…in den Abwasserkanal?
(Und in die falsche Richtung zeigt der Pfeil auch, der Hofberg liegt rechts.)
Nun ja, warum sollten die Bauarbeiter auch darauf achten, dass sie alte Hinweiszettel entfernen, wenn sie Absperrungen woanders hinstellen…
Dann schmeiß das Zeug doch einfach weg!
Ob das der Grund ist, warum im Vorgarten eines verlassenen Hauses dieser Ordner lag – mit einem Lückentext zu einem Thema, das etwas mit der Geschichte des Hausbaus zu tun haben könnte, obenauf?
Auf jeden Fall dürfte dieser Ordner dank des Regens nicht mehr allzu brauchbar sein.
Meistens vermeide ich ja Werbung im Radio und im Fernsehen, aber manchmal bekomme ich doch den einen oder anderen Spot mit. Und mal abgesehen von dämlichen Rumbrüllern, zwanghaften Slogan-Singern und vergleichbaren Auf-die-Nerven-Geher gibt’s auch Spots, deren Formulierung oder Inhalt, nun ja, einfach seltsam ist.
So etwa aktuell einer von einer Autoversicherung (in verschiedenen Varianten, die alle auf den folgenden Satz hinauslaufen):
„Wechseln Sie jetzt zur einzigen günstigen Kfz-Versicherung mit dem DEVK-Service.“
(DEVK)
Tja. Wenn mir da nichts Wesentliches entgeht, dann ist das, als würde sich McDonald’s als einzigen günstigen Burgerbrater mit dem Big Mac bezeichnen. Oder die Telekom als einzigen günstigen Telekommunikationsanbieter mit dem magenta T. Oder der Mond als den einzigen natürlichen Erdtrabanten, der Mond genannt wird… also eine nicht wirklich informative Aussage.
Ein anderer (bei dem ich nicht weiß, ob er aktuell noch Verwendung findet, aber ich erinnere mich eben noch gut an ihn) ist der hier für ein nicht unbekanntes Buch mit farbigem Papier:
„Jeder hat’s, jeder braucht’s!“
(Gelbe Seiten)
Wofür dann noch Werbung? Und falls sie damit sagen wollen: „Schlagt’s mal wieder auf, da ist Werbung drin, die ihr sehen sollt“, ist es immer noch ein seltsamer Spruch…
Und welche seltsamen oder überflüssigen Slogans fallen euch so ein?
Foto: Yanik Chauvin – Fotolia.com
Ein kleiner Nachtrag zu Halloween – am Tag danach in einem Durchgang bei einem Bürogebäude auf dem Boden vor der Tür gefunden:
Da gab’s wohl nichts Süßes… Wobei die Erwartung, Samstag Abend in einem Bürogebäude Süßigkeiten zu bekommen, wohl etwas hochgegriffen sein könnte. Aber wer weiß, vielleicht war ja doch jemand da, der sich durch ein erleuchtetes Fenster „verraten“ hatte.