Bahn-Bericht zum The-New-Roses-Konzert.
Derzeit – vom 31.10. bis 12.12. – ist ja die Schnellfahrstrecke Ingolstadt – Nürnberg wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass die RE1 (und die bereits reduzierten ICE) den Umweg über Treuchtlingen nehmen müssen, wobei im stündlichen Wechsel Nürnberg – Roth – Ingolstadt – Rohrbach – Pfaffenhofen – (Petershausen) – München und Nürnberg – Augsburg – München gefahren wird, dazu ein Pendel Ingolstadt – … – München, damit wir hier auch einen weitgehenden Stundentakt haben. So wie’s aussieht, fahren da wochentags die üblichen Skodas und der Ex-IC1, letzterer morgens die erste Tour N – M, dann den ganzen Tag M – IN, und die letzte Tour wieder bis N, was angesichts der geringeren Kapazität sinnvoll ist1; am Wochenende gönnt man denen eine Pause und fährt mit normalem Regio-Material inkl. zweier Doppeltraktionen 440er.
Nun hat man bei der Infrastruktur nicht so weit vorausgedacht, die Umleitungsstrecke ordentlich zu ertüchtigen, und so gibt’s da mehrere Langsamfahrstellen und andere Störungen (s.a. bei BR24), sodass der Fahrplan dort kaum eingehalten werden kann und auch wochentags der Express meist nur Treuchtlingen – München fuhr.
Jedenfalls: Für Samstag hatte ich mir überlegt, ob ich um 18:11 fahren sollte oder schon früher und mich mal wieder darüber wundere, wie voll es in der Münchner Innenstadt an einem Samstag so sein kann. Da gegen 17:30 eine Taktlücke im Baustellenfahrplan ist, wäre das die RB um 17:02, für die ich mich dann auch entschieden habe – und die hatte schon in Eichstätt 20 Minuten warten müssen. Also konnte ich auch später los, aber nicht um 20 Minuten, denn die planmäßige 6-Minuten-Überholpause in Rohrbach wurde auch im verspäteten Fahrplan fortgeschrieben, und ob die nötig wäre? War sie nicht, effektiv waren’s +16. Was mir um diese Zeit auch egal war. Beim Warten fuhr obiger Sonderzug der „Centralbahn“ mit Partywagen vorbei, sah aber leer aus.
Zur Rückfahrt hätte es bei einem Konzertende um 22:46 noch gut zum 23:05-RE (im Baustellenfahrplan 1 Min. früher als sonst) gereicht – wäre da keine S-Bahn-Stammstreckenstörung gewesen. Zu der Zeit wurde zwar ein Ersatzprogramm mit Umleitungen – und etlichen Verspätungen – gefahren, die nächste erreichbare S-Bahn – deren bisherige Verspätung mir ja egal sein kann – war eine S4, die von der Donnersbergerbrücke zum Hauptbahnhof oben (Gl.27-36) fahren und dort enden sollte. Dummerweise stand sie dann 10 Minuten vor der Donnersbergerbrücke, weil die Gleise noch belegt waren, sodass es doch nix mit dem RE wurde.
Die nächste RB um 23:26, der klassische vorletzte Zug, war mit +10 wegen Verspätung aus vorheriger Fahrt angekündigt – obwohl für 23:17 erwartet (statt 22:55, als RE), und man würde keine 19 Minuten brauchen, um den Zug zu wenden. So war’s dann auch, es ging um 23:27 los, dazu fehlt im Baustellenfahrplan die 4-Minuten-Pause in Petershausen, und wir waren soger knapp vor Plan (0:02) hier. Dank S-Bahn also eine halbe Stunde später.
Und dann lief mir auf dem Heimweg noch eine schwarze Katze von rechts über den Weg – Unglück war das aber nur für die Maus in ihrem Maul…
- Hätte ich da jetzt NN – MH, MH – MIH und NN schreiben sollen?
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Pingback: Rosenmassiv – cimddwc1 08.11.2026 um 11:18