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Politics

The News


Alternative medicine does not help

Not even the finally arrested Bosnian Serb leader Radovan Karadžić:

“Until he was tracked down and arrested by Serbian special forces last night, Dr Karadzic was working as an alternative medicine specialist in a clinic in the suburb of New Belgrade using the false name of Dr Dragan Dabic.”
(Times Online)

Porn spammers can continue

After a court has dismissed the lawsuit by lesb–, erm, residents of Lesbos against all lesbians (that is, gay women) calling themselves lesbians, porn spammers – no matter if they spam via e-mail or blog comments – can continue their profession without fear of lawsuits from Lesbos for using this word.

None of the porn spammers could be reached for comment.

Quote of the Day (12)


„I assume that possibly there might be an acquittal.“
(My translation of) federal coach Jogi Löw in the press conference (with a certain emphasis on (what I’ve translated with) “possibly” and especially “might be”) after he was banned from the field, see e.g. Sport1, ARD, … (German)

I assume that Jogi possibly might have spent too much time in the vicinity of politicians last night if he’s using such multiple careful words… (and of course there might always be an acquittal if the law or rules allow it).
:bigsmile:

Run-off elections: the result

Vor zwei Wochen hatte ich von den Ergebnisse der Pfaffenhofener Kommunalwahlen berichtet – hier nun die („vorläufigen“) Ergebnisse der beiden Stichwahlen:

Bürgermeister

Der bisherige Amtsinhaber Hans Prechter (CSU), der im 1. Wahlgang 36,34% erhalten hatte, konnte sich nur auf magere 39,28% verbessern, sein junger Herausforderer Thomas Herker (SPD) schaffte 60,72% (33,11% vor 2 Wochen) und ist somit unser neuer Bürgermeister – somit haben fast alle, die schon vor 2 Wochen gegen Prechter gestimmt haben, dies auch heute getan, also für einen Wechsel. (Übrigens bei praktisch identischer Wahlbeteiligung von 61,0%.)

Gewissermaßen hat also, um es mal überspitzt mit den Wahlkampf- und Gegneraussagen zu formulieren, “frischer Wind mit mangelnder Erfahrung und wenig Grundlagen” die Entscheidung gegen “solide Grundlagen und fantasie- und visionslose Verwaltung” gewonnen. ;)

Wir werden ja sehen, was der SPD-Bürgermeister in den nächsten sechs Jahren mit welchen Mehr- und Minderheiten im Stadtrat (wo die CSU die zwar geschwächte, doch weiterhin stärkste Fraktion ist) so alles bewirken kann – und was nicht…

» Artikel im Donaukurier

Landrat

Amtsinhaber Rudi Engelhard (CSU), vor 2 Wochen noch 48,70%, ist gar leicht auf 47,28% abgerutscht, neuer Landrat wird Josef Schäch (FW) aus Wolnzach mit 52,72% (30,64% vor 2 Wochen).

» Artikel im Donaukurier

(Zahlen von pfaffenhofen.de und landkreis-pfaffenhofen.de)

Run-off elections

Anyone really need a translation for this post about our local elections?

Kommunalwahl 2008 Werbung Wie anderswo auch hat die CSU in Pfaffenhofen gewisse Verluste hinnehmen müssen – und sowohl die Bürgermeister- als auch die Landratskandidaten müssen in die Stichwahl:

Hans Prechter (58, CSU), Bürgermeister seit 18 Jahren, schaffte gestern mit 36,34% nur einen knappen Vorsprung vor seinem halb so alten SPD-Herausforderer Thomas Herker mit 33,11% – nachdem er vor 6 Jahren noch im ersten Durchgang die absolute Mehrheit erreicht hatte.

Grafik dazu:
(jeweils links in blass 2002, rechts 2008; wo der Name genannt ist, war es derselbe Kandidat)
Kommunalwahl 2008 Bürgermeister

Und Landrat Rudi Engelhard (CSU) kam auf 48,6% (korrigiert:) 48,7% vor FW-Herausforderer Josef Schäch mit 30,7% 30,6%.

Auch im Pfaffenhofener Stadtrat hat die CSU Einbußen hinnehmen müssen und zwei ihrer 13 Sitze (von insg. 30) an SPD (jetzt 6) und Grüne (3) verloren*. FW und ödp bleiben bei ihren 5 bzw. 2 Sitzen, getauscht haben FDP (jetzt 2) und FUW (jetzt 1). Grafik dazu:
Kommunalwahl 2008 Stadtrat

Die Wahlbeteiligung lag übrigens mit 61,0% geringfügig höher als 2002 mit 60,6% – ob damals auch so ein Mistwetter war, weiß ich nicht; ich wohne erst seit 2003 hier.

Nun denn, sind wir mal gespannt, wie das in zwei Wochen ausgeht… Das Bild rechts oben im Eck zeigt übrigens die Wahlwerbung, die sich im Lauf der Zeit in meinem Briefkasten eingefunden hatte.

Aktualisierung: » Zum Ergebnis der Stichwahlen


Zahlen von pfaffenhofen.de.

* Dies ist natürlich nur meine (einfachste) Spekulationsvariante zur Wählerwanderung.

Sehr geehrter Herr Brauereibesitzer,

Translation will follow later, sorry…

ich kann ja verstehen, wenn Sie sich mit einem in der iz-Regional veröffentlichten offenen Brief an unseren Ministerpräsidenten wenden, der am Samstag in Ihrer Amberger-Halle in Kösching zu Gast sein wird, und sich darin gegen das strenge Nichtraucherschutzgesetz in bayerischen Gaststätten, von Ihnen als “Gaststättenvernichtungsgesetz” polemisiert, aussprechen.

Natürlich können Sie der Politik “Scheinheiligkeit” vorwerfen, angesichts der Einnahmen aus der Tabaksteuer und der Subventionen für den Tabakanbau.

Dass immer wieder, insbesondere von Seiten des Gaststättenverbandes, betont wird, das Rauchen gehöre zur bayerischen Wirtshauskultur, ist ja schon etwas verwunderlich. Meint übrigens auch der StoiBär. Dieser kulturelle Aspekt, wenn er denn einer wäre, wäre einer, auf den man meines Erachtens gut verzichten könnte.

Ich hätte ja keine Probleme damit, wenn in “typischen Kneipen” geraucht wird (oder es den Wirten überlassen wird, das Rauchen zu erlauben oder nicht – ggf. mit steuerlichen Anreizen für ein Rauchverbot), auch ohne den Umweg über “Raucherclubs”. In Speisegaststätten hingegen finde ich ein generelles Verbot aber äußerst begrüßenswert – Sie ja auch, laut Donaukurier –, ebenso in Sportgaststätten wie z.B. dem Billard-Café, das ich gestern wieder unverräuchert verlassen konnte. :)

Es bleibt natürlich die Frage, wo die Grenze zwischen Kneipen und Speisegaststätten zu ziehen ist, gerade im Hinblick auf “alles in einem”-Dorfgaststätten. Nun, sollte da nicht die Gesundheit Vorrang haben?

Aber über das, was Sie im iz-Regional-Interview(*) gesagt haben sollen, kann ich nur den Kopf schütteln:

iz: Es geht Ihnen also nicht um die Frage “Rauchen oder Nichtrauchen?”, sondern um die staatliche Reglementierungswut?

Amberger: Ja. Ich bin der Meinung, dass das Nichtraucherschutzgesetz den Raucher nicht von seinem Laster abhält. Wenn er in der Wirtschaft nicht rauchen darf, dann raucht er eben zu Hause. Ist es denn gesünder, im Wohnzimmer zu rauchen?

UND WAS IST MIT DEN NICHTRAUCHERN IN DEN GASTSTÄTTEN?

Hier geht es nicht einfach darum, aus Spaß an Verboten den Rauchern das Rauchen in Gaststätten zu verbieten – vor lauter “Solidarität mit den Wirten” (und Angst vor Umsatzeinbußen Ihrer Brauereien?) scheint Ihnen wohl entfallen zu sein, dass der Nichtraucherschutz auch ein – nicht unwesentlicher – Teil des Nichtraucherschutzgesetzes ist?

 


(*) Derzeit unter dem Titel “Staat schränkt Bürgerfreiheiten ein” – aufgrund der seltsamen Seitenstruktur nicht direkt verlinkbar und wohl auch nicht archiviert…