Bilderrätsel 19

Schon wieder Dienstagnachmittag, schon wieder ein Rätsel, schon wieder ein Bildausschnitt… bla bla bla hier sinnvollen Einleitungstext eintragen.

Was zeigt dieser Schwarzweiß-Ausschnitt?

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Wie immer dürfen in den Kommentaren Fragen gestellt werden, und bei Bedarf gibt’s die Farbversion und/oder einen größeren Ausschnitt. Na dann, lasst hören…

(16:20 Uhr) In Farbe:
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Gelöst von Sebastian: Ein Kran – bzw. ein Joystick in dessen Kabine:

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Unsinnige Lose

Manchmal fragt man sich schon, was die Werbetreibenden so denken. Zum Beispiel derjenige, der vor was weiß ich wievielen Jahrzehnten auf die Idee gekommen ist, man könnte Prospekte und Kataloge durch Lose aufpeppen. Lose, die in einem kleinen Tütchen im Brief liegen oder am Katalog kleben, Lose, die zusammengerollt oder gefaltet sind und die man erst selbst öffnen muss, um dann ein paar „Gewinne“ zu erhalten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohnehin jeder Empfänger erhält.

Und siehe und staune, manchmal sind sogar Alibi-Nieten mit dabei. Mal in Form von vielen überzähligen Gewinnnummern, manchmal auch schön farbig wie in diesem Beispiel, das kürzlich von Weltbild (die natürlich nicht die einzigen auf diese Weise Werbenden sind) ins Haus trudelte:

weltbild-lose Ein rosa Los, eine weiße Niete, ein blass­grünes Los, ein blass­gelbes Los. Auf der Bestell­karte dafür ein rosa Feld, ein blass­grünes Feld und ein blass­gelbes Feld zum Aufkleben der Lose. (Sogar selbst­klebend, keine Gum­mierung, die man anfeuchten müsste.) Passend zu der Beschrei­bung dieser drei Aktionen auf Seite 2 und 3 des Katalogs, von der rechts noch ein Teil zu sehen ist. Wen wundert es da, dass das vierte, weiße Los eine Niete sein muss?

Dazu gibt’s gratis ohne Los noch ein Teelichtset, das einfach auf der Bestellkarte vorgedruckt ist.

Wozu der ganze Aufwand? Glaubt tatsächlich ein Empfänger – unterstützt etwa durch das vorgedruckte Teelichtset –, er wäre einer der wenigen Glücklichen, die endlich mal was gewonnen haben?

Zumindest müssen die solcherart Werbenden das denken, sonst würden sie sich ja zumindest auf die nächstkleinere, weniger aufwendige Variante „ziehen Sie diese Aufkleber vom einen Blatt ab und kleben Sie sie auf das andere“ beschränken. Die, was mir durchaus ein bisschen einleuchtet, schon mehr Aufmerksamkeit beim mit der Werbung Beglückten erreicht als ein „kreuzen Sie an, was Sie geschenkt haben wollen“ oder ein „Sie bekommen das auf jeden Fall“ (bzw. entsprechende Varianten für die Teilnahme an einer größeren Verlosung). Wie dem auch sei, mir erscheint dieser Aufwand mit den Losen jedenfalls überflüssig.

Wahlweise weltbild-umschlag kann man die Bestell­karte auch in den beilie­genden Umschlag (Bild rechts) stecken, anstatt sie direkt abzu­schicken. Auf diesem Umschlag findet sich vorne links ein Feld, das „nur von Weltbild auszu­füllen“ sei und neben dem Eingangs­datum noch Ja/Nein-Kästchen für „Geschenk-Berechtigung“ und „Gewinn-Chancen-Berechtigung“ bietet. Ich sehe da drei Verwendungs­möglichkeiten:

  • Das Feld wird nicht benutzt und soll nur den Anschein erwecken, Bestellungen bzw. Gewinnspiel-Beteiligungen aus dieser Aktion wären besonders wichtig.
  • Die Mitarbeiter öfnnen den Umschlag, schauen nach, tragen die Bestellung in ihren Computer ein, füllen handschriftlich die Felder auf dem Umschlag aus und stecken die Bestellkarte wieder rein, um alles im Archiv aufzubewahren – oder ihn gar zur Gewinnziehung zu verwenden.
  • Weltbild beschäftigt Hellseher oder des Röntgenblicks Mächtige in der Posteingangs­abteilung, die diese Kästchen ankreuzen können, ohne den Umschlag zu öffnen.

Ich persönlich halte da die erstgenannte Möglichkeit für die wahrscheinlichste. Auch wenn man das noch hätte steigern können – etwa durch den Zusatz „Besonders wichtig! Sofort bearbeiten!“, wie er so oder ähnlich anderswo auch schon aufgetaucht ist…

Projekt Hörsturz 10 – Weihnachtsausgabe

Projekt Hörsturz Im „Projekt Hörsturz“, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen fünf Songs anhören und bewerten, gibt’s auch diesmal eine Sonderrunde, es gibt nämlich ausschließlich Weihnachtslieder. Neben den 5 ausgelosten, die ich wie immer ausführlich bewerten werde (mit einer Ausnahme diesmal), hat beetFreeQ auch die 12 anderen Vorschläge zur optionalen Rezension angegeben – ich werde diese nur einmal anhören und nur eine kurze Bewertung abgeben. Und das ausnahmsweise sogar schon am ersten Wochenende dieser Runde…

  • Wham – Last Christmas (von endgueltig)
    0 von 5 Sternen 0 Sterne, 0 Wörter, da da jedes Wort zu viel ist
  • Trans-Siberian Orchestra – Christmas Eve/Sarajevo (von Alph)
    Tiefe Streicher, Klavier, ein getragener Anfang – dann kommt auch der Rest des Orchesters zum Einsatz, und etwas schneller wird’s auch. Und eine E-Gitarre ist netterweise auch dabei. Der Klavier-Mittelteil war mir jetzt etwas zu lang, die Steigerung zum Schluss passt dafür. Tja, insgesamt ein ganz nettes Instrumentalstück mit gutem Rhythmus, aber wirklich vom Hocker reißt’s mich jetzt nicht.
    3 von 5 Sternen 3 verschneite Mädchen
  • Squirrel Nut Zippers – Santa Claus Is Smoking Reefer (von beetFreeQ)
    Abschnitte mit Tönen, die zu einem Cartoon passen könnten, gegen Ende ein paar Noten von Weihnachtsklassikern und das obligatorische Ho-ho-ho dazu, das ganze swingeend verpackt in angemessenen 2 Minuten – so macht man sich also über einen kiffenden Weihnachtsmann lustig. Aha. Ein netter Happen für zwischendurch.
    2 von 5 Sternen 0 Joints – keine Macht den Drogen, ihr wisst schon – aber 2 Punkte
  • Harry Connick Jr. – This Christmas (von Geko)
    Poppiger Jazz mit zu vielen orchestralen Blechbläsern, ein Rhythmus, der zwar gar nicht so außergewöhnlich ist, aber zur weichgespülten restlichen Musik dennoch nicht so recht passen will – da trieft der Schmalz nicht nur von den Haaren. Und für das hohe „Chriiiistmes“ am Ende gibt’s auch noch einen halben Punkt Abzug.
    ½ von 5 Sternen ½ Trompete
  • Blackmore’s Night – Emmanuel (von Melli)
    Eine akustische Ballade – wie sollte es anders sein – mit relativ schönem weiblichen Gesang; eigentlich ein richtig passendes Weihnachtslied, das es nirgends übertreibt (außer vielleicht mit den Schellen am Anfang). Nicht unbedingt etwas, das ich mir stundenlang anhören könnte, aber mit das beste bisher in dieser Runde.
    3½ von 5 Sternen 3½ schwarze Nächte

Das macht einen Schnitt von nur 1,8 – mein schlechtester bisher…

So, nun zu den zusätzlichen Songs:

Macht einen Schnitt von 2,21 für diese 12 und einen Gesamtschnitt von 2,09. Auch nicht so berauschend, aber immerhin waren durchaus ein paar gute dabei…