Take Cover!

102458936_c02ca43e62_m Bei freeQnet läuft eine Blogparade über Coverversionen:

Ich möchte gern von euch wissen, welche Coverversion euch besonders gut gefällt! Welcher Song schafft es in seiner Neuauflage, das Original noch zu übertrumpfen? Weshalb ist das eurer Meinung so? Oder ist es gar ein Song, der im Original wirklich schlecht ist?

Da auch Mehrfachnennungen nicht verboten sind, nenne ich mal meine Top 4 – auch wenn ich die Befürchtung habe, die eine oder andere dabei vergessen zu haben. Naja, im Zweifelsfall würde ich die vergessenen nachreichen. Wirklich schlechte Originalversionen hab ich aber nicht in dieser Liste:

4. I Still Haven’t Found What I’m Looking For
Original: U2Cover: The Chimes
Ob ihr’s glaubt oder nicht, gelegentliche Ausflüge in die Dance Music sind auch mir nicht fremd – vor allem in Früheren Zeiten™… Auch wenn Beat und Musik im Cover nicht die abwechslungsreichsten sind, mit dem Gesang gefällt mir diese Coverversion einen Tick besser als das Original. Bono meinte übrigens laut Wikipedia:

Bono from U2 famously commented that the Chimes‘ cover […] was the „only cover version he had heard that he enjoyed and did the original justice“, adding „at last someone’s come along to sing it properly“.

3. Smooth Criminal
Original: Michael JacksonCover: Alien Ant Farm
Nicht dass ich das Original jetzt schlecht fände, aber AAF haben ein richtig flottes, lebhafteres Rock-Stück daraus gemacht, bei dem man gar nicht anders kann, als es in diese Liste aufzunehmen…

2. Knocking On Heaven’s Door
Original: Bob Dylan (Live-Video)Cover: Guns N‘ Roses (Live-Video)
Kurz gesagt: Dem Original fehlt einfach die Power. Und wie Svenya bei Papierherz meint: „die leicht “quietschige” Stimme von Axl Rose verleiht dem ganzen Lied irgendwie etwas besonderes“. Etwa beim Freddie Mercury Tribute Concert, von dem das verlinkte Video stammt. Höchstens auf das bisschen „Reggae“ zwischendrin hätten sie verzichten können.

1. Jailhouse Rock
Original: Elvis PresleyCover: Queen (live)
Mal als Bestandteil eines kleinen Rock’n’Roll-Medleys, das Queen gerne bei ihren Konzerten spielten, mal auch einzeln wie hier in Montreal (eine Studio-Version gibt’s nicht) – und schneller und einfach mit mehr Power1 als das Original. Tja, ’57 war toll, ist aber vorbei und das war’s, etwas Härteres ist aufgekommen…2


Foto: fensterbme/flickr (CC-by-nc-Lizenz)

  1. Das Wort hab ich oben schon benutzt, oder? Fehlende Power, ganz allgemein gesprochen, finde ich einen guten Grund für Coverversioen. []
  2. in Anlehnung an Queens „Modern Times Rock’n’Roll“ von 1973:  
    Fifty eight that was great  
    But it’s over now and that’s all  
    Somethin‘ harder’s coming up  
    Gonna really knock a hole in the wall
    []

6 Kommentare
3 Trackbacks

  1. P

    mein absolutes lieblingscover ist bus stop, das eigentlich von the hollies ist, von mando diao aber gecovert wurde. und auch ein tolles cover ist hurt, ursprünglich von nine inch nails, gecovert von johnny cash. leider kenne ich das original hier nicht, aber auf die cash-version steh ich total.

  2. bFQ

    Hehe, wieso wusste ich, dass du auch nen Song von Queen dabei hast? ;) – eine gute Zusammenstellung ist das! Bin ja ziemlich überrascht, wie oft Alien Ant Farm schon genannt wurde. Hätte ich jetzt nicht erwartet!

  3. c

    Ich hab mir grad beide Versionen von „Hurt“ angehurt, äh, -hört – find ich jetzt beide nicht so toll. :)

    Queen hat (als Gruppe) ja nicht allzu viel gecovert – nur das bisschen live. (Roger Taylor solo schon ein paar Songs.)

  4. A

    Kann mich da meien Vorrendern nur anschließen, aber für mich war Alien Ant Farm biher noch völlig unbekannt. Vielleicht eine ander Generation ;-)

  5. R

    Mir gefällt bei 4. und 3. das Original besser, bei „Knocking On Heaven’s Door“ und „Jailhouse Rock“ die Coverversion. Letzteres liegt evtl. daran, dass ich Elvis nicht mag, Queen aber schon ;)

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