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Musik

Selbstbeschreibung?

52-Songs-Logo I’m gonna treat romance like a tumour
I’m cuttin‘ it out
I’m sick to death of hearsay and rumour
I need a girl with some sense of humour

Nun beschreibe ich mich normalerweise nicht, weil die Tinte so schlecht abgeht, aber wenn’s halt das neue Thema in Konnas Projekt 52 Songs: „Selbstbeschreibung“ ist…

Ein paar andere Teilnehmer haben schon Lieder gebracht, an die ich auch gedacht habe (bzw. darauf gestoßen wurde, als ich sie bei ihnen gesehen habe) – etwa Hakuna Matata, Dreamer oder ganz einfach Männer1 – aber ich will dann doch mal wieder ein Lied von oder im Zusammenhang mit Queen bringen.

Vom Titel her passend wäre natürlich White Man – wenn auch nicht vom Inhalt, schließlich war ich nicht bei den Angriffen auf die Indianer im Wilden Westen dabei –, oder mit einem heftigen Augenzwinkern I’m Going Slightly Mad, doch letzten Endes hab ich mich für ein geringfügig schwächeres Augenzwinkern zu Dirty Mind von The Cross2 entschieden:

  1. auch wenn der Plural nicht so ganz passt, schließlich bin ich nur einer… ↺
  2. Roger Taylors Neben-Band ↺

Neubeginn

52-Songs-Logo The slate will soon be clean
I’ll erase the memories
To start again with somebody new
Was it all wasted
All that love?

Diesmal gibt’s wieder ein Queen-Lied zu Konnas Projekt 52 Songs, diesmal zum Thema Neubeginn, und zwar Save Me von 19791:

  1. Anfang 1980 veröffentlicht ↺

Lagerfeuermusik

52-Songs-Logo „Lagerfeuer“ ist das Thema diese Woche bei Konnas Projekt 52 Songs, und die Frage war nun, ob ich lieber ein (Queen-)Lied nehme, das man am Lagerfeuer singen könnte, oder ob ich an die sehr spärlichen musizierenden Lagerfeuer-Momente zurückdenke – viele sind’s nicht, da gibt’s eher Grillabende ohne eigenen Gesang – und ein Lied nehme, das da tatsächlich vorkam.

Ich hab mich schließlich für letzteres entschieden und denke da vor allem an einen Schullandheim-Aufenthalt vor 24(?) Jahren in Südtirol, wo nicht nur am Abschluss-Lagerfeuer – dem einzigen Tag, als es (zum Glück nur wenig) geregnet hatte – immer wieder gesungen wurde; gibt’s nicht in jeder Klasse mindestens einen mit Akustik-Gitarre, der die passende Musik spielt…?

Von den diversen in Alabama im Wind wehenden Damen-Hymnen-Klassikern hab ich mir Uriah Heeps Lady in Black ausgesucht, hier in einer schönen Live-Version:

Projekt Hörsturz 51 – Coverversionen

Projekt Hörsturz Und wieder mal eine Sonderrunde im Projekt Hörsturz, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen einige Songs bewerten – diesmal eine Coverversion der Coverversionsrunde, sozusagen…

  1. Biffy Clyro – Killing in the name of (von David)
    Das dürfte der krasseste Unterschied zwischen Original und Cover sein, den ich kenne (zumindest bei den Liedern, wo ich weiß, dass es ein Cover ist…). Interessant und irgendwie auch schön ist es auf jeden Fall – doch wie andere auch schon angemerkt haben, fehlt die Wut des Originals dann doch „etwas“. Trotzdem noch:
    6 von 10 Sternen 6 Nicht-Wutbürger
  2. Tindersticks – Kathleen (von Michael)
    Eine tiefe Stimme, die ich mir auch gut im Country-Bereich vorstellen könnte, dazu eine zunächst etwas spärliche Streicher-Instrumentierung. Und anscheinend kennt niemand (außer eventuell dem Vorschlagenden) das Original.^^ Tja, an sich nicht übel, aber für einen Überflieger ist der Gesang zu langsam.
    7 von 10 Sternen 7 Frauennamen
  3. Urlaub in Polen – D.T.W.I.L. (Melissa Etheridge Cover (sort of)) (von Fabian)
    Sänger haben die Urlauber sich keinen leisten können und deshalb einen Amateursprecher engagiert? Für eine technisch ordentliche Aufnahme mit ordentlichen Instrumenten hat das Geld nach dem Urlaub wohl auch nur teilweise gereicht.
    2 von 10 Sternen 2 Stunden Urlaub, mehr gibt’s dafür nicht
  4. Lightspeed Champion – Devil in Disguise (von JuliaL49)
    Nun bin ich weder ein großer Elvis-Fan noch -Hasser, also kann ich dem Coverer auch nur mittelmäßig übelnehmen, dass er kaum was Eigenes in dieses Cover eingebracht hat…
    5 von 10 Sternen 5 Könige
  5. Bat for Lashes – Use Somebody (Kings of Leon Cover) (von Dr. Borstel)
    Frau Fledermaus hat da eine hübsche ruhige und doch teils kraftvolle Version eines schon schönen Originals gebracht, auch wenn der Synthesizer oft gar zu simpel klingt…
    7 von 10 Sternen 7 Könige nochmal
  6. The Polyphonic Spree – Lithium (von LemonHead)
    Nichts gegen den Chor, aber die Stimme des Sängers finde ich weder besonders schön, um schön zu klingen, noch besonders markant, um markant wie Kurt zu klingen. Hätten sie lieber alles den Chor erledigen lassen…
    4 von 10 Sternen 4Li ist künstlich und instabil
  7. Takaishi Tomoya – The Times they are a-changin‘ (von maloney8032)
    Da hätte ich eher ein schräges Japan-Pop-Stück erwartet als eine akustikgitarrische Übersetzung – an manchen Stellen muss er sich schon ordentlich beeilen, alle Silben unterzubringen.^^ Suteki na kababajon…1
    6 von 10 Sternen 6 Zeitenwenden
  8. Roger Taylor – Masters of War (von mir)
    Wo das Dylan-Original m.E. ziemlich leiernd-langweilig ist, hat der Queen-Drummer hier 1984 auf seinem zweiten richtigen Solo-Album trotz eines gewissen Minimalismus doch mehr Atmosphäre rausgeholt (und einige Strophen weggelassen).
    9 von 10 Sternen 9 Kriege (sind 9 zu viel)
  9. Die anarchistische Abendunterhaltung – Of R*d*h*d (2+2=5) (von beetFreeQ)
    Ein erst lahmes streicherlastiges Instrumental-Cover, das (wie das Original) etwas spät aufs Gaspedal tritt, aber auch nicht wirklich interessanter wird und eher – nicht zuletzt durch dieses Anime-Video – als gewöhnliche Filmmusik passt.
    3 von 10 Sternen 3 Sterne (nicht nur im Titel)
  10. Aereogramme – Thriller (Original: Michael Jackson) (von Kristin)
    Von MJ-Songs gibt’s ein paar gute Rock-Cover, das hier kommt dagegen orchestral daher – dramatischer und zur düsteren Thematik eigentlich besser passend als das Original. Gefällt mir irgendwie, auch wenn der Gesang mitunter etwas zu sanft ist. Dafür wurde aus Vincent Price ein Ghoul oder sowas…
    7 von 10 Sternen 7 besiegelte Schicksale

Ergibt wieder einen unterdurchschnittlichen Schnitt von 5,6. Schnell zu den Bonussongs:

  • José González – Heartbeats (von Freddi)
    Wenn sie das Video mit den munter herumhüpfenden Gummibällen so verlangsamen müssen, ist das vielleicht ein zu lahmes Lied, hm?
    4 von 10 Sternen 4 Herzschläge pro Minute
  • System of a Down – The Metro (von Tenza)
    8 von 10 Sternen 8 – SoaD halt^^
  • You Me At Six – Pokerface (von Konzertheld)
    7 von 10 Sternen 7 ordentlich rockend, nur das eingeblendete Albumcover kann nicht mit Lady Gaga mithalten…

Einen Vorschlag für die nächste Runde muss ich erst noch raussuchen…

  1. nette Coverversion ↺

Give Me Fire

52-Songs-LogoGimme fuel
Gimme fire
Gimme that which I desire
Ooh

Nein, diesmal gibt’s kein Queen-Lied zu Konnas Projekt 52 Songs mit dem Thema „Sex“ – obwohl’s ja ein paar passende gäbe, Get Down Make Love etwa, oder Body Language. Ich erinnere mich da auch an einen alten Thread aus einem Queen-Diskussionsforum über „Queen songs to bonk to“…

Aber ich hab mich für was anderes entschieden: Fuel von Metallica. Nicht dass ich jetzt Benzin-, Auto-, Rauch-, Feuer- oder gar Brandstiftungs-Fetischist wäre, nein nein, keine Sorge.^^ Das „Feuer“ aus dem Text kann man ja statt auf exotherme chemische Reaktionen mit Flammenbildung leicht auf die heiße Leidenschaft beziehen, die die „Motoren“, die Körper antreibt, und wenn man einen „Brennstoff“ will, kann man ja, ähm, die Hormone heranziehen.

Oder gar nicht viel nachdenken und es (das Lied) einfach hören und es („es“) machen…

Nein, Kuschelrock ist das nicht. :mrgreen:

(Und private Geschichten erzähle ich auch nicht. Hat wohl auch niemand erwartet, oder?)