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Geschichte

50 Jahre

Klar, worum’s geht, oder? ODER? Die erste bemannte Mondlandung natürlich! Und aus diesem Anlass hab ich mir ein Erinnerungsstückchen gekauft und eingerahmt1:


Einen Ersttagsbrief der damaligen 10-Cent-Marke2, auf den (nachträglich) ein winziges Stückchen goldener Isolierfolie geklebt wurde, das mit dem Kommandomodul damals den Mond umrundet hat. Gut, etwas, das tatsächlich auf der Mondoberfläche war, wäre natürlich noch schöner, aber auch nicht mehr für zweistellige Beträge zu haben…

  1. gut, mit dem Passepartout hätte ich mir mehr Mühe geben können… []
  2. nicht aus der Briefmarkenaffäre von Apollo 15 []

Geschichte

Aktuelles Pabuca-Thema. Hmm, ich hab ja schon immer wieder mal Bilder gezeigt, die auf die eine oder andere Art Pfaffenhofener Stadtgeschichte beinhalten. Was nehm ich also diesmal?

Ich hab mich für einen Griff ins Archiv und für die letztjährige Feier zum 575. Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung als Stadt entschieden (den Ort selbst gab’s schon früher: erste Erwähnung 1140, „Markt“ 1197, „Oppidum“ 1318).

Hüpfrathäuser – also Hüpfburgen im Rathaus-Look – sind wohl nicht ganz so alt:

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Urkunden schon eher:

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Und ein Originalfoto der Stadtkapelle von damals: ;)

1438 copy

Akupunkturnadel?

Nun ja, nicht die Akupunktur, aber immerhin das Pieksen mit Nadeln – jedoch unabhängig von den Punkten und dem ganzen Glaubenssystem mit Meridianen, Energiefluss & Co., das auch zur Akupunktur gehört – kann durchaus bei der Therapie mancher Schmerzen helfen. Ob die Schmerzen, die die Nazi-Zeit verursacht hat, dazugehören? Auf jeden Fall finde ich es eine eher seltsame Wortwahl des Künstlers, der das hiesige Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus, das am Freitag eingeweiht wurde, gestaltet hat. So sieht’s aus:

denkmal1

Zitat aus dem Pfaffenhofener Kurier zum roten Stahlträger:

Für die einen ist er der Stachel im Fleisch, für andere ein Dorn im Auge; der Künstler Thomas Neumaier bezeichnet ihn selbst als „Akupunkturnadel“.

Hoffentlich ist die Wirkung dann doch etwas deutlicher und umfassender als einer echten Akupunkturnadel… Wie dem auch sei, mit diesem Stahlträger, den großen und kleinen Bildern und Texten und dem aufgehübschten Platz („ehemals versteckter und ein wenig schmuddeliger Hinterhof“) finde ich das Denkmal durchaus gelungen.

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Links und Video der Woche (2012/48)