Auswertung: Blog-Kommentare verfolgen

Kommentar-Blogparade Meine Blogparade, in der es um die verschiedenen Möglichkeiten ging, wie man nachfolgende Kommentare bei Blog-Beiträgen verfolgen kann, ist nun zu Ende – Zeit also für eine Übersicht und Auswertung der Teilnehmerbeiträge.

10 Teilnehmer mit eigenen Blogbeiträgen haben sich eingefunden (in chronologischer Reihenfolge): Allerlei aus dem Web, Infopool für Webmaster und Blogger, Postpunk, 49 Suns, Maunzblog, Verpixelt, Gesichtet, GedankenMüll, Bonsai als Hobby, Nicht Spurlos. (Ich hoffe, ich habe niemanden übersehen.) Danke euch allen! Für die Sommerzeit kann ich über die Anzahl nicht meckern…

Dazu noch Marcs Kommentar, mein eigener Beitrag, und Kevin hatte eine Serie mit Blog-Tips, bei der auch Feedback insgesamt ein Thema war.

Um die Ergebnisse kurz auszuwerten:

Den wesentlichen Gedanken kann man mit drei (oder sechs?) Wörtern zusammenfassen: E-Mails, E-Mails, E-Mails! Wenn auch nicht jeder Kommentator auf Mails setzt, so wird diese Möglichkeit so oft bevorzugt genannt, dass nun wirklich jeder Blogger seinen Kommentatoren diese Möglichkeit geben sollte. Bei WordPress-Blogs gibt’s dafür etwa das oft empfohlene Gurken-Plugin. Dazu ein paar Zitate:

Dani vom Allerlei: „Ich würde diese Option gerne auf allen Blogs sehen ;-)“

Nine vom Maunzblog: „Da ich die Möglichkeit für ein Kommentar-Abo via eMail selbst am ehesten nutze, kann ich jedem Blogger nur ans Herz legen, eine solche Funktion auch mit einzubauen.“

Julia von 49 Suns: „Ärgerlich ist dabei, wenn nicht der Inhalt geschickt wird, sondern nur die Information, dass ein Kommentar abgegeben wurde (beim Blogsystem Serenity z.B.).“

Letzterem stimme ich übrigens auch zu. (Wobei wohl Serendipity gemeint ist.)

Die RSS-Feed-Möglichkeit wird eher selten genutzt – mehrere Teilnehmer nennen verständlicherweise das dann nötige „Ausmisten“ der Feeds als Hindernis. Trotzdem kann es nicht schaden, entsprechende Links anzubieten. Bookmarks (lokal oder online), die auch etwas Ordnungsarbeit erfordern, werden vielleicht etwas häufiger als Feeds genutzt, manche verlassen sich auch auf offene (und wiederhergestellte) Browser-Tabs oder einfach auf Gedächtnis und die Runde durch die Stamm-Blogs.

In den einzelnen Beiträgen stehen z.T. noch ausführlichere Meinungen, die zu lesen ich dem geneigten Leser durchaus nahelegen möchte. Dort gibt’s mitunter auch weitere Besucher-Kommentare zum Thema, die ich für obige Zusammenfassung nicht en detail berücksichtigt habe.

Fazit: Liebe Blogger, die ihr noch kein E-Mail-Kommentarabo anbietet: Bietet es an!

Links und Videos der Woche (2010/32+33)

Bei einer E-mail-Anrede das Wort Herr weglassen

Ausschau haltend was ist ganz? Ganz gut ist es jedenfalls, dass es hier endlich die neuesten Suchanfragen und ihre „Beantwortungen“ gibt! it’s only a matter of time before you walk out the door, aber die Zeit reicht sicher, um diesen Beitrag zu lesen – idealerweise ganz.

Für die, die’s noch nicht wissen: Mit den grau hinterlegten Suchanfragen haben Leute hierher gefunden, und ich hab sie weder gekürzt noch erweitert noch erfunden.

bei einer e-mail-Anrede das Wort Herr weglassen
Ist eine gute Idee, wenn man an eine Frau, ein Kind, eine Gruppe oder ein Tier schreibt. Oder an einen Herrn, den man duzt.

streichhölzer ohne e mail anzugeben
Geht nicht – nach der BZHWV (Bundeszündholzweitergabeverordnung) vom 29.2.2010 ist die Weitergabe von Streichhölzern nur noch unter Angabe und Verifizierung einer zertifizierten E-Mail-Adresse in dreifacher notariell beglaubigter Ausführung erlaubt.

„you say“ „you wait“ „i try“
Moment, Freundchen, wenn ich etwas will und etwas sage, musst du es nicht nur versuchen – das ist mir zu wenig!

Ist im Jahre 2010 Esoterik wissenschaftlich belegt?
:lol2: :loll: :rotfl: :lol3: :hammer:
Warum wollt ihr Realitätsflüchtlinge das überhaupt?

2012 wir werden blind allah
Hmm, vielleicht bist du das schon, wenn du nicht nur an so ein 2012-Zeug glaubst, sondern das auch noch mit einem Gott (welcher Variante auch immer) verbindest?

lotto wahrscheinlichkeiten bei einem ausgefüllten spielschein
Auf jeden Fall besser als bei einem nicht ausgefüllten Spielschein. Aber nur, wenn du ihn auch in der Lottoannahmestelle abgibst.

aqua blue oder grander
Bei letzterem hat ein Gericht schon entschieden, dass Bezeichnung „aus dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug“ sachlich begründet ist – bei ersterem ist der Sachverhalt auch nicht wesentlich anders, aber von einem Prozess ist mir nichts bekannt.

mondkalender 2010 keine wäsche waschen
Richtig, laut allen Mondkalendern ist das Waschen von Wäsche im ganzen Jahr 2010 unbedingt zu unterlassen!

nach der geburt die wohnung schmücken
Ich finde, du solltest dem Baby schon ein paar Jahre Zeit geben, bevor du es mit so einer Aufgabe betraust.

ficken hilft
Natürlich: ficken → schwanger → Geburt → Wohnung schmücken.

ooo nacktefrauen
Oh oh oh – also hast du Angst vor ihnen? Dann wird’s wohl nichts mit dem Wohnungschmücken…

NACKTE FRAUEN UND NAKTE MENERN FIEKEN
Was haben „Nakte“ noch an, das „Nackte“ schon ausgezogen haben, was sind „Menern“, und ist „fieken“ sowas wie „fiepen“, nur in anderer Tonlage?

knapper männerstring eier
Na wenn er wirklich knapp sein soll, dann müssen die Eier draußenbleiben.^^

Sperma
Findest du vielleicht auf deinem Monitor, aber nicht in meinem Blog.

frauen im minnirock ohne slip gehschichten
Auf/in welcher Schicht müssen die gehen?

bitte nicht mein höschen ausziehen
Dann musst du mein Blog leider verlassen, denn die Höschenlosigkeit ist bekanntermaßen die Grundvoraussetzung, hier lesen zu dürfen.

frauen ohne höschen einkaufen
Geht nicht – nach der BFVV (Bundesfrauenverkaufsverordnung) vom 30.2.2010 dürften Frauen nur noch mit Höschen verkauft werden. Leider, denn das bedeutet etwas mehr Mühe, bevor sie mein Blog lesen dürfen.

:bye: So, das war’s für diesmal, tschüss, ich geh jetzt, because it’s so lonely out in space where no one knows you or your face.


Foto: Coka – Fotolia.com

Blogparade: Kommentare verfolgen – Erinnerung und meine Methoden

Kommentar-Blogparade Noch bis Sonntag läuft meine Blogparade zum Thema Blog-Kommentare verfolgen, da wird es höchste Zeit, dass ich meinen eigenen Beitrag schreibe, um damit auch diejenigen, die es nötig haben, ;) an die Blogparade zu erinnern…

Wie schon angedeutet, verwende ich verschiedene Methoden. Aber am Wichtigsten ist mir – wie auch anderen – die Möglichkeit des Kommentar-Abos per E-Mail, wie es sich in WordPress-Blogs z.B. mit dem Plugin Gurken Subscribe to Comments einbauen lässt; bei fast allen Kommentaren nutze ich diese Möglichkeit. Höchstens bei Geburtstags- und ähnlichen Glückwunschbeiträgen nicht, denn da kommen i.d.R. viele weitere Kommentare, die aber keine Diskussion darstellen, die man unbedingt verfolgen muss…

Bei vielkommentierten Blogs kommt’s auch gerne vor, dass ich das Mail-Abo eher früher als später wieder abbestelle. Bei den Scienceblogs und insbesondere Florians Astrodicticum simplex, wo manche Beiträge Tausende Kommentare anziehen wie die Fliegen1, wäre das „tödlich“, deswegen benutze ich da ein System von geordneten Bookmarks im Browser, wo ich bei den interessanten Themen den Direktlink zum letzten gelesenen Kommentar bookmarke und immer wieder mal aufrufe – je nach Thema unterschiedlich häufig. Ist vielleicht etwas aufwendiger in der Verwaltung, hat sich soweit aber ganz gut bewährt. Und wenn da einige Zeit nichts Neues mehr kam, lösche ich das Bookmark und hoffe, dass ich es beim Wiederaufflammen der Diskussion in der Liste der fünf letztkommentierten Beiträge bemerke…

Bei anderen Blogs, die keine Mail-Funktion anbieten, verwende ich mal Browser-Bookmarks, mal Read It Later, und wenn sich nach einigen Tagen oder (selten) wenigen Wochen nichts mehr tut, wird der Link gelöscht. Einzelne Kommentar-Feeds benutze ich sehr selten.

Bei zwei oder drei Blogs hab ich aber den gesamten Kommentar-Feed abonniert, weil sich dort zwar selten etwas tut, es mich dann aber auch bei älteren Beiträgen interessieren könnte.

So, das war nun mein eigener Beitrag – wer noch bei der Blogparade mitmachen will, hat bis Ende der Woche noch Zeit dazu.

  1. diese Analogie passt meist auch zu dem Esoterik-Kram, über den Florian schreibt – also nicht das, was er selbst schreibt, sondern das Kritisierte… ↺