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Geschichte

Projekt 52/13: ɟdoʞ ɯǝp ɟnɐ

Das mehrdeutig interpretierbare Thema der Woche bei Saris Projekt 52 ist „Auf dem Kopf“ – und da mir nichts brauchbares Neues einfallen wollte, begnüge ich mich ausnahmsweise wieder mit einem Griff ins Archiv:

13: Auf dem Kopf

Thema 13: Auf dem Kopf

Ein Spielmannszug bei einem Mittelalter-Markt in München letztes Jahr – mit einer Kopfbedeckung, die man heutzutage im Alltag eher selten sieht…



(Umgedrehte Schrift im Titel von Reverse Fad)

Links der Woche (2009/05)

Ein Alien auf dem Schoß!

Da blättert man nichtsahnend die neue bild der wissenschaft durch, und was muss man – in einem Artikel zur Geschichte der Astronomie – sehen: Galileo hat ein Alien auf dem Schoß eines Menschen (mit Atemmaske?) gezeichnet – auf dem Mond! Glaubt ihr nicht? Seht selbst – links die Originalzeichnung (aus der Wikipedia)1, rechts zur Verdeutlichung farblich hervorgehoben:

galileo-moon galileo-moon-color

Oder was seht ihr?

 


( :loll: Ja, natürlich ist das nur ein Witz! — Siehe „Pareidolie“.)

  1. das Teilbild links unten, wie in der bdw um 180° gedreht []

Projekt 52 Thema 3: Leblos

Das Thema 3. Woche in Saris Foto-Projekt 52:

Leblos
Projekt 52 „Das Gesicht der alten Dame schien leblos. Jede Falte, die das Leben geschrieben hatte, war zugespachtelt worden.“ (Enno Ahrens)

Ich hätte es mir ja einfach machen können und das Friedhofstor-Foto von letzter Woche nochmal zeigen können, ;) aber etwas anspruchsvoller dürfte es dann doch sein, dachte ich mir… Als ich noch überlegt habe, was ich denn ablichten sollte, brachte mich PictureArtists Projektfoto eines Tierschädels auf diese Idee:

03: Leblos

Thema 03: Leblos

Ein gut 7 Zentimeter langes fossiles Fischlein – wie alt, weiß ich leider nicht; entsprechende Informationen, so sie denn vorhanden waren, haben sich im Lauf der Jahrzehnte, die ich dieses Schieferplättchen schon habe, verdünnisiert… kann jemand mehr zu diesem Fossil sagen?

Bei diesem Foto wurde der (Farb-)Kontrast ordentlich verstärkt (ganz simpel mit der automatischen Anpassung von Corel PhotoPaint…), normalerweise hat der Schiefer einen blassen Ocker-Farbton; ohne Anpassung würde man kaum Details erkennen.

Leblos – und doch können uns Fossilien so viel erzählen…


Château und so

Chateau de Chillon

Das Schloss Chillon fünf Kilometer südöstlich von Montreux ist eine der schönsten Wasserburgen der Schweiz und berühmt für seine Lage auf einem Felsen am Ufer des Genfersees. Mit 300.000 Besuchern pro Jahr ist es das meistbesuchte historische Gebäude der Schweiz. Dank der reich gegliederten Bauform und der Lage am See vor einer imposanten Bergkulisse zählt das Monument seit dem 18. Jahrhundert zu den beliebtesten landschaftlichen Bildvorlagen in der Westschweiz. […]

Der Felsen, den das Schloss Chillon vollständig einnimmt, war bereits in der Bronzezeit bewohnt. Die ältesten noch heute sichtbaren Bebauungen stammen aus dem 11. Jahrhundert.

(Wikipedia)

Und im Laufe der Zeit erfolgten diverse An- und Umbauten und Restaurierungen am Château de Chillon (offizielle Site), das das Thema der heutigen Bildersammlung ist.

Wie schon bei den Blumen gestern, lassen sich die Bilder auch im Flickr-Set alle in der mittleren Größe anschauen (und natürlich vergrößern), wohingegen ich hier verschiedene Größen verwende und auch ein paar Worte einfließen lasse. Wenn euch das zu viel ist, wenn ihr lieber noch mehr kleine Thumbnails hättet oder aber mehr große Bilder, sagt bitte Bescheid…

Nach der weitwinkligen Außenansicht oben werfen wir je einem Blick von Nordwesten und Südosten:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Und auch mal mit Schiff davor – und der hässlichen aufgestelzten Autobahn im Hintergrund; sowie aus 300m Höhe und mit ordentlich Tele-Zoom (und Nachbearbeitung, um den Dunst wegzubekommen):

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Begeben wir uns ins Innere (das am späten Freitag Vormittag zum Glück noch nicht allzu voll war) – und zwar über die Brücke, die im 18. Jahrhundert die Zugbrücke abgelöst hat:

Chateau de Chillon

Ein paar Blicke aus den und in die Höfe (nicht in der Reihenfolge, in der man ihnen im Rundgang begegnet):

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Chateau de Chillon Chateau de Chillon Chateau de Chillon Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Chateau de Chillon Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Das gotische Kellergewölbe, zeitweise Gefängnis, und ein Keller mit kleiner Öffnung nach oben:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Im Wappensaal fand auch eine Foto-Ausstellung statt, und in der Kapelle war ich über mein Weitwinkelobjektiv froh:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Hochmoderne Kochstellen und die neueste Männermode finden sich auch im Schloss:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Links ein Mechanismus für die Zugbrücke oder das Tor, rechts der Blick, den große Menschen wie ich (1,90m) an mehreren Stellen haben, wenn sie sich nicht bücken:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Ein Bett, ein nicht allzu bequem ausschauender Stuhl und eine Kassettendecke aus dem 15. Jh.:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Eine alte Wandbemalung, ein versperrter Durchgang und eine für Feuerwaffen gedachte Schießscharte:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Zwei mit HDR-Tonemapping (muss ich noch etwas üben…) aus Fotos mit unterschiedlicher Belichtung zusammengesetzte Bilder:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Und zum Abschluss noch Panorama-Blicke vom Bergfried, dem mehrfach aufgestockten höchsten Turm, nach Nordwesten und Südosten – und schräg nach unten:

Chateau de Chillon Chateau de Chillon

Chateau de Chillon