Projekt Hörsturz 38

Projekt Hörsturz Wieder höchste Zeit für die nächste Runde im Projekt Hörsturz, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen einige Songs bewerten. Auch diesmal hat’s mein Vorschlag netterweise in die Pflichtrunde geschafft…

  • Royal Republic – Tommy-Gun (von Kamil)
    Kenn ich aus dem Radio – und da es sich dabei natürlich um Rockantenne handelt, ist das nichts Schlechtes.^^ Der vorwärts treibende Beat mit Gitarre kommt gut rüber, und so haben wir einen schönen Einstieg in diese Runde.
    4½ von 5 Sternen 4½ Salven
  • Ektomorf – Last Fight (von Sebastian)
    Die Ruhe zu Beginn kann bei dieser Band nicht so bleiben, und so hämmern die Ungarn denn auch ordentlich auf ihren Saiten, Trommeln und Stimmbändern, ohne eintönig zu sein.
    4 von 5 Sternen 4 unruhige Flüge
  • Jail Weddings – What Did You Do With My Gun? (von JuliaL49)
    Die Stimme schwankt irgendwie zwischen angenehmem altmodischen Flair und Nervigkeit, insgesammt klingt’s aber interessanter, als ich anhand mancher anderer Rezensionen erwartet hatte. Und gewisse Tarantino-Assoziationen kann ich auch nicht leugnen. Nur eine Tommy Gun ist diese Pistole nicht…
    3½ von 5 Sternen 3½x lebenslänglich
  • Electric Six – Danger! High Voltage (von Konna)
    Dass es etwas elektronisch klingt, sollte bei dem Name nicht verwundern. Ach, richtig, dieses Stück das hat Konna schon mal bei sich verbloggt – wegen des skurrilen Videos (das irgendwie nach Bonuspunkten schreit). Joah, nicht schlecht, aber auch kein Überflieger.
    3 von 5 Sternen 3 Kilovolt?
  • Within Temptation – Faster (von mir)
    Mein melodiös-metallischer stellenweise fast schon zu poppiger Vorschlag… deshalb nicht bewertet. Also weil’s meiner ist, nicht wegen dem anderen.

  • Patent Ochsner – vohinger u vovor (von Graval)
    Einfacher aber flotter schweizer Mundart-Rock.
    3½ von 5 Sternen 3½ Schwindler
  • Týr – Ormurin Langi (von Tenza)
    Bei den Schweizern konnte ich noch was verstehen – spätestens mit Mitlesen –, bei den Färöerern, pardon, Färingern versuch ich’s erst gar nicht. Mystisch-folkig-kräftig wie erwartet – und gut.
    3½ von 5 Sternen 3½ runenbemalte Türen
  • Jeff Buckley – Nightmares By The Sea (von Fabian)
    Erstmal puffern lassen und andere Songs vorziehen, die Verbindung zu dieser komischen Seite scheint langsam zu sein…
    So, was bietet uns dieser melancholisch-monoton beginnende Albtraum? Naja, ein kleines bisschen Abwechslung im weiteren Verlauf kann weder den monotonen Anfang noch das gesamte „nett, aber nichts Besonderes“ so ganz überdecken.
    2 von 5 Sternen 2 bulgarische Jeffs
  • Binärpilot – axxo (von Mars)
    Der Bandname klingt schon nach dem 8-Bit-Retro-Intro. Naja, streiche „Intro“. An sich ganz nett, aber im Verlauf wird das dann doch zu zu beliebigem und/oder zu verzerrtem Gedudel.
    1½ von 5 Sternen Von 1½ Bits wird man nicht betrunken
  • The Mae Shi – Pwnd (von beetFreeQ)
    Haben sich die hier die Piepser vom vorhergehenden Song übers Telefon geklaut? Und ärgern sich nun so darüber, dass sie dann gleich losbrüllen?
    Ach, singen wollen sie dann doch noch. Ein bisschen. Na immerhin. Also, unser lieber Projektleiter hat ja schon so manches tolle verrückt-geniale Stück im Angebot gehabt – aber das hier find ich dann doch eher verrückt-nervig und alles andere als toll.
    1 von 5 Sternen 1 FAIL

Tja, die letzten paar Songs haben die sehr gut beginnende Runde dann doch abfallen lassen – trotzdem hat’s noch zu einem Schnitt von 2,94 gereicht.

Die nächste Runde ist eine Instrumental-Sonderrunde, und dazu schlage ich einen Instrumental Rocker vor: Joe Satriani – The Extremist.

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