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Verheiratet?

Wenn’s nach DHL ginge, wäre ich jetzt wohl verheiratet. Jedenfalls meinte die Sendungsverfolgung, ein Paket wäre um halb Zehn bei meinem „Ehegatten“1 abgegeben worden:

ehegatte

Einen seltsamen Vornamen hat mein „Ehegatte“ ja schon – wobei, zu „Cimddwc“ könnte „Cnc“ vielleicht durchaus passen. ;) Jedenfalls: Hier im Haus gibt’s keinen Huber, und DHL kommt donnerstags normalerweise auch erst um die Mittagszeit2 (weshalb ich heute Vormittag auch ohne Bedenken unterwegs war). Aber es gibt im Gewerbegebiet eine Firma namens Huber, eine „CNC-Präzisions-Werkzeugschleiferei“, kurz und domainmäßig CNC-Huber genannt.

Wie auch immer der Eintrag zu meinem Paket kam: Zum Glück war es dann doch ganz regulär ca. 3 Stunden später bei mir (was mittlerweile auch im Tracking steht, der falsche Eintrag ist verschwunden). Puh, noch mal Glück gehabt, denn sonst hätte ich mich mal erkundigen müssen, ob ich mit der ganzen Firma verheiratet bin oder nur mit einem der beiden Geschäftsführer namens Huber, oder …

 


  1. was in der Rechtssprache – und wohl auch bei der Post – i.a. (noch?) eine geschlechtsunabhängige Bezeichnung ist []
  2. Di.-Fr. übrigens; Mo. durchaus so früh, Sa. ist wohl beides möglich []

Versand-Wahnsinn

Kleines Lego-Set in großer Verpackung Schnell einzeln eingepackt und weiter zum Versanddienstleister ist offenbar billiger als zusammen einpacken und Porto sparen…

Letzte Woche hatte ich – um einen kleinen Rabatt auszunutzen – bei einem der Mittlerweile-mehr-als-nur-Bücher-Versender, die nicht nach Regenwald-Flüssen benannt sind, vier kleinere Lego-Sets bestellt (Durchschnittspreis unter 15 €). Und wie ihr anhand der Einleitung schon vermuten könnt: Die wurden tatsächlich in vier Päckchen verschickt!

Am Mittwoch Vormittag bestellt, im Laufe des Nachmittags kamen die ersten beiden Versandhinweise, am Abend der dritte. Die ersten beiden kamen dann am Freitag an (nach dem Feiertag am Donnerstag) – je eines per Paket- und Briefpost, ordentlich verpackt mit wenig zusätzlicher Luft und in eher dünnen Kartons. Sendung drei mit dem kleinsten Set kam am Samstag (Paket) – mit sehr viel Luft, siehe Foto rechts oben. Die vierte mit dem teuersten Set, „erst“ am Freitag verschickt, kam dann am Montag – im festesten Karton von diesen vier und zusätzlich mit starren Plastikbändern gesichert. (Und in sinnvoller Größe.)

Schnell waren sie ja, das muss man ihnen lassen. Aber vier Sets in vier Päckchen? So simpel das vielleicht für ihren Versand sein mag – und je nachdem, wie viel Lohn die Verpacker bekommen und wie niedrig die Versandpauschale sein mag, vielleicht sogar noch wirtschaftlicher als ein gemeinsamer Versand. Aber unter Umwelt-Gesichtspunkten bestimmt nicht gerade optimal…

(Wenigstens hatte der Paketbote in zwei Fällen auch noch was anderes dabei…)

Luft

Ist diese Art des Versandes mit viel Luft – nur zum kleinen Teil in Plastik abgefüllt – ein dezenter Hinweis, dass man gefälligst mehr hätte bestellen sollen als nur ein (durchaus großes) Set1?

Paket mit viel Luft

Maße der Ware: ca. 58 x 47,5 x 8,5 cm³
Innenmaße des Versandkartons: ca. 78 x 50 x 30,5 cm³
Also gut 5x so groß…

 


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Von wann?

Dieses Bild von einem Zettel an einem Nachbars-Briefkasten hab ich schon eine Weile bei mir rumliegen:

Zettel am Briefkasten an den Weihnachtsmann

Was meint ihr, von wann stammt es? Mitte Dezember? Kurz nach Weihnachten? Ostern? Mai?

Und ob der Paketbote den Zettel ignoriert hat, weil er schlank und nicht rot gekleidet war…?