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Verschiedenes

Projekt 52 Woche 5: Meine Süchte

Das Thema der Woche 5 in Saris Projekt 52:

Meine Süchte!
Projekt 52 Was versteh ich nun darunter? Jeder von uns hat seine eigene kleine Sucht, nach der er sich jedes Mal mieß fühlt. Bei den einen ist es die Schokolade, der andere badet gerne in Milch, der nächste kann an Uhren oder Schuhen einfach nicht vorbeilaufen und so manch einer musste sich schon anhören, dass er ein “Suchti” ist. Geht nun also diese Woche mal tief in Euch und seid dabei mehr als ehrlich mit Euch selbst: Was ist Eure ganz persönliche Sucht, um die Ihr einfach nicht herum kommt, an der Ihr einfach nicht vorbeigehen könnt?

Da ich nicht unbedingt Schokolade oder Computer/Internet in Szene setzen wollte, da die Erwartung, dass das öfter vorkommt, ja nicht so abwegig ist, dachte ich, ich nehme mal dies hier:

05: Meine Süchte

Woche 5: Meine Süchte

Nun ja, es ist keine Sucht im engeren Sinne, aber wenn ich eine Woche ohne Leberkäse (auch als Fleischkäse bekannt) auskommen müsste, wär’s auch nicht so nett… ;)

Das Foto zeigt eine kleine Spezialität eines hiesigen Metzgers zur Faschingszeit, nämlich „Metzgerkrapfen“ (Krapfen = Berliner = …), gefüllt mit etwas süßem Senf (den ich beim Anschneiden leider nicht erwischt habe) und feiner Würze oben drauf.


Der Lego-Stein wird 50

ich mit Legoschachtel 1958 wurde der Lego-Stein in seiner modernen Form erfunden, am 28.1. patentiert – und ist noch mit den heutigen kompatibel, heißt es (was ich mangels Material aber nicht selber verifiziert habe…).

Der Lego-Shop bietet zur Feier des Tages ein exklusives Stadt-Set, leider mit 23 Teilen zuviel oder 27 zuwenig (nämlich 1981), für „Alter: 12+“, also auch für „Kinder der ersten Stunde“, sozusagen. :)

» Wikipedia-Artikel

Auch Google doodelt fein:
Google-Doodle Lego

Also „spielt gut“*! :mrgreen:

Ergänzung: Eine schöne Zeitleiste und einige kuriose Informationen und Zahlen (engl.) bei Gizmodo.


* bekanntermaßen kommt der Name „Lego“ ja von „leg godt“, dänisch für „spiele gut“.

Magie?

In den Kommentaren zu meinem Beitrag über die letzte Uri-Geller-Show hat Aaron einen Bericht von einer Mentalisten-Show geschrieben (danke nochmal!), bei dem ich es schade fände, bliebe er dort relativ unbeachtet, deswegen antworte ich in diesem separaten Beitrag.

Aaron schreibt:

Also…. wie soll ich da anfangen….
grundsätzlich möchte ich einfach mal vorausschicken dass mir alle diese leute irgendwie leit tun, die so blockiert worden sind, dass sie überhaupt nichts mehr zulassen.

ich könnte hier jetzt eine ausführliche geschichte erzählen, habe aber keine lust so viel zeit dafür zu verbrauchen.

wers glaubt ok
wer nicht, auch ok

Da stimme ich an sich zu. Und ich möchte ergänzen: Die einen wollen glauben, die anderen wollen rational verstehen. (Und wieder andere wollen sich vielleicht einfach nur unterhalten lassen.)

ich habe zu meinem geburtstag von meiner freundin eine abendunterhaltung (Mental-Show, Hypnose)geschenkt bekommen. die aufführung fand in einem kleinem saal statt, welcher für 100 Pers. vorgesehen ist. zu meinem glück waren wir an diesem abend genau 6 zuschauer. zu meinem glück, weil wir so automatisch sehr oft integriert wurden.

wir haben echt einiges erlebt…. aber das absolut spannenste für mich war folgender augenblick.
das experiment ging so. die hypnotisierte frau, die mit verbundenen augen (augenbinde pers. kontrolliert) auf einem stuhl ca. 5 meter weiter vorn auf der bühne sass, erkannte persönliche effekten die wir (in diesem moment) bereit legten. ich hatte meine visitenkarte aus der brusttasche direkt unter mein bein gelegt, da ER zwei stühle neben mir begonnen hatte! Er sagte zu ihr nur wenige sätze: – was halte ich in der hand?
– nein, falsch …. (name)
– was siehst du hier …. (name)
– (name)

vielleicht noch zwei drei genau so kurze sätze mehr.

der satz: – nein, falsch ist sehr selten gefallen

kann mir nicht vorstellen dass da eine hypnotische programmierung dahinter steckt! es gibt zuviele variablen bei persönlichen effekten.

An eine „hypnotische Programmierung“ glaube ich auch nicht…

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Tarotkarten-Weitwurf

Wenn ich schon spaßeshalber mit diesem Stöckchen [?] beworfen werde, schreib ich halt auch darüber :) – es geht um einen simplen (natürlich schwerlich ernstgemeinten) „Persönlichkeitstest“ (englisch), der einem sagt, welche Tarot-Karte man sei. Naja, scheint mir irgendwie noch einer der sinnvollsten Nutzen von Tarot-Karten zu sein…


You are The Hierophant

Divine Wisdom. Manifestation. Explanation. Teaching.

All things relating to education, patience, help from superiors. The Hierophant is often considered to be a Guardian Angel.

The Hierophant’s purpose is to bring the spiritual down to Earth. Where the High Priestess between her two pillars deals with realms beyond this Earth, the Hierophant (or High Priest) deals with worldly problems. He is well suited to do this because he strives to create harmony and peace in the midst of a crisis. The Hierophant’s only problem is that he can be stubborn and hidebound. At his best, he is wise and soothing, at his worst, he is an unbending traditionalist.

What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.


…und das einem Atheisten. Was ich im Test auch ausgewählt hatte. Nu ja, ich deute das mal so um, dass ich „Enthüller der heiligen Geheimnisse“ (vgl. Wikipedia) verstehe als entzaubern, rational erklären.
:bigsmile:

Ich werf das Stöckchen einfach mal in die Luft, wer’s fangen will, bediene sich…

Projekt 52 Woche 4: Zeitzeuge

Das Thema der Woche 4 in Saris Projekt 52:

Zeitzeuge:
Projekt 52 Es gibt sie überall, Zeitzeugen. Sie haben viel erlebt, viel gesehen, so manches Unheil überstanden. Es gibt persönliche, es gibt gesellschaftliche. Zeitzeugen sind Zeugen unserer Zeit und haben einfach schon viel gesehen! Die Aufgabe besteht dieses Mal darin einen Zeitzeugen zu finden und uns zu zeigen, vielleicht auch ein bisschen zu ihm zu erzählen. Das Wunderbare ist, ein Zeitzeuge muss nicht immer ein Mensch sein. Lasst Euren Interpretationsmöglichkeiten freien Lauf!

Da war es diesmal einfach für mich, ein Motiv zu finden, ich brauchte nur schnell auf den Balkon, und schon hatte ich meinen baulichen Zeitzeugen:

04: Zeitzeuge

Woche 4: Zeitzeuge

Das alte Ilmgau-Kaufhaus in Pfaffenhofen/Ilm – eröffnet 1977, geschlossen 2005 mit Schulden in siebenstelliger Höhe. Links daneben ein altes Kino, zuletzt die Getränkeabteilung des Kaufhauses. Seit kurzem, nach mehreren gescheiterten Verkaufs-/Versteigerungsversuchen, in neuen Händen – Kino und eine kleine Lagerhalle (nicht im Bild) sollen abgerissen werden, in den Rest kommen Büros, unten wohl ein Laden.

Ich hatte nur die letzten zwei Jahre mitbekommen, und da war es im wesentlichen ein Supermarkt mit Resten allgemeiner Kaufhausware. Alte Einrichtung, im letzten Winter kaputte Heizung, immer spärlicheres Sortiment, wohl der höchste Anteil an Ware mit überschrittenem Haltbarkeitsdatum in der Region – und immer weniger Kunden. Was natürlich zu einem Teufelskreis wird…

…also ein Zeitzeuge früherer Kaufhauszeiten, der mit Zeit nicht mehr mithalten konnte…


Natürlich hab ich da noch etwas (un-)farblich nachgeholfen…