Nachdem ich in den letzten beiden Wochen mangels brauchbarer Ideen kein Foto fürs Projekt 52 gebracht habe, gibt’s jetzt wieder eine Kombination von zweien:
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Nachdem ich in den letzten beiden Wochen mangels brauchbarer Ideen kein Foto fürs Projekt 52 gebracht habe, gibt’s jetzt wieder eine Kombination von zweien:
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Die Bildung muss wirklich ziemlich im Aus stehen bei so einer Anzeige auf den Sonderseiten zum Thema Ausbildung letzte Woche in den hiesigen Anzeigenblättern:

Eine Bildung in Sachen Quantenphysik kann dieser „Heiler“ sicher nicht aufweisen – offenbar noch nicht mal in den Grundbegriffen, denn er nennt seinen Quark zwar „Quantenheilung“, verliert aber auf seiner Webseite1 ungewöhnlicherweise kein weiteres Wort über die Quantenphysik. Dort wird es quasi als Ersatz für (bzw. im Standard-Disclaimer neben) „geistigem Heilen“ verwendet; und die Praxis nennt er wiederum „für energetisches Heilen“.
Auch wird es als „traditionelle Quantenheilung“ bezeichnet, wo „traditionell“ doch sonst eher auf wesentlich Älteres als die Quantenphysik bezogen wird. Wo den üblichen „Geistheilern“ schon schnurz ist, ob ihr Tun eine nachweisbare Mehr-als-Placebo-Wirkung auf ihre Patienten hat – sie glauben ja meist selber dran, wer braucht da schon objektive Belege? –, will dieser anscheinend nur ein populäres Schlagwort bedienen, ohne sich auch nur so wenig mit den physikalischen Grundlagen zu beschäftigen, dass er wenigstens mit weiteren sinnentstellten Fachbegriffen herumschwurbeln könnte. Muss doch schlecht fürs energetische Karma sein, sich solch eine Chance entgehen zu lassen…
Dazu passt auch dieser kuriose Satz auf der Seite:
Die häufigste Frage, die ich in diesem Zusammenhang höre: „Muss ich daran glauben, damit’s hilft?“ kann ich verneinen, denn eines gilt immer und überall – das Gesetz der göttlichen, heilenden Liebe, für die ich während einer Sitzung als Mittler fungiere ist stets für jeden Menschen im Überfluss vorhanden.
Kein alles-mit-allem-schwingend-verbunden-sagt-schon-die-moderne-Physik–Unsinn, sondern schlicht und einfach die „göttliche Liebe“, nur erweitert mit einem angeblichen „Gesetz“, einem Begriff, der in solch absurder Verwendung ja spätestens seit The Secret populär ist – der Ironie, dass er hier „kein Glaube nötig“ und „göttlich“ in einem Satz unterbringt, dürfte er sich auch nicht bewusst sein. Vielleicht sollte er sich da von seinen „geistigen Beratern, Engeln, etc.“ noch etwas besser beraten lassen…
Zu diesem Bezug aufs „Göttliche“ passt natürlich auch, dass er Pfarrer mit anspricht. Gleich und Gleich – religiöser Glaube und esoterische Glaubensmedizin, beide mit gewissen Problemen mit dem Realitätsbezug – mögen sich zwar gut gesellen, doch ob viele Pfarrer auf sowas anspringen? Und Ärzte? Ich würde ja sagen, Ärzte, die sich auf so ein nicht-evidenzbasiertes Niveau herablassen, verdienen diese Berufsbezeichnung gar nicht, aber das wird den einen oder anderen sicher nicht abhalten. Am meisten Erfolg mit den Seminaren wird er da sicher unter seinesgleichen haben.
Und schon wieder Zeit für ein Rätsel – also: was zeigt dieser Ausschnitt?

Wie immer gibt’s bei Bedarf Tips in den Kommentaren und neue Ausschnitte. Heute vielleicht etwas zögerlich, da ich nebenbei ziemlich beschäftigt bin…
(18:05) 2. Ausschnitt:

(19:08) 3. Ausschnitt:

Gelöst von Yjgalla: Ein selbstgemachtes Geschwindigkeitsbeschränkungsschild:
Nachtrag: Zum Tod von Gary Moore:
(Nicht mehr verfügbar.)
Wieder höchste Zeit für die nächste Runde im Projekt Hörsturz, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen einige Songs bewerten. Auch diesmal hat’s mein Vorschlag netterweise in die Pflichtrunde geschafft…
Tja, die letzten paar Songs haben die sehr gut beginnende Runde dann doch abfallen lassen – trotzdem hat’s noch zu einem Schnitt von 2,94 gereicht.
Die nächste Runde ist eine Instrumental-Sonderrunde, und dazu schlage ich einen Instrumental Rocker vor: Joe Satriani – The Extremist.