Projekt Hörsturz 33 – Frauenstimmen

Projekt Hörsturz Zeit für die nächste Runde im Projekt Hörsturz, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen einige Songs bewerten. Diesmal wieder eine Sonderrunde.

Im Radio singen die Scorpions grad „the best is yet to come“ – wollen wir’s hoffen. Also, Mädels, ölt die Stimmbänder, tretet an die Mikros und legt los…

  • Yeah Yeah Yeahs – Y Control (von DerGraf)
    Schräge, mitunter zu schrille und manchmal schön „dreckige“ Klänge verschiedener Art mischen sich hier in einem eingängen Rhythmus mit einer passenden Stimme – ein ganz passabler Einstieg in die Runde.
    3½ von 5 Sternen 3½ Frauen, die nicht Nein sagen können
  • Tarja – In For A Kill (von mir)
    Erneut ein Vorschlag von mir unter den Pflichtsongs – schön. Und hey, es gab nicht nur Verrisse bisher!^^ Der manchmal aufgekommene Vergleich mit Evanescence hinkt aber doch etwas, schließlich haben wir hier Symphonic Metal mit einer klassischen Sopranistin…

  • Agnes Obel – Beast (von Dany)
    Sanfte Stimme, dazu sanft dahinfließendes Geklimper – eigentlich ganz schön, nur musikalisch fast schon zu sanft.
    3 von 5 Sternen 3 Biester
  • Nelly Furtado – Wait for you (von David)
    An sich ein ganz nettes, einigermaßen flottes Liedchen von Nelly, nur was da für ein Standard-Beat unter den folkigen Teil druntergelegt wurde, tja, das ist kein Höhepunkt ihrer Karriere, finde ich.
    2 von 5 Sternen 2 losgelöste portugiesische Kanadierinnen
  • The New Pornographers – My Shepherd (von JuliaL49)
    Löst sich glücklicherweise manchmal doch vom Süßlich-Poppigen los – vom Text mal abgesehen…
    2 von 5 Sternen 2 Hirtinnen ohne Schafe
  • Azure Ray – New Resolution (von Fabian)
    Schön ruhig – in einer angenehm chilligen und nicht langweiligen Form. Dass es dann keine riesigen Höhepunkte gibt, ist verständlich…
    3½ von 5 Sternen 3½ fehlende Sturzhelme
  • Jane Healy – Colors Of The Night (von Onkelosi)
    Da tropft schon von Anfang an zu viel Schmalz aus den Lautsprechern, als dass die Stimme noch helfen könnte…
    ½ von 5 Sternen ½ Streichorchester zu viel
  • Broadcast – The World Backwards (von beetFreeQ)
    Lange, verträumte Silben über einem schnelleren Beat und teils mit wabernden und herumschwirrenden Hintergrundklängen versehen – hat was. Vom beetFreeQ kann man ja eh nix „Gewöhnliches“ erwarten.^^ (Übrigens auch mal wieder viel Stille am Ende – können die Video-Uploader da nicht besser aufpassen?)
    4 von 5 Sternen 4 Drehungen, nach denen die Welt doch wieder richtigrum ist
  • CocoRosie – Beautiful boyz (von Khitos)
    Auch schräg – wäre die weibliche Stimme nicht zu oft auf der nervig weinerlich-knarzigen Seite (oder wie auch immer ich das nennen soll) der Schrägheit, könnte ich mich mit dem Ganzen sogar anfreunden, trotz thematisch unpassendem Sänger.
    2½ von 5 Sternen 2½ deplazierte Jungz
  • Mates of State – Get Better (von Kristin)
    Jo, schöner, zum guten Wetter passender Gute-Laune-Song ohne nennenswerte Anwandlungen von Schnulzigkeit.
    4 von 5 Sternen 4 Maskierte

Apropos Wetter: Das nutze ich jetzt am Sonntag Nachmittag, als ich dies schreibe, auch noch aus, aber da ich den Beitrag eh erst veröffentliche, wenn er fertig ist, merkt ihr im Prinzip ja nichts davon. :) Jedenfalls ist das ein Schnitt von 2,78 für die Pflichtsongs.

Das wären dann 2,58 für die Bonussongs.


Mein Vorschlag fürs nächste Mal: „Drive It In“ von Krokus.

3 Kommentare
1 Trackback

  1. S

    Nicht nur das ich das Stück vorgeschlagen habe ist untergegangen, sondern ich glaube mein ganzer Beitrag ist untergegangen. Dank an die Trackbacks die fast nie ankommen.

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