Närrische Zeiten

…auch beim Wetter. Gestern bis 17° und bis zum frühen Nachmittag Sonnenschein, heute keine 8° und ein aprilwetter­artiger Wechsel von Sonne und Wolken – zumindest hier hat sich der Niederschlag auf den Morgen beschränkt –, immer windig mit Sturmböen1, der Frost will auch noch nicht weichen…

Mancherorts mussten – nicht zum ersten Mal – Karnevals­veranstaltungen im Freien abgesagt werden – der Sturm will da wohl das Monopol am Närrischsein haben. Tja, die Narren werden schon feucht­fröhlichen und/oder süßen Trost im Gebäuden finden. Darauf erst mal einen Pfannkuchen Berliner Krapfen!

 


  1. nach offizieller Definition – ich weiß, z.B. in Hamburg hat man umgangssprachlich andere Definitionen à la „Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben“… []

7 Kommentare

  1. will auch noch nicht weichen

    wg wg Besuchs verkorksten Tagesrhythmus‘ so ab ~2 wach und irgendwie schien es draußen zu hell zu sein – klärte sich dann mit steigender Sonne auf: alles berauhreift. Stell dir vor, Du kommst Punkt 5 karnevalsabgekämpft und angemessen beduselt aus der brühwarmen Kneipe und mußt noch quer durchs Veedel – mer kann froh sein, wenn nicht allzu viel passiert ist…

    War heuer aber auch bisher ziemlich gemein, zur feierlichen Eröffnung der fünften Jahreszeit am DO gabs kalte Schauer gemischt mit Nieselregen, später nachmittags dann eitel Sonnenschein. Da dürften sich einige verscheißert gefühlt haben.

    • Am Montag regnet’s dann Kamelle, am Dienstag achtet niemand aufs Wetter und am Mittwoch ist alles neblig trüb, zumindest direkt vor den gefeiert Habenden, oder? :mrgreen:

    • dann Kamelle

      zumindest ua, cimddwc. Diesmal werde ich zum ersten Male in diesem Jahrtausend zu jener Hohen Messe des Fasteleers in der Innenstadt pilgern, das wäre dann auch das erste Mal ohne die angefeierte GrundBetriebstemperatur.

      Dienstag achtet niemand

      Doch doch, insbesondere vor Tagesschluß, noch so ein wesentlicher Teil der Liturgie. Straßenkarneval ist übrigens (zumindest fahrtechnisch) nüchtern ein besonders surreales Erlebnis, andersweltlich…

  2. kann man ja immer noch vergessen

    Es scheint zumindest, daß sehr breit angelegte Versuche unternommen werden, diesen Effekt durch massive Zufuhr psychotroper Drogen zu erreichen. Üblicherweise scheitern die meisten allerdings an der großen Hürde der Nebenwirkungen – gleichzeitig nicht neue Kostümierungen weiter verbreitend: von Komparse aus ‚The Walking Dead‘ über ‚Der große Albert robbt‚ bis hin zu ‚In dem Rinnstein nachts um halb drei‚.

    Bislang ists aber mehr oder weniger sonnig, morgen ist Regnerisches erst für die Abendzeit angedroht – und falls ‚Vom Winde verweht‘ tatsächlich wieder zur Aufführung gelangen sollte, werden wir wohl vom Eßtisch beim Vietnamesen aus das Geschehen im Auge behalten.

    • Na dann noch viel Spaß! Mein Ding ist sowas nicht… aber es gibt durchaus Leute, die extra vom Süden aus nach Köln fahren (eine Bekannte meiner Mutter z.B.)…

    • sowas nicht

      Der (wahrscheinlich) millionenstarke Aufguß vom ZentralTourismusBüro sicherlich meins auch nicht, cimddwc, aber einerseits (wie erwähnt) ists der mit gehörigem Abstand unternommene Versuch einer nüchternen Betrachtung (stranger in a strange land is a cornerstone, but it’s even stranger 2be a stranger in yer hometown) und andrerseits kann man in angenehmer Begleitung so wunderhübsch über das Erlebte ablästern – und dritthändig hat das Herumlaufen unter lauter Bekloppten mit hier was trinken und da was essen etc pp immer diese angenehme KirmesFeiertag-Komponente, konditioniert ab den frühesten Tagen der Kindheit.
      Blöd nur, daß mer heutzedaach das Spielgeld selber mitbringen muß ;)

      extra

      Mir völlig unverständlich, aber hey, über zB Skeptiker-Treffen und ChaosCommunicationsCongress sind die Meinungen ja auch geteilt…

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