Verfolgung

twitter Seit gut 2 Wochen bin ich nun auch beim Microblogging-Dient Twitter angemeldet und, nun ja, leidlich aktiv – ein richtiges (erstes) Resümee über Sinn und Unsinn des ganzen möchte ich hier aber nicht ziehen, sondern nur ein paar kuriose Dinge erwähnen:

  • Ein seltsam-lustiges Video von LisaNova als „Twitter Whore“ (Teil 1, Teil 2; nur wer das gezwitschert hatte, hab ich mir leider nicht notiert, sorry via diesem gwup-Tweet).
  • Werbe-Twitterer gab’s auch ganz schnell: ein Lebensmittelhersteller (mittlerweile wieder weg) und ein Baumarkt – was bringt das denen außer einer einmaligen kurzen Aufmerksamkeit? Mit Werbe-Nachrichten bewerfen sie einen jedenfalls nicht – wären dann aber auch rasant geblockt (und gebloggt).
  • Das Vögelchen der Werbung schießt aber offenbarung ab, die Sprüche aus ihrem antiken Geschichtenbuch zwitschern – und wohl auf bekehrungswillige Follower hoffen, wenn sie vielen „Gottlosen“ wie mir folgen. Tja, war wohl nichts, haben sich schon wieder zurückgezogen…
  • Und [Update:] der falsche Account Richard_Dawkins scheint fast jedem zurückzufolgen, der ihm folgt. Was auch immer das bringen mag…– sein echter Account ist RichardDawkins ohne „_“, auch wenn er nicht persönlich schreibt, sondern nur Leute, die mit ihm in Verbindung stehen.

Das Twitter-Vögelchen hier ist übrigens eines der kostenlosen vom Smashing Magazine.

14 Kommentare

  1. S

    Ist das mit dem twittern nicht viel zu zeitintensiv ?

    • c

      Naja, kommt drauf an – wenn man nicht zu vielen Leuten „folgt“, kommt ’ne Handvoll Tweets pro Stunde, das kostet nicht viel Zeit. Wer aber Dutzenden von Dauertwitterern folgt, die quasi über jeden Atemzug twittern, wäre das wohl eine Vollzeitbeschäftigung…

  2. P

    Irgendwie ist der Sinn des Twitterns bei mir noch nicht so richtig angekommen.

  3. S

    Der Hans hatte dereinst auch einmal einen Beitrag übers twittern geschrieben, habe es mir auch schon mehrfach mal angesehen diesen Spass doch schlau geworden bin ich dann doch noch nicht was ich damit anfangen soll. Ferner kann ich nicht jede Stunde reingucken was so los ist, da sind mit dann Feedreader nützlicher :mrgreen:

    Verdammt bin ich altmodisch

    • c

      Am nützlichsten ist ein Progrämmchen (oder Firefox-Erweiterung), das nebenher läuft – wenn man eh am Rechner ist –, da braucht man nicht extra die Twitter-Seite anzusurfen.

  4. jL

    Das ist ein ganz langsamer Prozess :) Ich hab mich auch schon vor Ewigkeiten angemeldet, aber so richtig erst losgelegt kurz vor Andreas.

    Und wie er schreibt: nicht zu Vielen folgen. Und ich füge noch hinzu: einfach ignorieren. Mein Programm zeigt nur die letzten 200 Tweets an und wenn die am nächsten Morgen nicht reichen, dann eben nicht. Man wird schon nichts Wichtiges verpassen. Ist aber ganz nett, wenn man sowieso den ganzen Tag am Rechner sitzt und es gibt ein paar wirklich Witzige Twitterer und es ist bequem, wenn man Bloggern folgt, dass man mal schnell was sagen kann.

    PS: Wunderschönes Headerbild!

  5. K

    Ich weiß nicht – ich schließe mich dieser ganz großen Gruppe an, die da sagt: „Was genau soll das mit dem Twitter?“. Microblogging – ok, das erschließt mir schon ein wenig den Sinn, doch ist es denn heute wirklich notwendig, den Exhibitionismus, den man eh schon in seinem eigenen Blog treibt, noch so weit auszuweiten? Wenn ich mir das anschaue, was so getwittert wird, muss ich sagen, dass viele Dinge schlicht uninteressant sind.

    Nunja, vielleicht sehe ich die Welt mit meinen eigenen verschlafenen Augen, aber der richtige Sinn und Mehrwert, außer, dass es wieder eine weitere Möglichkeit ist, seine Zeit zu verschwenden, erschließt sich mir nicht so richtig.

    Vielleicht findet sich ja mal jemand, der mir den Sinn genauer erklärt :-)

    • c

      Tja, mich interessiert es auch nicht, wenn jemand verkündet, er macht sich jetzt einen Kaffee… aber manchmal gibt’s halt einen interessanten Link, für den ein richtiger Blogbeitrag übertrieben wäre.

      Nur das mit einer genaueren Sinn-Erklärung, tja, ich weiß nicht, ob du da jemanden findest. :)

      • K

        Wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

        Ok, wenn man via Twitter einen Link gesteckt bekommt, der einen weiter bringt, hat es eine positive Seite. Doch muss man diese wertvolle Information zwischen den ganzen „ich geh mir Kaffee holen“ oder „boah, is das ein Schnee heute“-Meldungen herausfiltern…

        Mich wird wohl so schnell keiner zum Twittern bringen :-) Aber das habe ich auch schon über’s Bloggen gesagt.

  6. S

    Ich twittere jetzt seit etwa zehn Tagen sowohl privat als auch für die GWUP (wer’s nicht kennt: gemeinnützige Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V., größte und älteste Skeptiker-Organisation im deutschsprachigen Europa). Nach dieser kurzen Zeit bin ich immer noch in der Twitter-Testphase, sehe aber bereits einige positive Effekte und Vorteile:

    Als PR-Instrument durchdringt Twitter einen weiteren Kanal für die GWUP (neben unserem Blog http://blog.gwup.net und unserer Website http://www.gwup.org); wir können mit kurzen Twitter-Texten sehr schnell auf unsere Themen, Botschaften und Artikel verweisen, sprich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit generieren; wir bekommen im Gegenzug interessante Impulse für unsere Arbeit von Skeptikern aus der ganzen Welt, mit denen wir uns vernetzen; und all das kostet nichts außer Zeit – und das ist für eine gemeinnützige Organisation ohne große Finanzmittel ein wichtiges Kriterium!

    Nachteil: Twitter ist quick & dirty, der Informationsgehalt einzelner Nachrichten aufgrund der begrenzten Zeichenmenge sehr dünn; Twitter-Texte können daher meist nur Verweise auf andere Websites transportieren, die das Thema eingehender behandeln; ergo wird Twitter unseren Blog und unsere Website niemals ersetzen können, sondern lediglich erweitern.

    Gute Twitter-Tipps für Anfänger & Fortgeschrittene gibt’s übrigens beim PR-Blogger Klaus Eck: http://twitter.com/klauseck

    Und hier twittert die GWUP: http://twitter.com/gwup

    • S

      Nachtrag: Könnte tatsächlich sein, dass du die „Twitter Whore“ von uns hast, siehe GWUP-Tweet vom 06.02.: http://twitter.com/gwup/status/1182836411 ;-)

      • c

        Welches Stück Software spinnt denn da mal wieder, erst landest du im Spam und dann in der Moderation… :zuck: (Edit: ach so, WP 2.7 zählt nicht nur Smilies als Links, sondern wohl auch Links doppelt – was zumindest die Moderation erklärt.)

        Richtig, das muss ich von euch haben – hätte ich mir eigentlich merken können, so ungewöhnlich wie der Zusammenhang war. ;)

  7. P

    Vielleicht ist das mit dem Bloggen wirklich ein gutes Beispiel. Da bin ich am Anfang auch immer nur auf die falschen Blogs gestossen und dachte mir, daß sich das niemals richtig durchsetzen wird bei dem Quatsch den die da verzapfen. Eventuell verhält es sich beim Twittern ja wirklich genauso und ich erkenne das Potential noch nicht. … Könnte auch ein Grund sein warum ich bei Börsenthemen und Tippspielen zu Fußballergebnissen nie der allererste Ansprechpartner bin. :mrgreen:

  8. S

    Nun mit Hilfe eines Plugins würde ich vielleicht einfach die Überschriften oder die Links meiner Artikel twittern.

    Leider habe ich aber auch nicht durchgehend einen PC Arbeitsplatz, so das ich keine Twitterplugin in den Firefox einbauen kann da wir dort auch keinen Firefox haben.

    Aber irgendwie ist es mir auch zu viel Zeit mit dem twittern, wo doch manchmal der Feedreader 70 Artikel morgens aufzuweisen hat.

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