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Corona

Unschöne Fehlermeldungen

Bis gestern, dem 14. Tag nach meiner Zweitimpfung, zeigte die CovPass-Check-App beim Check meines QR-Codes (den CovPass und Corona-Warn-App problemlos eingelesen haben) noch diese doch recht ernst klingende Fehlermeldung:

Das Zertifikat ist aus einem der folgenden Gründe ungültig: Ungültiges Zertifikat - Das Zertifikat entspricht nicht den in Deutschland geltenden Regelungen für EU Digitale COVID-Zertifikate. Technische Probleme - Die Signatur ist nicht gültig oder der QR-Code ist nicht lesbar.

Was war da schon wieder bei der millionenteuren, überhastet zusammengeklöppelten IT schiefgegangen? Wo bekomm ich denn jetzt ein gültiges Zertifikat her?

Aber ich hab ja selber Programmiererfahrung und dachte mir schon, dass da vielleicht nur ein Depp eine oberdämliche ein auf diesem Gebiet Unerfahrener eine suboptimale User Experience programmiert hat, ohne zu berücksichtigen, dass die Zertifikatsgültigkeit auch vom zeitlichen Abstand zur Impfung abhängt und eine frühe Prüfung gar nicht so selten vorkommen könnte – und tatsächlich erstrahlt das Ergebnis heute grün:

Zertifikat gültig. (Sternchentext: Genesenen- oder Impfzertifikat liegt vor.) Gleichen Sie jetzt folgende Daten mit einem Ausweisdokument der geprüften Person ab. Darunter stehen Name und Geburtsdatum.

Zahlenspielerei

7

Gestern hatte ich meine vorgezogene Corona-Zweitimpfung – mRNA nach AstraZeneca gemäß der neuen Empfehlung und dank der terminfreien Stunde im Impfzentrum, wo es nun auch die beiden mRNA-Impfstoffe gibt. Und da kam mir die Idee, ein bisschen mit der besonderen Bedeutung der Zahl 7 für meine Impfung herumzuspinnen.😛

Es war also am 7.7.21 – die 7 ist da schon prominent zu sehen, und 21 ist ja auch 3×7. Zudem war’s um 16:25 Uhr – 1+6=7, 2+5=7.

Die Jahrhundertzahl 20 lassen wir weg, die stört sonst nur.

Die Erstimpfung war am 29.5.2021 – Quersumme 21=3×7.

Hier brauchen wir die Jahrhundertzahl.

Offiziell ist die Uhrzeit 11:42 eingetragen – aber die spritzende Arzthelferin war so schnell, dass die am Notebook bestimmt ein bisschen zu spät geklickt hat und es eigentlich 11:41 Uhr war – Quersumme 7. Mit dieser Korrektur passt auch der Abstand von 5 Wochen, 4 Tagen, 4 Stunden und 44 Minuten – Quersumme 21=3×7.

Wenn’s in der „Theorie“ hakt, ruhig mal die realen Daten ändern – der Erfinder der Radosophie hat ja auch eine kleine Anpassung der Lichtgeschwindigkeit vorgeschlagen.

Kommen wir zum Impfstoff: Nach AstraZeneca – 5 und 6 Buchstaben – war’s nur logisch, dass jetzt Moderna drankommt – 7 Buchstaben. Vermutlich wird irgendwann eine Auffrischung mit Biontech folgen – 8 Buchstaben.

Der volle Name des Herstellers, Moderna Biotech Spain S.L., passt auch perfekt: 3 Einheiten à 7 Buchstaben.

Dass „Spain S.L.“ nicht wirklich eine Einheit ist, ignorieren wir natürlich.

Die Chargennummer hat 7 Stellen – dabei kommen nur 3 verschiedene Ziffern vor. Also haben wir wieder 3×7.

Angesichts der vielen 7er und 21er ist es klar, dass ich den vollen Impfschutz offiziell dann natürlich nach dem 21.7. habe, also ab dem 22.7.21 – Quersumme 7+7.

Hier brauchen wir wieder die zweistellige Jahreszahl.

Okay, belassen wir’s mal dabei… Und nein, ich habe/hatte zwar etwas erhöhte Temperatur, aber mehr nicht – doch für sowas brauch ich keinen Fieberwahn. 😛

Διακοπές στην Ελλάδα

Sommerzeit, Reisezeit… Pandemiezeit, also reisen wir nur in der Fantasie…

Stellen wir uns also mal vor, wir machen Urlaub in Griechenland (das ist auch die Übersetzung des Titels oben) in einem Hotel mit lauter deutschen Urlaubern und hören uns um, welche Gesprächsfetzen wir so mitbekommen:

„Sollen wir durchs Tαhren, lieβnte?“
„Sie ist beim Yoγnfred, und raδbends! Mir wär das zu viel Sport.“
„Wasser, Pε Drink?“
„Was für ein Geζ hier… In welche ηge mit der θsse?“
ιch auch.“
„Nimm im Hotel deine κb!“
„Haben wir im Kühlraum noch λ? Und Geμse?“ – „Ja, geνgend.“
„Ist das unser Gepäξcher?“
„Weg mit dem Cοald!“
„Ich muss ππ!“ – „Aber ρbert, du warst doch schon dreiσl heute!“ – „Stimmτf keinen Fall!“
„Gib das υa, φllip!“ – „Gleiχch bin fast durch mit dem Heft.“
„Toψbzehn Tage waren das, Ingω schade, dass wir abreisen müssen.“

Wir verziehen uns in einen ruhigeren Bereich, während im alten Nebengebäude noch ein ϝϝ bellt, als sich sein Münchner Herrchen mit „Mia ϻ mia“-T-Shirt den ϙnstößt.


(Ich weiß, der Text ist ein bisschen gemein für diejenigen, denen die griechischen Buchstaben nicht geläufig sind, aber man kann ja die Gelegenheit nutzen, das Wissen etwas aufzufrischen – nicht zuletzt im Hinblick auf die aktuellen und künftigen Coronavirus-Varianten…)

-leinchen

Im Deutschen gibt’s ja die bekannten Endungen -chen und -lein und deren regionale Varianten, um Verkleinerungsformen (Diminutive) zu bilden, z.B. Maßnähmchen, Ruhetäglein, Notbremserl*. Zusätzlich kann man natürlich auch Adjektive und Vorsätze à la Mini- verwenden, etwa Mini-Lockdown – was gerade bei Fremdwörtern sicherlich seriöser und standardsprachlicher daherkommt als Lockdownchen oder das irgendwie besser klingende, aber seltsam zu schreibende Lockdäunchen.

Diminutive können auch zur Verniedlichung verwendet werden oder um Geringschätzung und Verachtung auszudrücken, wie man sieht.

Grundlage für beide Formen bildet übrigens, wie die Wikipedia verrät, das germanische Zugehörigkeitssuffix -īn, das im Fall von -chen mit dem Suffix -k verbunden wurde, wogegen -lein eine Verbindung des althochdeutschen Suffixes -al, -il mit dem althochdeutschen Verkleinerungssuffix -īn ist, das später als neues, eigenständiges Suffix interpretiert und auf Wörter übertragen wurde, die ursprünglich kein l-Suffix besaßen.

Vergrößerungsformen (Augmentative) gibt’s hingegen nicht mit solchen Endungen – nur Vorsätze wie Über-, Mega- u.v.a. und in manchen Kombinationen Un-, bspw. Volltrottel, Superversager, Mega-Inkompetenz etc.

Kurios wird’s natürlich, wenn man beides kombinieren will bzw. müsste, wie bei einem Mega-Lockdöwnchen (siehste, noch ’ne Schreibweise 😉), das, viel zu lange halbherzig dahindilettiert, die einen an oder in den Ruin treibt, während die anderen nahezu ungehindert weiter Viren verbreiten können…

Andere Sprachen bieten da mehr in beide Richtungen – siehe auch Diminutivaffix und Augmentativsuffix –, etwa im Italienischen -ino/-ina, -etto/-etta, -ello/-ella, … und -one/-ona; Portugiesen, Russen, Türken u.a. wenden ihre Endungen gar auf Adjektive an. Im Englischen gibt’s hingegen – mit regionalen und eher umgangssprachlichen Ausnahmen wie auld und -zilla, die die englische Wikipedia nennt – auch nur augmentative Vorsätze ähnlich wie im Deutschen. In den letzten Jahrzehnten haben sie ja auch noch das über-, i.d.R. als uber-, von uns ubernommen.

Ob schon ein Italiener Kombinationen wie Lockdownonino, Lockdownettone o.ä. verwendet hat, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis; Google findet diese beiden zumindest nicht.


* Dieser Artikel kann Spuren von Bezügen zum aktuellen Geschehen enthalten.

Ein Tag in Bildern

Neues Jahr, neues Hashtag #pmdd2021, gleicher Termin an jedem 28., gleiche Aktion: Picture My Day Day.

Mal sehen, wie viel Schnee am Abend noch übrig ist, wenn’s den ganzen Tag wie angekündigt bei deutlichen Plusgraden regnet…

„Heute keine Ereignisse mehr“, aber ich mach trotzdem weiter. :)

Tja, der Regen wird noch eine Weile dauern. Immerhin sind wir hier coronainzidenzmäßig jetzt wieder gelb – mit ca. der Hälfte des Höchstwertes vom Frühjahr. Hoffentlich bleibt die Abwärtstendenz bestehen trotz Mutanten und dummer Menschen in der Politik und auf der Straße…

Schon wieder an einem PMDD Wäsche waschen…

Spielen und arbeiten…

Heute im Jahr 1958 hat Lego sein erstes Stein-Patent angemeldet:

Der Schnee wird weniger, ist aber hartnäckig… und noch schnell auf den Crosstrainer…

…mit den Simpsons, dann Abendessen…

Nachrichten & Wetter…

Sehen, dass nix im Fernsehen kommt, also Wrestling von gestern, nebenher Lego…

…und weiter mit dem Nachholen von The Clone Wars.

Und mit diesen beiden Bildern war’s das für heute:

Nachtrag am nächsten Morgen und am nächsten Abend zur Schneesituation: