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Literatur&Kunst

Chuck Norris kann auch nicht alles

Am letzten Wochenende sollte er in Stuttgart auf der Comic Con Germany sein. Hat aber kurzfristig am Freitag Abend abgesagt und sich mit einer Videobotschaft entschuldigt, Gewitter in seiner Gegend hätten seinem Flug im Weg gestanden. Ich weiß jetzt nicht, wie unwetterartig und langanhaltend oder inwiefern sie eine willkommene Ausrede für Unlust gewesen sein mögen, Spekulationen unbekannter Fundiertheit gab’s etwa über wenig vorverkaufte, weil teure Autogramm-/Foto-Termine. Ich denke mir halt, wenn er denn unbedingt hätte kommen wollen, ob es so unmöglich war, dann einen Tag später zu reisen und nur am Sonntag zu erscheinen…?

Einerseits schade, war er doch groß beworben und von vielen erwartet worden. Andererseits gab’s auch so unzählige Kostüme zu bewundern, einigen Schauspielern zuzuhören, unzähligen Krimskrams, Sammlerstücke, Kunstwerke u.a.m. zu erstehen. In der zweiten Kategorie etwa an beiden Tagen Marina Sirtis (1. Bild), bekannt als Counselor Troi aus Star Trek TNG, Joonas Suotamo, dem Schauspieler von Chewbacca in den letzten paar Filmen (nicht abgebildet), Stanislaw Janewski (2. Bild), Viktor Krum aus den Harry-Potter-Filmen, u.a.m.

Im Mordor von Halle 1…

gab’s auch eine große Lego-Ausstellung. Für Fotos davon verweise ich mal auf Promobricks und 1000steine, dann wird’s hier nicht so voll. :)

Und hier jetzt eine unkommentierte Auswahl an Cosplayern:

Die Simpsons-Familie hat die Reihenfolge der Kinder nicht ganz hinbekommen ;) (und der Vater müsste auch noch ein paar Kilo zunehmen); dafür weiß der karibische Pirat immerhin ein Smartphone zu bedienen:

Und hier kann man sich überlegen, wer bei den sommerlichen Temperaturen glücklicher über seine Kostümwahl war:

Zum Schluss noch ein paar Hallenüberblicke:

Wie letztes Jahr hatte ich noch zwei Tage drangehängt und mich am Montag mit meiner Mutter in Stuttgart getroffen, wo wir u.a. auf den Fernsehturm hochgefahren sind – Panoramablick von oben:

Und gestern auf dem Rückweg hab ich natürlich noch einen Zwischenstopp im Legoland eingelegt, wo das schon auf dem Weg liegt. Aber auch diesmal dürfte das von weniger öffentlichem Interesse sein. :)

Schadenskunst

Ist das Kunst oder kann das weg?

Es sollte sogar weg, würde ich mal sagen – zur Wand eines U-Bahn-Tunnels passt es jedenfalls nicht wirklich. Gesehen am Stachus in München:

Aber auch irgendwie symptomatisch für das ganze Münchner U-Bahn-System…

Warum?

Nein, keine Neuauflage des identisch betitelten Artikels über eine betrügerische „Hellseherinnen“-Seite (einer der beliebtesten hier), sondern nur Kunst in Pfaffenhofen. Die Antwort steht nicht weit entfernt auf der anderen Seite des Haupteingangs des Hauses der Begegnung:

Damit wäre das auch geklärt. Dazu gibt’s u.a. auch:

Diese drei sind aus der Ausstellung „Kleine Stadteingriffe“ von Thomas Neumaier. Das folgende Haus gehört „nur“ zum restlichen Kunst- und Kulturprogramm, das zur Gartenschau besonders umfangreich ist:

Der Monolith von Pfaffenhofen

großer schwarzer Kasten

Okay, Monolithe bestehen eher selten aus verschraubten Holz- bzw Spanplatten, aber trotzdem: Dieses schwarze Objekt, das seit einigen Tagen auf dem Pfaffenhofener Hauptplatz steht, ist schon ein bisschen kurios…

großer schwarzer Kasten

Eine Hinweistafel dazu, etwa mit Titel und Künstlername, gibt’s jedenfalls nicht. Andere (bei hallertau.info) rätseln auch schon – unter den genannten Meinungen etwa „CSU-Denkmal, aber dazu ist es zu kantig und gradlinig“ oder „das Hauptplatzklo nach 40 Jahren Wartezeit“ -, aber eine Auflösung scheint’s noch nicht zu geben. Nun ja, vielleicht tatsächlich etwas zur „Langen Nacht der Kunst und Musik“ am Freitag.

Ein neuer „Aufbruch der Menschheit“, wie er ja in 2001: Odyssee im Weltraum von einem schwarzen Monolithen ausgelöst wurde, ist wohl eher nicht zu erwarten, wenn man sich mal so umschaut… schade eigentlich, zumindest solange es nicht mit zunehmender Gewalt einherginge wie bei den Vormenschen im Film…

Update 1.7. 18:00, Nacht der Kunst: Er wird bemalt:

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Die vierte Seite war vorhin noch leer.

Nun ja, viel weniger geheimnisvoll ist das ganze jetzt nicht…

Update 2.7.: So schaut’s am Ende aus:

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Und der Künstler heißt übrigens Patrick Hartl.

Mahlzeit!

Also wenn die Weißwurst schon davonläuft, ich weiß nicht, ob ich die noch essen würde. ;)

Graffiti: rennende Weißwurst, verfolgt von Mann mit Messer

Auf jeden Fall gelungene Graffiti-Kunst, die jetzt diese Trafostation am Rande des Pfaffenhofener Volksfestplatzes ziert.1 (Und offiziell genehmigt, falls sich das jemand fragt.)

» Bericht der Stadtjugendpflege dazu

 


  1. Gut, der kotzende Typ auf der rechten Seite, der beim hier gewählten Blickwinkel kaum zu sehen ist, hätte nicht unbedingt sein müssen, aber, naja, wird für manche leider zum Volksfest dazugehören. []
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