Konzertbericht von gestern in der Backstage-Halle in München: Schattenmann mit Vorgruppe Böse Fuchs mit der Tour zum neuen Album Endgegner, ziemlich genau zwei Jahre nach dem letzten Mal.
Die Berliner um die gleichkünstlernamige Frontfrau legten püntklich los mit ihrem energiegeladenen, modernen Metal mit manch abwechslungsreichen Elementen…
…leider v.a. anfangs mit zu kräftig abgemischtem Bass, der Gesang und Gitarre – die sich Böse Fuchs und ihre Eheperson1 teilten – zu sehr in den Hintergrund dröhnte; dass oft nur wenig Beleuchtung von vorne für Fast-Silhouetten gesorgt hat, ist stilistisch okay und halt nur fürs Knipsen (das man ja eh nicht übertreiben muss) schlecht.
Knapp 40 Minuten guter Einstand jedenfalls.
Dann die Nürnberger, wieder mehr oder weniger bemalt in schwarz, weiß und UV-leuchtend…
…wieder und ebenfalls energiegeladen mit ihrem modernen Metal/Neuen Deutschen Härte 2.0 oder wie man’s nennen mag, und akustisch besser eingestellt.
Einmal gab’s eine Luftschlangenkanone, die ca. 3,5 m lange grüne Papierstreifen in die ganze Halle verschossen hat – ja, ich hab eine mitgenommen und grob abgemessen –, gefolgt von einen Nebelwerfer.
Das Goldjäckchen war wieder beim ersten Lied der Zugabe dabei (zusammen mit einer geringeren Menge an goldenen Luftschlangen).
Dass beide Bands das Döp-dö-dö-döp-Lied mit der langen Geschichte mitbenutzt haben, hätte ich musikalisch jetzt nicht gebraucht, aber nun gut, nachdem das 2024 auf Sylt zu einem Neonazi-Thema geworden, dann aber markenrechtlich von „Laut gegen Nazis“ gesichert worden war, kann man ja mithelfen, das den Nazis wieder wegzunehmen…
(El Comandante, der Bassist, hat übrigens auch einen FCK-NZS-Aufnäher auf der Weste.)
Und irgendwie waren dann die rund 100 tollen Minuten schnell, also kurzweilig, vorbei…
- lt. Wikipedia nichtbinär, daher die geschlechtsneutrale Bezeichnung ↺













