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Pfaffenhofen
85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm, um genau zu sein

Blau

Mal ein Bericht eines Konzertes, für das ich nicht nach München fahren musste: Das Blues Brothers Band Project beim Open Air direkt vor dem Pfaffenhofener Rathaus.

Aber zuerst eine Vorgruppe. Ich weiß nicht, ob sie pünktlich um 18 Uhr begonnen haben, nachdem ein bisschen stürmischer Regen kurz zuvor durchgezogen war, ich war etwa eine halbe Stunde danach dort. Der Hauptplatz war auch schon gut gefüllt – und wie so oft bei hiesigen Hauptplatz-Festen gab’s in der Mitte Biertische und drumrum Getränke & Imbiss, pardon, Streetfood, u.a. der mittlerweile obligatorische Pulled-Pork-Burger, gleichermaßen lecker wie teuer…

Jedenfalls spielten Georg Appel und Peter Trapp mit akustischer Gitarre und Blues-Harp-Mundharmonika schönen Folk und Blues u.a. à la und von Bob Dylan, dazu auch Eigenes bzw. Variationen von anderen Songs mit eigenem, deutschem Text. Ein guter Auftakt (wobei ich mal ums Rathaus herumgegangen bin und mich bei der Eisdiele versorgt habe).

Umbaupause, dazu kurze Verzögerung wegen Gewitterwarnung, die sich aber – noch – verflüchtigt hatte. Dann kam kurz vor 8 ein Kulturverantwortlicher der Stadt auf die Bühne, erzählte von den Ursprüngen der Blues Brothers, vom Kultursommer der Stadt, von Nachhaltigkeit, von… zu viel. Die mittlerweile zunehmenden ungeduldigen Pfiffe und Buhrufe hat er immerhin bemerkt und wohl ein paar seiner Notizkärtchen übersprungen, aber trotzdem noch ein bisschen zum Ursprung der Band ausgeholt (die es nun auch schon rund 30 Jahre gibt). Nun ja, ziemlich genau um 8 ging’s dann los…

…und das sogar mit der Band, vom Himmel kamen nur kurz ein paar Tropfen. Das BBBP spielte natürlich eine Mischung aus den Blues-Brothers-Hits und anderen meist bekannten, passenden Liedern, dazu immer wieder passende kleine Choreografien und wilde Tänze.

Doch nach ca. 25 Minuten kam dann doch ein heftiger Schauer, der das Publikum zum Unterstehen und die Techniker zum Herabholen und Abdecken der Lautsprecher anregte. Ich weiß nicht, ob die Anlage der Band oder der Stadt gehört, aber ein Open Air auszurichten ohne wetterfeste Technik, nun ja…

Das Himmelsbild oben war nur ein Zwischenspiel, der Regenguss feierte gleich wieder ein kleines Comeback, und so ging’s dann erst nach ca. einer halben Stunde weiter. Und das mit den meisten Zuschauern und steigender Stimmung, versteht sich. (Und einen besseren Platz hat mir die Sache auch eingebracht.^^)

Die Background-Sängerinnen durften auch je ein Lied singen, die Musiker wurden einzeln gefeaturet, wie sich’s für solche Bands ja praktisch gehört. Auf die eigentlich eingeplante Pause haben sie dann auch verzichtet, es gab zwei Zugaben – auch einer der wenigen Blues-Brother-artig gekleideten Fans, der Geburtstag hatte, durfte für ein Lied auf die Bühne -, um kurz nach 22 Uhr meinten sie, der Auftritt wäre eigentlich bis 22 Uhr geplant gewesen, aber wegen der Regenverschiebung machen sie trotzdem weiter, bis die Polizei kommt, auch wenn sie eigentlich kein geplantes Programm mehr hätten…

… aber beides glaub ich ihnen nicht so ganz, denn dann hätten sie mit, naja, ich will nicht sagen „schwächeren“, aber halt doch weniger bekannten und weniger mitreißenden Liedern aufgehört – und nicht mit einer zweifachen Proud Mary, zuerst langsam (langsamer als die bekannte CCR-Voysion, pardon, -Version), dann doppelt so schnell, der perfekte, mitsingbare Konzerthöhepunkt zum Abschluss eben.

Und so war ein toller, noch dazu kostenloser Konzertabend um kurz nach halb 11 vorbei. :rocks:

» Artikel bei hallertau.info (mit besseren Fotos)

Über den Dächern von Pfaffenhofen

…zumindest von der Höhe her, denn genaugenommen ging’s gestern beim Slackline-Weltrekordversuch „im urbanen Raum“ der Länge nach über unseren Hauptplatz in rund 40 Metern Höhe. Seht ihr die Line oben im Bild, noch bevor jemand darauf war…?

Insgesamt rund 260 Meter, davon rund 230 Meter, die tatsächlich am Stück absolviert wurden vom Start mit kleinen Schwierigkeiten vor dem Kirchturm bis zum Kran vor dem Rathaus – dessen Turm war wohl nicht ausreichend.


(Und schnell die Fernsehantenne neu ausgerichtet ;) )

Geschafft hat das als erster der Lokalmatador Tim Heinrichs, danach kamen mit Lukas Irmler und Friedi Kühne noch zwei auswärtige Buzz Aldrins, die ich nicht mehr fotografisch begleitet habe1.

Nachdem er am Ziel war, konnte er es auf dem Rückweg natürlich lockerer angehen lassen, mal wippen, sich mal hängen lassen oder hangelnderweise etwas Zeit sparen. Ich hab dann auch meinen erhöhten Platz verlassen und bin runter auf den gut gefüllten Hauptplatz, um noch ein paar Nahaufnahmen zu machen.

:clap: Glückwunsch für so eine Leistung, unsereiner würde ja schon nach wenigen Sekunden2 runterfallen…

» Bericht bei Hallertau.info
» Bericht im Pfaffenhofener Kurier

 


  1. sondern lieber noch kurz zum Bahnhof gegangen bin, wo meine Mutter auf ihren Zug gewartet hatte – der vermutlich wegen eines Tippfehlers mit 122 Minuten Verspätung angekündigt wurde, aber doch fast pünktlich kam… []
  2. -bruchteilen []

Warum?

Nein, keine Neuauflage des identisch betitelten Artikels über eine betrügerische „Hellseherinnen“-Seite (einer der beliebtesten hier), sondern nur Kunst in Pfaffenhofen. Die Antwort steht nicht weit entfernt auf der anderen Seite des Haupteingangs des Hauses der Begegnung:

Damit wäre das auch geklärt. Dazu gibt’s u.a. auch:

Diese drei sind aus der Ausstellung „Kleine Stadteingriffe“ von Thomas Neumaier. Das folgende Haus gehört „nur“ zum restlichen Kunst- und Kulturprogramm, das zur Gartenschau besonders umfangreich ist:

Ja, wo schwimmen sie denn?

Vor ein paar Tagen hat die kleine Gartenschau in Pfaffenhofen eröffnet. Ich werd sicher noch mal an einem weniger vollen Tag als letzten Donnerstag (Feiertag) und dann mit der großen Kamera über das mehrteilige Gelände gehen und Fotos machen, die ich dann hier präsentiere – heute zeige ich nur ein paar vom Entenrennen der hiesigen Ortsgruppe der Wasserwacht. Man konnte ein Entenlos für 3€ kaufen, gut 100 Preise gab’s.

Dieses Prachtexemplar war außer Konkurrenz, dafür auch starthelfenderweise dabei:

Ganz schön viel Publikum…

Das sind die Teilnehmer – ab ins Wasser!

Man hatte gewisse Probleme mit der Strömung (bei der Probe soll’s noch besser geklappt haben), also mussten mehr Starthelfer ran als geplant:

Ich hab den Hauptteil des Rennens und den Zieleinlauf des Siegers nicht weiter verfolgt – ich hatte ja auch selbst keine Ente im Rennen -, aber so eine riesige Strecke von knapp 700 Metern mit schwacher Strömung, nun ja, nicht jede kleine Ente schafft das in einer Rekordzeit. Auch 45 Minuten später waren etliche noch nicht am Ziel, die Nachzügler brauchten wieder Nachhilfe. Man wollte offenbar nicht warten, bis die Gartenschau Ende August zu Ende ist…

Manche waren ganz schön anhänglich. Oder was auch immer die da beim Treiben getrieben haben…

PS: Dieses Krustenrot, das es zum Gulasch und der Suppe gibt, muss ich mal probieren. Auch wenn Rot nicht meine Lieblingsfarbe ist…

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