Projekt Hörsturz 11

Projekt Hörsturz Folge 11 im „Projekt Hörsturz“, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen fünf Songs anhören und bewerten, und diesmal nach den Weihnachtsliedern und der Geburtstags-Sonderfolge wieder eine normale.

  • Weird Al Yankovic – Fat (von Sir Donnerbold)
    Ah ja, die gute alte Michael-Jackson-Parodie. Ich glaube, das war damals das erste Mal, dass ich von Weird Al gehört habe. Und er macht seinen Job nicht schlecht. Nicht perfekt, aber nicht schlecht; und die Schreie aus dem Video stören ein bisschen. Musikalisch profitiert er natürlich vor allem vom Original – einem Original aus der Zeit, als Jacko noch einigermaßen gut war –, auch wenn gerade der Gesang stellenweise eher fad als fett rüberkommt.
    3½ von 5 Sternen 3½ Stühle für einen Fetten
  • Painbastard – Torn (von Kerstin)
    Der Name lässt Härteres erwarten als diesen Emo-Pop oder wie man das nennen will. (Die Emo-Fotos und Blümchen im wohl nicht offiziellen Video ignoriere ich mal.) Irgendwie ein halb-melancholisches Synthie-Pop-Liedchen, das so vor sich hin plätschert, ohne sich um Höhepunkte oder auch nur richtige Gefühle zu bemühen. Aber nicht grundlegend schlecht.
    Von Hannahs in Zeitlupe wippenden überdimensionalen, knüppelharten Brüsten – *räusper* den Brüsten, die Hannah sich bei dem Lied offenbar vorstellt, sehe ich leider nichts…
    2 von 5 Sternen 2 Emo-Blümchen
  • Jupiter One – Flaming Arrow (von Laura)
    Jetzt geht’s ein kleines bisschen flotter weiter, wir tauschen die Synties gegen Indie-Gitarren, nehme eine nette Melodie und eine nicht gerade herausragende, aber ordentliche und passende Stimme, und fertig ist ein unterhaltsames Lied, das beim zweiten Durchlauf noch besser klang als beim ersten.
    3½ von 5 Sternen 3½ brennende Cartoonmännchen
  • Messer Chups – Super Megera (von LemonHead)
    „Etwas“ skurrile Töne, die für mich in etwa so klingen, als hätte man alte Titelmelodien von Doctor Who und Columbo mit einen 70er-Jahre-Horrorfilm – wozu auch das Video passt – verrührt und mit Gitarren und einem teilweise zum Mitwippen anregenden Rhythmus gewürzt. Das Ergebnis ist dann doch überraschend gut geworden und gefällt mir spontan sogar etwas besser als das Lied zuvor…
    4 von 5 Sternen 4 gefolterte Theremins
  • Volbeat – Sad Man’s Tongue (von Konna)
    Zum Schluss also zu den „Elvismetallern“ aus Dänemark (oder war’s Holland? *nachschau* nein). Die Mischung aus so einer Stimme und härterem Rock funktioniert eine Zeit lang ganz gut, aber ein Album oder eine Konzertkarte würde ich mir jetzt nicht unbedingt kaufen.
    Entsprechend ist die musikalische Mischung in diesem Lied auch zwar gewagt, aber interessant, wobei ein bisschen mehr Variation nach Einsetzen des lauten Teils auch gut getan hätte. Gefällt mir aber besser als so manch andere Single von Volbeat.
    3½ von 5 Sternen 3 lebende und ½ toter Elvis

Das macht dann einen Schnitt von 3,3 und somit ein geteilter erster Platz mit Runde 4 und 8. Also alles andere als eine schlechte Runde…


Mein Vorschlag fürs nächste Mal: Saint Lu – Ankle-Biter (gibt’s leider nicht mehr). Der Text dazu findet sich auf ihrer Homepage.

Tjo, und das war’s für dieses Jahr – allen, die das heute noch lesen, einen guten Rutsch, und die anderen dürfen sich die Neujahrswünsche im nächten Beitrag abholen. :mrgreen:

3 Kommentare
1 Trackback

  1. H

    Muha :D Wow, das ist der erste Blogeintrag ever, in dem meine Brüste erwähnt werden – wenn auch nur indirekt. Ich fühle mich geehrt :D

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