Ein Bild aus dem Archiv fürs Magic-Monday-Thema „geheimnisvoll“. Welche Geheimnisse sich jedoch um und hinter dieser niedrigen Tür in einer engen Gasse entlang der früheren Stadtmauer ranken und abspielen, bleibt eurer Fantasie überlassen…
Versand-Wahnsinn
Schnell einzeln eingepackt und weiter zum Versanddienstleister ist offenbar billiger als zusammen einpacken und Porto sparen…
Letzte Woche hatte ich – um einen kleinen Rabatt auszunutzen – bei einem der Mittlerweile-mehr-als-nur-Bücher-Versender, die nicht nach Regenwald-Flüssen benannt sind, vier kleinere Lego-Sets bestellt (Durchschnittspreis unter 15 €). Und wie ihr anhand der Einleitung schon vermuten könnt: Die wurden tatsächlich in vier Päckchen verschickt!
Am Mittwoch Vormittag bestellt, im Laufe des Nachmittags kamen die ersten beiden Versandhinweise, am Abend der dritte. Die ersten beiden kamen dann am Freitag an (nach dem Feiertag am Donnerstag) – je eines per Paket- und Briefpost, ordentlich verpackt mit wenig zusätzlicher Luft und in eher dünnen Kartons. Sendung drei mit dem kleinsten Set kam am Samstag (Paket) – mit sehr viel Luft, siehe Foto rechts oben. Die vierte mit dem teuersten Set, „erst“ am Freitag verschickt, kam dann am Montag – im festesten Karton von diesen vier und zusätzlich mit starren Plastikbändern gesichert. (Und in sinnvoller Größe.)
Schnell waren sie ja, das muss man ihnen lassen. Aber vier Sets in vier Päckchen? So simpel das vielleicht für ihren Versand sein mag – und je nachdem, wie viel Lohn die Verpacker bekommen und wie niedrig die Versandpauschale sein mag, vielleicht sogar noch wirtschaftlicher als ein gemeinsamer Versand. Aber unter Umwelt-Gesichtspunkten bestimmt nicht gerade optimal…
(Wenigstens hatte der Paketbote in zwei Fällen auch noch was anderes dabei…)
Ein Tag in Bildern
Wieder einmal „Picture My Day Day“ heute – die kleine Blogger-Aktion alle paar Monate, wo man einen – durchaus gewöhnlichen – Tag in Bildern festhält. Diesmal Ausgabe 13 veranstaltet auf Chriz‘ Blog.
Hier nun meine Fotos, diesmal ganz kommentarlos:
Gut, der Tag ist noch nicht vorbei, aber nach dem letzten Bild kommt nicht mehr allzu viel…
So sieht’s aus
…und das ist nur ein (vergleichsweise ordentliches) Eck des Hobbykellers der neuen Wohnung. Aber es wird. Im Lauf der nächsten Wochen… Monate…

(Naja, es sieht nicht ganz so aus – den Unschärfeeffekt hab ich nachträglich hinzugefügt.^^)
Feurio!
Die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenhofen feiert ihr 150-jähriges Bestehen – dazu gab’s heute nicht nur eine Ausstellung/Parade historischer Fahrzeuge (mit Gästen aus vielen anderen bayrischen Städten), sondern auch eine historische Übung. Doch zunächst schnell zu einigen Fahrzeugen:
Die „oide Lies“ (alte Liese), der historische Stolz aus den 1920ern, mit Motor-Nahaufnahme:
Zu Hülf! Das Rathaus brennt!
Nun zur Übung (die übrigens über Lautsprecher beschrieben und kommentiert wurde). Von den Rufen der Bevölkerung alarmiert, trötet der Hornisse Hornist den Feuerwehrkommandanten herbei. Wenn das Horn doch nicht so umständlich vom Gürtel zu lösen wäre…
Die gefährdeten Damen auf dem Balkon – schau, da kommt der Hauptmann ja! Zusammen mit seinem Standartenträger, natürlich. So wissen die Einsatzleute immer, wo der Befehlshaber ist…
Oh, schaut, holde Damen in Gefahr! (Was sie wirklich gesagt haben, weiß ich nicht.) Schön und mitunter lustig gespielt war die ganze Aktion jedenfalls; ich hoffe nicht, dass sich die Feuerwehr damals wie ein heutiges Volkstheater benommen hat. ![]()
Der Hornist eilt hinüber zur Kreuzung, um die Drehleiter herbeizutrompeten. Oder wie man das bei einem Horn nennt.
Da kommen sie auch schon angerannt, die Männer mit der Leiter:
Also schnell aufstellen und ausfahren – doch den Damen ist das wacklige Ding nicht geheuer.
Währenddessen braust der Pumpenwagen herbei – gerade dass sie noch vor dem Ausgang des Bereichs zum Stehen gekommen sind. Das Publikum drüben wird die Geschwindigkeit nicht ganz so erfreut zur Kenntnis genommen haben…
Man bemüht sich weiterhin, die Damen zum Herabsteigen zu bewegen, doch sie weigern sich. Die anderen stehen erstmal bei der Pumpe rum, bereiten den Einsatz vor und warten auf Befehle.
„Kommt doch runter!“ – „Nein, kommt hoch und rettet uns!“ — „Schau, da, ganz einfach hochklettern, mach schon, das ist ein Befehl!“ – „Nein, ich trau mich nicht!“
(Dialoge sinngemäß dem Gespielten entsprechend.)
Die Pumpe wird in Stellung gebracht und die Schläuche angeschlossen; die Bevölkerung muss mithelfen mit der Eimerkette (aus einem Becken links; damals war’s der aufgestaute Stadtbach).
Anfangen mit Pumpen (und immer mit der Standarte beim Kommandanten bleiben), und das Wasser spritzt.
Weil die Damen immer noch auf dem Balkon ausharren, will man sich durchs Treppenhaus kämpfen.
Und kräftig weiterpumpen, während der Retter oben angekommen ist:
Ein kleiner absichtlicher Anachronismus: die Oide Lies, eigentlich zu modern für das bisher Dargestellte, kommt zum Einsatz:
Und hurra, die Damen sind gerettet! Bei der ersten (und jüngeren?) war das noch ein bisschen eleganter als bei der zweiten:
Die Motorpumpe spritzt natürlich ein bisschen stärker als die mittlerweile nachlassenden Muskelkräfte, sodass man diese einstellen kann…
…und schließlich ist der Brand gelöscht. Hat offenbar Spaß gemacht…
Gruppenfoto der Helden:
Links: Ganz ohne Verluste ging’s aber doch nicht1; rechts: die nasse Lies:
Das war’s…
- wobei ich nicht weiß, wann das Eis da runtergefallen ist; wohl eher nach der Übung ↺






































































