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Musik

Queen-Single des Tages (13.10.)

Singles Noch keine Woche vorbei, und schon gibt’s wieder eine Doppel-A-Seite: Fat Bottomed Girls und Bicycle Race, veröffentlicht am 13.10.1978, vom Album Jazz.

Die beiden Songs beziehen sich auch aufeinander: In Fat Bottomed Girls kommt die Zeile „Get on your bikes and ride“ vor, in Bicycle Race „Fat bottomed girls, they’ll be riding today, so look out for those beauties, oh yeah“.

In Fat Bottomed Girls geht’s, wie der Name andeutet, um üppige Frauen (Wiki, Text). Treten aber keine im Video auf, da ist nur Queen zu sehen.

» Offizielles Video

» Live-Version (Live At The Bowl)

 

Bei Bicycle Race (Text) sind zwischen Band-Szenen nicht nur im Video etliche nackte Frauen auf Fahrrädern zu sehen, es lag der Single dem Album auch ein entsprechendes Poster bei – in der englischen Wikipedia zu bewundern, aus rechtlichen Gründen aber nur im Kleinformat.

Als die Fahrradhändlerkette Halfords, bei der Queen die Fahrräder für den Videodreh ausgeliehen hatte, erfuhr, wofür sie benutzt wurden, weigerte sie sich, die Sättel zurückzunehmen, Queen musste sie also kaufen.

» „Dieses Video ist für Jugendliche unter 18 Jahren möglicherweise nicht geeignet.“

 

Auch auf dem Cover der Single (auch in der Wikipedia zu sehen) war ursprünglich eine nackte Radlerin von hinten zu sehen, aber weil das bei einigen Plattenläden nicht so gut ankam, wurde mehr schlecht als recht ein Höschen drüberretuschiert.


Foto: clix/sxc

Musik-Quiz 78

Musik-Quiz Willkommen zum neuesten Musik-Quiz, heute wieder – da ich noch nicht wieder genug Bilder für ein Bilderrätsel beisammen habe – ein Liedzeilenquiz à la Julia, d.h. es werden ein paar Textzeilen gesucht (und natürlich auch Lied und Künstler), die mit einigen Tips beschrieben werden, die ich nacheinander in Abständen von ca. 15 Minuten geben werde.

Legen wir gleich los:

  1. Viele vergebliche Versuche auf dem Weg, immer wieder – glaub’s mir! Darum geht’s in den heute gesuchten 6 Zeilen.
  2. (16:15) Dem Albumtitel fehlt gewissermaßen etwas. Aber immerhin kein Körperteil.
  3. (16:30) Wäre der Liedtitel ein echtes Vergnügungsgerät und nicht nur symbolisch gemeint, es wäre bestimmt nicht allzu beliebt.
  4. (16:45) Ich weiß nicht, ob die Band sich gezielt danach benannt hat, aber der Name hätte ein paar Jahrzehnte früher auch schon ein großes musikalisches Werk zieren sollen, aus dem dann in der geplanten Form aber nichts geworden ist.
  5. (17:00) „Vergnügungsgerät“ vorhin meint übrigens eines, das gern auf Volksfesten zu finden ist.
  6. (17:15) Ich weiß nicht, ob euch das hilft, aber ich hatte den Titel und Refrain anfangs falsch verstanden und gedacht, er beginnt mit einer Zahl. Das Ende des 1. zusammen mit dem Anfang des 2. Wortes klingt eben so…
  7. (17:30) Das erste von den drei Wörtern des Titels ist das einzige, das nicht direkt etwas mit dem Drehen zu tun hat. Aber es könnte eine Nebenwirkung eines zu ausgiebigen Volksfestbesuchs sein.
  8. (17:45) Können Häuser lebensrettend sein? (Egal, das ist jedenfalls ein Tip zum Bandnamen.)

(18:00) Noch jemand da? Der Aufruf-Zähler hat sich in der letzten halben Stunde nicht sonderlich verändert…

  1. (18:15) Werden wir mal deutlicher: Das Vergnügungsgerät ist ein Karussell, und das kommt auch explizit im Titel vor.

Huhu! Noch jemand hier?

 

Da sich nach mehreren Stunden nichts mehr getan hat, löse ich auf:

Gesucht war „Sick Cycle Carousel“ von Lifehouse (Video, Text) vom Album No Name Face (2000) mit den Zeilen

I tried to climb your steps
I tried to chase you down
I tried to see how low I could get it down to the ground
I tried to earn my way
I tried to tame this mind
You better believe that I tried to beat this

„Lifehouse“ war auch der Titel einer geplanten Rock-Oper von The Who.

 

Dann bis nächsten Dienstag – aber nicht unbedingt zu einem Musikquiz, denn ich werde aus diesem Termin einen allgemeinen Rätselnachmittag machen, an dem sich die bekannten Musikquizarten mit Bildausschnitts- und eventuell anderen Arten von Rätseln abwechseln werden.

 


Foto: Jason Stitt – Fotolia.com

Queen-Single des Tages (7.10.)

Singles Heute gibt’s einen Klassiker – nein, zwei Klassiker auf einer Single: We Will Rock You / We Are The Champions vom Album News Of The World, als Single am 7.10.1977 veröffentlicht. In Großbritannien übrigens als WATC mit WWRY als B-Seite, in den USA als Doppel-A-Seite WWRY/WATC; die beiden Songs wurden auch oft am Stück gespielt.

In der Studio-Version von We Will Rock YouWiki, Text) handelt es sich übrigens nicht um ein Schlagzeug, sondern um Fußstampfen und Händeklatschen – mit geringen Verzögerungen mehrfach übereinandergelegt, damit es nach einer größeren Menge klingt. Das Video wurde – zusammen mit dem zu Spread Your Wings – auf dem Gelände von Roger Taylors damals neu gekauftem Haus an einem kalten Januarnachmittag gedreht und war nicht allzu teuer:

https://youtu.be/iikKzQwgBJc

(Ausnahmsweise ein nichtoffizieller Video-Upload eingebettet – aber beim offiziellen sind Bild und Ton nicht synchron, und der Ton schwankt seltsam…)

Das ganze gibt’s v.a. live auch noch in schnell – und auch da patzt der offizielle Channel beim offiziellen Video, deswegen gleich zu einer anderen Live-Version:

Die Kinder-Version für die Evian-Werbung ist nett genug, um auch noch eine Erwähnung wert zu sein…

 

Was soll man zu We Are The ChampionsWiki, Text), der Hymne für alle Sieger bei Sportwettbewerben, noch groß sagen? Außer vielleicht, dass Freddie dabei tatsächlich an Fußball gedacht hat. Dewegen gleich das offizielle Video:

Und wieder eine Live-Aufnahme:

Die Version vom Freddie Mercury Tribute Concert ist natürlich eine Sache für sich:


Foto: clix/sxc

Musik-Quiz 77

Willkommen zum neuesten Musik-Quiz, und seit über drei Monaten endlich(?) wieder 3 oder 4 Bilderrätsel, die Liedtitel und/oder Bandnamen darstellen.

1.) Welcher Liedtitel wird hier dargestellt?

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Gelöst von Yjgalla: „I Can See For Miles“ von The Who (Video) – eye, can, sea, four Miles [Davis]
(Foto: ohjaygee, CC-by-Lizenz)


2.) Welcher Künstler- oder Bandname wird hier dargestellt?

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Gelöst von Yjgalla: Europe (Video von „Last Look At Eden“) – U-rope.


3.) Welcher Künstler- oder Bandname wird hier dargestellt?

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Auch gelöst von Yjgalla: Alice In Chains (Video von „Check My Brain“) – hier der ALICE-Detektor im LHC.


Das war’s, bis nächsten Dienstag, und wie immer danke fürs Mitmachen!

Projekt Hörsturz 5

Projekt Hörsturz Zeit für Runde 5 im „Projekt Hörsturz“ von freeQnet, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen fünf Songs anhören und bewerten:

  • Bonaparte – Ego (von LemonHead)
    Fängt interessant zurückhaltend-rockig an und steigert sich mit der Zeit – nur die Stimme ist mir zu sehr verzerrt. Mittendrin wird’s lange (lange…) lauter, wilder, schließlich stakkatoartiger, aber mit zu wenig Abwechslung; man erwartet einen Höhepunkt, aber es kommt nur wieder der Refrain, und dann hören die Instrumente auch schon nacheinander auf, um in, äh, zwei Minuten Stille zu enden? Naja, da wird der Videoersteller einen Fehler gemacht haben, was man dem Lied nicht ankreiden kann. Aber die fehlenden Höhepunkte schon, deswegen nur:
    2½ von 5 Sternen
  • Chevelle – Shameful Metaphors (von Inishmore)
    Okay, ein, wie soll ich sagen, Standard-Rock-Song, aber klar gehobener Standard – gute Instrumentierung, guter Gesang, die nötige Abwechslung zwischen Strophen, Refrain und Zwischensegmenten. Gibt’s eigentlich nix zu meckern, im Gegenteil.
    Hören wir’s lieber nochmal an, bevor wir uns dem nächsten Lied zuwenden, das sowohl durch den Namen als auch durch die Wertungen der anderen Projektler gar Schröckliches verspricht…
    4½ von 5 Sternen
  • Modeselektor feat. Puppetmastaz – Dark Side of The Sun (von Kamil)
    Wie meinte Robert so schön: „Der Song ist kaputt“. So klingt das seltsame schnell pulsierende Technozeugs am Anfang – und auch später – wirklich, und die Rapper machen’s auch nicht besser, die Beats auch nicht; höchstens das elektronische Gedudel zwischendrin, das fast wie eine Alarmsirene klingt, passt irgendwie. Als Warnung, nicht musikalisch.
    0 von 5 Sternen
  • B-Complex – Beautiful Lies (von Kerstin)
    Spacige Klänge gleich zu Beginn – na hoffentlich wird das besser als das vorherige. Langsam setzen die Instrumente ein. Erinnert mich stark an die Hintergrundmusik eines Geschicklichkeitsspiels (Lumines Live auf der Xbox) – besser gesagt Soundtrack, denn die Musik ist integraler Bestandteil des Spiels und für die Stimmung der Levels verantwortlich. Nun ja, zurück zum Song. Die schwankend-jaulende Stimme übertreibt’s etwas. An sich gar nicht mal schlecht, irgendwie mitreißend mit den Blöcken, die man an den richtigen Stellen fallen lassen— oh, hoppla, schon wieder ein Vergleich mit dem Spiel. Ist eben ein Song, der eher als Begleitung zu irgendwas denn als zum reinen Anhören geeignet ist…
    2½ von 5 Sternen
  • Rachid Tara – Garab (von Doro)
    Aha, es wird wieder handgemachter – indianisch oder afrikanisch getrommelt und gestimmrhythmet, äh, kurze Wörter, die den Rhythmus mit angeben, sowas halt. Die Strophen-Stimme ist mir etwas zu düster-dumpf, die Refrain-Stimme etwas zu hoch. Dann wird das ganze schneller, sodass man sich meinetwegen sich in Trance tanzende Buschmänner vorstellen mag, gefolgt von – einem Schlagzeug bzw. elektronischen Beats und Techno-Begleitung? Hä? Wärt ihr mal in der Steppe geblieben – oder im Dschungel zwischen Iindien und Arabien, so klingt’s mittlerweile eher. Und es wird nochmal schneller, nur anders instrumentiert – und aus. Ne, Jungs, so wird das nix.
    Den halben Punkt gibt’s auch nur, weil ich dem Marionettentheata von vorhin keine negativen Punkte geben kann.
    ½ von 5 Sternen

Macht einen Schnitt von 2,0 – bisher sowohl der schlechteste Schnitt als auch die größte Schwankung zwischen den einzelnen Wertungen…