Übergeschnappte Handtücher, gebt dem Datenschutz eine neue Hoffnung auf dem Mond!

25. Mai 1932: Goofy hat seinen ersten Zeichentrick-Auftritt in Mickey’s Revue, damals noch unter dem Namen Dippy Dawg (dippy=verdreht, übergeschnappt).

25. Mai 1961: John F. Kennedy kündigt das Mondlandeprogramm an:

First, I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth. No single space project in this period will be more impressive to mankind, or more important for the long-range exploration of space; and none will be so difficult or expensive to accomplish.

25. Mai 1977: US-Kinopremiere des ersten Star-Wars-Films, später mit dem Zusatztitel „A New Hope“ versehen.

25. Mai 2001: Der erste „Handtuchtag“ zum Gedenken an Douglas Adams, den Autoren von Per Anhalter durch die Galaxis.

25. Mai 2018: Das Schreckgespenst von Onlinern (DSGVO) gilt ab heute. Und viele würden diese gerne auf den Mond schießen, oder?

7 Kommentare

  1. r麻

    Unverschämt. Da fehlt doch eindeutig der 25.5.1974! Dunnemals war rolak nämlich, abgestoßen von den Hare Krishnas, den Kindern Jesu, den Zeugen Jehovas, den Moonies, den Baghwan-Jüngern (und das waren noch lange nicht alle endlosaktiven Missionare jener Zeit), angestiftet von seiner Gönnerin und Lehrerin, nach Köln in die Sporthalle zum einzig wahren DoppelGuru gepilgert.

    Auch wenn die DSGVO (freundlich formuliert) ein recht rattiges Stück GesetzesText ist – immerhin scheint zumindest Einigen klar zu werden, wo ihre Daten überall verschubst werden. Lassen zumindest die (wenigen) gehörten Frustkommentare zum ‚DauerNachfragen‘ erahnen.

  2. r麻

    Völlig verblüfft nahm ich [Autostart!] eben (15:1.. konkret 20:40) die Nachricht entgegen, daß ua in unserer beider Bundesländer auch für Blogger das Medienprivileg gilt, was zumindest dummdreistes Abmahnen deutlich erschwert. Wie hieß es zuvor bei [Autostart!] Extra3 (anfangs, Gedächtniszitat) noch so hübsch: AbmahnAnwalt – ein Beruf für Leute, denen Zuhälterei noch zu seriös ist.

  3. r麻

    Eben newsletterte eine Meldung herein mit dem Titel „Mittelstandsverband warnt vor Entdigitalisierung durch DSGVO“. Heidewitzka, da hab ich mich ja fast bepisst vor Lachen – denn heute morgen wurde wegen einer Baustelle potentiell veedelumspannenden und reichlichsperrenden Ausmaßes bei der Stadt angerufen, weil niemand (inkluding Gipfelsturm der lokalen Polizeiwache) mir sagen konnte, was da wie und wielange abgeht. Das seit ~einer Woche angekündigte, fast flächendeckendes Parkverbot 7-17Uhr ab heute hätte mich eher garnicht tangiert, weils vorher zur Arbeit geht und ein Viertelstündchen vor Ablauf geht doch eigentlich schon wieder. Doch seit SA stehen griffbereit an allen Ecken so ‚Durchfahrt verboten‘, ‚Einbahn geht andersrum‘, ‚Umleitung‘, ‚Zufahrt nur bis Hausnr XY‘ und andere Schilder rum, da wollte ich nicht heut nachmittag urplötzlich im Labyrinth verloren gehen.

    Es klingelt bei der StadtZentrale, wird sofort abgehoben (^^oha) – – doch es erklingt eine 12 Parsec lange Bandansage anfangend mit ‚Zur Bearbeitung einiger Anfragen ist es notwendig, von Ihnen persönliche Daten zu erfragen…‘. Und bis ins kleinste alle Details durchkauend ging es schier endlos weiter.

    Nee, die sinnvolle Aktion bis Panik macht vor NichtDigitalem keineswegs halt.

    • c

      Beileid! :)

      Konntest du da wenigstens explizit zustimmen, sodass sich die Telefonanlage das merkt und dir beim nächsten Anruf die Kessel’sche Zeitverschwendung erspart…?

    • r麻

      Á la „Bitte drücken Sie die »1« für »Ja«“? Nee, oder ich habs überhört. Dafür konnte ich es mir nicht verkneifen, auf „Guten Tag, <Amt>, <Name>…“ kontextgebend zu antworten mit „Guten Tag, rolak, ich wohne in der <Straße> in <Veedel> und ja, diese Daten dürfen Sie behalten…“, was sofort ein Kichern auslöste und für ein fröhliches Telefonat sorgte.

      Gab ja auch letzte Woche jenen schicken tweet :)

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