Monatsarchiv:

Juni 2010

Was macht der Mond am Tag?

Ausschau haltend MARY-LA-AND GIRLS WE’RE SO HYPER , SOME OF US TAN && SOME OF US PALE . BUT WE DON’T CARE BECAUSE WE ARE THE BESSST oh , oh , oh , oh , oh , oh , oh , oh , oh , oh , oh , oh ! Na, dann bist du hier schon goldrichtig bei den neuesten Suchanfragen-Beantwortungen – die, äh, kuriosen Suchbegriffe hören einfach nicht auf. Also kommt rein in mein Blog, aber zieht euch vorher aus, denn nackt ist geil!

Für die, die’s noch nicht wissen: Mit den grau hinterlegten Suchanfragen haben Leute hierher gefunden, und ich hab sie weder gekürzt noch erweitert noch erfunden.

was macht der mond am tag
Ein Nickerchen. Außer jeden zweiten Samstag, da steht er hinter mir und beobachtet mich beim Suchanfragen-Beantworten.

oooh es war einmal ein schneemann
Bei dem Nicht-Sommerwetter derzeit wäre ich mit der Vergangenheitsform vorsichtig.

plakat müll wegwerfen
Sinnvoll, das Plakat wegzuwerfen, wenn es Müll ist. Und wohin?
müll in mülleimer
Richtig, da gehört er hin.
baby im mülleimer
Nein, da gehört es nicht hin!

schornsteinfeger
Wo?
hab ich nicht gesehen
Warum sagt du’s dann?

funktionieren lotto vorhersage unterbewusstseins tricks
Nur wenn du es schaffst, dein Bewusstsein mit allen 49 Kugeln zu synchronisieren. Gleichzeitig. 168 Stunden ohne Unterbrechung.

Wie kann ich die 6 richtigen Lotozahlen mathematisch errechnen
Ganz einfach: Du multiplizierst alle Zahlen der vorhergehenden Ziehung und erhältst dadurch die nächste Zahl. Du musst dann nur noch die passende Lotteriegesellschaft finden, die Zahlen bis 10068347520 statt 49 verwendet.

Wievil mal muß die lotto Kugel ausgezogen bis 6 rischtige haben
Lottozahlen werden nicht ausgezogen, die sind immer nackt.

nackt unter der Dusche stehen zu fotografieren
Aber nur mit wasserdichter Kamera.

nackter mann marienkäfer
Sollte ein deutlicher Größenunterschied sein.

yunkfrau pornos
Ach, Herr Yunk ist jetzt verheiratet?

ficken so richtig hartkohr ONE ANMELDEN vorschau
Tut mir leid, aber Hartkohr muss erst schriftlich in dreifacher Anfertigung angemeldet und beurkundet werden. Formular A38 gibt’s in Zimmer 419.

ich mache öfter schreibfehler
Das merkt man.

teig als fetisch
Ähhh… nein danke.

nackte frauen beim freiwillig gefesselt werden
Mit Teig?

transvestit sucht mann
Zieh mal deine Frauenklamotten aus, schmink dich ab und schau in den Spiegel.

betrunkene antenna fucked
Wie viel Bier braucht eine Antenne, um betrunken zu sein?

strings täglich tragen
Nur zu. Aber nicht denselben, ohne ihn zu waschen!

ein geilse String, der gerade seiner Eier verdeckt
Sorry, geilse Strings müssen laut Gesetz immer alles bedecken. Bis hinauf zum Hals.

schamhaar färben männer 2010
Bis zum Ausscheiden der deutschen Mannschaft aus der WM – oder ihrem Sieg – kann es nur eine Antwort geben: färb sie schwarz-rot-gold. Danach entweder schwarz (Trauer, weil ausgeschieden) oder gold (Weltmeister). Zu Halloween dann orange und zu Weihnachten rot-weiß. Dazwischen rasieren.

ausscheiden können
Kein Problem, einfach ein Spiel verlieren.

:bye: So, dann will ich euch mal die Gelegenheit zum Färben geben, tschüss, und denkt dran: es werden immer wieder die gleichen lottozahlen gezogen. Zumindest in Punxsutawney (der Stadt mit dem täglich grüßenden Murmeltier).


Foto: Coka – Fotolia.com

Projektion

Die neue Runde im Projekt Stimulus führt uns mit der Umschreibung „Verlagern eigener Wünsche, Erwartungen und Gefühle auf andere Personen“ nicht nur zu Queen-Liedern zur psychologischen Projektion, sondern auch kurz ins Kino, und wir widmen uns auch dem Verlagerten selbst…

Verträumte Wünsche sind das Thema des ersten Liedes, „Dreamers Ball“ vom 1978er Jazz-Album – Brians Tribut an den im Vorjahr verstorbenen Elvis.

What you say about that hey honey?
You gonna take me to that dreamer’s ball?
I’d like that

 

Die Projektion auf Andere nehmen wir im nächsten Lied eher wörtlich – es geht um die Weitergabe von Gesang, Worten, Wissen, der Welt an sich von den Vätern an die Söhne in „Father To Son“ von Queen II.

Take this letter that I give you
Take it sonny hold it high
You won’t understand a word that’s in it
But you’ll write it all again before you die

 

Nun kurz zu (k)einem Ausflug in die cineastische Projektion – einem Live-Cover des Leiber/Stoller-Klassikers „(You’re So Square) Baby I Don’t Care“:

You don’t like crazy music
You don’t like rockin‘ bands
You just wanna go to a movie show
And sit there holdin‘ hands

 

Zum Schluss projizieren wir uns nun gewissermaßen selbst auf unsere Kinder in „These Are The Days Of Our Lives“ vom Innuendo-Album – in gewisser Weise auch das Abschiedsvideo von Freddie: das letzte, in dem er auftrat, endend mit „I still love you“, wohl seinen letzten Worten vor der Kamera…

No use in sitting and thinkin‘ on what you did
When you can lay back and enjoy it through your kids
Sometimes it seems like lately -- I just don’t know
Better sit back and go with the flow

» alternative Video-Version mit Nicht-Queen-Animationen statt der älteren Queen-Szenen

Etwas fürs Archiv (1):
Geordnetes Monatsarchiv

Monate und Jahre Der erste von zwei weitereren kleinen WordPress-Tips, diesmal für die Archivseite. Dorthin packt man ja gerne eine Übersicht über alle Beiträge nach Monaten und nach Kategorien, und in einigen Themes steckt so eine Funktionalität bereits drin, einige Plugins bieten ebenfalls diverse Funktionen.

Wie man solche Archive mit Bordmitteln, nämlich der Funtion wp_get_archives() und einer Theme-Template-Seite macht, hat etwa Perun im Januar beschrieben; für das Kategorienarchiv benutze ich diese auch. Für mein Monatsarchiv hab ich aber „natürlich“ eine eigene Funktion geschrieben, die mir eine schönere Darstellung nach Jahren gruppiert bietet – darum geht es in diesem Beitrag. In ein paar Tagen zeige ich euch dann den Code für die Schlagwort-Mehrfachauswahl, die ihr bereits auf der Archivseite findet.

Stellt sich nur generell die Frage, ob allzu viele Besucher diese Archiv-Funktionalität auch wirklich nutzen… aber egal, im Zweifelsfall betrachtet’s man einfach als ein bisschen Blog-Spielerei.^^

In diesem Fall hab ich den PHP-Code direkt in die Seite geschrieben (im HTML-Editor von WordPress) – weshalb auch das <?php...?>-Tag mittendrin steht –, da ich hier eh schon das Plugin Exec-PHP einsetze, das ebendies ermöglicht1. Alternativ kann man den Code natürlich auch anderweitig unterbringen, etwa über entsprechende Unterscheidungen im Theme oder komfortablerweise per Template – siehe Peruns Artikel.

Wie ihr auf dem Bild oben erkennen dürftet, sind hier Monate vor dem Blogbeginn und nach dem aktuellen Datum gar nicht dargestellt und Lücken der Regelmäßigkeit halber grau; zudem – was aber nur eine Stylingfrage ist – gibt’s keine unnötigen ansonsten listentypischen • Bullets und Einrückungen. Und in Klammern steht die Anzahl der Beiträge.

Das ist der Code dazu:

<style type="text/css">
div.yeararch { float: left; color:#777; margin-right: 2em; }
ul.montharch { list-style-type: none; padding-left: 0px; }
</style>

<?php global $wpdb;
$mnames = array (1=>'Januar', 2=>'Februar', 3=>'März', 4=>'April', 5=>'Mai', 6=>'Juni', 7=>'Juli', 8=>'August', 9=>'September', 10=>'Oktober', 11=>'November', 12=>'Dezember');
$started = false;
$years = $wpdb->get_results("SELECT YEAR(post_date) AS year, COUNT(*) AS count
FROM $wpdb->posts
WHERE post_type='post'
  AND post_status='publish'
GROUP BY year
ORDER BY year ASC");
foreach ($years as $y) {
  echo '<div class="yeararch"><h4><a href="/'.$y->year.'/">'.$y->year.'</a> <small>('.$y->count.')</small></h4><ul class="montharch">';
  $months = $wpdb->get_results("SELECT MONTH(post_date) AS month, COUNT(*) AS count
  FROM $wpdb->posts
  WHERE post_type='post'
    AND post_status='publish'
    AND YEAR(post_date)=$y->year
  GROUP BY month
  ORDER BY month ASC");
  $ms = array();
  foreach ($months as $m) { $ms[$m->month] = $m->count; }
  for ($i=1; $i<=12; $i++) {
    $m0 = sprintf('%02d',$i);
    $mname = $mnames[$i];
    if ($ms[$i]>0) {
      echo '<li><a href="/'.$y->year.'/'.$m0.'/">'.$mname.'</a> ('.$ms[$i].')</li>';
      $started = true;
    } else {
      if ($y->year<date('Y') || $i<=date('n')) {
        if (!$started) echo '<li>&nbsp;</li>'; else echo '<li>'.$mname.' (0)</li>';
      }
    }
  }
  echo "</ul></div>\n";
}
?>

<div style="clear:both;"></div>

Großes Hexenwerk ist der Code nicht: Nach der kleinen CSS-Definition (direkt auf der Seite, da ja nur hier benötigt) schaut der PHP-Code erst in der Datenbank nach, welche Jahre denn in Frage kommen – YEAR(post_date) AS year ... GROUP BY year – und nimmt auch die Beitragsanzahl – COUNT(*) AS count gleich mit.

Für jedes Jahr wird dann ein div-Container generiert, die dank des CSS am Anfang nebeneinander stehen – so viele wie halt auf die Seite passen, bei mir geht’s 2011 dann darunter weiter; ihr könnt ja mit den Abständen (margin-right) spielen. (Der div am Ende mit clear:both; sorgt dafür, dass nachfolgender Text darunter und nicht daneben landet.)

Dann gibt’s für jedes Jahr natürlich eine analoge Datenbank-Abfrage für die nach Monaten gruppierten Beiträge des jeweiligen Jahres, die dann nacheinander ausgegeben werden. Da diese Abfrage nur so viele Array-Einträge liefert, wie Monate benutzt wurden, sortiere ich sie ins Array $ms um, um in der Schleife alle Monate von 1 bis 12 durchlaufen und für leere Monate je nachdem, ob das Blog noch gar nicht begonnen wurde (!$started) oder ob es eine Lücke ist, eine Leerzeile bzw. eine nicht verlinkte Zeile mit der traurigen Null ausgeben zu können.

(Die Monatsnamen bekäme man an sich auch eleganter über PHP-Funktionen, aber irgendwie hatte ich da Probleme im Zusammenhang mit meiner Sprachumschaltung, deshalb die Lösung mit dem $mnames-Array.)

Bei den Links zu den Monatsarchivseiten geht der Code davon aus, dass sie dem Schema /2009/12/ folgen – wer ein anderes Schema mit pretty permalinks verwendet (kommt das denn vor?), muss sie entsprechend anpassen, ebenso wer die „unschöne“ Variante mit ? und Argumenten verwendet; das wäre dann ?m=200912 etc.

So, das war der erste Beitrag zum Archiv – wer Fragen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge o.ä. hat, möge jetzt sprechen oder für immer schweigen… Wie erwähnt geht’s dann demnächst um die Mehrfachauswahl bei den Schlagwörtern, aber vielleicht schiebe ich auch noch die Einbindung von WP.com-Stats anstelle von WP-PostViews für die Ermittlung der beliebtesten Beiträge dazwischen, wie Robert angeregt hatte. Mal sehen.

  1. Nebenwirkung: Man muss den HTML-Editor von WordPress verwenden, weil der visuelle nicht mehr möglich ist. []