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Verschiedenes

Die lebenswerteste Stadt der Welt

Pfaffenhofener Rathaus von schräg unten Nun, da nicht alle Städte der Welt im Rennen waren, ist dieser Titel nicht unbedingt der repräsentativste, den man sich vorstellen kann – trotzdem ist es doch schön, wenn die eigene Stadt, mein Wohnort seit 8½ Jahren, ihn gewinnt. :mrgreen:

In der Tat, Pfaffenhofen an der Ilm hat den Sieg bei den International Awards for Liveable Communities 2011, kurz LivCom Awards errungen (in der Kategorie 20001 bis 75000 Einwohner, eine Kategorie von fünf), und dazu den Einzelpreis Environmental Best Practice. Mehr Infos – inkl. Bewerbungsbroschüre – auch auf der Stadt-Website.

Bin mal gespannt, ob dieser Titel Auswirkungen hat, die über die Zeitung am Mittwoch (morgen ist Feiertag) hinausgehen. ;)

Und jetzt muss nur noch meine neue Wohnung fertig werden, dann wird’s für mich noch ein bisschen lebenswerter…

Getroffen

Projekt 42 „Klasse“ heißt passenderweise das September-Thema im Projekt 42 – in dem viel zu wenige Teilnehmer jeden Monat etwas zu einem vorgegebenen Thema schreiben sollen. Passenderweise, weil es, wie man anhand des Titels schon erahnen kann, hier um ein Klassentreffen geht – und zwar mein 20-jähriges, das am letzten Samstag stattfand. Tja, wie die Zeit vergeht…

Es dürften ca. 35-40 von den 63, die wir damals waren (bzw. den 61 noch lebenden), dagewesen sein; teils mit Partner/in, teils mit Kindern. Gar nicht mal schlecht, finde ich; ein paar derer, die ich erwartet hatte, waren verhindert; andere, von denen man z.T. direkt nach dem Abi nichts mehr gehört hat, waren erwarteterweise natürlich auch nicht da. Wie’s halt so ist.

Wie haben sich die Leute so verändert – v.a. die, die ich in der Zwischenzeit (auf Mini-Treffen, Weindorf, Volksfest o.ä.) nicht oder kaum getroffen hatte? Von der grundlegenden Art her eigentlich wenig – und vom Aussehen sieht man den meisten eben auch an, dass sie 20 Jahre älter sind^^; mit der einen oder anderen regelbestätigenden Ausnahme… Wie’s halt so ist.

Drei Lehrer haben auch den Weg gefunden – hätten mehr sein können, aber die waren dann doch das letzte Ferienwochenende noch im Urlaub. Und eine von den dreien hatte ich nie und einen anderen nur kurz. Immerhin hat der andere einiges über den Verbleib der anderen erzählt – die meisten erwartungsgemäß schon in Pension. Wie’s halt so ist.

Und so wurden in dem Selbstversorgungs-Veranstaltungshaus1 vor und nach dem Büffet, das einer organisiert hatte, die eine oder andere alte Geschichte nostalgisch aufgewärmt, ein paar Fotos angeschaut, über Vergangenes, Aktuelles, „was machst du so“ (manche, von denen man’s am wenigsten erwartet hätte, sind tatsächlich Lehrer geworden), „wo wohnst du jetzt“ (manche noch in der Gegend, viele nicht; ich bin ja auch schon 15 Jahre weg), und alles Mögliche geredet. Wie’s halt so ist.

Und schwups war der Abend zur lauen Nacht geworden – netterweise bei gutem und warmem Wetter; aber wenn’s tagsüber 30° hat, darf man das auch im September erwarten – und irgendwann haben sich auch die vorletzten verabschiedet – und bestimmt auch die letzten, aber da war ich nicht mehr da. ;) Und wie verabschiedet man sich bei so einem Anlass? Meist mit „bis in 10 Jahren“ natürlich – oder zumindest „bis in 5 Jahren“, denn auch das „Silberne Abitur“ kann man feiern und sich wieder darauf freuen.

Wie’s halt so ist.

  1. Dafür, dass es der örtlichen „katholischen Gesamtkirchengemeinde“ gehört, war das (leichenlose) Kreuz im Raum erstaunlich klein. :) Aber es gab ’ne Glocke im Garten – deren Seil hin und wieder außerhalb der Reichweite der Kinder festgebunden werden musste… ↺