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Urlaub

Fernsehturm und Feuer

…wobei ersterer (siehe Pfeil) nur eine unauffällige Nebenrolle bei meinem verlängerten Wochenendbesuch in Stuttgart spielte:

Doch der Reihe nach: Am Freitag ging’s natürlich nicht mit dem geplanten IC von München bis Esslingen (und dann mit irgendwas Regionalem weiter nach Bad Cannstatt), da meine RB nicht pünktlich sein durfte und mindestens 2x von wichtigeren Zügen überholt wurde. Also wurde es halt der ICE 40 Minuten später, immerhin war da auch wenig los in der erschtn Klass.

Am Nachmittag dann noch kurz in die Stuttgarter Innenstadt, u.a. um die anscheinend manchen Quellen zufolge riesigen, störenden, abscheulichen, parkplatzraubenden Bäume in Pflanztrögen auf dem Marktplatz zu betrachten (s.o.) und natürlich erstmalig den hiesigen relativ neuen Lego Store (ohne Bild). Am Samstag dann vormittags ein paar Stündchen ins Freibad in Untertürkheim, als es noch nicht zu heiß war, um in der Sonne zu liegen (auch ohne Bild, gehört sich im FKK-Bereich ja auch nicht; unter Dutzenden hab ich da immerhin noch einen gesehen, der auch nur selten seinen hellen Hintern in die Sonne hängt), danach durch den nördlichen Schloss- und Rosensteingarten, wo z.B. obiger Ständer reiherte, äh, Reiher stand, Züge über die alte Brücke fuhren (die neue und S21 insgesamt sind ja noch nicht fertig), seltsame Baumstämme rumkrochen…

…seltsame Damen Seltsames taten und eine Eidechse vorbeischaute:

Am frühen Abend dann noch im Kurpark-Biergarten ein „Kurpark Spezial“ verdrückt – so heißt da einfach die Kombination aus Currywurst mit Pommes und einer Halben Bier oder Eistee – und am späteren Abend ab auf den Wasen zu Rammstein, siehe separater Bericht.

Am Sonntag kam meine Mutter (nicht im Bild, nein, auch nicht in diesem nächsten) aus Heilbronn nach Stuttgart, und wir sind dann an sich auch nur durch Schlossgarten und Cannstatt – das auch eine kleine schöne Altstadt hat – gelatscht samt Mittagessen (=Erdbeer-Schoko-Eisbecher)…

…bis zum Kursaal (s.u. hinter der Stadtbahn, ihr wisst schon, die Bahn mit dem U, die nicht U-Bahn heißt) und dann zum Cannstatter Bahnhof, wo sie ausnutzen konnte, dass es durchgebundene Züge von Tübingen via Cannstatt und S-Hbf nach Heilbronn gibt. Sowas hat’s um die Jahrtausendwende, als ich ja ein paar Jahre in Cannstatt gewohnt hatte, nicht gegeben, wenn ich mich recht erinnere. Klimaanlagen in Triebzügen sowieso nicht. Tja, und dann versuchte noch…

…der Nexus aus Star Trek mich im Hotelzimmer abzuholen, allerdings erfolglos, denn ich bin noch zurück zum selben Biergarten wie am Vortag und habe der Einfachheit halber das gleiche wie am Vortag genommen, denn es war an der Küche grad viel los und auf die meisten anderen Angebote hätte man warten müssen, worauf ich keine Lust hatte. (Man beachte den Bedeutungsunterschied zwischen dem selben und dem gleichen. Wobei letzteres nicht ganz gleich war, denn die erste Wurst war ’ne rote und die zweite ’ne Oberländer.)

Heim ging’s dann am heutigen Montag mit einem ICE, der nur die kurze Strecke von Stuttgart bis München fährt und deswegen wohl von den anderen Zügen gemobbt wurde: Warten vor Ulm, warten vor Augsburg, und in München dann an die Seite gedrängt (Gleis 11, das äußerste in der Haupthalle, statt 14). Aber 5 statt 12 Minuten reichten auch, um meine nächste Regionalbahn zu erreichen – die dann passenderweise noch ein paar Gedenkminuten vor Petershausen eingelegt hat.

Διακοπές στην Ελλάδα

Sommerzeit, Reisezeit… Pandemiezeit, also reisen wir nur in der Fantasie…

Stellen wir uns also mal vor, wir machen Urlaub in Griechenland (das ist auch die Übersetzung des Titels oben) in einem Hotel mit lauter deutschen Urlaubern und hören uns um, welche Gesprächsfetzen wir so mitbekommen:

„Sollen wir durchs Tαhren, lieβnte?“
„Sie ist beim Yoγnfred, und raδbends! Mir wär das zu viel Sport.“
„Wasser, Pε Drink?“
„Was für ein Geζ hier… In welche ηge mit der θsse?“
ιch auch.“
„Nimm im Hotel deine κb!“
„Haben wir im Kühlraum noch λ? Und Geμse?“ – „Ja, geνgend.“
„Ist das unser Gepäξcher?“
„Weg mit dem Cοald!“
„Ich muss ππ!“ – „Aber ρbert, du warst doch schon dreiσl heute!“ – „Stimmτf keinen Fall!“
„Gib das υa, φllip!“ – „Gleiχch bin fast durch mit dem Heft.“
„Toψbzehn Tage waren das, Ingω schade, dass wir abreisen müssen.“

Wir verziehen uns in einen ruhigeren Bereich, während im alten Nebengebäude noch ein ϝϝ bellt, als sich sein Münchner Herrchen mit „Mia ϻ mia“-T-Shirt den ϙnstößt.


(Ich weiß, der Text ist ein bisschen gemein für diejenigen, denen die griechischen Buchstaben nicht geläufig sind, aber man kann ja die Gelegenheit nutzen, das Wissen etwas aufzufrischen – nicht zuletzt im Hinblick auf die aktuellen und künftigen Coronavirus-Varianten…)

El Asch Seh

So buchstabiert man LHC auf Französisch – der LHC und das CERN (Teilchenbeschleuniger, ihr wisst schon?) liegen ja nahe Genf in bzw. unter der französischen Schweiz und Frankreich. Und während der aktuellen langen Um- und Ausbaupause, in denen der LHC nicht läuft, fanden am Wochenende die CERN Open Days statt. Mit fast 3000 freiwilligen Helfern, Führern und Ansprechpartnern für 75000 Besucher – von denen ich einer war. (Bzw. zwei, vermutlich – Samstag und Sonntag.)

Aber der Reihe nach in Form eines kleinen Reiseberichts, denn ich hab damit auch noch ein paar Urlaubstage in der Schweiz verbunden. Los ging’s am Mittwoch per EuroCity nach Zürich (mit 23 Minuten Verspätung in der Ankunft) und dort für zwei Nächte ins Hotel Arlette – ein kleines, familiengeführtes in Bahnhofsnähe, etwa so viele Stockwerke wie Zimmer pro Stockwerk, verwinkelter kleiner reingequetschter Aufzug, altmodische aber gut gepflegte Einrichtung.

Am Abend schon mal ein bisschen die sehr schöne Altstadt anschauen mit ihren engen und noch engeren Gassen und schönen alten Häusern (und natürlich was essen). Am Donnerstag dann die Stadt erkundet – erst mit der kleinen Standseilbahn der ETH, genannt Polybahn und offenbar frisch wieder in Betrieb nach der Revision, ein paar Meter hoch zu einem Altstadt-Panorama:

Zürich-Panorama von der ETH aus

Dann weiter mit der Tram und der nächsten Standseilbahn (mit Zwischenstationen – wusste gar nicht, dass es sowas bei einer Standseilbahn gibt) zum Rigiblick, wo der Ausblick zwar weiter reichte, im Nahbereich aber von Bäumen und Häusern/Villen getrübt wurde.

Außerhalb der Altstadt dann auch viele „erhabene“, „großspurige“ Bauten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, wo man sich – nicht zuletzt auch beim Bahnhof – stilistisch an Paris orientiert hat, viel aus dem Klassizismus, Historismus, Belle Époque & Co., und natürlich auch Moderneres.

Natürlich ist auch der Zürichsee ein paar Blicke wert…

…bevor’s dann am Nachmittag zu einer interessanten zweistündigen Führung „Altstadt zu Fuß“ ging mit einer begeisterten Zürcherin als Führerin. Von einer Terrasse über der Limmat beim ältesten befestigten Bereich, später abgerissen als Zeichen der Freiheit und Unabhängigkeit, stammt dieses Panorama:

Hier noch ein exemplarisches Foto aus der Altstadt sowie eines von einem (schrägstehenden) der kunstvollen Geschäftsschilder, zu dem die Sonne kurzzeitig einen Weg gefunden hat, als ich beim Abendessen saß:

Am Freitag Vormittag weiter mit dem Schweizer IC (übrigens eine alte, restaurantlose Ersatzgarnitur – der geplante moderne FV-Dosto wollte wohl grad nicht; Bombardier-Qualität halt…) nach Genf, pardon, Genève auf der östlichen Route via Lausanne mit schönem Blick auf den Genfersee:

Dann zu Fuß 10 Minuten zum Hotel, dem Ibis Centre Nations (alternativ zwei Tramstationen und 4 Minuten oder 1,5 Bushaltestellen, aber die Gratis-Dauerkarte für den ÖPNV bekommt man natürlich erst im Hotel…), eingecheckt, etwas ausgepackt, Umhängetasche für einen Stadtrundgang vorbereitet, iPhone 11 Pro bestellt, was man halt so macht, wenn man frühnachmittags im Hotel ankommt.

Ab zum See mit der bekannten Fontäne…

…und direkt zur Kathedrale in der Altstadt (die ich mir dann am Montag noch genauer angeschaut habe – sie ist jedenfalls kleiner und weniger schön als die in Zürich), wo man 153 Stufen in den Türmen erklimmen kann und einen schönen Rundblick hat, z.B. diesen hier.

Wieder runter an den See, wo es bei passendem Sonnenschein auch Regen- Fontänenbogen gibt:

…und ein bisschen mehr von der Innenstadt erkundet, v.a. dem Bereich zwischen Hauptbahnhof und See, und dort auch zum Abendessen. Lokale gibt’s da reichlich, leider auch Autoverkehr. Genf könnte wirklich mehr Fußgängerzonen vertragen.

Am Samstag war’s dann endlich soweit: CERN Open Days. Der Eintritt war frei, aber man musste sich vor ein paar Monaten online registrieren und dabei auch eine Stunde und einen der 8 Orte – siehe Karte aus der App, die Zahlen zeigen die jeweils angebotenen Aktivitäten an – zum Check-In auswählen. Ich konnte für beide Tage noch die früheste Stunde (9-10) und den sinnvollsten Ort, den Haupteingang in Meyrin am Ende der Tram-Linie aus Genf, auswählen. Bei meiner Station zwei Stationen nach dem Hauptbahnhof war die Tram um 8:25 Uhr schon sehr voll – die TPG hätte schon zu dieser Zeit Zusatzzüge fahren lassen sollen.

Und das ist schon ein großes Gelände – bzw. mehrere Gelände, verteilt am 27 km langen LHC-Ring entlang und eines innen drin am früheren, jetzt als Vorbeschleuniger genutzten Ring. Es fuhren Shuttlebusse auf mehreren Routen, etliche Straßen in dieser eher ländlichen Gegend waren extra gesperrt worden; schon eine groß angelegte Sache…

Die angebotenen Aktivitäten erstreckten sich von geführten Untergrund- und Hallen-Touren über frei zugängliche Tische mit allerlei Elektronik, Technik und dergleichen, immer mit mehreren Ansprechpartnern in der Nähe, Schautafeln (englisch/französisch) bis hin zu Experimentierstationen für Kinder. Und die eine oder andere Technikschau mit Kränen oder historischen Feuerwehrfahrzeugen. (Die braune Kugel ist das Besucherzentrum, das an diesem Wochenende eher keine Rolle gespielt hat.)

Jedenfalls gab’s die erste Schlange am Check-In, wo man ein Armband für den Tag bekam (mit „S“ für den Tag und QR-Code zur Ein- und Auslasskontrolle an den jeweiligen Orten), dann rüber auf die andere Straßenseite, wo es u.a. zum ATLAS-Untergrundbesuch ging – als ich an der Schlange ankam, war von einer Wartezeit von 2-3 Stunden die Rede; aber ATLAS ist das größte, dadurch interessanteste Experiment am Haupteingang, da wartet man halt. Die Halle mit Infos zur Wissensweitergabe „nach draußen“ und der Wartebereich zur Tour zum ATLAS-Kontrollraum waren fast verwaist…

Es kamen auch immer wieder Helfer vorbei, die mal ein Spiel anboten (Persönlichkeitstest: Welches Teilchen bist du? – auch an diversen Ständen angeboten, man bekam dann einen kleinen Anstecker. Ich bin übrigens ein Antimyon. Streng wissenschaftlich ermittelt!) oder für Unterhaltungen zur Verfügung standen. Die Schlange wuchs natürlich noch weiter, die App (die das CERN extra dafür angeboten hatte) meldete bald eine Wartezeit von 300 Minuten (wobei sich die Wartezeiten leider oft etwas langsam aktualisierten). Nun gut, nach etwa einer Stunde war das Zelt erreicht, wo die organisierte Warteschlange (Absprerrbänder in Schlangenlinie) begann mit dem Hinweisschild, ab hier wären’s ca. 2 Stunden. Waren dann aber nur 80 Minuten, bis ich Teil einer der siebenköpfigen Gruppen wurde, die mit je einem Guide rein und runter durften. Fast wäre es auch eine deutschsprachige Führung geworden, wenn nicht einer in der Gruppe kein Deutsch gekonnt hätte.

Und das isser, der ATLAS – also ein Abschnitt mittendrin, und auch nur der Blick in die Mitte und nach oben, denn nach unten ging der Ring noch entwprechend weiter:

25 Meter Durchmesser hat das Ding. Zu sehen gab’s auch andere Teile der Anlage, aber nur diesen einen richtig großen Einblick. Dazu natürlich etliche Erklärungen in der knappen (aber m.E. nicht zu knappen) Zeit, die jeder Gruppe zur Verfügung stand.

Danach erstmal schnell einen Cheeseburger an einem der Foodtrucks gekauft, die Zelte in der Nähe angeschaut und rüber zur Hauptanlage von Meyrin. Dort dann u.a. eine Tisch-Führung nach erträglicher Wartezeit mitgemacht zur Elektronik, die nötig ist, um 40 Millionen Kollisionen pro Sekunde aufzunehmen, auszusortieren und die interessanten weiterzuleiten; Infos zu künftigen Projekten angeschaut; ein Sandwich im CERN-Restaurant gegessen; und raus zum Bus und nach Prevessin gefahren, dem Punkt in der Mitte. (Direkt hinter Meyrin ist die Grenze zu Frankreich. Man stelle sich vor, es gäbe da für Tausende Besucher Grenzkontrollen…)

Dort wäre dann das CERN-Kontrollzentum gewesen, aber mit einer Schlange in der prallen Sonne; ich bin dann lieber ins Auditorium und hab eine kleine Kabarettvorstellung zum Bau des LHC angeschaut, wo ich zwar mangels echter Französischkenntnisse einiges nur erahnen konnte, aber die wesentlichen Punkte und Gags – etwa wie clever das war, viele andere Länder mitbezahlen zu lassen, wobei einer dem anderen immer mal wieder einen Buchstaben nannte und dieser dann die Länder mit diesem Anfangsbuchstaben aufzählte – kamen dann doch weitgehend rüber, und eine kleine Rap-Einlage mit den Namen der vier Detektoren ist jetzt auch nicht so schwer zu verstehen.

Auf dem Campus in Prevessin gab’s dann u.a. noch eine Werksführung zu den Methoden, wie tonnenschwere Röhrenstücke auf Tausendstel Millimeter genau ausgerichtet werden, und zu Wartungs-Monorail…

…und fernbedienten Robotern. Und dann war’s auch schon kurz vor 18 Uhr, dem offiziellen Ende, also Zeit, den Bus zurück nach Meyrin zu nehmen, sich über die lange Schlange an den Ticketautomaten am Trambahnsteig zu wundern (wer bei solchen Großveranstaltungen keine Tages- oder Online-Karte benutzt, hat’s halt nicht anders verdient), und in die Tram zu quetschen, die dann noch einige Minuten dastand, bis sie losfuhr (im offenbar auf 5 Minuten halbierten Takt). Keine optimale Lösung vom Betreiber, aber vmtl. war ich zu einer ungünstigen Zeit dort, als der größte Schwung mit Trams in kurzen Abständen unterwegs war, die dann auch erst wieder zurückfahren mussten.

Immerhin hatte ich das Glück, neben einem Sitzplatz zu stehen, der nach 5 oder 6 Stationen frei wurde. Ich hab dann aufs Rausdrängen an der Poterie (so heißt die dem Hotel nächstgelegene Station) verzichtet und bin bis zur zentral gelegenen Verstärkerstrecken-Endstation an der Rhone unweit des Sees gefahren. Ein gutes Eis zu Abend gegessen und noch auf der Südseite zum Damm gegangen, auf dem man nah an den Jet d’Eau rankommt und je nach Wind und Laune trocken zuschauen, sich etwas benebeln lassen oder kräftig duschen kann (in diesem Fall zweiteres).

Schade übrigens, dass sich bei der abendlichen/nächtlichen Beleuchtung der Uferbereiche etwas zu viele Werbeschriftzüge auf den Gebäuden in den Vordergrund drängen.

Sonntag, zweiter CERN-Tag, gleiche Zeit, man hatte teilweise früher geöffnet, Check-In ging schneller, heute naheliegenderweise ein D auf dem Armband (dimanche). Nach den 25° des Samstags sollte es nun richtig sommerlich werden, man hatte an mehreren Stellen Trinkwassertanks zur Gratisnutzung aufgestellt. (In der Stadt gibt’s übrigens auch etliche Trinkwasserbrunnen.)

Die Schlange zum ATLAS-Untergrund war aufgeteilt und besser vom Rest abgesperrt, ich bin dran vorbei und wollte schnell (ohne Wartezeit) die Führung zum Kontrollraum mitmachen – man achte auf die Enten unten rechts, die einen in diesem (bei ruhendem Betrieb sehr leeren) Kontrollraum begrüßen:

(DAQ=Data Acquisition; DAQ ducks, ha ha (und mit Fehlern)), danach gab’s einen 3D-Film zum LHC und ATLAS, auch ganz nett. Die Infos mit der Wissensweitergabe z.B. zu medizinischen Anwendungen war dann auch nicht uninteressant und schnell erledigt, da eher klein.

Also auf in den Bus zu LHC 4 und umsteigen in den Bus zu LHC 5, wo sich der CMS-Detektor befindet, der mit 15 m Durchmesser kleinere Bruder von ATLAS. Man bekam gleich am Eingang einen Aufkleber aufs Armband mit der Stunde, in der man hinunterfahren durfte, sodass man sich vorher erst alles andere auf dem (kleineren) Gelände anschauen konnte – gut gelöst; in meinem Fall waren’s ziemlich genau 2 Stunden. „Alles andere“ waren neben Kinderaktionen ein Info-Zelt zur Supraleitung (u.a. zum Austausch der alten, biegsamen Kabel durch neue, die in zwei Komponenten erst in Form gebracht und „gebacken“ werden müssen; das hat ein Deutscher gerade einem Besucherpaar erklärt, wo ich mich dann dazugesellt habe, und am Ende bekam man ein Stückchen des alten Kabelstrangs – nett!), eine Kunstausstellung, Vorträge einiger Wissenschaftler über ihre Arbeit aus ihrer persönlichen Sicht, Werkstatt und Exponate zu den Detektorelementen u.a.m.

Dafür betrug die Wartezeit am dortigen Foodtruck für den Cheeseburger du jour eine gute halbe Stunde. (Hätte dran denken sollen, meine Euros mitzunehmen, ist ja in Frankreich…) Dann zeitig zum Warteschlangenzelt und nach knapp 20 Minuten auch schon zu den Containern, wo man (wie bei ATLAS) Taschen & Co deponierte, die nicht mit runter dürfen, einen Helm bekam und auch (in etwa doppelt so großen Gruppen wie bei ATLAS) runterfuhr. Bei CMS gab’s mehrere Stellen des Detektors, die in verschiedenen Aus- und Umbaustufen einsehbar waren, hier zwei Bilder:

Es ging auch hier recht zügig durch, aber trotzdem hatte man m.E. genug Zeit für Blicke, Fotos und Erklärungen, und dass man zum schnellen, dichtgedrängten Einsteigen in den Fahrstuhl ermutigt wird, ist ja verständlich – es hieß, sie wollen es bei CMS so schaffen, 3000 Besuchern an diesem Tag den U-Besuch zu ermöglichen.

Zurück zur Zwischenstation LHC 4, dort wäre ein Tunnelstück (ohne Detektor) zu besichtigen gewesen, aber ohne Timeslot und bei angekündigten 2 Stunden Wartezeit hab ich drauf verzichtet. In der Halle gab’s Infos zur Vorbeschleunigung (wo u.a. Kinder „am Rad drehten“ (Wimshurst-Influenzmaschine), um beschichtete Tischtennisbälle zu beschleunigen) – und zu AWAKE, einer neuen Technologie, die ich schon beim Tag der offenen Tür des MPI für Physik in München kennengelernt habe.

Und weiter zurück zum Hauptgelände. Aus dem Bus heraus noch die Schlangen bei Punkt 2 mit ALICE, einem der kleineren, spezialisierteren Detektoren gesehen – wäre sicher auch noch ein interessanter Untergrundbesuch gewesen. Man durfte ja offiziell max. 2 Untergrundbesuche pro Tag unternehmen – aber mal abgesehen davon, dass es keinen Kontrollmechanismus dafür gab, hätte man bei den Wartezeiten auch keine drei geschafft, oder höchstens diejenigen, die bei der Registrierung einen der wenigen LHC-Überholspur-Plätze ergattern konnten.

Auf dem Hauptgelände dann noch den einen oder anderen offenen, ungeführten Bereich besichtigt, etwa den Transportwagen mit den verführerischen Lippen…

…und irgendwo gab’s auch einen Vorfall, wo ein Feuerwehr(?)- und ein Krankenwagen unterwegs waren und ein Straßenstück abgesperrt war, keine Ahnung, was genau los war; wenn’s nur gesundheitliche Probleme wegen der Hitze waren, wäre das wohl ohne Absperrung gegangen.

Jedenfalls hatte ich auch dank der Hitze etwas früher genug und bin gegen 16:30 Uhr raus. Aber hey, immer noch besser als strömender Regen. Und nachdem ich vom Samstag wusste, dass es auch im Untergrund nicht zu kalt sein würde für eine kurze Hose, hatte ich am Sonntag auch eine solche an. Vielleicht hätte ich noch Sandalen zum Wechseln mitnehmen sollen, bloß hätte ich dann die – für die unterirdischen Besuche vorgeschriebenen – geschlossenen Schuhe stundenlang rumtragen müssen…

Es waren ja trotzdem lange, interessante und informationsreiche zwei Tage – vielen Dank ans CERN und alle Beteiligten für die Organisation!

Und ich hoffe dann mal auf weitere Open Days bei künftigen Long Shutdowns, die sie alle 4-6 Jahre geplant haben.

Aber mein Urlaub war ja noch nicht vorbei: Einen ganzen Tag – Montag – in Genf gab’s da noch. An diesem hab ich mir dann die Altstadt genauer angeschaut und einige umliegende Straßen und Plätze. Genf hat auch eine hohe Anzahl an mehr oder weniger stark geschmückten Gebäuden aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, selbst die gewöhnlicheren haben noch oft schmiedeeiserne Balkongeländer. Es gab abe noch mehr weitergehende Architektur mit Verschnörkelungen, Art-Nouveau-Elementen und dergleichen mehr – mehr als ich in Zürich gesehen habe (aber das muss nichts heißen). Zwischendrin etwas und deutlich moderneren Kram, der zwischen hässlicher Nachkriegs-Schlichtheit (zumindest stilistisch und zeitlich, denn die Schweiz hat mangels Kriegsteilnahme auch keine Altstädte an Bomben verloren) und ansehnlicher Glasmoderne schwankt. Zwei Beispiele von einer Haupteinkaufsstraße und den Plains de Plainpalais:

Dann musste ich natürlich auch noch mit einer Möwe fliegen – äh, mit einem bzw. zwei der kleinen gelben Boote fahren, den Mouettes (Möwen), die übrigens zum ÖPNV-Tarif gehören. Oh, und eines – das solargetriebene – war schwarz. Sie fahren jedenfalls auf vier kürzeren Strecken und sind so keine wirkliche Konkurrenz für die Schaufelraddampfer, die z.T. den ganzen See abklappern (und mit denen ich im Osten bei Montreux ja auch schon gefahren bin), bieten aber vom See aus natürlich andere Aus-, An- und Einblicke, etwa zur Fontäne und dem kleinen (Leucht-?)Häuschen auf deren Damm:

Oder natürlich auf die Uferbereiche und die dortigen Häuserzeilen, oder auf den von Norden kommenden Bade-Damm (Eintritt 2 Franken) mit Leuchtturm am Ende. (Will jemand ein Bild von dort mit einem braungebrannten älteren Herrn im türkisfarbenen String sehen? Nein? Dann halt nicht.)

Am Südufer wurde kürzlich eine neue schräge Landzunge aufgeschüttet, auf der ein offenes, kostenloses Strandbad angelegt wurde (und in der Fortsetzung noch mehr an Hafenanlagen und was weiß ich gebaut wird). Einladend genug, um ins Hotel zu fahren, Badehose und Handtücher zu schnappen und ein Stündchen am und im Wasser zu verweilen…

…und damit endet der Urlaub so ziemlich. Von den rund 165 Franken, die ich noch von vor 11 Jahren übrig hatte, hab ich immer noch 41 (…die Kreditkartenrechnung kommt später).

Am Dienstag dann die (lange) Zugfahrt nach Hause, trotz aller Widrigkeiten pünktlich beendet: Abfahrt mit dem IC der Linie 1 um 9:42 Uhr bis Zürich HB, dort großzügigen Umstieg in den EC 195 nach München, der auch zeitig bereitgestellt wurde. Und wirklich ein internationaler Zug – nicht nur von Bürgern der durchfahrenen Ländern genutzt, sondern etwa auch von kanadischen Europa-Tourern, die mit viel Gepäck von Zürich aus zum Flughafen München gefahren sind.

Bis Lindau waren’s dann nur wenige Minuten Verspätung, aber dort – wo beim Richtungswechsel auch die elektrische gegen zwei Dieselloks getauscht wird, weil ein großer Teil in Deutschland noch nicht elektrifiziert ist – wurden schon 15-20 Minuten Verspätung angekündigt (und schön erklärt): Der Gegenzug (EC 194) aus München war ca. 30 Minuten verspätet, und von dem sollten wir die Dieselloks bekommen. Warum die beiden, die auf dem Abstellgleis standen, nicht verwendet wurden – keine Ahnung. Jedenfalls ging’s dann mit +19 los, Dauernörgler, die sich über ihren dann in Kempten verpassten Anschluss ärgerten, inklusive.

Frecherweise stand in den Auskunftsmedien „Verspätung im Ausland“. Wusste gar nicht, dass man Lindau jetzt an Österreich abgetreten hat…

Mein Anschluss in München wäre planmäßig 18 Minuten bahnsteiggleich gewesen (18:05) – würde das noch klappen? Die Verspätungsprognose hat sich netterweise immer weiter reduziert, und wir waren dann mit +10 in München – aber zwischenzeitlich gab’s dämliche Kinder an Gleis zwischen Dachau und Petershausen, so dass meine Anschlussstrecke zeitweise gesperrt war. Die Vorleistung meines RE kam nicht rechtzeitig durch, das geplante Gleis (20) war leer; kurz danach die Einblendung/Information, der Zug würde heute von Gleis 23 fahren – dort stand aber die RB von 17:27, die via Treuchtlingen bis Nürnberg fahren hätte sollen und entsprechend voll war (der Pendlerverstärker von 17:37 bis Pfaffenhofen fiel ganz aus). Als ich eingestiegen bin (und in der 1. Klasse noch einen Sitzplatz bekommen hatte), wurde der Zug grad umgetauft zum RE um 18:05, die Durchsagen der kürzeren Fahrt (bis Ingolstadt) und weniger Halten hat bei manchen jetzt nicht gerade für Begeisterung gesorgt. Immerhin wurde Dachau noch als außerplanmäßiger Halt ergänzt.

Nun ja, mit +3 oder 4 ging’s los, mit +7 war ich dann in PAF, äh, MPF, also am Bahnhof Pfaffenhofen, der Umstieg zum geplanten Bus war knapp aber problemlos – und so war ich praktisch wie geplant zuhause. (24 Stunden später wär’s problematischer gewesen, da gab’s einen langwierigeren Notarzteinsatz am Gleis zwischen Peters- und Reichertshausen…)

Und musste am nächsten Tag gleich wieder arbeiten. Hmpf.

Hamburg (4) – Wasser und Kultur

Der Abschluss meines Hamburg-Reiseberichts. Beginnen wir mit der weltkultur­vererbten Sehenswürdigkeit, die ich bisher mal links, mal rechts liegengelassen habe, dem Chilehaus – das übrigens nicht nur aus der spitzen Ecke besteht, wie man hier rechts sieht:

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Ein Blick zum Cybermen-Kirchturm von St. Jacobi (vor dem übrigens auch die Kreidebotschaft „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ stand, aber offenbar zu unbeachtet, um weggewischt zu werden), bevor wir uns wieder dem Jungfernstieg zuwenden, wo u.a. noch ein Engel schlief – und zahlreich fotografiert wurde.

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Und auf geht’s zu einer kleinen Alsterrundfahrt – auf einem uralten Dampfboot, der St. Georg, die schon vor zwei Tagen vor dem Alsterfontänen-Regenbogen zu sehen war.

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Dieses Kunstwerk verleitete die Kapitänin natürlich zum Hinweis, dass das ein zahlungs­unwilliger Passagier wäre, der hier ausgesetzt worden wäre (und abends abgeholt würde)…

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Und weil’s Sonntag (UND Urlaub) war, wollte ich den Rest des Tages auch eher entspannt verbringen. Also nochmal zu den Planten un Blomen (und „Wasserball“):

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Denn ich wollte dort auch noch die Wasserspiele sehen, für die’s beim letzten Mal zeitlich nicht gepasst hat. Also auf die Entenwiese gesetzt und die musikuntermalte Wasserspritzerei abgewartet.

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Vor dem rechten Bild musste ich wieder rauszoomen, um die große Fontäne draufzukriegen.

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Auf das Bigband-Swing-Konzert hab ich dann mal verzichtet…

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Mal schnell über den Dom gehen, wie das Volksfest hier heißt:

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Bin aber mit nichts gefahren – alles, wofür ich hier Geld ausgegeben habe, war etwas Maracuja-Schneematsch.

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Noch ein paar Schiffe und die Elphi in der Sonne – heute war natürlich mehr los:

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Rüber zur Riesenbaustelle HafenCity – hier steht die U-Bahn-Station schon, während drumrum noch nicht viel ist.

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Und dann weiter zum Duckstein-Festival (übrigens eine Biermarke) mit „Kunst, Kultur und Kulinarischem“. Da gab’s ein Konzert einer in Berlin lebenden, aus Schweden stammenden Singer-Songwriterin, die bestimmt schon genug Witze gehört hat, seit Apple seine iPhone-Sprachassistentin veröffentlicht hat: Siri Svegler. Mit französischem Bassisten und deutscher Percussionistin gab’s locker-flockigen und auch mal langsameren Folk-Jazz-Country-Pop.

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In der Konzertpause ging’s dann ein paar Meter weiter, am maritimen Museum vorbei bzw. hindurch, wo auf dem Theaterplatz dann Mr. Dyvinetz eine faszinierende Cyr-Wheel-Performance hinlegte, die zwei Fotos nicht wirklich richtig rüberbringen können.

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Den bildlichen Abschluss bildet nochmal Siri vom 2. Teil des Konzerts:

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Joa, dat war’s. Bei der Rückreise am Montag fuhren noch zwei schwarze Rauchsäulen über die Eisenbahnbrücke, als ich auf dem Weg zum Bahnhof war, die sich später als Dampf-Sonderzug mit zwei 01ern herausgestellt haben. Hat auch prompt einen Böschungsbrand (irgendwo zwischen Hamburg und Celle, wo mein ICE 787 ihn überholt hat) ausgelöst, der für eine Streckensperrung nach meinem ICE gesorgt hat. Da mein Zug offenbar neidisch auf die Verspätung der nachfolgenden Züge war, ist sein Bordrechner, der u.a. für die Schnellfahrt auf der Schnellfahr­strecke nötig ist, später mal abgestürzt.

Nun ja, die 15 Minuten Verspätung, die bis Nürnberg sogar halbiert wurden, waren bei der wieder recht langen Umsteigezeit ebendort kein Problem. Der MÜNÜX-Anschlusszug war sogar – im Gegensatz zu seinem um 2 Stunden verschoben pendelnden Bruder – pünktlich, aber was ein echter München-Nürnberg-Express ist, kann keine verspätungslose Fahrt auf sich sitzen lassen, also hat er vor dem eingleisigen Streckenabschnitt vor Rohrbach auch brav auf den ca. 20 Minuten verspäteten Bruder gewartet, damit er wenigstens auf ca. +12 kam…

Naja, auch nicht schlecht, besser die Wartezeit auf meinen Bus im klimatisierten 1.-Klasse-Abteil verkürzt als im Freien. Denn am Montag war’s ja schon wieder sommerlich heiß.

Hamburg (3) – Sonnenschein und Regenbogen

Der Samstag in Hamburg – nach dem beginnenden Sonnenschein am Freitag Nachmittag kam nun auch die Wärme dazu, netterweise noch in angenehmer Höhe: T-Shirt-Wetter ohne Kurze-Hosen-Zwang sozusagen.

Begrüßen wir den Tag mit Rathaus-Eckturm-Spitze und einem (leider nur kommerziellen) „Werbeflyer“:

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„Die Bibel ist ein Märchenbuch“ – tja, die Wahrheit ist nicht immer leicht zu ertragen, weshalb manche sie wegzuwischen versuchen. Und stellvertretend für die vielen architektonisch aufwendigen und schön verzierten Häuser ein bescheidener Blick in eine Straße. (Auf all die anderen hab ich verzichtet, dieser Reisebericht enthält ja eh schon viele Fotos.)

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Ich wünschte, ich hätte so viel Platz wie das Miniatur-Wunderland, um etliche Häuser in Lego nachzubauen…

Nun denn, stellen wir uns mal mit einer Handvoll anderer Leute an eine Straßenecke, um auf die CSD-Paeade zu warten. Und dann die unzähligen Paradies­vögel, Exzentriker, Fetischisten, Gewöhnlich­gekleidete, Partywillige, Politiker, Firmen­vertreter, Demonstranten, kurz: Menschen zu empfangen.

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Was meine Vorüberlegungen, wann ich nach Hamburg fahren sollte, betrifft: Ich hatte darauf geachtet, den Schlagermove vor ein paar Wochen zu vermeiden, dafür kam das letzte Wochenende des Planetariums (s.u.) vor dessen Umbau gelegen, das Duckstein-Festival (s.nächster Tag) klang ganz nett – aber den Christopher Street Day hab ich irgendwie übersehen. Also Glück gehabt, dieses Wochenende zu erwischen, denn so eine CSD-Parade sieht man auch nicht alle Tage, und das Thema an sich – Toleranz, Akzeptanz, Rechtslage und all das – ist ja auf jeden Fall unterstützens­wert. Naja, außer bei dem Partytruck, der Helene Fischer gespielt hat. ;)

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Ich halte mich mal mit den Fotos etwas zurück – zwei Dutzend Wagen und was weiß ich wie viele gehende Paradisten, die oft eh nur bruchstückhaft zu fotografieren waren, würden diese „kleine Zusammenfassung“ doch etwas zum Überlaufen bringen. :) Bei der Veranstaltungsankündigung ist jedenfalls von 10000 Zug-Teilnehmern die Rede.

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Links: So wie hier mit mitgehenden Ordnern mit Seil werden übrigens unangenehme Kontakte zwischen Fahrzeugen und Zuschauern vermieden.
Rechts: Eine der politischen Gruppen – und die einzig wahre: die PARTEI.

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„Ich bin so sauer, ich trage ein Schild!“ – Andere Teilnehmer tanzten im Gehen nach Anleitung:

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Und am Abend schließlich ans Ostende des Stadtparks – der, wie an den Rauchschwaden über der Wiese zu erkennen, offenbar auch gerne als Grill-Treffpunkt genutzt wird (und da waren wirklich viele Gruppen, teils mit Zelt, Biertischen etc.) – um gemütlich ans Westende zu schlendern, wo in einem ehemaligen Wasserturm das Planetarium untergebracht ist, bei Dunkelheit schön beleuchtet.

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Da gab’s nämlich, wie ich bei der Urlaubsplanung überrascht feststellen musste, die „Queen Heaven“-Show, eben eine Planetariumsshow mit Queen-Musik (andere Band-bezogene Shows gab’s auch). Ursprünglich gestartet in München im Jahr 2001, wo ich sie auch schon gesehen hatte – da hab ich sie hier natürlich auch noch mal mitgenommen, schnell bevor das Planetarium für eineinhalb Jahre Umbaupause macht.