Tür öffnen

Im Restaurant im Karstadt am Münchner Hauptbahnhof (und vermutlich auch in anderen) stehen einige Mikrowellengeräte rum, um ein eventuell zu kaltes Essen aufzuwärmen, inklusive Anleitung an der Wand oder Säule dahinter:

Mikrowelle und Anleitung
(Schnell im Vorbeigehen fotografiert, leider nicht die beste Qualität.)

Mikrowellen dürften heutzutage weit genug verbreitet sein, sodass keine detaillierte Anleitung nötig ist und der Hinweis auf die zu drückende Taste 3 reicht (wobei bei manchen Geräten auch alle anderen Tasten abgeklebt sind).

Aber gerade deshalb finde ich es seltsam, dass der Anleitungsschreiber es offenbar für nötig hält, „Tür öffnen“ und „Essen in das Gerät stellen“ zu schreiben – und kein Wort von „Tür schließen“. Ich kenne jedenfalls keine Mikrowelle, die sich mit offener Tür starten ließe (und wenn, könnte das ungesund sein)…

Und was macht man mit den auch nicht erwähnten grauen Hauben? Auf den Kopf setzen, damit man die Eingebung erhält, was zu tun ist, wenn das Gerät fertig ist? ;)

4 Kommentare

  1. r

    Ignorant, thephätistischer – natürlich kommt eine Haube auf den Kopf, eine zweite wird vor den Dödel gehalten. Das ist nämlich CGG (condensed gray goo) und nur dank seiner quantenbogophilen Eigenschaften ist Mensch bei aufmerksamer Handhabung hinreichend vor den pöhsen Mikrowellenstrahlen geschützt!

    • c

      Jetzt wo du’s sagst… Aber ich denke, man muss mindestens 3 Hauben benutzen, da man ja auch die Taste 3 drücken soll. Und am besten alle gut mit je 2 Händen festhalten.

  2. M

    Ich finde etwas anderes noch viel merkwürdiger: warum rechnet der Restaurantbetreiber überhaupt damit, sein Essen könne zu kalt sein? Bekommt er es nicht auf die Reihe, ein einigermaßen warmes Essen zu servieren? Hat sowas von: „Kartoffeln noch roh? Nudeln zu hart? Hier gar kochen“.

    • c

      Ich denke mal, wenn sie das Essen im Lauf des Nachmittags/Abends lange warmhalten müssen, bleibt’s halt nicht wirklich warm genug. Als ich vor Jahren mal abends in einem Kaufhausrestaurant gegessen habe, war’s auch so. War aber anderswo, wo’s wohl auch keine Mikrowelle gab.

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