- Wieder schöne Fotos bei The Big Picture: Silhouetten und 100 Jahre alte Farbfotos aus Russland.
- Die Geschichte des lateinischen Alphabets (engl.) (via Spreeblick)
-
The quick brown fox jumps over the lazy dog – ein Satz, der gerne für Schriftproben verwendet wird, weil er alle 26 Buchstaben enthält (und weil es dem Ausland zu langweilig wäre, Franz‘ Taxifahrt quer durch Bayern zu verfolgen). Aber auch ein Satz, dessen Aussage tatsächlich vorkommt (bei ca. 1:20 im Video) (via Josie):
- Ach ja, und von Simon’s Cat gibt’s ’ne neue Animation, aber das kam schon in so vielen Blogs, dass ich das Video einfach verlinke.
Wo auch sonst?
Aus dem Artikel „Buchstabenerkennung ist trainierbar“ im Donaukurier vom 17.7.:
Über 30 Kindergartenkinder […] haben mit dem computerbasierten Buchstaben-Sprachlaut-Lernprogramm „Graphogame“ trainiert, das an der Universität Jyväskylä entwickelt […] wurde.
(Hervorhebung von mir)
Wo sonst sollten die auch sowas entwickeln, wenn nicht dort? ![]()
Kaufhauspoesie – Zitat des Tages (23)
Rief heute ein Kassierer an einer Kaufhauskasse1, nachdem er ein paar Euro von mir kassiert hatte:
Frau […], bleibst du gleich Kasse, weil – ich geh!
Welch Poesie!
Welch kreativer Umgang mit der deutschen Sprache!
Welch… ach, das sag ich jetzt besser nicht.
Foto: liewcf/Flickr, CC-by-sa-Lizenz
- es war durchaus ein moderneres Modell als im Bild… ↺
Klasse wiederholen!
Eines der „Fun-Shirts für Teens“ aus dem Prospekt eines Bekleidungsdiscounters:

Na dann wiederhol mal flott die Klasse und konzentrier dich auf die Rechtschreibung. Tipp: Apostrophen haben beim Plural nichts zu suchen, genausowenig wie die Kleinschreibung des „s“ nach einem Wort in Großbuchstaben. Der Apostroph passt dafür besser vor das „Ne“.
Englisch lernen mit Haarwaschmitteln
Ein Gedanke, der mir heute beim Duschen und Haarewaschen gekommen ist – aber bevor ich zum Kern der Sache komme, erst mal etwas zum Text auf der Flasche, denn folgendes soll in diesem „hair & body shampoo“ – übrigens „FRISEUREXKLUSIV“ und eine Stammkundenprämie, sonst kauf ich mir nix so Kompliziertes – drin sein:
Instant Microfluid Technology
Extrahieren wir da die Vokabeln:
instant: unmittelbar, sofort; Augenblick
micro: mikro-
fluid: flüssig; Flüssigkeit
technology: Technik, Technologie
Instant Microfluid Technology: (soll toll klingen und die Kunden beeindrucken, ohne eine echte tiefere Bedeutung zu haben)
Buchtip dazu: Ben Goldacre: „Die Wissenschaftslüge: Wie uns Pseudo-Wissenschaftler das Leben schwer machen“
So, nun aber zum eigentlichen Gedanken, der zu diesem Beitrag geführt hat, nämlich dem Wort Shampoo selbst. Denn wenn wir das zerlegen, kommen wir zu:
sham: Imitation, Fälschung, Betrug, Schein-; nachgemacht, unecht
poo, poo-poo (coll.): Kacke, Scheiße (auch Kindersprache)
shampoo: …???
Aber das Wiktionary weiß mehr:
From Hindi चाँपो (champo), imperative form of चाँपना (champna), “to press, knead”) < Sanskrit root √cap (“to pound, kneed”).
Also aus der Hindi-Befehlsform „drücke!, knete!“ (von der Sanskrit-Wurzel von „stampfen, kneten“1). Wundert mich aber, dass die Engländer den Begriff Shampoo da so einfach aus dem Indischen übernommen haben…
Und, womit wascht ihr so eure Haare?
Foto: cybertoad/flickr, CC-by-nc-nd-Lizenz
- ich nehme mal an, dass das „kneed“ am Ende des Zitats ein Schreibfehler ist, denn „gekniet“ passt hier nicht… ↺