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Hamburg (2) – Grünzeug, Pötte und Züge

Teil 2 meines Hamburg-Reiseberichts. Am Freitag ging’s gleich nochmal mit der U3 nach St. Pauli, um beim noch regnerischen Wetter die Boutique Bizarre leerzukaufen am südwestlichen Eck der Planten-un-Blomen-Parkanlagen das Hamburg-Museum zu besuchen – was angesichts dessen Größe schnell zwei Stunden verschlingt. Davon gibt’s keine Bilder, aber von feuchten Pflanzen und Blumen und teils verwehten Wasserspritzern:

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Nessie??

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Schaugewächshäuser des Botanischen Gartens:

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Gibt’s in Hamburg auch Dialektbezeichnungen wie das bayrische „Oachkatzl“?

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Langsam schöner werdendes Wetter…

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Am Dammtor-Bahnhof vorbei zum Beginn der Außenalster:

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Blick zum Jungfernstieg, heute schon mit Zelten und Buden vom CSD-Straßenfest:

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Auch die Alsterfontäne beteiligt sich an den Christopher Street Days:

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…und das letzte Bild ist der Hinweis, den das Hotel im Fahrstuhl angebracht hat. In den diversen Bewertungs­portalen ist ja auch immer wieder zu lesen, dass der Frühstücks­bereich zu klein und die Wartezeiten, äh, suboptimal seien. Ich bin aber immer früh genug aufgestanden…

Am Abend zur Speicherstadt – „Große Pötte, kleine Züge“ stand auf dem Programm, eine Kombination von gut einstündiger Hafenrundfahrt und Besuch des Miniator-Wunderlands (mit kurzen Hinter-den-Kulissen-Führungen und einem Currywurst-Sonderangebot).

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Das da sind die Barkassen, mit denen die Rundfahrten stattfanden. Leider hätten die Scheiben sauberer sein können…

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Rechts: Die Brücken, die kurz hinter Hamburg verhindern, dass Größeres die Elbe weiter hinaufschippert.

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Unterwegs gab’s durch anderen Schiffsverkehr ein paar heftige Wellen, die dem Käptn die Gelegenheit gaben, stolz das Funktionieren seines Scheiben­wischers zu demonstrieren.^^ Er hat auch immer schön vorher vor den Wellen gewarnt…

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Rechts: Hochbeinige Alien-Insekten? In Bewegung jedenfalls irgendwie lustig anzusehen.

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Zwischen den großen Pötten…

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Rechts: Wenn man genau hinsieht, sieht man den aufgehenden Vollmond.

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Und hinein ins MiWuLa. Vor den eigentlichen Anlagen ein Anblick, der wohl auch Herrn Farnheim neidisch blicken lässt:

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Rechts: Ein Blick ins Kontrollzentrum:

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'Murica.

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Doch noch ein Foto von der Herbertstraße:

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Wobei anzumerken wäre, dass das keine getreue 1:1-Abbildung von Hamburg ist (und beim Rest ist’s genauso). Da wurde schon hier und da verkleinert, entfernt und umarrangiert, sodass das Wesentliche Platz hat und auch noch gut aussieht.

Hier ist die Elbphilharmonie schon fertig – und öffnet sich regelmäßig:

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Rechts: Brückenbauarbeiten bei laufendem Zugverkehr? Wer hat das genehmigt?!?

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Hinter den Kulissen von Amerika:

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Ich weiß nicht, wie viele Nackerte sie auf der ganzen Anlage versteck haben, diese Oben-Ohne-Dame hab ich immerhin gefunden:

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Italien im Bau, und Drachenfliegen mal anders:

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Zurück um Mitternacht. (Zu Fuß, denn mangels guter Busverbindungen um diese Zeit hätte ich mit Umwegen zu und von U-Bahn auch nicht weniger Zeit benötigt.)

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Gut, dass ich da nicht mehr…

…regelmäßig fahren muss wie noch im letzten Jahrtausend: mit der Bahn zwischen Stuttgart und Heilbronn, wo man im August während Bauarbeiten mit Sperrung zwischen Lauffen und Heilbronn diese Reisevorschläge von der Bahn bekommt:

Verbindungen Stuttgart - Heilbronn während Bauarbeiten

Verbindungen ohne die eigentliche Karte1 nachgezeichnet – bei jedem Knick gibt’s einen Halt, und wo ein Zug durchfährt, sind gerade Linien, die nicht der Strecke folgen; Umsteigebahnhöfe sind mit grauem Kreis gekennzeichnet.

Fahrzeiten liegen zwischen 1:39 (hellgrün: normale Strecke bis Lauffen, dann Bus), und 2:25 (gelb: IRE nach Karlsruhe-Durlach, von dort Stadtbahn). Und das an einem Freitagnachmittag. (Allerdings fehlen offenbar noch die direkten SEV-Busse im System.) Normal sind Zeiten von 0:33 bis 0:49.

 
Nachtrag 6.7.: Mittlerweile sind die SEV-Busse im System, die sollen in 22 Minuten zwischen Lauffen und HN fahren, sodass sich Gesamtfahrzeiten im Bereich von 1:04 bis 1:08 ergeben.

 


  1. urheberrechtssicherheitshalber []

Verhandlungstisch, das war, entschieden wir uns zurück –
Oder: Garbage In, Garbage Out

Bahnhof im Nebel Man nehme je eine Pressemeldung der Deutschen Bahn (vom 17.5.) und der GDL (vom 18.5.), verrühre einmal kräftig – soll heißen: immer abwechselnd ein Wort von der einen, dann von der anderen PM -, passe die Groß- und Kleinschreibung der neuen Satzanfänge an, lasse das Überstehende weg (wo eine PM länger ist) und schaue sich das Ergebnis kurz an.

Spaßeshalber übersetze man diese Mischung mit Google ins Englische, und weil das einem eh schon etwas spanisch vorkommt, gleich komplett ins Spanische. Und dann wieder zurück ins Deutsche, wir wollen’s hier ja lesen können.

Herausgekommen ist das:

Deutsch Zug DB ausgehandelten 20 Stunden boykottiert Verhandlungen über unsere GDL Initiative – und fand in Berlin Freitag Sonntag kommt von der Gewerkschaft Tarifverhandlungen einfach nicht die GDL Deutsche Bahn Pausen statt.

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Verhandlungstisch, das war, entschieden wir uns zurück.

Zuvor ein GDL schriftlich, verdreht die Tatsachen erklärt erklärte, dass die DB mit Sonntagsarbeit. Wir wollten nur in einigen Schlichtungsgesprächen fortgesetzt haben am Sonntag wollte verhandeln und aufgenommen 10 Stunden seine Ideen war, dass die Gewerkschaft zeigte keinen Inhalt. Arbitration er naht am Freitag und dann einfach nach Hause laufen vertraulich. Samstag

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Das ließ das Publikum war der Vorsitzende des GDL DB ziemlich leer.

Nun gut, so wahnsinnig informativ und verständlich klingt das ja nicht, aber wenn man bedenkt, wie gegensätzlich beide Seiten von den Verhandlungen des letzten Wochenendes „berichten“…

Wäre es juristisch eigentlich vertretbar, die Verhandlungsführer beider Seiten in einen Raum einzusperren und erst wieder rauszulassen, wenn sie sich geeinigt haben (und es bei fatalem Ausgang mit ihren Nachfolgern wiederholt)?