Ausschnitt der Decken-Dekorationen der Pasing Arcaden in München-Pasing
Frohe Feiertage!
Von Friendly-Atheist-Leser Tom Brauer:

Übersetzung:
In dieser Zeit des Gebens,
an unsere lieben Freunde,
frohe Feiertage für euch
und ein gutes neues Jahr.
Mögen eure Tage fröhlich sein,
eure Lieben alle bei euch.
Euch senden wir Grüße,
Heiterkeit und gute Laune.
…und die Anfangsbuchstaben ergeben „es ist ein Mythos“.
Wiederholung
…nur halt fürs aktuelle Jahr. Die Rede ist von der Blogparade „Zeigt mir Euren Adventskalender 2012“, die dieses Jahr wieder vom Ostwestf4len veranstaltet wird, und meinem Beitrag dazu:
Wie letztes Jahr: Ein violetter Schoko-Kalender – wohl nicht von der Stiftung Warentest mineralölhaltigerweise beanstandet, auch wenn das Bild dort ein anderes ist – und der Verlosungskalender des hiesigen Lions Club. Ganz banal, unkreativ und einfach im Supermarkt bzw. am Lions-Club-Stand gekauft.
Einen Lego-Adventskalender hatte ich mir im Oktober auch mal gekauft, aber sofort geleert. ![]()
Götter brauchen auch mal Ruhe
Der alte Luzifer, ähm, der Lichtbringer, ähm, also der mit dem Spruch „es werde Licht“, der bekanntermaßen den siebten Tag der Woche zum Faulenzen geschaffen hat1, braucht derzeit wieder viel Ruhe – Frühjahrsmüdigkeit, vermutlich. Deswegen hat er den gestrigen Donnerstag zum Freitag gemacht, den heutigen Freitag zum ersten Faulenzer-Sonntag – nicht mal durch Tänzer will er gestört werden! –, morgen muss er kurz einkaufen, und dann gibt’s zwei Sonntage am Stück zur Erholung (vom Einkaufen?), bevor am Dienstag Montag ist.
Und simmermalehrlich – ach nein, das heißt ja heutzutage: was gesagt werden muss –, wer außer einem Gott kann den Kalender so umgestalten?
Naja, wenn er’s nicht getan hätte, hätte sich halt die Bahn drum gekümmert, schließlich will sie ja vier Tage am Stück zur Verfügung haben, an denen sie an ihren Schienen rumwerkeln kann, ohne den Berufsverkehr zu beeinträchtigen. Vielleicht, nein, bestimmt ist der christliche Teil des Osterfests erst von der Bahn erfunden worden! Und nachdem das mit dem „am dritten Tage auferstanden von den Toten“ missverstanden wurde – als „am dritten Tage inklusive Todestag“ statt „am dritten Tage nach dem Todestag“ – und die (offenbar vielen), die die Bahn zu Gläubigen machen konnte, schon am (eigentlichen) Sonntag gefeiert hatten, wurde eben der Montag auch noch zum Feiertag erklärt.
Ist doch eigentlich eine plausible Erklärung, oder?
Fragt sich nur, wer noch alles in dieser Verschwörung mit drinsteckt…
- warum gehen die Gläubigen eigentlich ausgerechnet da in die Kirche? ↺


