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Verschiedenes

Der Teufel trägt bizarre Windeln

Ausschnitt aus Codex Gigas

Zumindest sieht das so aus auf diesem Bild des Codex Gigas, der „Teufelsbibel“ – eines der größten mittelalterlichen Manuskripte aus dem 13. Jahrhundert, das der Legende nach von einem Mönch geschrieben wurde, der verhindern wollte, lebendig eingemauert zu werden – über Nacht und „natürlich“ mit Hilfe des Teufels…

Von heute bis Anfang Januar soll dieses Riesenbuch (90x50x22cm) im Prager Klementinum ausgestellt werden.

Bei der schwedischen Nationalbibliothek, wo es normalerweise verwahrt wird, kann man das ganze Buch hochauflösend durchblättern (von dort stammt auch das Bild, dessen Ausschnitt oben zu sehen ist).

7, 8 oder 14 Weltwunder

So, gestern, am 07.07.07 (leider nicht um 07:07 Uhr), wurden nun die „Neuen 7 Weltwunder“, die im Internet gewählt werden konnten, bekanntgegeben – offiziell von der Unesco anerkannt sind sie nicht, unumstritten war’s auch nicht, aber… naja, egal. Also haben wir jetzt (oder auch nicht) neben den antiken „Welt“wundern – auf den Mittelmeerraum und Vorderasien, die damals im antiken Griechenland bekannte Welt beschränkt – nämlich

  1. Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon
  2. Der Koloss von Rhodos
  3. Das Grab des König Mausolos II. zu Halikarnassos
  4. Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria
  5. Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten
  6. Der Tempel der Artemis in Ephesos
  7. Die Zeusstatue des Phidias von Olympia

auch (=> 14) – oder nur (=> 7)

  1. Die Chinesische Mauer
  2. Die Felsenstadt Petra, Jordanien
  3. Die Christusstatue in Rio
  4. Machu Picchu, Peru
  5. Chichén Itzá, Mexico
  6. Kolosseum in Rom
  7. Taj Mahal, Indien

– wobei nur zwei davon auch unter meinen sieben Stimmen waren, und Neuschwanstein „natürlich“ nicht dabei ist (war anscheinend auf dem undankbaren 8. Platz) – und, damit Zahi Hawass nicht wütend wird, noch (=>8) den Ehrenkandidaten, das „ewige Weltwunder“:

das einzige noch existierende der antiken Wunder.

Mag man davon halten, was man will, nette Sache isses irgendwie trotzdem…