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Blogging

Gravatare ade…

Schreckgespenst DSGVO. Ja, die Datenschutz-Grundverordnung, diese seltsame Mischung aus sinnvollem Verbraucherschutz, Überregulierung, ausufernder Bürokratie und Schreckgespenst aller Webseitenbetreiber.1

He, das lässt sich ja in die Abkürzung reindeuten: Das Schreckgespenst von, äh, Onlinern oder so. :mrgreen:

Ein wichtiger – und gleichzeitig z.T. vager – Punkt der DSGVO ist die Datenübermittlung an externe Betreiber, zu der auch schon das Laden externer Ressourcen gehört. Ich hab hier etwa die letzten verbliebenen externen Statistik-Buttons entfernt; Titelthema dieses Beitrags sind die Bildchen, die Kommentatoren bei ihren Kommentaren mithilfe von Gravatar.com anzeigen lassen konnten. Wodurch natürlich bei jedem Besucher Daten zu Gravatar.com gingen, und die Firma hinter WordPress und Gravatar freute sich…

Deshalb sind jetzt hier nur noch abgerundete Quadrate mit Farbverläufen und den Initialen des Kommentators zu sehen – direkt als HTML+CSS, kein Bild. Die Farben werden einem Hash-Wert entnommen, der aus Name und Mail-Adresse und ein paar weiteren Buchstaben errechnet wird – sie sind somit für jeden Kommentator individuell, aber immer gleich, sofern er oder sie nichts an Name oder Adresse ändert. (Mit den weiteren Buchstaben hab ich auch rumprobiert, bis ich für mich was Blaues bekommen habe…)

Also sorry an alle Kommentatoren, die bisher gerne ihre Gravatare hier gesehen haben – bedankt euch bei der EU oder seht es so, dass auch unabhängig von der DSGVO ein bisschen Datensparsamkeit ja gar nicht so verkehrt ist…

Und wer trotz DSGVO noch unbedingt persönliche Daten anderer Leute benötigt, für den ist vielleicht das neue Angebot in meinem „Esoterik-Shop“ interessant. ;)

 


  1. Das Gespenst hier ist eine Abwandlung dieses Bildes. []

11,0027397…

Hatte ich doch glatt vergessen, dass mein kleines, so dahintrödelndes Blog gestern 11 Jahre alt geworden ist. Sowasaberauch… wie letztes Jahr einen Tag zu spät…

Nun denn, eine große Feier gibt’s eh nicht, also bedanke ich mich einfach bei allen alten wie neuen Lesern und Kommentatoren (außer den pöbelnden und spammenden):
:danke:

Sicher

https Ich habe meinem Blog jetzt auch ein „Let’s encrypt“-Zertifikat gegönnt (dessen Einrichtung bei meinem Provider all-inkl angenehm einfach ist – ein paar Änderungen im Theme und z.T. im Inhalt sind natürlich trotzdem nötig), sodass alle Inhalte ab sofort über HTTPS verschlüsselt ausgeliefert werden – warum das sinnvoll ist, ist z.B. bei Dr. Web nachzulesen.

Zu erkennen je nach Browser in einem kleinen/grünen/sonstwie beruhigenden Schloss in der Adresszeile. Außer es gibt noch HTTP-ohne-S-Inhalte irgendwo, was insb. bei uralten Beiträgen mit eingebetteten Inhalten wie Youtube-Videos auftreten kann, dann steht da z.B. ein Ausrufezeichen. Ich hoffe, das stört in diesen seltenen Fällen nicht weiter…

Falls euch doch irgendwas Störendes auffallen sollte, z.B. auch bei der Kommentar­benachrichtigung, sagt bitte Bescheid. :)

10,0027397…

Hatte ich doch glatt vergessen, dass mein kleines, so dahintrödelndes Blog gestern 10 Jahre alt geworden ist. Sowasaberauch…

Nun denn, eine große Feier gibt’s eh nicht, also bedanke ich mich einfach bei allen alten wie neuen Lesern und Kommentatoren (außer den pöbelnden und spammenden):
:danke:

Nein, aber…

…den Vorschlag, von wo aus ich es verlinken sollte, fand ich erwähnenswert. Die Rede ist von einer Art Spam, die man als Blogger immer wieder mal bekommt – jemand bietet ein kostenloses E-Book an und bettelt darum, dass man es verlinkt, mitunter auf einer konkret vorgeschlagenen Seite wie in diesem Fall:

Wären Sie bereit, meine Webseite bzw. das E-Book von Ihrer Webseite aus zu verlinken (z. B. von https://cimddwc.net/tag/wtf/)?

WTF=What The Fuck?? Joa. Das passt zu so einem Vorschlag. Der nebenbei zeigt, dass der Anbieter sich nicht mit dem Blog und seiner Struktur beschäftigt hat, denn sonst würde er wohl kein Schlagwortarchiv vorschlagen, noch dazu dieses, das vielleicht nicht ganz so gut zum E-Book-Thema „Arbeitsrecht“ passt…

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