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MacBook

Weiß

Button Bei Himbeermarmelade gibt’s ein neues Foto-Projekt namens „Farbe bekennen“, an dem ich auch teilnehmen werde:

Was? „Farbe bekennen“ ist ein Projekt, wo man jeden Tag ein bestimmtes Motiv fotografiert, welches eine Farbe hat, die an diesem Tag vorgegeben wurde. Dabei ist alles erlaubt. Man kann alles fotografieren, solange es irgendwie die vorgegebene Farbe beinhaltet. Das Projekt geht 23 Tage. Hier bei ist deiner Fantasie und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt! Je verrückter, desto besser.

Wieso? Ich finde, es gibt viele Farben auf der Welt, die man im normalen Alltag gar nicht so wahrnimmt. Und Farben sind etwas sehr schönes. Mit diesem Projekt möchte ich die Schönheit der Farben zeigen, für alle, deren Alltag eher grau und farblos ist.

Farbtabelle

Und wenn man sich die Teilnehmerliste so anschaut, sind die Frauen weit in der Überzahl, also auf, Geschlechtskollegen, macht auch noch mit! ;)

Damit das ganze nicht zu sehr in Arbeit ausartet, werde ich mich meist auf Objekte in meiner Wohnung beschränken; wobei ich mit manchen Farben Probleme haben könnte – naja, mal sehen… und mal sehen, ob ich überall passende Queen-Liedzitate finde…

Los geht’s mit dem farblosen Weiß:

1: Weiß

1: Weiß

Das Netzteil meines MacBooks – mit dem magnetisch haltenden Stecker.


Notebook-Blogparade

Bei Grundlagen Computer und Net-Developers gibt’s aktuell Blogparaden darüber, welche Note- bzw. Netbooks man sein eigen nennt, und insb. letztere stellen auch speziellere Fragen. Nun denn, hier ist eine Tabelle meiner Tragbaren:

Acer TravelMate 2483 Asus EeePC 900 Apple MacBook
Kaufdatum März 2007 Juni 2008 vor 9 Tagen
Kaufpreis 498€ 377€ 1149€
Aktueller Preis gibt’s nicht mehr ab 260€ ab 1100€
Display 14,1″
1280×800
matt
8,9″
1024×600
etwas spiegelnd
13,3″
1280×800
spiegelnd
CPU Celeron M 430
1,73 GHz
Celeron M 353
900 MHz
Core 2 Duo
2,0 GHz
Speicher Kauf jetzt 512 MB 1 GB 1 GB 2 GB 2 GB
Festplatte 80 GB 4+8 GB SSD 160 GB
Grafik Intel GMA 950 Intel GMA 900 Nvidia 9400M
DVD +/-RW DL +/-RW DL
Kartenleser SD/MMC SD/SDHC/MMC,
dauerhaft mit 16MB-Karte belegt
Webcam ja ja
Betriebssystem Kauf jetzt Simpel-Linux WinXP Pro WinXP Home MacOS
(+ Vista, praktisch unbenutzt)
Gewicht 2,4 kg 1,0 kg 2,0 kg
Pluspunkte für den Preis damals recht ordentlich klein, leicht und handlich, trotzdem gut nutzbar schick, schnell, gutes (wenn auch spiegelndes) Display; selten hochdrehender Lüfter
Minuspunkte Lüfter läuft öfter, etwas störend; flaues Display zum Surfen reicht’s zwar locker, ist aber doch etwas lahm; schwacher mitgelieferter Akku Umgewöhnung nötig (insb. Tastenanordnung)
Beiträge dazu (mit Fotos) » hier » hier

Und um weitere Fragen der Net-Developers zu beantworten: Windows-Treiber gibt’s für alle, aktuelle Spiele interessieren mich auf Notebooks eher weniger (und wären auf der integrierten Intel-Grafik eh witzlos gewesen), und Herstellerpräferenzen hab ich hier eigentlich nicht.

2 Tage MacBook

offen „Me too“…? Ich werde definitiv nicht komplett umsteigen (zumal ich ja auch Windows-Software programmiere), aber als neues (mehr-als-nur-Wohnzimmer-) Notebook habe ich mir nun tatsächlich ein MacBook ausgesucht – und zwar das aktuelle 13,3″-Modell im Aluminium-Unibody: 2,0 GHz CPU, 2 GB RAM, 160 GB Festplatte, GeForce-9400M-Grafik, 2,0 kg, bestellt am Dienstag bei Cyberport und seit Donnerstag Vormittag in meinem Besitz (wie meine Twitter-Follower schon mitbekommen konnten).

Und so gibt’s hier meine ersten Eindrücke – wobei ich mich natürlich nicht rund um die Uhr ums MacBook kümmern konnte, ein bisschen arbeiten musste ich auch…

(Oh, und sorry an die Unboxing-„Fetischisten“, die jeden Handgriff beim Auspacken fotografiert und gefilmt sehen wollen – es wäre eh nichts Neues für euch, ist ja kein gerade erst vorgestelltes Gerät, deswegen nur ein Link zu einem Foto vom offenen Karton. :) )

Das Display – 1280×800 Pixel Aufläsung und mit (platz- und energiesparender) LED-Hintergrund­beleuchtung – spiegelt „natürlich“ stark, sieht aber trotzdem sehr gut aus. An sonstiger Hardware gibt’s einen Slot-In-DVD-Brenner, Gigabit-LAN-, 2x USB-, Mini-DisplayPort- und Audio-Anschlüsse, WLAN und Bluetooth. Der Akku soll 5 Stunden durchhalten, und das scheint bei überwiegendem Surfen auch grob hinzukommen.

Unterseite ohne Aufkleber Auch wenn die Unterseite nicht das Wesentliche an einem Notebook ist – im Gegensatz zu den meist von unzähligen Aufklebern verunstalteten „normalen“ Notebooks ist eine MacBook-Unterseite schon extrem edel. ;)

 

Tastatur und Touchpad Das vergleichsweise riesige und glatte, Multitouch-fähige Touchpad ist schön angenehm zu bedienen (schade, dass Firefox 3.0 noch keine erweiterten Gesten erkennt, da muss ich wohl eine neuere Vorabversion bemühen – und ja, ich gedenke, diesen auch auf dem Mac zu benutzen); das ganze Touchpad ist auch praktisch eine einzige große Taste zum Klicken (aber auch ein einzelnes Tippen kann man als Klick einstellen).

Die Tastatur mit den flachen, abgesetzten Tasten ist vom Tippgefühl her an sich nicht zu beanstanden, und sie sind auch im Desktop-üblichen 19mm-Raster, was an einem 13″-Notebook schon etwas Unerwartetes ist – aber zwei Dinge finde ich absolut schwachsinnig: Erstens gibt es kein Pos1/Ende/Entf etc. (nur über Tastenkombinationen) – dafür könnte ich locker auch mit 18mm-Tasten auskommen, dann wäre Platz dafür da –, und zweitens sind sie sehr spärlich beschriftet, sogar die gar nicht so besonderen Sonderzeichen wie die eckigen Klammern sind versteckt (auf Alt-5/6).1

Das war auch „nett“ bei der Ersteinrichtung, wo man u.a. auch die WLAN-Verbindung mit einrichtet – und ich musste erst am PC googeln, wie ich das Sonderzeichen, das in meinem WLAN-Passwort vorkommt, eingeben kann…

Screenshot 2 Zur Software: Auch für altgediente Windowsianer ist MacOS intuitiv genug zu benutzen, um damit zurechtzukommen… MacOS X 10.5.6 und iLife 09 waren (entgegen der etwas älteren Händlerangaben mit iLife 08) übrigens auch schon drauf – auch wenn’s natürlich gleich ein paar Online-Updates zu installieren gab –, und „sicherheitshalber“ hab ich auch schon schnell mal Windows Vista in eine Boot-Camp-Partition reingestopft. Aber ich werd mich natürlich schon auf MaxOS konzentrieren und die nötige Software nach und nach installieren und ausprobieren. Cashys „Switch“-Bericht – von dem ich mir etwa die Wahl von TextWrangler als Editor abgeschaut habe – und Apfelquaks ausführliche Liste sind da ja hilfreich.

Screenshot 1 Das Dock, die Haupt­programm­start- und Fenster­verwaltungs­zentrale, sieht unten zwar ganz schick aus, nimmt mir aber auf dem kleinen Breitbild-Display etwas zu viel Platz weg (siehe Bild links) – deswegen hab ich’s auf die linke Seite gepappt (siehe Bild oben), und auch ohne 3D-Spiegelungseffekte schaut’s nicht hässlich aus.

Was ich aber hässlich finde, ist diese fette, riesenhafte Menüschrift, die meiner Ansicht nach überhaupt nicht zum ansonsten so auf Stil bedachten Apple-System passt – wieso kann man die nicht offiziell ändern? Oder gibt’s da doch einen Trick, den ich nicht gefunden habe? Mit Silk hätte ich zwar eine Möglichkeit gefunden, aber dessen Warnmeldung bei dieser Funktion macht einem nicht gerade Mut… und viel Platz in meinem langen Lesezeichen-Menü bringt’s auch nicht. Nun ja, ich wollte das eh mal durch eine Lesezeichen-Leiste mit 7-10 Untermenüs ersetzen – spart ja auch Klicks –, da war jetzt ein guter Zeitpunkt, das endlich in Angriff zu nehmen.

Screenshot 3 Das war’s fürs erste, ich verschwinde jetzt mal wie ein Fenster ins Dock. ;)

 

 


  1. Dass das @ auf Alt-L liegt und nicht auf AltGr-Q, dafür an selber Stelle Cmd-Q das Programm beendet, daran muss man sich als Windows-Nutzer natürlich auch gewöhnen… []