Bahn- und Zeitvertreibsvorbericht zum Wolfmother-Konzert.
Wenn man mit der Bahn fahren will, schaut man schon rechtzeitig, wie die Betriebslage ist… An sich wollte ich die RB um 18 Uhr nehmen (bei Konzertbeginn 20 Uhr), notfalls den Zwischen-RE um 18:28, der, da nur aus Ingolstadt kommend, nicht allzu voll und verspätet sein sollte. Aber gegen 16:20 hatte ein Güterzug in Treuchtlingen keine Lust mehr und für eine Einstellung des Zugverkehrs gesorgt – und der Hier-18-Uhr-Zug stand davor.
Also bin ich halt schon früher los und hab die RB um 17 Uhr genommen (der RE gegen 17:30 war der Ex-IC1 aus Nürnberg und deshalb mutmaßlich eher voll und schlecht klimatisiert). Fuhr dann mit +2 ab, weil eine einsame ÖBB-Lok unbedingt durchfahren wollte, und kam mit +2 an. Die spätere RB wäre dann doch kein Problem gewesen, die hatte letztlich nur +22 bei Ankunft in Treuchtlingen und war dank Puffern und Umsteigewartezeiten im Fahrplan pünktlich am Ziel, aber was soll’s, ich war halt schon in München.
Auf etwas Warmes zum Abendessen hatte ich bei (je nach Quelle) 31-34° keine Lust, also hab ich mir nur zwei überteuerte Croissants am Hauptbahnhof gekauft, die nächste S-Bahn nach Laim genommen und mich zum Nymphenburger Schloßpark begeben – das nächste Bild zeigt meinen Ausblick beim Abendessen:
Übrigens waren trotz der Hitze erstaunlich viele Jogger unterwegs. Ich bin natürlich nur durch die Gegend gelatscht, da war die Hitze ganz gut auszuhalten. Ein Reh war auch mal zu sehen, aber durch die Bäume und Sträucher hindurch kam kein gutes Foto raus.
Jedenfalls ging’s dann weg von den Nymphen quer rüber zu den Hirschen, also dem Hirschgarten, der weniger natürlich gestaltet ist – viele Sport- und Spielgelegenheiten, Grillwiese, proppenvoller Biergarten… und ein Tiergehege, wo dann auch Rehe näher und besser zu fotografieren sind:
Praktisch, wenn auf dem Weg zum Backstage so viel Grün (freilich mit Unterbrechung) ist…
Bei einem frühen Konzertende um 22 Uhr war dann die drittletzte RB um 22:26 – auch ein Twindexx mit guter Klimaanlage wie bei der Hinfahrt – problemlos zu erreichen, und auch die war mit +2 unterwegs, sodass ich um kurz nach 23 Uhr bei angenehmen 23° hier am Bahnhof war. Die späteren Züge waren übrigens ähnlich pünktlich.



