…und das ist nur ein (vergleichsweise ordentliches) Eck des Hobbykellers der neuen Wohnung. Aber es wird. Im Lauf der nächsten Wochen… Monate…

(Naja, es sieht nicht ganz so aus – den Unschärfeeffekt hab ich nachträglich hinzugefügt.^^)
…und das ist nur ein (vergleichsweise ordentliches) Eck des Hobbykellers der neuen Wohnung. Aber es wird. Im Lauf der nächsten Wochen… Monate…

(Naja, es sieht nicht ganz so aus – den Unschärfeeffekt hab ich nachträglich hinzugefügt.^^)
Die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenhofen feiert ihr 150-jähriges Bestehen – dazu gab’s heute nicht nur eine Ausstellung/Parade historischer Fahrzeuge (mit Gästen aus vielen anderen bayrischen Städten), sondern auch eine historische Übung. Doch zunächst schnell zu einigen Fahrzeugen:
Die „oide Lies“ (alte Liese), der historische Stolz aus den 1920ern, mit Motor-Nahaufnahme:
Nun zur Übung (die übrigens über Lautsprecher beschrieben und kommentiert wurde). Von den Rufen der Bevölkerung alarmiert, trötet der Hornisse Hornist den Feuerwehrkommandanten herbei. Wenn das Horn doch nicht so umständlich vom Gürtel zu lösen wäre…
Die gefährdeten Damen auf dem Balkon – schau, da kommt der Hauptmann ja! Zusammen mit seinem Standartenträger, natürlich. So wissen die Einsatzleute immer, wo der Befehlshaber ist…
Oh, schaut, holde Damen in Gefahr! (Was sie wirklich gesagt haben, weiß ich nicht.) Schön und mitunter lustig gespielt war die ganze Aktion jedenfalls; ich hoffe nicht, dass sich die Feuerwehr damals wie ein heutiges Volkstheater benommen hat. ![]()
Der Hornist eilt hinüber zur Kreuzung, um die Drehleiter herbeizutrompeten. Oder wie man das bei einem Horn nennt.
Da kommen sie auch schon angerannt, die Männer mit der Leiter:
Also schnell aufstellen und ausfahren – doch den Damen ist das wacklige Ding nicht geheuer.
Währenddessen braust der Pumpenwagen herbei – gerade dass sie noch vor dem Ausgang des Bereichs zum Stehen gekommen sind. Das Publikum drüben wird die Geschwindigkeit nicht ganz so erfreut zur Kenntnis genommen haben…
Man bemüht sich weiterhin, die Damen zum Herabsteigen zu bewegen, doch sie weigern sich. Die anderen stehen erstmal bei der Pumpe rum, bereiten den Einsatz vor und warten auf Befehle.
„Kommt doch runter!“ – „Nein, kommt hoch und rettet uns!“ — „Schau, da, ganz einfach hochklettern, mach schon, das ist ein Befehl!“ – „Nein, ich trau mich nicht!“
(Dialoge sinngemäß dem Gespielten entsprechend.)
Die Pumpe wird in Stellung gebracht und die Schläuche angeschlossen; die Bevölkerung muss mithelfen mit der Eimerkette (aus einem Becken links; damals war’s der aufgestaute Stadtbach).
Anfangen mit Pumpen (und immer mit der Standarte beim Kommandanten bleiben), und das Wasser spritzt.
Weil die Damen immer noch auf dem Balkon ausharren, will man sich durchs Treppenhaus kämpfen.
Und kräftig weiterpumpen, während der Retter oben angekommen ist:
Ein kleiner absichtlicher Anachronismus: die Oide Lies, eigentlich zu modern für das bisher Dargestellte, kommt zum Einsatz:
Und hurra, die Damen sind gerettet! Bei der ersten (und jüngeren?) war das noch ein bisschen eleganter als bei der zweiten:
Die Motorpumpe spritzt natürlich ein bisschen stärker als die mittlerweile nachlassenden Muskelkräfte, sodass man diese einstellen kann…
…und schließlich ist der Brand gelöscht. Hat offenbar Spaß gemacht…
Gruppenfoto der Helden:
Links: Ganz ohne Verluste ging’s aber doch nicht1; rechts: die nasse Lies:
Das war’s…
Da kamen vorhin ein paar Bauarbeiter, sperrten einen Teil der Straße ab, sägten lauthalsmaschinig die Asphaltdecke auf – und verschwanden dann wieder:
Und ich dachte schon, die wollen eine Fallgrube für die Fronleichnamsprozession morgen bauen. Schade. Oder kommen die heute Nacht wieder, um die restliche, leise Arbeit dann heimlich zu erledigen? ![]()
Ein Beitrag zum Projekt 42 mit dem Monatsthema „Chaos“ – mal wieder auf den letzten Drücker…
Chaos also. Da dürft ihr keine geordneten Gedankengänge erwarten.^^ Eher das reinste Chaos. Wieso eigentlich das reinste Chaos? Bei einem Chaos, das wirklich was auf sich hält, wäre doch selbst die Reinheit noch chaotisch!
Chaotisch. Wenn’s Chaotische gibt, gibt’s dann auch Chaostühle? Und sind Chaostühle dann wild gewobene Tüll-Gewebe, die man gedehnt und falsch aufgetrennt hat? Und wäre Chaostülle als zu tief gesungene Chaostille nicht widersprüchlich? Oder kann wirklich jemand im Chaos Stille finden? Vielleicht ein paar Chaoseulenspiegel, Vorname Chaostill? Und kann man Spiegel wirklich so einfach an Chaosäulen hängen, wenn man in diese keine Nägel oder Schrauben einschlagen/-drehen darf?
Was machen überhaupt Chaosäue mit dem natürlichen Logarithmus, ziehen sie ihn aus dem Boden wie Trüffel? Wohl nicht, denn was will man im Chaos mit logischem Rhythmus? Und wieso vertippe ich mich so oft und schreibe CHaos mit großem H, so schlimm ist’s in der Schweiz doch nicht. Noch nicht, denn vielleicht sorgen meine Vertipper dafür, dass das Chaos zur Schweiz kommt, ja dass ich die Schweiz buchstäblich ins Chaos stürze? Ojeojeoje, da höre ich mit diesem chaomöblierten Beitrag lieber schnell auf.