Minimalistisch:
Könnte auch ein Schweinchen mit drei Nasenlöchern und spitzen Ohren andeuten, oder?
Von Freitag bis gestern war in München die Lego-Ausstellung Bricking Bavaria 2015 (im Rahmen der Spielwiesn und was sonst noch mit dranhing), wo ich auch vertreten war. Bin ja auch im gleichnamigen Verein.
Ein paar Fotos von mir, beginnend mit meinem MoRaSt-Modul:
Video meiner Monorail-Züge auf dem Modul (daneben die Eckmodule meines Namensvetters „Zypper“):
MoRaSt steht übrigens für Monorail-Standard, eine Gemeinschaftsanlage, bei der ich diesmal dabei war. Panorama von deren Innenseite aus:
Einige weitere Bilder von der Ausstellung gibt’s in meinem kleinen Flickr-Album. Andere (s.u.) haben aber wesentlich mehr fotografiert, ein Durchblättern lohnt sich! Von mir jetzt nur noch schnell das fertige Mosaik, das die Besucher in 6×2 Stunden bauen durften:
Entzerrt »hier. Bestehend aus 95744 Lego-Steinen (2×2) auf 1496 16×16-Platten – die Einheit, die die Besucher bauen durften – auf 374 Grundplatten, insgesamt 4,35 x 5,63 m² groß.
Bilder von anderen (mit umfangreicheren Bildersammlungen):
Was auch immer ihr bei diesem Titel erwartet habt – es ist nur wieder ein kleiner Konzertbericht. Und zwar von Delain mit The Gentle Storm und Amberian Dawn gestern (2.11.) in der Backstage-Halle in München.
Delain hatte ich schon im April letzten Jahres als Vorgruppe von Within Temptation gesehen – und Ex-W.T.-Keyboarder Martijn Westerholt ist Gründungsmitglied. Die Haupt-Vorgruppe a.k.a. Special Guest ist The Gentle Storm – ein Projekt von Anneke van Giersbergen, die 2011 bei W.T. im Vorprogramm war, mit Arjen Lucassen (nicht live dabei), der auch hinter Stream of Passion stand (Vorgruppe von Xandria im Mai 2014), deren Sängerin hier auch im Background dabei war. Und Delain und der Sturm teilen sich mit Merel Bechtold eine Gitarristin, klein aber voller Power…
Nur mit der finnischen Vor-Vorgruppe Amberian Dawn konnte ich keine Verflechtungen finden. Außer dass der Musikstil, ebenfalls Symphonic Metal mit Sängerin, natürlich passt. Eine halbe Stunde guter Einleitung – eingängige Melodien plus Metal, wie sich’s gehört.
Dann der sanfte Sturm, und so wie die in ihren ca. 55 Minuten abgingen, dürften sie das „Storm“ im Namen keinesfalls weglassen. Sanfte, melodiöse Phasen gab’s auch genug, aber headbangende Energie und sichtbare Spielfreude eben auch massenhaft. Ob man’s jetzt wie Wikipedia Progressive-Rock/-Folk nennt oder Progressive Metal und Symphonic Metal, egal. Weniger Keyboards als bei den beiden anderen Bands waren’s jedenfalls.
Auf jeden Fall eine äußerst unterhaltsame Vorstellung, die auch in der ganzen kleinen Halle (400?) ankam. Und so war das wieder ein toller…
…ach, Halt, eine Band fehlt ja noch.
Nach einer sich etwas ziehenden Umbaupause – wenn sowas länger dauert, als eine Vorband spielt, ist irgendwas daneben – aber als es dann losging, war das auch egal, und trotz der stürmischen Stunde zuvor schaffte es die Hauptband, noch eine Schippe draufzulegen. Großartige Kombinationen von Melodie, Gesang, Gitarren etc. – so muss es sein.
Und nach ca. 85 Minuten der Hauptband war der tolle Konzertabend dann doch vorbei…
PS: Ja, doch mehr als nur ein Photo diesmal. Viermal hab ich dann doch das iPhone rausgeholt und je ein paar Mal geknipst, in dieser kleinen Halle geht’s ja auch ohne Zoom.