Einmal durchkneten, bitte!

Zwei Kleinanzeigen aus einer hiesigen Zeitung – wo würdet ihr euch lieber massieren lassen?

Bei dem oder der wortkargen Anbieter*in aus der ersten mit Festpreis, wo man sich nicht sicher sein kann, wer da genau was unter dem ganzen Körper versteht und ob da nicht doch ein Aufpreis fällig wird – oder ein Rauswurf erfolgt -, wenn man den i.d.R. von einem Handtuch bedeckten Körperbereich und insbesondere dessen Vorderseite auch zum ganzen Körper gezählt haben will?

Oder bei der zweiten, deren Wortwahl schon gar keine Billigheimer-Assoziationen aufkommen lässt und wo vielleicht 50 € gerade mal für eine halbe Nackenentspannung reichen, wenn sich die Lady denn mit so etwas Banalem überhaupt begnügt?

4 Kommentare

  1. g

    Hm, wer medizinisch motivierte Massage benötigt, wird ja sowieso zum einschlägig ausgebildeten Physiotherapeuten gehen, und den sucht man eher nicht in den Kleinanzeigen. Es geht also um, sagen wir, wellnessorientierte Massage, u.U. auch „Massage“. Der Gedanke an die von Dir durch’s Handtuch angesprochene Körpergegend ist da wohl naheliegend.

    Da ist der Zusammenhang zwischen Auftritt, verfügbaren Fähigkeiten und Art und Umfang der tatsächlich angebotenen Leistungen interessant.

    Gibt es beim wortkargen Festpreis solide Kompetenz ohne Schnickschnack? Ist die halbseideneexklusive Privatadresse nur Show, oder steckt da auch Substanz hinter? Und natürlich, wie teuer wird es bei der erfahrenen Massage-Lady?

    Du siehst, ich stocke an derselben Stelle wie Du und komme auch nicht weiter. Man wird, wenn man’s wirklich wissen will, ausprobieren müssen…

  2. r麻

    Hab mich am Wochenende abreagiert – Pizza und Brot gebacken ;)

    die neue Lindenstraße

    ^^immer diese gräßlichen Tippfehler – das muß doch eindeutig ‚Linderungsstraße‘ heißen…

    Abgesehen davon sind die Anzeigen doch eindeutig: ‚Ganz‘ heißt eben ganz und der Mehrtext bei der sich im Sexus festlegenden #2 muß halt durch eine erhöhte Taxe wieder rein kommen. Da dürfte auch das setting so aufgeblasen sein wie die Anzeige: mehr Plüsch als Gebüsch.

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