch noch die RB-Halte. So weit sinnvoll.

Nun sind derzeit auch länger andauernde Arbeiten auf der Schnellfahrstrecke Ingolstadt—Nürnberg, sodass der RE eine Umleitung ohne Halt über Treuchtlingen fährt, was rund 10-15 Minuten länger dauert, sodass er bei seiner kurzen Wendezeit eben erst später in München abfahren kann: um 23:20. (Abgesehen davon, dass wegen ungeplanter Streckenprobleme zwischen Nürnberg und Treuchtlingen noch ungeplante Verspätungen dazukommen können, die Puffer im Fahrplan nicht immer auffangen können.)

Nicht nur, dass es da schon grundsätzlich fragwürdig ist, den RE wegen 6 Minuten bei der Abfahrt trotzdem die RB-Halte bedienen zu lassen – mit längeren Haltezeiten hier und da (wohl auch für eine ICE-Überholung oder Gegenverkehr) kommt dann so ein Unsinn mit gleichzeitigen Halten raus:

Station RE 1 RB 16
München Hbf ab 23:20 23:26
München-Allach
(Betriebshalt)1
an 23:29
ab 23:31
Dachau Bf an 23:36 23:38
ab 23:37 23:38
Petershausen an 23:47 23:50
ab 23:48 23:53
Paindorf an 23:51 23:57
ab 23:52 23:57
Reichertshausen an 23:55 0:01
ab 0:01 0:01
Pfaffenhofen2 an 0:06 0:06
ab 0:06 0:06
Rohrbach an 0:13 0:14
ab 0:14 0:14
Baar-Ebenhausen an 0:21 0:23
ab 0:22 0:23
Ingolstadt Hbf an 0:27 0:29
ab 0:28 0:30
Ingolstadt Nord an 0:31 0:34
ab 0:32

Selbst wenn’s auch darum geht, bei eingleisigem Betrieb zwischen Reichertshausen und kurz nach Pfaffenhofen mehrere Züge im Blockabstand hintereinander fahren zu lassen, damit keine unnötig langen Wartezeiten auf den Gegenverkehr entstehen, könnte man das doch etwas sinnvoller angeben, finde ich… z.B. einfach den RE von Reichertshausen bis Rohrbach 2 Minuten früher eintragen, dann behält auch die RB ihre normalen Zeiten. Aber wahrscheinlich rechnet eh keiner damit, dass alles samt ICEs pünktlich ist – selbst wenn das bei RB/RE durchaus immer wieder vorkommt.

In der Realität ist die Vorleistung des RE erst um 23:18 statt 23:06 in München angekommen und erst um 23:26 abgefahren, die RB um 23:27 – sie rücken sich also noch dichter auf die Pelle. Ich geh jetzt aber erstmal ins Bett und schau morgen früh wieder nach, wie’s gelaufen ist…

Und zwar so: Zwischen Dachau und Röhrmoos, dem Ort nördlich davon, war auch noch eingleisiger Betrieb. dazu kam ein ICE, der mit +37 (Ingolstadt) bis +24 (München) unterwegs war, sodass es vor Dachau auch nicht planmäßig lief für die Regionalzüge.

Hier die Tabelle mit den Echtzeitdaten – wobei zu beachten ist, dass man nicht die tatsächlichen Halte- und Abfahrzeiten der Züge misst, sondern das Überfahren der Sensoren bei Ein- und Ausfahrsignal und dabei eine typische Menge an Sekunden addiert bzw. subtrahiert, sodass die angegebene Minute (oder gar Sekunde) nicht immer exakt stimmt.

Station RE 1 RB 16
Plan Ist Plan Ist
München Hbf ab 23:20 23:26 23:26 23:27
München-Allach
(Betriebshalt)
an 23:29 23:33
ab 23:31 23:32
Dachau Bf an 23:36 23:43 23:38 23:48
ab 23:37 23:44 23:38 23:49
Petershausen an 23:47 23:54 23:50 23:59
ab 23:48 23:55 23:53 0:01
Paindorf an 23:51 23:58 23:57 0:04
ab 23:52 23:58 23:57 0:05
Reichertshausen an 23:55 0:01 0:01 0:08
ab 0:01 0:02 0:01 0:08
Pfaffenhofen an 0:06 0:06 0:06 0:13
ab 0:06 0:07 0:06 0:14
Rohrbach an 0:13 0:14 0:14 0:22
ab 0:14 0:15 0:14 0:23
Baar-Ebenhausen an 0:21 0:22 0:23 0:32
ab 0:22 0:23 0:23 0:33
Ingolstadt Hbf an 0:27 0:27 0:29 0:38
ab 0:28 0:29 0:30 0:40
Ingolstadt Nord an 0:31 0:32 0:34 0:44
ab 0:32 0:33
Nürnberg Hbf an 1:34 1:39

Ja, überraschenderweise mit grünen Zahlen, und so riesig sind die Verspätungen auch nicht, da haben andere Bauarbeiten schon ganz anders zugeschlagen.

(So viel zum Thema „unnötige Statistik des Tages“…)

  1. steht nur bei bahn.expert ↺
  2. Gleis 1 wg. Bauarbeiten ↺

Projekt 52: Sprung

Schon August… also ein August-Thema im Projekt 52.

An einem meiner Teller ist schon seit Jahren ein Stückchen am Rand abgeschlagen. Kürzlich ist mir ein von dort ausgehender Sprung aufgefallen, der sich bis etwas über die Mitte hinaus zieht und der seit dem letzten maschinellen Spülen noch etwas besser zu sehen ist.

In einer alternativen Realität ist dieser Schaden vielleicht so entstanden: